{"id":1518,"date":"2021-04-20T12:53:12","date_gmt":"2021-04-20T12:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/selectednews.info\/de\/das-ist-ein-grosser-vertrauensbeweis\/"},"modified":"2021-04-20T12:53:17","modified_gmt":"2021-04-20T12:53:17","slug":"das-ist-ein-grosser-vertrauensbeweis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/selectednews.info\/de\/das-ist-ein-grosser-vertrauensbeweis\/","title":{"rendered":"&#8222;Das ist ein gro\u00dfer Vertrauensbeweis&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Der nervenaufreibende Machtkampf in der Union ist entschieden. CDU-Chef Armin Laschet zeigt sich ebenso wie Markus S\u00f6der zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit gelingen wird.\u00a0Alles zur K-Frage in der Union im Newsblog.<\/p>\n<p>In der Union ist die Entscheidung gefallen: CDU-Chef\u00a0Armin Laschet\u00a0wird als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen. CSU-Vorsitzender\u00a0Markus S\u00f6der\u00a0verzichtet auf die Kandidatur. Zuvor hatte es einen tagelangen Machtkampf um die K-Frage gegeben. Beide Politiker hatten sich bereit erkl\u00e4rt, sich bei der Wahl im Herbst f\u00fcr die Nachfolge Merkels zu bewerben. Zuletzt erfuhr Laschet mehr R\u00fcckendeckung von der CDU.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0Laschet:\u00a0&#8222;Das ist ein gro\u00dfer Vertrauensbeweis&#8220; <\/p>\n<p>Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat der CSU seinen Dank f\u00fcr die Unterst\u00fctzung f\u00fcr seine Kanzlerkandidatur ausgesprochen. &#8222;Ich danke Markus S\u00f6der daf\u00fcr, dass er der CDU und auch mir pers\u00f6nlich die Unterst\u00fctzung der CSU und auch des Parteivorsitzenden der CSU zugesagt hat&#8220;, sagte Laschet in Berlin. Die CSU habe durch ihr Vorgehen am Montag die Entscheidung der CDU erm\u00f6glicht. &#8222;Das ist ein gro\u00dfer Vertrauensbeweis&#8220;, sagte Laschet. Er danke CSU-Chef S\u00f6der und der gesamten CSU &#8222;f\u00fcr den guten, fairen Umgang in einer sehr weitreichenden Entscheidung&#8220;. Das Verh\u00e4ltnis zum CSU-Vorsitzenden nannte der CDU-Chef gut und vertrauensvoll.<\/p>\n<p>S\u00f6der hatte die Entscheidung \u00fcber die Kanzlerkandidatur nach einw\u00f6chigem Machtkampf am Montag allein in die H\u00e4nde der CDU gelegt. Daraufhin sprach sich der CDU-Vorstand in der Nacht zum Dienstag f\u00fcr Laschet als Kanzlerkandidaten aus. Am Dienstag akzeptierte S\u00f6der dieses Votum. &#8222;Die W\u00fcrfel sind gefallen, Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union&#8220;, sagte S\u00f6der am Mittag in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Laschet betonte, S\u00f6der werde eine zentrale Rolle f\u00fcr die Union und die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland spielen&#8220;. Er k\u00fcndigte an, er werde sich weiterhin &#8222;t\u00e4glich, zweit\u00e4glich, w\u00f6chentlich und wann immer es n\u00f6tig ist, mit ihm abstimmen&#8220;. Er habe immer den Willen, mit S\u00f6der zu gemeinsamen Ergebnissen zu kommen, betonte Laschet. Laschet lobte die Schwesterparteien CDU und CSU als &#8222;einzigartiges Ph\u00e4nomen&#8220;. F\u00fcr den Wahlerfolg m\u00fcssten CDU und CSU nun als Team in den Wahlkampf gehen. Mit ihrem Modell als Schwesterparteien seien CDU und CSU Stabilit\u00e4tsanker und Modernisierungsmotor des Landes.<\/p>\n<p>CDU-Generalsekret\u00e4r Paul Ziemiak betonte: &#8222;Die Bundestagswahl wird nicht nur eine Vertrauenswahl, sondern eine Richtungswahl.&#8220; Laschet sei &#8222;der Kanzlerkandidat der gesellschaftlichen Mitte in Deutschland&#8220;. Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident sei ein leidenschaftlicher Europ\u00e4er. &#8222;Armin Laschet steht f\u00fcr Zusammenhalt, er kann f\u00fchren und er kann zusammenf\u00fchren&#8220;, sagte Ziemiak und betonte: &#8222;Armin Laschet ist der richtige Kanzler f\u00fcr Deutschland.&#8220;<\/p>\n<p>Merkel gratuliert Laschet <\/p>\n<p>Regierungssprecher Steffen Seibert l\u00e4sst via Twitter Gl\u00fcckw\u00fcnsche der Kanzlerin an Laschet ausrichten. &#8222;Ich freue mich auf die kommenden Monate unserer Zusammenarbeit&#8220;, wird Merkel zitiert.<\/p>\n<p>S\u00f6der akzeptiert Laschet-Votum <\/p>\n<p>Zw\u00f6lf Stunden nach dem klaren CDU-Beschluss steht CSU-Chef S\u00f6der zu seinem Wort und gratuliert Laschet zur Kanzlerkandidatur. Er betont, wie wichtig der Zusammenhalt der Union sei. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Bayerns Finanzminister: CDU-Beschluss &#8222;bemerkenswert&#8220; <\/p>\n<p>Bayerns Finanzminister Albert F\u00fcracker (CSU) sieht in der CDU-Abstimmung f\u00fcr Parteichef Armin Laschet als Kanzlerkandidaten ein Votum gegen die eigene CDU-Parteibasis. &#8222;Der CDU-Vorstand hat das jetzt so beschlossen&#8220;, sagte F\u00fcracker am Dienstag. Er wundere sich dennoch sehr, dass man die eindeutige Pro-S\u00f6der-Stimmung an der CDU-Basis v\u00f6llig ignoriert habe. &#8222;F\u00fcnf Monate vor der Bundestagswahl einen Beschluss gegen die eigene Basis zu fassen, ist schon sehr bemerkenswert&#8220;, sagte der CSU-Politiker.<\/p>\n<p>F\u00fcracker betonte, der CSU-Vorsitzende Markus S\u00f6der w\u00e4re bereit gewesen, mit der Kanzlerkandidatur die Verantwortung zu \u00fcbernehmen. &#8222;Wenn dieses Angebot nun zur\u00fcckgewiesen wird, liegt die Verantwortung bei der CDU.&#8220; Ob die sechsst\u00fcndige CDU-Sitzung, mit mittern\u00e4chtlicher Abstimmung, dem Ziel gedient habe, die in der Kanzlerkandidaten-Frage so zerstrittene CDU zu einen, \u00fcberlasse er der Einsch\u00e4tzung Laschets und der CDU, betonte F\u00fcracker. &#8222;Die R\u00fcckmeldungen, die ich bekommen habe, deuten nicht darauf hin, dass der CDU-Vorstand mit diesem Vorgehen einen Beitrag zu neuer Geschlossenheit geleistet hat.&#8220;<\/p>\n<p>S\u00f6der will sich um 12 Uhr \u00e4u\u00dfern <\/p>\n<p>Nach dem CDU-Vorstandsvotum f\u00fcr Parteichef\u00a0Armin Laschet\u00a0als Kanzlerkandidaten will sich CSU-Chef\u00a0Markus S\u00f6der\u00a0am Mittag in M\u00fcnchen dazu \u00e4u\u00dfern. Um 12.00 Uhr will er nach CSU-Angaben ein Statement in der CSU-Parteizentrale abgeben.\u00a0<\/p>\n<p>Frei: Entscheidung am Dienstag ohne Abstimmung <\/p>\n<p>Nach dem Votum des CDU-Bundesvorstands f\u00fcr Parteichef Armin Laschet als Kanzlerkandidat erwartet der stellvertretende Vorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Thorsten Frei, am Dienstag eine Entscheidung in der K-Frage zwischen CDU und CSU. &#8222;Es ist jedenfalls eine glasklare Aussage, deswegen erwarte ich schon, dass es heute auch dazu kommt, dass zwischen den beiden Parteien diese Frage gekl\u00e4rt wird, und zwar einvernehmlich gekl\u00e4rt wird, wie es auch verabredet ist&#8220;, sagte der CDU-Politiker Frei am Dienstag im Deutschlandfunk.<\/p>\n<p> Weiterlesen<\/p>\n<p>Er gehe davon aus, dass es keine Abstimmung in der Bundestagsfraktion der Union \u00fcber die Kandidatenfrage geben werde. &#8222;Das Verfahren insgesamt h\u00e4tte durchaus etwas strukturierter und souver\u00e4ner r\u00fcberkommen k\u00f6nnen.&#8220; Entscheidend sei, dass man sich hinter dem Kanzlerkandidaten versammle, um gemeinsam in den Wahlkampf zu gehen. &#8222;Es ist n\u00e4mlich mitnichten ausgemacht, dass wir das Kanzleramt einfach so gewinnen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Walter-Borjans zu CDU-Votum: Zu fr\u00fch zum Gratulieren<\/p>\n<p>Die SPD hofft nach dem mehrheitlichen Votum des CDU-Bundesvorstandes f\u00fcr Parteichef Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union auf ein Ende des Unionsstreits zur K-Frage. &#8222;Es w\u00e4re zu w\u00fcnschen, dass die CDU-F\u00fchrung den uns\u00e4glichen Hahnenkampf heute Nacht beigelegt hat und beide Parteien \u2013 CDU und CSU \u2013 sich in dieser schweren Zeit f\u00fcr so viele Menschen im Land endlich wieder auf die Sachpolitik konzentrieren&#8220;, sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.<\/p>\n<p>Allerdings zweifelt der SPD-Vorsitzende, dass die CSU-Spitze einlenkt. &#8222;Als einer, der nicht nur Markus S\u00f6ders Verhalten der letzten Tage gesehen hat, sondern dessen Meinung \u00fcber Armin Laschet aus jahrelangem eigenem Erleben kennt, bin ich allerdings nicht sehr optimistisch, was vom angek\u00fcndigten Treueschwur des Partei&#8217;freundes&#8216; aus Bayern zu halten ist&#8220;, sagte Walter-Borjans. Er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Als politischer Wettbewerber und Nordrhein-Westfale kann ich Armin Laschet zum Abstimmungsergebnis begl\u00fcckw\u00fcnschen \u2013 zum Gratulieren ist es zu fr\u00fch.&#8220;<\/p>\n<p>Votum der CDU-Spitze: Laschet soll Kanzlerkandidat werden\u00a0 <\/p>\n<p>In einer digitalen Sondersitzung der CDU-Spitze votierten am Montagabend nach Angaben eines CDU-Sprechers von 46 stimmberechtigten Vorstandsmitgliedern in geheimer Wahl 31 f\u00fcr eine Kandidatur Laschets. 9 stimmten f\u00fcr S\u00f6der, 6 enthielten sich. Laut CDU-Angaben entspricht das einer Zustimmung von 77,5 Prozent f\u00fcr Laschet und von 22,5 Prozent f\u00fcr S\u00f6der. Laschet sagte den Berichten zufolge im Anschluss, er rufe seinen Rivalen nun an.\u00a0<\/p>\n<p>S\u00f6der hatte die Entscheidung am Montag in die Hand der Schwesterpartei gelegt. Die CDU entscheide jetzt &#8222;souver\u00e4n&#8220;, sagte er in M\u00fcnchen nach einer CSU-Pr\u00e4sidiumssitzung. &#8222;Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung.&#8220; Eine Reaktion auf das Votum von S\u00f6der steht noch aus.<\/p>\n<p>Berichte: Laschet und Braun verlangen eine Pr\u00e4senzsitzung\u00a0 <\/p>\n<p>Bei den digitalen Beratungen des CDU-Vorstands soll es Berichten zufolge mittlerweile &#8222;chaotisch&#8220; zugehen.\u00a0<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde nach Teilnehmerkreisen eine geheime Abstimmung dar\u00fcber beschlossen,\u00a0ob es eine Kreisvorsitzendenkonferenz vor der Entscheidung \u00fcber die Kanzlerkandidatur geben soll.\u00a0An dem Votum sollten nur Vorstandsvorsitzende teilnehmen, Landesvorsitzende nicht.<\/p>\n<p>Doch dann wurde die Sitzung f\u00fcr eine kurze Zeit unterbrochen. Mehrere Medien berichteten von technischen H\u00fcrden, die es erschwerten, die Abstimmung digital abzuhalten.\u00a0F\u00fcr eine geheime Abstimmung bekommt man demnach eine E-Mail, die bei einigen Teilnehmern im Spam-Ordner gelandet sei.\u00a0<\/p>\n<p>Kanzleramtschef Helge Braun und CDU-Chef Armin Laschet h\u00e4tten sich dann f\u00fcr eine Pr\u00e4senzsitzung am Dienstag ausgesprochen. Der Vorstand ber\u00e4t nun schon seit mehr als sechs Stunden.\u00a0<\/p>\n<p>Abstimmung steht offenbar bevor \u2013 Sch\u00e4uble fordert eine rasche Entscheidung <\/p>\n<p>Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble hat sich Berichten zufolge f\u00fcr eine schnelle Abstimmung des Bundesvorstands \u00fcber die K-Frage ausgesprochen. Demnach habe er erneut seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr Armin Laschet zugesichert.\u00a0An seinem Standpunkt habe sich nichts ge\u00e4ndert, sagte Sch\u00e4uble laut Teilnehmerkreisen in den digitalen Beratungen des CDU-Vorstands \u00fcber die K-Frage der Union.\u00a0&#8222;Morgen sollen die beiden Vorsitzenden vor die Presse treten und eine Entscheidung bekannt geben&#8220;, wurde Sch\u00e4uble von der &#8222;Bild&#8220; zitiert.\u00a0<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge soll auch Ralph Brinkhaus erkl\u00e4rt haben, dass der CDU-Chef das Recht habe, eine Abstimmung herbeizuf\u00fchren.\u00a0Brinkhaus betonte demnach, gebraucht werde keine H\u00e4ngepartie, sondern eine schnelle Entscheidung.<\/p>\n<p>Auch Hessens Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier soll sich f\u00fcr Laschet ausgesprochen haben.\u00a0Er warb nach Angaben aus Teilnehmerkreisen daf\u00fcr, dass alle F\u00fchrungsverantwortung wahrn\u00e4hmen. Man habe noch nie eine derart intensive Debatte \u00fcber die Haltung der Basis gehabt. Die Arbeit gehe weiter. Es m\u00fcssten alle mitgenommen werden, sagte er demnach.<\/p>\n<p>Bei den Beratungen lief es demnach auf eine Abstimmung noch in der Nacht heraus. Auch Laschet hatte sich daf\u00fcr ausgesprochen. Mit Spannung wurde erwartet, wie klar eine Zustimmung f\u00fcr den CDU-Vorsitzenden als Kanzlerkandidaten ausfallen w\u00fcrde.\u00a0S\u00f6der\u00a0hatte die Entscheidung am Montag in die Hand der Schwesterpartei gelegt. Die CDU entscheide jetzt &#8222;souver\u00e4n&#8220;, sagte er in M\u00fcnchen nach einer CSU-Pr\u00e4sidiumssitzung. &#8222;Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung.&#8220;<\/p>\n<p>CDU-Vorstand ringt um Entscheidung\u00a0 <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet versucht den CDU-Bundesvorstand zu einer Abstimmung \u00fcber die Kanzlerkandidatur zu bewegen. Nach fast vierst\u00fcndigen Beratungen zeigt sich jedoch ein Machtkampf zwischen Anh\u00e4ngern des CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der, die eine Abstimmung verhindern wollen und Anh\u00e4ngern von Laschet, die f\u00fcr eine Entscheidung noch am Montagabend werben. Noch immer stehen viele Redner auf der Liste. Sollte Laschet keine Abstimmung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr sich erhalten, gilt dies in Unionskreisen als Punktsieg f\u00fcr den CSU-Chef. Denn dann w\u00fcrde sich die Entscheidung in andere Gremien verlagern.<\/p>\n<p>Etliche CDU-Politiker verwiesen nach Teilnehmerangaben auf eine Kluft zwischen der Stimmung an der Parteispitze und der an der Parteibasis in etlichen Landesverb\u00e4nden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass sich am sp\u00e4ten Abend vermehrt Unterst\u00fctzer von Laschet melden\u00a0\u2013\u00a0vor allem aus gro\u00dfen CDU-Landesverb\u00e4nden. Dazu geh\u00f6ren der Vorsitzender Mittelstandsunion, Carsten Linnemann (NRW), CDU-Vize Silvia Breher (Niedersachsen), der nieders\u00e4chsische Landesvorsitzende Bernd Althusmann sowie der Chef der deutschen EVP-Europapolitiker, Daniel Caspary, aus Baden-W\u00fcrttemberg. Auch der brandenburgische Innenminister Michael St\u00fcbgen sowie Gesundheitsminister Jens Spahn (NRW) sind f\u00fcr Laschet.<\/p>\n<p>Dagegen wirbt Wirtschaftsminister Peter Altmaier offen f\u00fcr CSU-Chef Markus S\u00f6der. Er soll zuvor daf\u00fcr pl\u00e4diert haben, in der Entscheidung die Parteibasis anzuh\u00f6ren. Auch Saarlands Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans spricht sich nach Teilnehmerangaben offen f\u00fcr S\u00f6der aus. Zudem r\u00e4t er von einer Abstimmung im Bundesvorstand wie andere S\u00f6der-Unterst\u00fctzer ab.<\/p>\n<p>Der CDU-Fraktionsvorsitzende aus Brandenburg, Jan Redmann, wehrte sich nach Teilnehmerangaben aber gegen den Eindruck, dass die Ost-CDU geschlossen f\u00fcr S\u00f6der sei. Er selbst setzte sich f\u00fcr Laschet als Kandidaten ein, ebenso wie das th\u00fcringische Bundesvorstandsmitglied Mike Mohring. Dagegen unterst\u00fctzt der th\u00fcringische Landevorsitzende Christian Hirte ebenso wie Berlins Landeschef Kai Wegner den CSU-Chef. Sachsen-Anhalts Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff pl\u00e4dierte f\u00fcr eine Verschiebung der Abstimmung.<\/p>\n<p>Laschet will Gespr\u00e4ch mit der Basis\u00a0 <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet will angesichts der Vorbehalte in Teilen der Partei gegen ihn als Kanzlerkandidaten auf die Basis zugehen. Wie t-online erfuhr, k\u00fcndigte Laschet am Montagabend an, bald das Gespr\u00e4ch mit der Basis suchen zu wollen. Eine Entscheidung \u00fcber die Kanzlerkandidatur wolle er aber weiterhin noch am Abend im Vorstand f\u00e4llen lassen und nicht etwa von einer Kreisvorsitzendenkonferenz, hie\u00df es aus Laschets Umfeld.<\/p>\n<p>Thomas Strobl spricht von gemischtem Bild in Baden-W\u00fcrttemberg <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet hat im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union Unterst\u00fctzung vom baden-w\u00fcrttembergischen CDU-Vorsitzenden Thomas Strobl bekommen. In der digitalen Sondersitzung des CDU-Vorstands zur K-Frage berichtete Strobl nach Angaben aus Teilnehmerkreisen am Montagabend von einem gemischten Bild in Baden-W\u00fcrttemberg. Es gebe Unternehmer, die f\u00fcr CSU-Chef Markus S\u00f6der seien. Und es gebe Menschen und Familienunternehmer, die ihn beknieten, Laschet zum Kanzlerkandidaten zu machen, sagte er.<\/p>\n<p>Strobl betonte nach diesen Informationen weiter, der baden-w\u00fcrttembergische CDU-Vorstand unterst\u00fctze Laschet. Der CDU-Chef solle Bundeskanzler werden. Laschet sei kein Spalter, sondern jemand, der Menschen zusammenf\u00fchre und unterschiedliche politische Meinungen integriere.<\/p>\n<p>Laschet dr\u00e4ngt auf Entscheidung des CDU-Vorstands noch am Montag <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet hat sich im Machtkampf mit dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der um die Kanzlerkandidatur f\u00fcr eine Entscheidung noch am Montag ausgesprochen. Nachdem der Berliner CDU-Chef Kai Wegner in den laufenden Beratungen des CDU-Vorstands daf\u00fcr pl\u00e4diert hatte, die Entscheidung zu verschieben und ein Votum der Bundestagsfraktion und der Kreisvorsitzenden herbeizuf\u00fchren, betonte Laschet: &#8222;Wir sollten heute entscheiden, wie wir es uns am Anfang vorgenommen haben.&#8220;<\/p>\n<p>Uneinigkeit im CDU-Vorstand\u00a0 <\/p>\n<p>Mehr als 40 Teilnehmer sind am Abend der Aufforderung Laschets zur offenen Debatte nachgekommen und haben Redebeitr\u00e4ge angemeldet. Das erfuhr t-online aus Teilnehmerkreisen. Dabei ergebe sich jedoch kein einheitliches Bild.<\/p>\n<p>Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer soll sich demnach klar f\u00fcr Armin Laschet ausgesprochen haben, der als Parteivorsitzender der richtige Kandidat sei. Landwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner hingegen berichtete den Angaben zufolge aus der Landesvorstandssitzung Rheinland-Pfalz, dass sich dort ein eindeutiges Meinungsbild f\u00fcr Markus S\u00f6der als Kanzlerkandidaten abzeichne.\u00a0<\/p>\n<p>Die CDU Schleswig-Holstein hingegen habe sich klar f\u00fcr Laschet ausgesprochen, wie Daniel G\u00fcnther berichtet haben soll. Er sei ein &#8222;hervorragender Kanzlerkandidat f\u00fcr uns&#8220;, so der Ministerpr\u00e4sident des n\u00f6rdlichsten Bundeslandes. &#8222;Armin Laschet strahlt das aus, was wir in diesen Zeiten brauchen&#8220;.\u00a0Norbert R\u00f6ttgen habe sich daf\u00fcr ausgesprochen, die Entscheidung noch einmal zu vertagen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr, fordert Hamburgs Landesvorsitzender Christoph Plo\u00df eine Kreisvorsitzenden-Konferenz, um ein besseres Bild \u00fcber die Stimmung an der Basis zu bekommen.\u00a0<\/p>\n<p>Laschet h\u00e4lt vor CDU-Vorstand an Anspruch auf Kandidatur fest <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet h\u00e4lt im Machtkampf mit dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der vor dem CDU-Vorstand an seinem Anspruch auf eine Kanzlerkandidatur fest. Zuvor hatte er erneut seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur betont. &#8222;Es geht um die besten Antworten auf die dr\u00e4ngenden Zukunftsfragen. Und ich bin bereit, f\u00fcr uns die Kandidatur zu \u00fcbernehmen&#8220;, sagte Laschet am Montagabend nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin in einer digitalen Sondersitzung des CDU-Vorstands.<\/p>\n<p>Dennoch soll Laschet die Teilnehmer zu &#8222;einer offenen Debatte&#8220; dar\u00fcber ermutigt haben, wer Kanzlerkandidat werden solle. Das erfuhr t-online aus Teilnehmerkreisen. Die Gespr\u00e4che mit dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der seien sehr gut gewesen, habe er weiter gesagt, Es sei ein &#8222;sehr wichtiges Signal&#8220;, dass dieser die Entscheidung des CDU-Vorstand akzeptieren wolle.\u00a0<\/p>\n<p>Laschet beh\u00e4lt sich Abstimmung bei Vorstandssitzung vor<\/p>\n<p>Die CDU-Spitze hat ihre wom\u00f6glich entscheidenden Beratungen zum weiteren Vorgehen im Machtkampf zwischen Parteichef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der um die Kanzlerkandidatur aufgenommen. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen begann die von Laschet einberufene digitale Sondersitzung des CDU-Vorstands am Montag gegen 18.00 Uhr.<\/p>\n<p>Mit Spannung wurde erwartet, ob das Gremium sich wie vor einer Woche einm\u00fctig hinter die Ambitionen Laschets auf die Kanzlerkandidatur stellt. Eine Abstimmung beh\u00e4lt sich der CDU-Chef dabei vor. &#8222;Ob es heute zu einer Abstimmung des Bundesvorstands kommt, wird der Verlauf der Sitzung zeigen&#8220;, hie\u00df es am Montagabend aus Teilnehmerkreisen.<\/p>\n<p>In den Landesverb\u00e4nden und unter CDU-Bundestagsabgeordneten gab es in der vergangenen Woche starke Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine Kanzlerkandidatur von S\u00f6der. Am Montagnachmittag hatte Laschet beim digital organisierten 22. Deutschen Bankentag aufs Tempo gedr\u00fcckt. Er glaube, dass &#8222;alle den Willen haben, es so schnell wie m\u00f6glich zu entscheiden, so einvernehmlich wie m\u00f6glich zu entscheiden&#8220;. Die CDU habe S\u00f6ders Ank\u00fcndigung geh\u00f6rt, dass er die Entscheidung dieses Gremiums respektieren werde. S\u00f6der hatte die Entscheidung \u00fcber die K-Frage zuvor in die Hand der CDU gelegt und erkl\u00e4rt, dass er sie respektieren werde, egal wie sie ausgehe.<\/p>\n<p>SPD-Chef Walter-Borjans wirft S\u00f6der Egoismus und Scheinheiligkeit vor <\/p>\n<p>Der SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat das Agieren des CSU-Chefs Markus S\u00f6der im Streit um die Kanzlerkandidatur der Union scharf kritisiert. &#8222;Wenn zu r\u00fccksichtslosem Egoismus auch gegen\u00fcber der eigenen Partei auch noch unverbl\u00fcmte Scheinheiligkeit tritt, hat man alle Zutaten beieinander, die es f\u00fcr die Erkl\u00e4rung von Markus S\u00f6der zum Stand der Kanzlerkandidatenfrage von CDU und CSU heute Nachmittag brauchte&#8220;, sagte Walter-Borjans t-online. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Laschet beruft heute Sondersitzung des CDU-Vorstands ein <\/p>\n<p>In den ungel\u00f6sten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union kommt Bewegung. An diesem Montagabend will der CDU-Bundesvorstand in einer digitalen Sondersitzung \u00fcber den Stand und das weitere Vorgehen beraten.\u00a0 Das verk\u00fcndete der CDU-Vorsitzende Armin Laschet. Er wolle zudem einen Vorschlag unterbreiten, wie die K-Frage in der Union schnell gel\u00f6st werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Laschet und CSU-Chef Markus S\u00f6der liefern sich seit gut einer Woche eine erbitterte Auseinandersetzung um die Frage, wer von ihnen die Union als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl im September f\u00fchren soll.<\/p>\n<p>Bericht: CDU k\u00f6nnte Laschet im Alleingang aufstellen <\/p>\n<p>Der Machtkampf in der Union um die Kanzlerkandidatur droht weiter zu eskalieren: Die Anh\u00e4nger von Armin Laschet \u00fcberlegen offenbar, den CDU-Chef im Parteipr\u00e4sidium als Kanzlerkandidaten auszurufen \u2013 ohne Zustimmung der CSU. Das berichtet &#8222;Bild&#8220; unter Berufung auf Parteikreise. Demnach machte CDU-Veteran Wolfang Sch\u00e4uble Laschet klar, dass er im Falle einer Niederlage gegen CSU-Chef Markus S\u00f6der in der K-Frage als Vorsitzender der CDU nicht zu halten sei.\u00a0<\/p>\n<p>Darauf spekulieren offenbar die Anh\u00e4nger von Friedrich Merz, der Laschet bei der Wahl zum Parteivorsitzenden im Januar unterlegen war. Laut &#8222;Bild&#8220; hoffen Merz&#8216; Unterst\u00fctzer, dass der 60-J\u00e4hrige den CDU-Vorsitz doch \u00fcbernehmen k\u00f6nnte, falls Laschet an der K-Frage scheitert. Unterdessen k\u00fcndigte Laschet f\u00fcr den Nachmittag ein Pressestatement vor der CDU-Zentrale in Berlin an. Zum Inhalt \u00e4u\u00dferte sich der NRW-Ministerpr\u00e4sident bislang nicht.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Offenbar keine Entscheidung am Montag <\/p>\n<p>Im unionsinternen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur ist f\u00fcr diesen Montag nicht mit einer Entscheidung von CSU-Chef Markus S\u00f6der zu rechnen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Umfeld des bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten. Es wird demnach auch keinen R\u00fcckzug S\u00f6ders in der Frage geben, wer f\u00fcr die Union als Kanzlerkandidat der Union im September antritt.<\/p>\n<p>Kl\u00f6ckner ruft Sondersitzung des CDU-Landesvorstands ein <\/p>\n<p>Die rheinland-pf\u00e4lzische CDU-Landesvorsitzende Julia Kl\u00f6ckner hat f\u00fcr Dienstag eine Sondersitzung des Landesvorstands einberufen. Eingeladen seien auch Vertreter der 36 Kreisverb\u00e4nde, teilte ein CDU-Sprecher in Mainz mit. Dabei wird es um den noch ungel\u00f6sten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union zwischen dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der gehen. Die Uhrzeit f\u00fcr die nicht \u00f6ffentliche Schalte stand zun\u00e4chst noch nicht fest.<\/p>\n<p>Kl\u00f6ckner, die auch CDU-Bundesvize ist, hat Laschet ihre Unterst\u00fctzung zugesagt. Der CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 14. M\u00e4rz, Christian Baldauf, hat sich bisher nicht eindeutig positioniert. Der Landesverband der Jungen Union favorisiert S\u00f6der.<\/p>\n<p>S\u00f6der ber\u00e4t im CSU-Pr\u00e4sidium <\/p>\n<p>Im Machtkampf in der Union \u00fcber die Kanzlerkandidatur will die CSU-Spitze am Montag kurzfristig \u00fcber den Stand der Dinge und das weitere Vorgehen beraten. Um 13 Uhr werde es Beratungen des CSU-Pr\u00e4sidiums geben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen. Um 14 Uhr wollen CSU-Chef Markus\u00a0S\u00f6der\u00a0und Generalsekret\u00e4r Markus Blume eine Pressekonferenz geben. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Ank\u00fcndigung aber keinen R\u00fcckzug bedeute und beruft sich auf Kreise der Partei.\u00a0<\/p>\n<p>Laschet bleibt in Berlin <\/p>\n<p>Im ungel\u00f6sten Machtkampf in der Union ber\u00e4t CDU-Chef Armin Laschet am Montagmorgen in Berlin \u00fcber das weitere Vorgehen bei der Kanzlerkandidatensuche. Nach Angaben eines dpa-Fotografen standen Laschets Limousinen zun\u00e4chst vor der hessischen Landesvertretung, welche er dann aber bereits um 09.20 Uhr kommentarlos mit unbekanntem Ziel verlie\u00df.<\/p>\n<p>Mit wem sich\u00a0Laschet\u00a0in der Landesvertretung beraten hat und \u00fcber die Inhalte der Gespr\u00e4che wurde zun\u00e4chst nichts bekannt. Kurz nach\u00a0Laschet\u00a0verlie\u00df auch CDU-Generalsekret\u00e4r Paul Ziemiak das Geb\u00e4ude. Auf die Frage eines Reporters, wie es nun weiter gehe, sagte dieser nur:\u00a0&#8222;Es geht immer gut weiter.&#8220;<\/p>\n<p>In der Nacht zum Montag hatten\u00a0Laschet\u00a0und CSU-Chef Markus S\u00f6der sich rund dreieinhalb\u00a0Stunden in einem Geb\u00e4ude des Bundestags beraten, konnten sich aber am Ende nicht auf eine Entscheidung einigen. \u00dcber das weitere Vorgehen in dem seit einer Woche andauernden Machtkampf war zun\u00e4chst nichts zu erfahren.<\/p>\n<p>S\u00f6der offenbar wieder auf dem R\u00fcckweg <\/p>\n<p>Nach dem ergebnislosen Treffen von CDU-Chef Armin Laschet und Markus S\u00f6der zur Kanzlerkandidatenfrage in der Union ist der CSU-Chef bereits wieder auf dem Weg zur\u00fcck nach Bayern. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagmorgen aus Kreisen.<\/p>\n<p>S\u00f6der und Laschet hatten sich am sp\u00e4ten Sonntagabend f\u00fcr rund dreieinhalb Stunden im Bundestagsgeb\u00e4ude in Berlin getroffen. Dem Vernehmen nach konnten sie sich aber noch immer nicht darauf einigen, wer von beiden als Kanzlerkandidat f\u00fcr die Union zur Bundestagswahl am 26. September antritt. \u00dcber das weitere Vorgehen in dem seit einer Woche andauernden Machtkampf war zun\u00e4chst nichts zu erfahren.<\/p>\n<p>Kreise: Treffen von Laschet und S\u00f6der in Berlin endet ohne Ergebnis<\/p>\n<p>Nach knapp dreieinhalb Stunden ist das Treffen von CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus S\u00f6der zur Kl\u00e4rung der Kanzlerkandidatenfrage in der Union ergebnislos zu Ende gegangen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am fr\u00fchen Montagmorgen.<\/p>\n<p>Laschet und S\u00f6der im Bundestagsgeb\u00e4ude <\/p>\n<p>Im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur sind am Sonntagabend nach sowohl der CDU-Vorsitzende Armin Laschet als auch CSU-Chef Markus S\u00f6der im Bundestagsgeb\u00e4ude angekommen \u2013 wom\u00f6glich zu einem gemeinsamen Treffen.<\/p>\n<p>Ein Kamerateam des Senders RTL\/n-tv filmte hatte Laschet zuvor beim Betreten der nordrhein-westf\u00e4lischen Landesvertretung gefilmt.\u00a0Auf die Frage eines RTL\/n-tv-Reporters, ob es schon eine Entscheidung gebe, antwortete er nicht.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber den weiteren Ablauf des Abends und der Nacht und zum Stand der Dinge im unionsinternen Streit \u00fcber die Kanzlerkandidatur war zun\u00e4chst nichts zu erfahren.<\/p>\n<p>Markus S\u00f6der in Berlin eingetroffen <\/p>\n<p>CSU-Chef Markus S\u00f6der ist nach der vertagten Entscheidung zur K-Frage in Berlin eingetroffen. Am Abend landete sein Flugzeug in Berlin, wie t-online erfuhr. Der Sender RTL hatte zuvor berichtet, dass der bayrische Ministerpr\u00e4sident auf dem Weg in die Hauptstadt sei. Eine Entscheidung in der\u00a0K-Frage\u00a0der Union k\u00f6nnte nun doch kurz bevorstehen, berichtete der Sender weiter.<\/p>\n<p>Junge Union mit deutlicher Mehrheit f\u00fcr S\u00f6der\u00a0 <\/p>\n<p>Im unionsinternen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur steht der Parteinachwuchs, die Junge Union (JU), mit gro\u00dfer Mehrheit hinter dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der. In einer Videokonferenz der Landesvorsitzenden am Sonntagabend sprachen sich nach JU-Angaben 14 Landesverb\u00e4nde mit deutlicher Mehrheit f\u00fcr S\u00f6der aus.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg und Schleswig-Holstein als mittelgro\u00dfe Verb\u00e4nde sowie Brandenburg h\u00e4tten von einem &#8222;gemischten Stimmungsbild&#8220; berichtet. Die Junge Union Nordrhein-Westfalen, die mehr als ein Viertel aller JU-Mitglieder stellt, sprach sich f\u00fcr CDU-Chef Armin Laschet als Kanzlerkandidat aus. Die JU hat 18 Landesverb\u00e4nde.<\/p>\n<p>Fraktionsvize: Abstimmung nur bei Zustimmung Laschets <\/p>\n<p>CDU\/CSU-Fraktionsvize Johann Wadephul will die Bundestagsfraktion nur dann \u00fcber die Kanzlerkandidatur abstimmen lassen, wenn CDU-Chef Armin Laschet dem zustimmt. Sowohl Laschet als auch CSU-Chef Markus S\u00f6der h\u00e4tten gezeigt, dass sie Wahlen gewinnen k\u00f6nnen und seien geeignete Kandidaten, sagt der CDU-Politiker im ZDF. Er weist den Vorwurf zur\u00fcck, die Union k\u00f6nne sich nicht einigen. Bei den Gr\u00fcnen falle die Entscheidung im Hinterzimmer, CDU und CSU h\u00e4tten sich gerade einmal eine Woche Zeit genommen. Er rechne mit einer Entscheidung der beiden Parteichefs.<\/p>\n<p>Heute doch noch keine Einigung erwartet <\/p>\n<p>Wer wird Kanzlerkandidat der Union? Die Antwort auf diese Frage l\u00e4sst auf sich warten\u00a0\u2013 und wird wohl auch heute nicht mehr gekl\u00e4rt. Wie die &#8222;Bild&#8220; berichtet, wird es heute keine Einigung zwischen Armin Laschet und Markus S\u00f6der geben. Sie seien &#8222;weiter in Kontakt und im Gespr\u00e4ch, gehen aber nicht davon aus, dass es heute noch zu einer Einigung kommt&#8220;, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Eigentlich sollte am heutigen Sonntag eine Entscheidung fallen. Auf diese Frist hatten sich die Unionspolitiker zuvor geeinigt.<\/p>\n<p>Berliner CDU bekr\u00e4ftigt Unterst\u00fctzung f\u00fcr S\u00f6der <\/p>\n<p>Die Berliner CDU hat ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr CSU-Chef Markus S\u00f6der als Unionskanzlerkandidaten bekr\u00e4ftigt. Nach einer Sitzung von Pr\u00e4sidium und Kreisvorsitzenden erkl\u00e4rte Landeschef Kai Wegner am Sonntag: &#8222;Die CDU Berlin ist in Sorge um die Handlungsf\u00e4higkeit der Union insgesamt. Die Entscheidung, wer die Union in diesen wichtigen Bundestagswahlkampf f\u00fchren soll, h\u00e4tte schon l\u00e4ngst getroffen werden m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Mitglieder des Pr\u00e4sidiums und die Kreisvorsitzenden h\u00e4tten das einstimmige Meinungsbild des Pr\u00e4sidiums vom vergangenen Montag best\u00e4tigt. &#8222;Markus S\u00f6der hat eine breite Unterst\u00fctzung auch in der Basis der CDU Berlin. Bei zwei Enthaltungen haben sich die Pr\u00e4sidiumsmitglieder und die Kreisvorsitzenden f\u00fcr Markus S\u00f6der als gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU ausgesprochen.&#8220;<\/p>\n<p>Althusmann ruft nieders\u00e4chsischen CDU-Landesvorstand zusammen\u00a0 <\/p>\n<p>Der nieders\u00e4chsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann hat die Mitglieder seines Landesvorstands sowie die Bezirks- und Kreisvorsitzenden f\u00fcr Sonntag um 20.00 Uhr zu Online-Beratungen zusammengerufen. Er begr\u00fcndete die Sondersitzung nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mit &#8222;der aktuellen Lage zur K-Frage&#8220;. Es wurde erwartet, dass es um ein Stimmungsbild gehen d\u00fcrfte, ob die Basis in der Frage der Kanzlerkandidatur zu Laschet oder zu S\u00f6der tendiert.<\/p>\n<p>Auch der Unions-Nachwuchs wollte sich am Sonntagabend positionieren. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland wollten sich die Landesvorsitzenden der Jungen Union (JU) um 20.00 Uhr in einer Videokonferenz zusammenschalten. JU-Chef Tilman Kuban hatte diesen Schritt in der &#8222;Bild&#8220; angek\u00fcndigt: &#8222;Wenn sie uns zwingen, sind wir im Zweifel bereit, als gemeinsame Jugendorganisation von CDU und CSU Verantwortung zu \u00fcbernehmen und uns zu positionieren.&#8220;<\/p>\n<p>CDU-Abgeordneter droht mit Abstimmung am Dienstag <\/p>\n<p>Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann droht mit einer Abstimmung der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion \u00fcber die Kanzlerkandidatur am Dienstag. &#8222;Die Uhr tickt unaufh\u00f6rlich. Sollte eine Entscheidung nicht sehr zeitnah vor Dienstag fallen, wird sich durch den beantragten Tagesordnungspunkt in unserer Fraktion die historische Entscheidung der CDU\/CSU-Fraktion von 1979 halt wiederholen&#8220;, sagt Grundmann der &#8222;Welt&#8220;.<\/p>\n<p>Damals hatte sich die Fraktion im Rennen zwischen Ernst Albrecht mit Franz-Josef Strau\u00df f\u00fcr Strau\u00df entschieden. Dieser verlor dann die Bundestagswahl. Grundmann betont, dass CSU-Chef Markus S\u00f6der an der K\u00fcste die CDU-W\u00e4hler &#8222;elektrisiere&#8220;.<\/p>\n<p>Arbeitnehmerfl\u00fcgel unterst\u00fctzt Laschet-Kandidatur<\/p>\n<p>Der Arbeitnehmerfl\u00fcgel der CDU stellt sich hinter eine Kanzlerkandidatur des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet.&#8220;Armin Laschet ist der richtige Kanzlerkandidat der Union, weil er eine Politik der Mitte und des Ausgleichs verk\u00f6rpert. Auf ihn ist Verlass, er steht zu seinem Wort. Das ist nicht ganz unwichtig in der Politik&#8220;, sagte der CDA-Chef Karl-Josef Laumann der &#8222;Bild am Sonntag&#8220; laut Vorabbericht. Laumann ist in Laschets Kabinett in Nordrhein-Westfalen amtierender Sozialminister.<\/p>\n<p>Senioren stehen hinter CDU-Chef <\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Senioren-Union der CDU, Otto Wulff, hat sich im Ringen um die Kanzlerkandidatur zwischen Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der klar hinter den CDU-Chef gestellt. &#8222;Ich halte nichts davon, Politik auf Basis von Tagesmeinungen zu machen oder den Kanzlerkandidaten nach den Umfragen auszuw\u00e4hlen&#8220;, sagte Wulff der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. &#8222;Wir m\u00fcssen aus \u00dcberzeugung handeln. Und die F\u00fchrungsgremien der CDU sind, wie ich auch, davon \u00fcberzeugt, dass Laschet der richtige Kanzlerkandidat f\u00fcr die Union ist.&#8220;<\/p>\n<p>CDU-Politiker droht mit Gr\u00fcndung von CDU-Landesverband in Bayern <\/p>\n<p>Ein CDU-Politiker aus Nordrhein-Westfalen droht der CSU mit der Gr\u00fcndung eines CDU-Landesverbands in Bayern. &#8222;Wenn S\u00f6der die Kanzlerkandidatur erzwingen will, wenn er die CDU zerst\u00f6ren will, dann darf die Gr\u00fcndung der CDU in Bayern kein Tabu mehr sein&#8220;, sagte NRW-Landesvorstandsmitglied Dennis Radtke dem ZDF. Radtke ist auch Bundesvize der Arbeitnehmervereinigung CDA und Abgeordneter im Europaparlament.<\/p>\n<p>Th\u00fcringens CDU-Chef verweist auf Umfragen <\/p>\n<p>Der CDU-Landesvorsitzende von Th\u00fcringen, Christian Hirte, hat sich mit Blick auf die Umfragezahlen indirekt f\u00fcr eine Kanzlerkandidatur von Markus S\u00f6der ausgesprochen. &#8222;Armin Laschet und Markus S\u00f6der sind jetzt von den Parteigremien und der Fraktion beauftragt, eine Einigung herbeizuf\u00fchren. Der Wunsch in der Mehrheit von W\u00e4hlern und CDU ist dabei offensichtlich&#8220;, sagte Hirte laut einem Vorabbericht der &#8222;Bild am Sonntag&#8220;. Laut dem neuen ZDF-Politbarometer halten 72 Prozent der Unions-Anh\u00e4nger S\u00f6der f\u00fcr den geeigneteren Kanzlerkandidaten und nur 17 Prozent Armin Laschet.<\/p>\n<p>Vize des CDU-Sozialfl\u00fcgels fordert neues Gremium <\/p>\n<p>Der Vize-Chef des CDU-Sozialfl\u00fcgels, Christian B\u00e4umler, fordert ein neues Unions-Gremium f\u00fcr die k\u00fcnftige Bestimmung des gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU. Die Union brauche k\u00fcnftig ein &#8222;gemeinsames, demokratisch legitimiertes Entscheidungsorgan, das die St\u00e4rke beider Parteien abbildet&#8220;, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft dem &#8222;Handelsblatt&#8220;.<\/p>\n<p>B\u00e4umler stellt sich demnach einen &#8222;Deutschlandrat der Union&#8220; vor. Darin sollten von den jeweiligen Parteitagen gew\u00e4hlte Vertreter beider Parteien den Kanzlerkandidaten aufstellen und das Programm beschlie\u00dfen. &#8222;Die CDU\/CSU-Bundestagsfraktion ist dieses Organ nicht, da sich dort zu viele Einzelinteressen austoben&#8220;, sagte B\u00e4umler.<\/p>\n<p>Arbeitnehmerschafts-Vize schl\u00e4gt Schlichtung vor <\/p>\n<p>Ein weiterer Vizechef des CDU-Arbeitnehmerfl\u00fcgels bringt eine Schlichtung des Unionsstreits \u00fcber die Kanzlerkandidatur ins Spiel und fordert eine Neuordnung der Beziehungen von CDU und CSU. Der erste Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian B\u00e4umler, nannte laut &#8222;Handelsblatt&#8220; als m\u00f6gliche Schlichter die CDU-Politiker Wolfgang Sch\u00e4uble und Volker Bouffier sowie die CSU-Politiker Edmund Stoiber und Theo Waigel. &#8222;Das Verh\u00e4ltnis von CDU, CSU und Bundestagsfraktion muss grunds\u00e4tzlich neu gekl\u00e4rt werden&#8220;, sagte B\u00e4umler au\u00dferdem. Ben\u00f6tigt werde ein &#8222;gemeinsames, demokratisch legitimiertes Entscheidungsorgan&#8220;.<\/p>\n<p>S\u00f6der-Unterst\u00fctzer wollen Union zu Fraktionsabstimmung zwingen <\/p>\n<p>Im Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur wollen die Unterst\u00fctzer von CSU-Chef Markus S\u00f6der in der Unions-Bundestagsfraktion laut einem Zeitungsbericht bis Montag weiter Unterschriften sammeln und so eine Abstimmung am Dienstag erzwingen. Hauptinitiator Christian von Stetten (CDU) wolle seine bereits ver\u00f6ffentlichte Unterst\u00fctzer-Liste von 70 CDU-Abgeordneten mit Unterschriften weiterer CDU-Parlamentarier zusammenf\u00fchren, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Samstag. Aus der Landesgruppe Baden-W\u00fcrttemberg werde eine zus\u00e4tzliche Initiative gestartet, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Das Lager um von Stetten rechnet den Informationen der Zeitung zufolge damit, dass sich noch etwa zehn CDU-Politiker anschlie\u00dfen, dazu komme der Gro\u00dfteil der 45 CSU-Parlamentarier. Damit k\u00f6nne eine Abstimmung der rund 245 Abgeordneten \u00fcber S\u00f6der und CDU-Chef Armin Laschet nicht mehr abgelehnt werden. Beide streben die Kanzlerkandidatur der Union an.\u00a0<\/p>\n<p>Ziel ist nach Angaben aus Parteikreisen vom Samstagvormittag aber eine Einigung der beiden Kontrahenten an diesem Wochenende. Laschet und S\u00f6der spr\u00e4chen auch am Samstag weiter miteinander, verlautete es am Morgen.\u00a0Von Stetten geht davon aus, dass Laschet zugunsten S\u00f6ders nachgeben wird. &#8222;Ich gehe davon aus, dass der CDU-Parteivorsitzende diese Woche ausgiebig in seine Partei hineingeh\u00f6rt hat und deshalb den CSU Vorsitzenden Markus S\u00f6der als Kanzlerkandidat vorschlagen wird&#8220;, sagte er t-online.\u00a0<\/p>\n<p>Schavan:\u00a0&#8222;CSU-Kandidaten immer Steigb\u00fcgelhalter f\u00fcr SPD-Kanzler&#8220; <\/p>\n<p>Die fr\u00fchere Bundesforschungsministerin Annette Schavan warnt vor einem CSU-Kanzlerkandidaten. &#8222;Fakt ist, dass die CSU-Kanzlerkandidaten immer Steigb\u00fcgelhalter f\u00fcr SPD-Kanzler waren&#8220;, sagt die CDU-Politikerin der &#8222;Bild am Sonntag&#8220;.<\/p>\n<p>Annette Schavan: Sie hat mit Armin Laschet einen klaren Favoriten f\u00fcr den Kanzlerkandidaten der Union. (Quelle: Philipp Reiss\/imago images)<\/p>\n<p>Sie mache CSU-Chef Markus S\u00f6der zudem schwere Vorw\u00fcrfe. &#8222;Die Auseinandersetzung ist nur schwer ertr\u00e4glich, zumindest seit letzten Sonntag, als Markus S\u00f6der den verabredeten, gemeinsamen Weg verlassen hat, sagt Schavan. Sie hoffe, &#8222;dass die Methoden S\u00f6ders nur eine kurze Episode&#8220; seien und dass CDU-Chef Armin Laschet Kanzler werde.<\/p>\n<p>Mitglied des CDU-Bundesvorstands will Konferenz der Kreisvorsitzenden <\/p>\n<p>Der Bezirksvorsitzende des CDU-Kreises Rheinhessen-Pfalz fordert eine Konferenz der Kreisvorsitzenden der CDU, um die K-Frage zu diskutieren. Der Kreisvorstand habe am Samstag \u00fcber das Thema beraten, die Mitglieder h\u00e4tten von einer &#8222;angespannten Stimmung&#8220; vor Ort berichtet, hei\u00dft es in Pressemitteilung. &#8222;Unter den Stimmberechtigten gab es ein klares Meinungsbild zugunsten von Markus S\u00f6der&#8220;, schreibt Christian Baldauf, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Rheinland-Pfalz und Mitglied im Bundesvorstand der Partei ist. Die CDU-Kreisvorsitzenden sollten diskutieren, weil sie ein &#8222;eher repr\u00e4sentatives Bild der Stimmung im Land und in der Partei&#8220; abbildeten.<\/p>\n<p>Unionsfraktionsvize warnt vor Abstimmung f\u00fcr S\u00f6der oder Laschet <\/p>\n<p>Im Streit von CSU und CDU um die Kanzlerkandidatur hat Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) seine Abgeordnetenkollegen davor gewarnt, die Frage mit einem Votum der Bundestagsfraktion kl\u00e4ren zu wollen. Bei einer Abstimmung zwischen dem Vorsitzenden der CDU und dem Vorsitzenden der CSU in der Fraktion w\u00fcrde &#8222;f\u00fcnf Monate vor der Bundestagswahl eine erhebliche Besch\u00e4digung drohen\u00a0\u2013 und zwar beider Personen und der Union insgesamt&#8220;, hei\u00dft es in einem der &#8222;Stuttgarter Zeitung&#8220; und den &#8222;Stuttgarter Nachrichten&#8220; vorliegenden Schreiben Jungs an die baden-w\u00fcrttembergische CDU-Landesgruppe vom Samstagmorgen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind nach den abweichenden Meinungsbildern unserer beider F\u00fchrungsgremien von CDU und CSU in einer au\u00dferordentlich schwierigen Situation. Das \u00e4ndert aber nichts daran, dass die Entscheidung \u00fcber den Kanzlerkandidaten gemeinsame Aufgabe unserer Schwesterparteien ist&#8220;, zitierten die Zeitungen Jung weiter. Er setzt demnach darauf, dass Armin Laschet (CDU) und Markus S\u00f6der (CSU) &#8222;zeitnah eine einvernehmliche L\u00f6sung finden&#8220;.<\/p>\n<p>Kramp-Karrenbauer macht CSU Vorw\u00fcrfe <\/p>\n<p>Die Verteidigungsministerin und fr\u00fchere CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat der Schwesterpartei CSU schwere Vorw\u00fcrfe im Streit um die Kanzlerkandidatur gemacht. Wenn man die Legitimit\u00e4t von Parteigremien in Frage stelle und sie als &#8222;Hinterzimmer&#8220; bezeichne, dann schade das &#8222;dem gegenseitigen Respekt, der Zusammenarbeit in der Union&#8220;, sagte sie am Samstag bei den K\u00f6nigsbronner Gespr\u00e4chen der Konrad-Adenauer-Stiftung. &#8222;Und im \u00dcbrigen schadet es auch den repr\u00e4sentativen Strukturen, die wir in der Bundesrepublik haben.&#8220;<\/p>\n<p>Kretschmer dr\u00e4ngt auf schnell Entscheidung <\/p>\n<p>Sachsens Ministerpr\u00e4sident und CDU-Landeschef Michael Kretschmer hat auf eine rasche Entscheidung in der Frage des Kanzlerkandidaten der Union gedr\u00e4ngt. Die Entscheidung m\u00fcsse jetzt z\u00fcgig getroffen werden, &#8222;in Stunden&#8220;, sagte er am Samstag auf einem Parteitag der s\u00e4chsischen CDU in Dresden. Solange man sie nicht treffe, werde \u00fcber nichts anderes gesprochen. Diese Personalie sei wichtig f\u00fcr die Zukunft Europas, deshalb sei es wichtig, sie richtig auszusuchen. Allerdings gab Kretschmer keine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr einen der beiden Kandidaten ab\u00a0\u2013 weder f\u00fcr seinen bayerischen Amtskollegen Markus S\u00f6der (CSU) noch f\u00fcr CDU-Bundeschef Armin Laschet.<\/p>\n<p>Merz wirft CDU vor: &#8222;Hat ihren Kompass verloren&#8220; <\/p>\n<p>Im Streit um die Kanzlerkandidatur in der CDU hat der fr\u00fchere Unions-Fraktionschef Friedrich Merz die beiden Bewerber zu einer schnellen Kl\u00e4rung aufgerufen. &#8222;Einigt Euch, Markus S\u00f6der und Armin Laschet. Dieses Land braucht Perspektive. Dieses Land braucht F\u00fchrung. Und die CDU und die CSU werden gebraucht als politisch f\u00fchrende Kraft dieses Landes&#8220;, sagte der 65-J\u00e4hrige am Samstag in Arnsberg in seiner Bewerbungsrede um die CDU-Direktkandidatur im Hochsauerlandkreis vor Delegierten.<\/p>\n<p>In seiner Rede kritisierte Merz den Zustand seiner Partei. &#8222;Die CDU hat ihren Kompass verloren, unsere W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler wissen nicht mehr, wof\u00fcr wir eigentlich stehen&#8220;, sagte er. Er rief dazu auf: &#8222;Wir m\u00fcssen wieder den Mut haben, eine stinknormale b\u00fcrgerliche Politik zu machen, statt dem fl\u00fcchtigen Zeitgeist atemlos hinterherzulaufen. Wir sind nicht die besseren Gr\u00fcnen und auch nicht die etwas weniger radikale AfD.&#8220; Wer den Holocaust leugne oder diese schreckliche Zeit unseres Landes f\u00fcr einen &#8222;Fliegenschiss der Geschichte&#8220; halte, &#8222;mit dem haben wir nichts, aber auch gar nichts gemeinsam&#8220;.<\/p>\n<p>Parteikreise: Laschet und S\u00f6der beraten weiter <\/p>\n<p>Der Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur dauert an. CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus S\u00f6der spr\u00e4chen auch am Samstag weiter miteinander, verlautete am Morgen aus Parteikreisen. Die Gespr\u00e4che w\u00fcrden &#8222;sehr vertraulich&#8220; gef\u00fchrt. Ziel sei weiterhin eine Einigung an diesem Wochenende.<\/p>\n<p>Widmann-Mauz steht hinter Laschet <\/p>\n<p>Die Vorsitzende der Frauen-Union (FU), Annette Widmann-Mauz, hat sich im Streit um die Kanzlerkandidatur der Union f\u00fcr CDU-Chef Armin Laschet ausgesprochen. &#8222;Die CDU hat sich aus guten Gr\u00fcnden in ihren demokratisch gew\u00e4hlten F\u00fchrungsgremien auf ihren Vorsitzenden Armin Laschet als Kanzlerkandidaten festgelegt&#8220;, sagt Widmann-Mauz, die dem CDU-Pr\u00e4sidium angeh\u00f6rt, der &#8222;Rheinischen Post&#8220;. &#8222;Umfragewerte schwanken. Auf sie l\u00e4sst sich nicht fest bauen, auf feste Grunds\u00e4tze und \u00dcberzeugungen kommt es an&#8220;, erkl\u00e4rt Widmann-Mauz und betont mit Blick auf CSU-Chef Markus S\u00f6der, der in dem Duell mit Laschet auf seine guten Umfragenwerte verweist: &#8222;Wer wie Markus S\u00f6der Entscheidungen respektieren will, muss auch Respekt vor denjenigen zeigen, die sie getroffen haben. Es ist Zeit, zu seinem Wort zu stehen und jetzt zu der gemeinsamen Entscheidung zu kommen.&#8220;<\/p>\n<p>Klingbeil warnt: Union kann sich zu &#8222;Totalausfall&#8220; entwickeln <\/p>\n<p>Der SPD-Generalsekret\u00e4r Lars Klingbeil bef\u00fcrchtet, dass der Machtkampf innerhalb der Union die Corona-Bek\u00e4mpfung der Regierung l\u00e4hmen k\u00f6nnte. &#8222;Ich habe gro\u00dfe Sorgen, dass sich CDU und CSU in einer Phase, in der die Menschen eine handlungsf\u00e4hige Bundesregierung, auch eine politische Orientierung brauchen, zum Totalausfall entwickeln&#8220;, sagte er der &#8222;Passauer Neuen Presse&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Wir tragen in der Regierung hohe Verantwortung f\u00fcr die Corona-Bek\u00e4mpfung&#8220;, betonte der SPD-Politiker. Durch den Streit um die Kanzlerkandidatur zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der sei die Union jedoch &#8222;gel\u00e4hmt&#8220;. &#8222;Nach den Bundestagswahlen sollte sich die Union eine Auszeit auf der Oppositionsbank g\u00f6nnen&#8220;, empfahl Klingbeil. Die Partei m\u00fcsse nach der Maskenaff\u00e4re auch ihren moralischen Kompass wiederfinden.<\/p>\n<p>Nach Gespr\u00e4chen noch keine Einigung in Sicht <\/p>\n<p>Die Ungewissheit, wer die Union als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf f\u00fchren wird, h\u00e4lt an. CDU-Chef Armin Laschet und der CSU-Vorsitzende Markus S\u00f6der seien in konstruktivem Austausch, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitagabend aus Unionskreisen.<\/p>\n<p>Es habe aber bisher kein abschlie\u00dfendes Gespr\u00e4ch gegeben. Aus der CDU war am Abend zu h\u00f6ren, Laschet und S\u00f6der seien &#8222;in guten Gespr\u00e4chen&#8220;. Details zum Stand der Beratungen waren weiterhin nicht bekannt\u00a0\u2013 dies galt auch f\u00fcr die Frage, bis wann die Entscheidung fallen soll.<\/p>\n<p>CDU-Abgeordneter geht von S\u00f6der-Kandidatur aus\u00a0 <\/p>\n<p>Der CDU-Abgeordnete Christian von Stetten geht davon aus, dass die Entscheidung auf S\u00f6der fallen wird. &#8222;Ich gehe davon aus, dass der CDU Parteivorsitzende diese Woche ausgiebig in seine Partei hineingeh\u00f6rt hat und deshalb den CSU Vorsitzenden Markus S\u00f6der als Kanzlerkandidat vorschlagen wird&#8220;, sagte der\u00a0Vorsitzender des Parlamentskreis Mittelstand der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion t-online.\u00a0<\/p>\n<p>EU-Christdemokrat sieht Schaden f\u00fcr Union <\/p>\n<p>Der Vorsitzende der CDU\/CSU-Gruppe im Europaparlament, Daniel Caspary, fordert eine schnelle Kl\u00e4rung der Kanzlerkandidatur. &#8222;Die Entscheidung muss sp\u00e4testens am Wochenende gefallen sein&#8220;, sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der &#8222;Funke Mediengruppe&#8220; einem Vorabbericht zufolge. &#8222;Der derzeitige Streit schadet der Union enorm.&#8220;<\/p>\n<p>Caspary, der Mitglied im Bundespr\u00e4sidium der CDU ist, weist den Eindruck zur\u00fcck, hier st\u00fcnde die Parteispitze gegen die Basis: &#8222;Armin Laschet ist von Delegierten zum Bundesvorsitzenden gew\u00e4hlt worden, die ihrerseits von der Basis nominiert wurden.&#8220; Die Nominierung des Kanzlerkandidaten sei eine gemeinsame Aufgabe der Parteien. Caspary ist \u00fcberzeugt, dass sich die Mehrheit der Mitglieder hinter jedem der beiden Rivalen im Falle seiner Nominierung versammeln w\u00fcrden.<\/p>\n<p>CDU-Bundesvorstandsmitglied spricht sich f\u00fcr Laschet aus <\/p>\n<p>CDU-Bundesvorstandsmitglied Mike Mohring spricht sich f\u00fcr CDU-Chef Armin Laschet als Unions-Kanzlerkandidat aus. &#8222;Wir haben auf dem Bundesparteitag gewusst: Der Bundesvorsitzende wird, muss und soll auch nach der Kanzlerkandidatur greifen&#8220;, sagt der th\u00fcringische Politiker zu Reuters. Er finde es richtig, dass Laschet &#8222;als Vorsitzender der gr\u00f6\u00dften Volkspartie&#8220; dazu bereit sei.<\/p>\n<p>N\u00e4chster Ministerpr\u00e4sident stellt sich hinter S\u00f6der <\/p>\n<p>Nach Sachsen-Anhalts Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff spricht sich auch Saarlands Landeschef Tobias Hans daf\u00fcr aus, bei der Kanzlerkandidatur die Umfragewerte von Armin Laschet und Markus S\u00f6der zu ber\u00fccksichtigen: &#8222;Es ist v\u00f6llig klar, dass die Frage, mit welcher Person man die besseren Chancen bei den Wahlen hat, eine zentrale Rolle spielen muss&#8220;, sagte Hans der &#8222;Welt&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Dass Laschet von der CDU-Parteispitze noch zu Beginn der Woche deutlich gest\u00fctzt wurde, sei aus Sicht des Saarl\u00e4nders kein Ausschlusskriterium f\u00fcr Markus S\u00f6der: &#8222;Ich habe den Beschluss des Parteipr\u00e4sidiums nie so verstanden, dass es nur Armin Laschet werden kann. Wir haben festgestellt, dass es zwei geeignete Kandidaten gibt. Der Auftrag war, dass Armin Laschet die Frage Kanzlerkandidatur mit Markus S\u00f6der kl\u00e4rt.&#8220;<\/p>\n<p>S\u00f6ders pers\u00f6nliche Umfragewerte liegen seit Monaten deutlich vor denen von Armin Laschet. F\u00fcr Hans sei am Ende entscheidend, welcher Kandidat bei der Wahl den gr\u00f6\u00dften Erfolg verspricht.<\/p>\n<p>Amthor dr\u00e4ngt auf Entscheidung der K-Frage<\/p>\n<p>Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor dr\u00e4ngt bei der Frage nach dem Kanzlerkandidaten der Union auf eine Entscheidung. &#8222;Wir k\u00f6nnen uns in jedem Fall keine weitere tagelange H\u00e4ngepartie leisten, sondern brauchen eine schnelle Entscheidung. Falls sich die beiden Bewerber am Wochenende nicht einigen k\u00f6nnen, sollten die Parteipr\u00e4sidien von CDU und CSU ein streitentscheidendes Votum der Bundestagsfraktion erbitten&#8220;, sagte Amthor am Freitag auf dpa-Anfrage.<\/p>\n<p>Ob der Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern f\u00fcr Markus S\u00f6der oder Armin Laschet als Kanzlerkandidat ist, beantworte er zun\u00e4chst nicht. &#8222;Mir ist die Auswahl zwischen den beiden erfolgreichen Ministerpr\u00e4sidenten Armin Laschet und Markus S\u00f6der deutlich lieber als eine vermeintliche Wahl zwischen Baerbock, Habeck oder Scholz.&#8220; Der Gegner stehe au\u00dferhalb der eigenen Reihen. Das Hauptziel bei der Bundestagswahl Ende September m\u00fcsse das Abwenden einer Linkskoalition sein.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr einen Wahlerfolg bei der Bundestagswahl brauchen wir keinen Anschein fortgesetzter Selbstbesch\u00e4ftigung, sondern Geschlossenheit und einen vollen Fokus auf erfolgreiches Handeln in der Pandemie&#8220;, betonte Amthor. Bis zur Bundestagswahl brauche es durch Erfolge beim Impfen und kreativerer Ideen einen klaren Weg aus der Corona-Krise.<\/p>\n<p>Umfrage zur K-Frage: S\u00f6der weiter deutlich vor Laschet <\/p>\n<p>CSU-Chef Markus S\u00f6der liegt in einer Umfrage zur Kanzlerkandidatur der Union weiter deutlich vor CDU-Chef Armin Laschet. Derzeit halten 44 Prozent der Bundesb\u00fcrger und 72 Prozent der Unions-Anh\u00e4nger den bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten f\u00fcr den geeigneteren Kandidaten, um die Unionsparteien in die Bundestagswahl zu f\u00fchren, wie der von infratest dimap erhobene Deutschlandtrend des ARD-&#8222;Morgenmagazins&#8220; ergab. 15 Prozent der Bundesb\u00fcrger und 17 Prozent der Unions-Anh\u00e4nger sehen dagegen in NRW-Ministerpr\u00e4sident Laschet den geeigneteren Kandidaten. 33 Prozent der Wahlberechtigten halten beide f\u00fcr nicht geeignet. Die Befragung fand Dienstag und Mittwoch statt.<\/p>\n<p>Beim Gr\u00fcnen-F\u00fchrungsduo hat Annalena Baerbock der Umfrage zufolge leicht die Nase vorn. 24 Prozent der Wahlberechtigten halten sie f\u00fcr geeigneter, 22 Prozent Robert Habeck. 35 Prozent der Wahlberechtigten halten beide f\u00fcr unpassend. Bei den Anh\u00e4ngern der Gr\u00fcnen ist der Vorsprung f\u00fcr Baerbock deutlicher: 50 Prozent w\u00fcrden sich f\u00fcr sie, 35 Prozent f\u00fcr Robert Habeck entscheiden. Die Partei will am Montag bekanntgeben, wer sie in die Bundestagswahl f\u00fchren soll.<\/p>\n<p>S\u00f6der hat seit l\u00e4ngerem bessere Umfragewerte, darauf verweist er auch. Laschet betont, Umfragen k\u00f6nnten sich sehr schnell \u00e4ndern. Beide hatten angek\u00fcndigt, noch in dieser Woche eine Entscheidung \u00fcber die Kanzlerkandidatur bekanntzugeben.<\/p>\n<p>S\u00f6der und Laschet beraten sich erneut <\/p>\n<p>Im unionsinternen Streit um die Kanzlerkandidatur sind CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus S\u00f6der weiter miteinander im Gespr\u00e4ch. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Unionskreisen. Weitere Details zum Stand der Beratungen blieben aber offen, auch bis wann die Entscheidung fallen soll.<\/p>\n<p>G\u00fcnther dr\u00e4ngt S\u00f6der zum Verzicht auf Kanzlerkandidatur <\/p>\n<p>Im Machtkampf um die Unions-Kanzlerkandidatur hat Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) seinen bayerischen Amtskollegen Markus S\u00f6der (CSU) zum R\u00fcckzug aufgefordert. &#8222;Pr\u00e4sidium und Bundesvorstand der CDU mit allen Landesverb\u00e4nden und Vereinigungen haben sich am vergangenen Montag eindeutig f\u00fcr Armin Laschet ausgesprochen&#8220;, sagte G\u00fcnther dem &#8222;Spiegel&#8220;.<\/p>\n<p>S\u00f6der habe zuvor klargestellt, dass er in diesem Fall ohne Groll die Kandidatur des CDU-Vorsitzenden unterst\u00fctze. &#8222;Ich habe keinen Zweifel daran, dass das Wort eines CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten gilt. Langsam wird es aber Zeit, diese klare Zusage auch einzul\u00f6sen.&#8220; G\u00fcnther dr\u00e4ngte Laschet und S\u00f6der zu einer schnellen Kl\u00e4rung des Streits um die Spitzenkandidatur. &#8222;Dar\u00fcber muss es bis zum Ende der Woche ein abschlie\u00dfendes Gespr\u00e4ch zwischen den beiden Parteivorsitzenden geben&#8220;, sagte der CDU-Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein. &#8222;Die CDU respektiert selbstverst\u00e4ndlich, dass f\u00fcr die CSU ma\u00dfgeblich der gew\u00e4hlte Parteivorstand entscheidet.&#8220;<\/p>\n<p>Umgekehrt erwarte er aber von S\u00f6der, &#8222;dass er Beschl\u00fcsse der von der Basis gew\u00e4hlten CDU-F\u00fchrung respektiert&#8220;. Ein &#8222;\u00e4ngstlicher Blick auf aktuelle Umfragewerte&#8220; sei f\u00fcr eine Entscheidung von dieser Tragweite nicht ausreichend. &#8222;Armin Laschet genie\u00dft das volle Vertrauen der CDU und viele Sympathien auch in der CSU&#8220;, betonte G\u00fcnther. &#8222;Es wird Zeit, dass wir mit ihm an der Spitze in den Wahlkampf starten.&#8220;<\/p>\n<p>Unionsabgeordnete machen Laschet und S\u00f6der Druck <\/p>\n<p>In der Bundestagsfraktion von CDU und CSU dr\u00e4ngen Abgeordnete Berichten zufolge auf eine schnelle Entscheidung. Wie &#8222;Welt&#8220; und &#8222;Bild&#8220; berichten, liegt in dem B\u00fcro eines CDU-Abgeordneten eine Unterschriftenliste\u00a0aus. Mit ihr soll demnach eine Sondersitzung der Fraktion erreicht werden.<\/p>\n<p>&#8222;Es werden Vorbereitungen f\u00fcr den Fall getroffen, dass sich beide Parteivorsitzende nicht einigen werden&#8220;, zitiert &#8222;Bild&#8220; aus einer dazugeh\u00f6rigen Nachricht. Laut &#8222;Welt&#8220;\u00a0wird diese Aktion als Versuch des S\u00f6der-Lagers gewertet, ein Forum zu bekommen, um sich f\u00fcr ihren Kandidaten stark zu machen.\u00a0<\/p>\n<p>Erster CDU-Ministerpr\u00e4sident stellt sich hinter S\u00f6der <\/p>\n<p>Im Machtkampf zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der fordert Sachsen-Anhalts Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff (CDU), die Wahl des Kanzlerkandidaten entlang der Popularit\u00e4tswerte zu entscheiden. &#8222;Leider geht es jetzt nur um die harte Machtfrage: Mit wem haben wir die besten Chancen?&#8220;, sagte Haseloff dem &#8222;Spiegel&#8220;. &#8222;Es geht nicht um pers\u00f6nliche Sympathie, Vertrauen oder Charaktereigenschaften. Es hilft nichts, wenn jemand nach allgemeiner \u00dcberzeugung absolut kanzlerf\u00e4hig ist, aber dieses Amt nicht erreicht, weil die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler ihn nicht lassen.&#8220;<\/p>\n<p>Haseloff, der Mitglied im CDU-Pr\u00e4sidium ist, ist dem Bericht zufolge der erste Ministerpr\u00e4sident seiner Partei, der sich in diese Richtung \u00e4u\u00dfert. Er betonte die Bedeutung des Kanzlerkandidaten auch f\u00fcr die anstehenden Wahlen in seinem Bundesland. &#8222;Ich habe bei unserer letzten Landtagswahl die Erfahrung gemacht, dass bei Direktmandaten manchmal Bruchteile von Prozentwerten \u00fcber politische Existenzen entscheiden k\u00f6nnen&#8220;, sagte der Christdemokrat.<\/p>\n<p>Bei aller Anstrengung im Land k\u00f6nne nun einmal der Bundestrend das Z\u00fcnglein an der Waage sein. &#8222;Man kann mit erhobenem Haupt und wehender Fahne f\u00fcr eine gute und richtige Position sein, aber trotzdem in der Opposition landen.&#8220;<\/p>\n<p>NRW-Innenminister Reul schimpft gegen CSU <\/p>\n<p>Der nordrhein-westf\u00e4lische Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt seine Partei davor, sich von der CSU treiben zu lassen. &#8222;Genau dieselben Akteure, die schon Angela Merkel in der Fl\u00fcchtlingspolitik zerm\u00fcrben wollten, versuchen jetzt, Armin Laschet schlecht zu reden und zu zerm\u00fcrben&#8220;, sagte Reul dem &#8222;Spiegel&#8220;. Die CSU-F\u00fchrung habe danach zwar beteuert, dass das aggressive Verhalten ein Fehler gewesen sei. &#8222;Aber jetzt zeigen dieselben Leute genau dieselben Verhaltensweisen.&#8220;<\/p>\n<p>Offensichtlich habe die CSU nichts gelernt, res\u00fcmiert Reul. &#8222;Die gesamte CDU wird durch dieses Verhalten gef\u00e4hrdet&#8220;, warnte Reul. &#8222;Die Frage ist: Laufen wir kurzfristigen Stimmungen hinterher, oder folgen wir unseren Prinzipien?&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Kreise: S\u00f6der nennt Ausgang des Machtkampfs um K-Frage &#8222;v\u00f6llig offen&#8220; <\/p>\n<p>CSU-Chef Markus S\u00f6der hat den Ausgang des Machtkampfs um die Kanzlerkandidatur in einer CSU-Fraktionssitzung im Landtag in M\u00fcnchen als &#8222;v\u00f6llig offen&#8220; bezeichnet. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur \u00fcbereinstimmend von mehreren Teilnehmern der Sitzung am Mittwoch. Am Ende m\u00fcsse man \u00fcberlegen, was das beste sei. Man werde zu einem guten Ergebnis kommen, sagte S\u00f6der demnach.<\/p>\n<p>Bei so einer wichtigen Frage d\u00fcrfe man sich allerdings auch ein paar Tage Zeit nehmen. S\u00f6der f\u00fcgte hinzu, keiner d\u00fcrfe besch\u00e4digt werden. Seinen Kontrahenten, CDU-Chef Armin Laschet, bezeichnete er dabei als hoch veritablen Ministerpr\u00e4sidenten, den er sehr sch\u00e4tze. S\u00f6der sagte nach Teilnehmerangaben weiter, man m\u00fcsse den Menschen drau\u00dfen am Ende erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, warum man so oder so entschieden habe.<\/p>\n<p>Entscheidungen in einer modernen Demokratie m\u00fcssten sich immer auch an der Akzeptanz der Bev\u00f6lkerung messen lassen. Nach der Entscheidung d\u00fcrfe es aber keine &#8222;Folgediskussion&#8220; geben, mahnte er. Vor Journalisten sagte S\u00f6der am Rande der CSU-Fraktionssitzung lediglich: &#8222;Am Ende wird alles gut werden.&#8220; Spekulationen jeder Art lehnte der CSU-Chef ab \u2013 alles weitere stehe &#8222;in den Sternen&#8220;.<\/p>\n<p>Umfrage: Nur vier Prozent halten Laschet f\u00fcr &#8222;f\u00fchrungsstark&#8220; und &#8222;dynamisch&#8220; <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet schneidet laut einer Umfrage im Duell um die Kanzlerkandidatur der Union sehr schlecht ab. Dies geht aus einer repr\u00e4sentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor, aus der die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland zitieren. Demnach sind jeweils nur vier Prozent der Befragten der Meinung, dass Laschet &#8222;f\u00fchrungsstark&#8220; und &#8222;dynamisch&#8220; sei. Seinen Herausforderer, den CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der, halten hingegen 57 Prozent f\u00fcr &#8222;f\u00fchrungsstark&#8220;und 36 Prozent f\u00fcr &#8222;dynamisch&#8220;.<\/p>\n<p>F\u00fcr vertrauensw\u00fcrdig halten Laschet zw\u00f6lf Prozent, S\u00f6der 27 Prozent. 34 Prozent trauen S\u00f6der zu, dass er die anstehenden Probleme rechtzeitig erkennt. 30 Prozent meinen, dass er sie auch l\u00f6se. Laschet trauen hingegen nur sechs Prozent zu, Probleme rechtzeitig zu erkennen, nur vier Prozent trauen ihm die L\u00f6sung dieser Probleme zu.<\/p>\n<p>&#8222;Die Zahlen belegen, dass eine Mehrheit Laschet nicht f\u00fcr kanzlerf\u00e4hig h\u00e4lt&#8220;, sagte der Chef des Forsa-Instituts, Manfred G\u00fcllner. Mit ihm als Kanzlerkandidat w\u00fcrden die Chancen der Union deutlich sinken, das Kanzleramt zu halten. &#8222;Laschet fehlt die Bindekraft, die ein Kanzlerkandidat braucht.&#8220; An der Umfrage nahmen zwischen dem 7. und 10. April 2024 Befragte teil.<\/p>\n<p>S\u00f6der und Laschet wollen sich noch diese Woche einigen <\/p>\n<p>Unmittelbar nach der Aussprache in der Unionsfraktion hat CSU-Chef Markus S\u00f6der eine Entscheidung mit CDU-Chef Armin Laschet \u00fcber die Unions-Kanzlerkandidatur noch f\u00fcr diese Woche angek\u00fcndigt. &#8222;Man muss das Ergebnis jetzt auch sacken lassen, f\u00fcr jeden einzelnen. Armin und ich haben vereinbart, dass wir uns in dieser Woche auch abschlie\u00dfend dann besprechen werden, wie es weitergehen wird&#8220;, sagte S\u00f6der am Dienstagabend in Berlin.<\/p>\n<p>Der CSU-Vorsitzende betonte zudem: &#8222;Und wir sind beide fest \u00fcberzeugt, dass wir am Ende zu einem sehr guten Ergebnis kommen werden, das auch die Geschlossenheit herstellen wird und gleichzeitig die besten Wahlchancen bringt.&#8220;<\/p>\n<p>Ebenso wie CSU-Chef Markus S\u00f6der will auch der CDU-Vorsitzende Armin Laschet eine Entscheidung \u00fcber die Kanzlerkandidatur der Union m\u00f6glichst noch in dieser Woche. Es sei eine &#8222;sehr gute Diskussion&#8220; gewesen, sagte Laschet am Dienstagabend nach dem Auftritt mit S\u00f6der in der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion. &#8222;Ich glaube, das hat ein sehr gutes Meinungsbild abgegeben.&#8220; In allen Wortbeitr\u00e4gen habe es eine Botschaft gegeben:\u00a0&#8222;Einigt Euch schnell.&#8220;<\/p>\n<p>Laschet warnt offenbar vor negativen Berichten \u00fcber S\u00f6der <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet greift CSU-Chef Markus S\u00f6der am Ende der Anh\u00f6rung in der Fraktion an. &#8222;Die gro\u00dfen Kanzler waren nicht immer die Lieblinge der Medien&#8220;, sagte er nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. &#8222;Ich glaube, dass meine Positionen dauerhaft richtig sind.&#8220; Zudem warnt Laschet seine Kritiker davor, dass die Medien alle widerspr\u00fcchlichen Aussagen von S\u00f6der aus den vergangenen Jahren heraussuchen w\u00fcrden. &#8222;Umfragen sind kurzlebig&#8220;, wird Laschet zitiert. &#8222;Wir m\u00fcssen das gesamte Land im Blick haben.&#8220;<\/p>\n<p>S\u00f6der von Debatte &#8222;beeindruckt&#8220; <\/p>\n<p>CSU-Chef Markus S\u00f6der zeigt sich laut Teilnehmerangaben in seiner Abschluss-Stellungnahme &#8222;beeindruckt&#8220; von der Debatte in der Fraktion. Man m\u00fcsse dies nun &#8222;auf sich wirken lassen&#8220;, wird S\u00f6der zitiert. Die Union m\u00fcsse eine gemeinsame L\u00f6sung finden. Zuvor hatte sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) f\u00fcr Armin Laschet ausgesprochen.<\/p>\n<p>Wortgefechte zwischen S\u00f6der- und Laschet-Anh\u00e4ngern\u00a0 <\/p>\n<p>In der Unionsfraktion hat es am Dienstag im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur nach den Auftritten von CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der dutzende Wortmeldungen gegeben. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen stellten sich zun\u00e4chst auch mehrere Abgeordnete aus der CDU hinter eine Kandidatur von S\u00f6der. Anschlie\u00dfend h\u00e4tten sich mehrere Abgeordnete f\u00fcr Laschet stark gemacht. S\u00f6der hatte nach diesen Angaben etwa doppelt so lange gesprochen wie Laschet.<\/p>\n<p>Mehrere Abgeordnete mahnten nach Angaben von Teilnehmerkreisen, es m\u00fcsse eine rasche Einigung zwischen Laschet und S\u00f6der geben. Sonst schade dies der Union im Wahljahr. Ein Abgeordneter sagte demnach, die Union habe &#8222;eine Luxusauswahl&#8220; zwischen Laschet und S\u00f6der. Er verband diese Aussage mit den Worten: &#8222;Bitte kriegt das in den n\u00e4chsten Tagen hin.&#8220;<\/p>\n<p>Der baden-w\u00fcrttembergische Abgeordnete Roderich Kiesewetter wurde von Teilnehmerkreisen mit den Worten zitiert: &#8222;Beide k\u00f6nnen es. Ich spreche mich f\u00fcr Armin Laschet aus.&#8220; Der ebenfalls aus Baden-W\u00fcrttemberg stammende Abgeordnete Norbert Barthle stellte sich nach diesen Angaben dagegen hinter S\u00f6der, genauso wie etwa der s\u00e4chsische Abgeordnete Marco Wanderwitz.<\/p>\n<p>Nach Informationen von N-TV gab es\u00a039 Wortmeldungen f\u00fcr S\u00f6der und 22 f\u00fcr Laschet. Eine formale Abstimmung fand demnach aber nicht statt.<\/p>\n<p>Laschet: Brauchen keine &#8222;One-Man-Show&#8220; <\/p>\n<p>Bei seinem mit Spannung erwarteten Auftritt in der Unionsfraktion hat CDU-Chef Armin Laschet an die Geschlossenheit und Einigkeit der Union appelliert. &#8222;Wir brauchen keine One-Man-Show&#8220;, sagte Laschet nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern am Dienstag vor den Unions-Abgeordneten offenbar in Richtung S\u00f6der. Die SPD habe sich monatelang mit nichts anderem als mit ihrem Parteivorsitz besch\u00e4ftigt, warnte Laschet.<\/p>\n<p>Laschet machte dem CSU-Chef laut Teilnehmern au\u00dferdem ein vergiftetes Lob: Er habe S\u00f6der daf\u00fcr gew\u00fcrdigt, dass er vor einigen Jahren &#8222;bei der AfD die Kehrtwende rechtzeitig geschafft&#8220; habe. Damit spielte Laschet darauf an, dass S\u00f6der vor drei Jahren massive Kritik an der Fl\u00fcchtlings- und Asylpolitik der Bundeskanzlerin ge\u00fcbt hatte &#8211; damals war ihm Anbiederung an die AfD vorgeworfen worden. S\u00f6der bezeichnet dies inzwischen selbst als Fehler.<\/p>\n<p>Die Union werde aus ihrem Umfragetief nur herauskommen, wenn man in der Bek\u00e4mpfung der Pandemie besser werde, betonte der CDU-Chef nach diesen Angaben. Offensiv ging er S\u00f6der demnach wegen dessen Vorschlag einer Klima-Allianz gemeinsam mit dem baden-w\u00fcrttembergischen Ministerpr\u00e4sidenten Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) an. Dies k\u00f6nne man auf L\u00e4nderebene machen. Dies sei aber auch gef\u00e4hrlich. &#8222;Am Ende w\u00e4hlen die Leute dann die Gr\u00fcnen&#8220;, warnte Laschet. &#8222;Wir m\u00fcssen unsere Themen setzen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>S\u00f6der: &#8222;Denen d\u00fcrfen wir unser Land nicht \u00fcberlassen&#8220; <\/p>\n<p>Markus S\u00f6der betonte in seiner Rede vor der Unionsfraktion, die Union m\u00fcsse &#8222;alles unternehmen, um so stark wie m\u00f6glich zu sein und um so viele Abgeordnete wie m\u00f6glich in den Bundestag zu bekommen&#8220;. Mit Blick auf einen m\u00f6glichen Wahlsieg der Gr\u00fcnen sagte S\u00f6der: &#8222;Ist man Juniorpartner, bleibt man Juniorpartner. Und das kann nicht unser Anspruch sein.&#8220;<\/p>\n<p>Er habe nichts gegen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und das Gr\u00fcne-F\u00fchrungsduo Robert Habeck sowie Annalena Baerbock, &#8222;aber denen d\u00fcrfen wir unser Land nicht \u00fcberlassen&#8220;, sagte S\u00f6der. F\u00fcr einen Wahlsieg in dieser f\u00fcr die Union sehr kritischen Phase brauchten CDU und CSU die &#8222;maximal beste Aufstellung, um erfolgreich zu sein &#8211; nicht nur die angenehmste&#8220;.<\/p>\n<p>Die Union d\u00fcrfe nicht dem Zeitgeist hinterherlaufen, dann sei es zu sp\u00e4t. &#8222;Wir m\u00fcssen ihn repr\u00e4sentieren. Wir m\u00fcssen auf der hellen Seite der Macht stehen&#8220;, sagte S\u00f6der den Angaben von Teilnehmern zufolge. Wahlen seien pers\u00f6nlichkeitsgepr\u00e4gt und Fernsehduelle spielten eine wichtige Rolle. &#8222;Wir brauchen ein gutes Team, aber Spitze ist auch entscheidend.&#8220;<\/p>\n<p>S\u00f6der verteidigte erneut sein Vorgehen in der Kandidatensuche, &#8222;nichts daran ist unfair&#8220;, betonte er und verwies auf &#8222;gute Gespr\u00e4che mit Armin&#8220;. Sollte am Ende doch Laschet als Kanzlerkandidat antreten, habe dieser seine &#8222;volle Unterst\u00fctzung&#8220;. Umgekehrt hoffe er aber auch, dass dies f\u00fcr den Fall seiner Kandidatur gelte. Die Union k\u00f6nne nur als Team erfolgreich sein. &#8222;Mein Angebot steht. Ich werde nicht kneifen&#8220;, wird S\u00f6der weiter zitiert.<\/p>\n<p>Bericht: Merz attackiert S\u00f6der in Brief scharf <\/p>\n<p>Vom Rivalen zum lautesten F\u00fcrsprecher: Der fr\u00fchere Bewerber um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, \u00fcbt einem Medienbericht zufolge scharfe Kritik an CSU-Chef Markus S\u00f6der. Laut der &#8222;Bild&#8220; wirft der\u00a0ehemalige Unions-Fraktionschef dem bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten in einem Brief die versuchte Demontage Laschets vor. Merz schreibt demnach: &#8222;Bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die CSU und ihren Vorsitzenden: Macht sich die CSU klar, was es bedeutet, innerhalb von wenigen Wochen den n\u00e4chsten Parteivorsitzenden der CDU zu demontieren?&#8220;<\/p>\n<p>Die Spitzengremien der CDU hatten sich am Montag mit breiter Mehrheit hinter Laschet gestellt. S\u00f6der hielt dennoch an seiner Kandidatur fest. Er pocht darauf, die Landesverb\u00e4nde und Bundestagsabgeordneten der CDU in die Entscheidung, wer die Union im Herbst im Bundestagswahlkampf anf\u00fchrt, einzubeziehen.<\/p>\n<p>Merz betonte in in dem Schreiben an die CDU-Mitglieder in seinem Wahlkreis Hochsauerlandkreis: &#8222;Armin Laschet ist in der Woche nach dem Parteitag mit 83,3 Prozent als Parteivorsitzender der CDU best\u00e4tigt worden. Das war das Votum der Partei, klar und eindeutig.&#8220; Der NRW-Ministerpr\u00e4sident\u00a0sei zwar nicht der &#8222;Liebling in den Umfragen&#8220; und es gebe auch Vorbehalte innerhalb der CDU, zitiert die &#8222;Bild&#8220;. Aber zur Identit\u00e4t der CDU geh\u00f6re, &#8222;dass sie auch bereit ist, sich dem h\u00e4ufig sehr fl\u00fcchtigen Zeitgeist entgegenzustellen und ihre gewachsenen Wertvorstellungen \u00fcber die eigene Person zu stellen&#8220;.<\/p>\n<p>S\u00f6der hebt Bedeutung von Umfragen hervor\u00a0 <\/p>\n<p>CSU-Chef Markus S\u00f6der betonte in der\u00a0CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, dass diese letztlich die Verantwortung in der Kanzlerkandidatur haben solle. Ohne Abgeordnete sei kein Wahlkampf zu machen. Die einzige Frage sei: &#8222;Wollen wir gewinnen?&#8220;, sagte S\u00f6der laut Teilnehmerangaben. Bayerns Ministerpr\u00e4sident betonte erneut die Bedeutung der Umfragen, die f\u00fcr die Union nicht nach oben wiesen.\u00a0CDU\u00a0und CSU d\u00fcrften nicht Juniorpartner in einer neuen Regierung werden.<\/p>\n<p>Laschet \u00fcbt deutliche Kritik an S\u00f6der\u00a0 <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet hat CSU-Chef Markus S\u00f6der daf\u00fcr kritisiert, das Votum pro Laschet am Montag \u00fcbergangen zu haben.\u00a0CDU-Pr\u00e4sidium und -Bundesvorstand repr\u00e4sentierten die Partei und seien keine &#8222;Splittergruppen&#8220;, sagte Laschet in der Sitzung der Unionsfraktion. S\u00f6der hatte die Bekundungen der beiden CDU-Spitzengremien f\u00fcr ihren Parteichef &#8222;zur Kenntnis genommen&#8220;, wie er sagte, und zugleich auf die Einbeziehung von\u00a0Landesverb\u00e4nden und Bundestagsabgeordneten gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Laschet warf S\u00f6der au\u00dferdem vor, die Gr\u00fcnen kopieren zu wollen. Mit Blick auf S\u00f6ders angek\u00fcndigte &#8222;Klima-Allianz&#8220; mit dem baden-w\u00fcrttembergischen Ministerpr\u00e4sidenten Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) mahnte Laschet nach Teilnehmerangaben, dass das Hauptthema der Union der Wirtschaftsaufschwung sei.\u00a0CDU\u00a0und CSU d\u00fcrften nicht ihre Substanz verlieren.<\/p>\n<p>Laschet: Korruption und schlechtes Regierungshandeln Schuld an Umfragetief <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet rief zu Beginn seines Vortrags in der\u00a0CDU\/CSU-Bundestagsfraktion dazu auf, energisch an der Bew\u00e4ltigung der Pandemie zu arbeiten. Man m\u00fcsse schnell handeln, mahnt er nach Auskunft von Teilnehmern. Fraktionschef Ralph Brinkhaus hatte zuvor Geschlossenheit im Streit um die Kanzlerkandidatur angemahnt.<\/p>\n<p>Die schlechten Umfragewerte der Union erkl\u00e4rte Laschet nach Teilnehmerangaben mit schwer verst\u00e4ndlichem Regierungshandeln in der Corona-Krise und den Vorw\u00fcrfen von Korruption. Sobald das Management besser werde, w\u00fcrden auch die Umfragen wieder steigen.\u00a0<\/p>\n<p>Jetzt werben Laschet und S\u00f6der um die Unions-Abgeordneten <\/p>\n<p>Die\u00a0Bundestagsfraktion der Union ist am Dienstagnachmittag zu einer Sitzung zusammengekommen, um mit\u00a0CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der \u00fcber die Kanzlerkandidatur zu beraten. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte vor Beginn der Sitzung: &#8222;Es geht um eine Teaml\u00f6sung.&#8220; Der Auftritt der Parteichefs in der Fraktion sei &#8222;Teil eines Prozesses&#8220;, der in &#8222;wenigen Tagen&#8220; mit der Benennung des Kanzlerkandidaten beendet sein werde. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) mahnte die Unionsparteien zu Geschlossenheit. &#8222;Wir setzen darauf, dass sich beide Parteivorsitzenden einigen.&#8220;<\/p>\n<p>Mit Spannung wurde erwartet, ob S\u00f6der eine Abstimmung in der Fraktion \u00fcber ihn selbst und Laschet durchsetzen kann. Der CSU-Chef genie\u00dft dort auch unter\u00a0CDU-Abgeordneten R\u00fcckhalt, dies k\u00f6nnte er mit einer solchen Abstimmung dokumentieren. Die\u00a0CDU-Kr\u00e4fte in der Fraktionsspitze wollen eine Abstimmung \u00fcber Laschet und S\u00f6der aber verhindern, verlautete aus Parlamentskreisen gegen\u00fcber AFP. Brinkhaus verwies in diesem Zusammenhang auf die Gesch\u00e4ftsordnung. Diese sieht vor, dass es einer Mehrheit der Abgeordneten bedarf, um eine solche Abstimmung in der Sitzung durchzusetzen.<\/p>\n<p>S\u00f6der gab sich beim Eintreffen am Reichstagsgeb\u00e4ude in Berlin locker. Auf die Frage, wie es heute ausgehen werde, sagte er: &#8222;Alles geht gut. Alles wird gut.&#8220;<\/p>\n<p>Laschet und S\u00f6der treffen heute in Fraktion aufeinander <\/p>\n<p>Im unionsinternen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur werden der CDU-Vorsitzende Armin Laschet und sein Rivale, CSU-Chef Markus S\u00f6der, an diesem Dienstag (15.00 Uhr) in der Unionsfraktion um Zustimmung werben. Beide h\u00e4tten sich darauf geeinigt, an der regul\u00e4ren Sitzung der gut 250 Bundestagsabgeordneten von CDU\u00a0und CSU teilzunehmen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Parteikreisen.<\/p>\n<p>S\u00f6der setzt darauf, dass dort der R\u00fcckhalt f\u00fcr den nordrhein-westf\u00e4lischen Ministerpr\u00e4sidenten nicht so einhellig ist wie am Montag in den CDU-Parteigremien. Bayerns Ministerpr\u00e4sident will so das Meinungsbild noch zu seinen Gunsten drehen.<\/p>\n<p>CSU-Generalsekret\u00e4r: S\u00f6der genie\u00dft Vertrauen der Bev\u00f6lkerung <\/p>\n<p>Im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union st\u00e4rkt CSU-Generalsekret\u00e4r Markus Blume seinem Parteivorsitzenden S\u00f6der den R\u00fccken. &#8222;Wir wollen die Erfolgsgeschichte, das Erbe von Angela Merkel, fortsetzen&#8220;, sagte Blume am Dienstag im ARD-&#8222;Morgenmagazin&#8220;. &#8222;Und da sehe ich in den Umfragen in Deutschland einen, der das \u00fcbergro\u00dfe Vertrauen der Bev\u00f6lkerung genie\u00dft, den die Deutschen auch als Kanzler f\u00fcr geeignet halten, n\u00e4mlich Markus\u00a0S\u00f6der.&#8220;<\/p>\n<p>CDU-Politiker sieht Zustimmung f\u00fcr S\u00f6der in Bundestagsfraktion <\/p>\n<p>Der CDU-Wirtschaftspolitiker Christian von Stetten sieht in der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr CSU-Chef Markus S\u00f6der als Kanzlerkandidaten der Union. &#8222;Heute morgen haben wir ein v\u00f6llig neues Stimmungsbild&#8220;, sagte der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) am Dienstag im Deutschlandfunk mit Blick auf die Voten von CDU-Pr\u00e4sidium und Bundesvorstand f\u00fcr Parteichef Armin\u00a0Laschet.<\/p>\n<p>In den Landesgruppensitzungen habe es am Montagabend deutlich mehr Wortmeldungen f\u00fcr CSU-Chef Markus S\u00f6der als f\u00fcr den CDU-Vorsitzenden Armin\u00a0Laschet\u00a0gegeben, sagte der baden-w\u00fcrttembergische Parlamentarier. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Teilnehmerkreisen sprach sich etwa in der Landesgruppe Niedersachsen eine deutliche Mehrheit f\u00fcr S\u00f6der aus. Dagegen sei die Stimmung in der NRW-Landesgruppe &#8222;einhellig pro\u00a0Laschet&#8220; gewesen, erfuhr Reuters aus Teilnehmerkreisen.<\/p>\n<p>Von Stetten setzte sich jedoch klar f\u00fcr S\u00f6der als Unions-Kanzlerkandidaten ein und verwies auf die Stimmung der Landesgruppe Baden-W\u00fcrttemberg. Bayerns Ministerpr\u00e4sident liege zudem in Umfragen eindeutig vor\u00a0Laschet. Man m\u00fcsse nun in die Partei &#8222;hineinhorchen&#8220;, sagte er. &#8222;Freitag ist ein Stimmungsbild geschaffen. Die Menschen w\u00e4hlen Personen, nicht Parteien und Programme.&#8220; Sollte es zu einer Abstimmung kommen, werde er sich klar f\u00fcr S\u00f6der entscheiden. Er hoffe aber auf eine einvernehmliche L\u00f6sung, zumal die Union zwei gute Kandidaten habe.<\/p>\n<p>Nur zw\u00f6lf Prozent wollen Laschet als Kanzlerkandidaten<\/p>\n<p>Nur zw\u00f6lf Prozent der Bundesb\u00fcrger w\u00fcnschen sich CDU-Chef Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union. Das ergab eine am Montag ver\u00f6ffentlichte Umfrage des Instituts Yougov im Auftrag des D\u00fcsseldorfer &#8222;Handelsblatts&#8220;. CSU-Chef Markus S\u00f6der schnitt demnach mit einem Zustimmungswert von 46 Prozent der Befragten deutlich besser ab.<\/p>\n<p>29 Prozent der Befragten w\u00fcnschten sich einen anderen Kandidaten als Laschet oder S\u00f6der f\u00fcr die Kanzlerkandidatur der Union, ergab die Umfrage laut &#8222;Handelsblatt&#8220; weiter. 13 Prozent der Befragten wollten sich nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Yougov befragte an diesem Montag via Online-Panel 575 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Die Fehlertoleranz wurde mit plus\/minus 1,8 Prozentpunkten bei einem Anteilswert von f\u00fcnf Prozent und plus\/minus 4,2 Prozentpunkten bei einem Anteilswert von 50 Prozent angegeben.<\/p>\n<p>S\u00f6der: &#8222;K\u00f6nnen uns nicht abkoppeln von der Mehrheit in unserem Land&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Das CSU-Pr\u00e4sidium hat sich am Montag einstimmig f\u00fcr CSU-Chef Markus S\u00f6der als Kanzlerkandidat der Union ausgesprochen. Es gebe in der CSU die \u00dcberzeugung, dass S\u00f6der der am besten geeignete Kandidat der Union sei, sagte CSU-Generalsekret\u00e4r Markus Blume im Anschluss an die Sitzung des Pr\u00e4sidiums. Nun solle in einer &#8222;Verhandlungsdelegation&#8220; von CDU und CSU \u00fcber den Kanzlerkandidaten beraten werden.<\/p>\n<p>Markus S\u00f6der sagte, er habe die klare Unterst\u00fctzung der CDU-F\u00fchrungsgremien f\u00fcr CDU-Chef Armin Laschet als Kanzlerkandidat mit Respekt zur Kenntnis genommen. Es m\u00fcssten aber auch die Stimmen aus den Landesverb\u00e4nden der CDU ber\u00fccksichtigt werden\u00a0\u2013 sowie die &#8222;deutliche Mehrheitsmeinung in der Bev\u00f6lkerung&#8220;, die S\u00f6der mehrfach betonte. Bayerns Ministerpr\u00e4sident liegt in Meinungsumfragen deutlich vor Laschet. &#8222;Wir k\u00f6nnen uns nicht abkoppeln von der Mehrheit der Menschen in unserem Land&#8220;, so S\u00f6der.<\/p>\n<p>S\u00f6der hatte zuvor angek\u00fcndigt, nur mit breiter Unterst\u00fctzung aus der Schwesterpartei CDU als Kandidat antreten zu wollen. Wortbr\u00fcchig werde er mit dem nun angek\u00fcndigten Vorgehen entgegen des CDU-Votums aber nicht, betonte er. Der Beschluss der Schwesterpartei sei ein wichtiges Signal, aber nicht allein entscheidend.\u00a0<\/p>\n<p>Mit Laschet stehe er in engem Austausch, man telefoniere beinahe t\u00e4glich. Auch heute Abend schalte man sich vermutlich noch einmal zusammen. Die Kandidatenfrage soll aber erst in den n\u00e4chsten Tagen gekl\u00e4rt werden, wenn es nach S\u00f6der geht. &#8222;Heute gibt es sicherlich keine Entscheidung&#8220;, so S\u00f6der.\u00a0<\/p>\n<p>S\u00f6der will trotz Votum f\u00fcr Laschet noch nicht aufgeben <\/p>\n<p>CSU-Chef Markus S\u00f6der will trotz der klaren Unterst\u00fctzung der CDU f\u00fcr eine Kanzlerkandidatur von Armin Laschet seine eigene Kandidatur nicht vorzeitig zur\u00fcckziehen. S\u00f6der wolle an diesem Montag noch keine Entscheidung, sagte er im CSU-Pr\u00e4sidium, wie die Nachrichtenagentur AFP von Teilnehmern erfuhr.\u00a0<\/p>\n<p>Die Entscheidung \u00fcber die Kanzlerkandidatur soll nach dem Willen von CSU-Chef S\u00f6der erst Ende der Woche getroffen werden. Es sei jetzt noch nicht der Tag der Entscheidung, vielmehr werde man sich Ende der Woche zusammensetzen, sagte S\u00f6der am Montag nach Teilnehmerangaben in einer Schalte des CSU-Pr\u00e4sidiums. Und er werde auch darum bitten, dass sich nicht nur zwei Personen zusammensetzten, sondern das weitere Vertreter beider Parteien mit dabei seien.<\/p>\n<p>CSU-Landtagsfraktion will Mitglieder entscheiden lassen <\/p>\n<p>Die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag hat eine Mitgliederbefragung \u00fcber die Kanzlerkandidatur der Union gefordert. Sowohl Mitglieder der CDU als auch der CSU sollten dabei befragt werden, erkl\u00e4rte Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer am Montag in M\u00fcnchen. Die Entscheidung \u00fcber den Kanzlerkandidaten m\u00fcsse auf eine m\u00f6glichst breite Basis gestellt werden.<\/p>\n<p>Laschet will Gespr\u00e4ch mit S\u00f6der suchen <\/p>\n<p>\u200bNach dem deutlichen Votum von Pr\u00e4sidium und Bundesvorstand der CDU f\u00fcr seine Person als Unions-Kanzlerkandidat fordert Parteichef Armin Laschet eine sehr schnelle Kl\u00e4rung mit dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der. Er habe nun die klare Unterst\u00fctzung der CDU-Gremien f\u00fcr seine Kandidatur, auch wenn es keine Abstimmung gegeben habe, sagte Laschet am Montag in Berlin. Er verwies darauf, dass S\u00f6der am Sonntag selbst erkl\u00e4rt habe, dass er sich nach der Stimmung in der gro\u00dfen Schwesterpartei richten werde.<\/p>\n<p>Er werde noch heute das Gespr\u00e4ch mit dem CSU-Chef suchen, sagte Laschet. In der CDU sei nun klargeworden, dass man eine sehr schnelle L\u00f6sung der Personalfrage wolle, weil das Land in einer sehr ernsten Lage der Corona-Pandemie stecke. Er erwarte nicht, dass sich die CDU\/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag gro\u00df mit der K-Frage besch\u00e4ftigen werde. Es stehe vielmehr die Reform des Infektionsschutzgesetzes auf der Agenda. Das CSU-Pr\u00e4sidium wird noch am Nachmittag tagen.<\/p>\n<p>CDU-Chef dr\u00e4ngt jetzt auf schnelle Entscheidung <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet hat schnelle Gespr\u00e4che mit dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der \u00fcber die Kanzlerkandidatur der Union angek\u00fcndigt. Er werde &#8222;recht bald am heutigen Tag mit ihm das Gespr\u00e4ch suchen&#8220;, sagte Laschet in Berlin. &#8222;Eines war heute in unseren Gremien erkennbar, alle wollen eine schnelle Entscheidung.&#8220;<\/p>\n<p>Laschet \u00e4u\u00dfert sich nach Gremiensitzungen <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet hat sich sehr erfreut \u00fcber die gro\u00dfe Unterst\u00fctzung f\u00fcr seine Kanzlerkandidatur in Pr\u00e4sidium und Vorstand der CDU gezeigt. Dieses Meinungsbild werde er heute mit CSU-Chef Markus S\u00f6der besprechen, sagte Laschet bei einer Pressekonferenz im Anschluss an die Gremiensitzungen in Berlin.<\/p>\n<p>Merz: Laschet hat meine Unterst\u00fctzung <\/p>\n<p>Der CDU-Politiker und unterlegene Kandidat im Kampf um die Parteispitze, Friedrich Merz, hat davor gewarnt, Armin Laschet trotz aktuell schwacher Umfragen abzuschreiben. &#8222;Auch Helmut Kohl und Angela Merkel sind nicht von Umfragen und popul\u00e4ren Reden ins Kanzleramt getragen worden&#8220;, sagte Merz zu t-online.<\/p>\n<p>Merz stelle sich erneut klar hinter die Kandidatur des Ministerpr\u00e4sidenten von Nordrhein-Westfalen. &#8222;Armin Laschet hat klare Vorstellungen von dem dringend notwendigen Modernisierungsprozess\u00a0in Deutschland. Er ist der gew\u00e4hlte Vorsitzende der CDU. Meine Unterst\u00fctzung hat er \u2013 wie auf unserem Parteitag zugesagt.&#8220;<\/p>\n<p>Auch im CDU-Vorstand breite Unterst\u00fctzung f\u00fcr Laschet <\/p>\n<p>Nach dem\u00a0CDU-Pr\u00e4sidium hat sich auch im gr\u00f6\u00dferen Parteivorstand breiter R\u00fcckhalt f\u00fcr eine Kanzlerkandidatur von Parteichef Armin Laschet abgezeichnet. Dies gehe aus den Wortmeldungen in der Diskussion hervor, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Teilnehmerkreisen.<\/p>\n<p>Niedersachsens\u00a0CDU-Chef Bernd Althusmann sagte, Laschet habe eine klare Haltung und ein festes Wertefundament \u2013 dies sei jetzt wichtig. Zugleich betonte Althusmann, die Bilanzen beider Kandidaten \u2013 Laschet und CSU-Chef Markus S\u00f6der \u2013 als Ministerpr\u00e4sidenten in ihren L\u00e4ndern seien gut. Der Chef der Senioren-Union, Otto Wulff, habe dem Bergmannssohn Laschet ein &#8222;Gl\u00fcck auf&#8220; gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Umfrage: S\u00f6der bindet Union-W\u00e4hler besser als Laschet <\/p>\n<p>CSU-Chef Markus S\u00f6der k\u00f6nnte laut Forsa-Umfrage sehr viel mehr Stimmen von Unions-Anh\u00e4ngern mobilisieren als\u00a0CDU-Chef Armin Laschet. Nur 32 Prozent der W\u00e4hler, die bei der Bundestagswahl 2017\u00a0CDU\u00a0oder CSU gew\u00e4hlt haben, w\u00fcrden bei ihrer damaligen Wahlentscheidung bleiben, wenn Laschet Kanzlerkandidat der Union w\u00e4re, hei\u00dft es in der Umfrage f\u00fcr die Sender RTL und ntv, die vom 7. bis 10. April erhoben wurde.<\/p>\n<p>Wenn S\u00f6der Kanzlerkandidat w\u00e4re, w\u00fcrden derzeit 73 Prozent der damaligen W\u00e4hler ihre Stimmen erneut\u00a0CDU\u00a0oder CSU geben. \u00c4hnlich gro\u00df sei der Abstand bei allen Wahlberechtigten: 37 Prozent k\u00f6nnten sich vorstellen, mit S\u00f6der f\u00fcr die Union zu stimmen \u2013 und nur 13 Prozent mit einem Kanzlerkandidaten Laschet.<\/p>\n<p>Bouffier: CDU-Pr\u00e4sidium f\u00fcr Laschet als Kanzlerkandidat <\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet hat im Machtkampf mit dem CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der im Pr\u00e4sidium seiner Partei breiten R\u00fcckhalt f\u00fcr seine Ambitionen auf die Kanzlerkandidatur erhalten. Das best\u00e4tigte der hessische Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier. Im engsten F\u00fchrungszirkel der\u00a0CDU\u00a0habe es viel Unterst\u00fctzung f\u00fcr Laschet gegeben. Eine formelle Abstimmung gab es nicht \u2013 sie war auch nicht geplant. Im Anschluss wollte der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Laschet auch im gr\u00f6\u00dferen Parteivorstand f\u00fcr Unterst\u00fctzung werben.<\/p>\n<p>CSU st\u00e4rkt S\u00f6der den R\u00fccken <\/p>\n<p>Wie nicht anders zu erwarten, steht die CSU-Spitze in der Kandidatenfrage geschlossen hinter ihrem Vorsitzenden Markus S\u00f6der. Kurz nach dem Einvernehmen in Sachen Laschet bei der CDU wirft sich Landtagspr\u00e4sidentin und CSU-Pr\u00e4sidiumsmitglied Ilse Aigner auf Twitter f\u00fcr S\u00f6der ins Zeug: &#8222;Er w\u00e4re ein hervorragender Kanzlerkandidat. Mit ihm h\u00e4tte die Union beste Chancen, st\u00e4rkste Kraft in Deutschland zu bleiben und den n\u00e4chsten Kanzler zu stellen.&#8220;<\/p>\n<p>Kreise: JU-Chef Kuban f\u00fcr Laschet <\/p>\n<p>Der Unions-Nachwuchs dr\u00e4ngt nach der\u00a0 Aussprache im CDU-Pr\u00e4sidium pro Laschet auf\u00a0eine schnelle Entscheidung gemeinsam mit der CSU. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, sagte nach Informationen aus Teilnehmerkreisen in den Online-Beratungen des\u00a0CDU-Vorstands am Montag:\u00a0&#8222;Wir sollten heute Armin Laschet ein starkes Verhandlungsmandat geben und geschlossen sein.&#8220; Es brauche jetzt eine schnelle Entscheidung mit der CSU \u00fcber die Kanzlerkandidatur.<\/p>\n<p>Bericht: Unterst\u00fctzung f\u00fcr Laschet offenbar einhellig <\/p>\n<p>Bei der Pr\u00e4sidiumssitzung der CDU gab es offenbar keine Stimme, die sich z\u00f6gernd oder gegen Laschet ge\u00e4u\u00dfert hat. So berichtet es der &#8222;Spiegel&#8220;. Demnach sprachen mehrere Mitglieder von Einm\u00fctigkeit unter den Teilnehmern.<\/p>\n<p>Laut &#8222;Bild&#8220; positionierte sich auch Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble klar pro Laschet. Sch\u00e4uble h\u00e4tte demnach Laschets Begr\u00fcndung als &#8222;zwingend&#8220; bezeichnet,\u00a0er &#8222;teile sie zu 100 Prozent&#8220;. Sch\u00e4uble sagte laut Bericht weiter: &#8222;Wir gewinnen die Wahl als CDU am besten, wenn wir sagen, wer danach am besten das Land regiert.&#8220;<\/p>\n<p>Saarland-Chef: CDU steht hinter Laschet <\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung von Saarlands Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans\u00a0wird sich das CDU-Pr\u00e4sidium in der K-Frage\u00a0hinter Parteichef Armin Laschet stellen. Das sei &#8222;doch klar&#8220;, sagte der CDU-Politiker vor Beginn der Pr\u00e4sidiumssitzung am Montag in Berlin. Dies sei aber \u00fcberhaupt nicht die Frage. &#8222;Wir beraten miteinander, wie wir die Frage der Kanzlerkandidatur angehen und wie wir die Chancen f\u00fcr unser Land in den 20er-Jahren nutzen. Es geht um das Land vor allem.&#8220;<\/p>\n<p>Hans widersprach dem Eindruck, dass es um einen &#8222;Showdown&#8220; gehe. &#8222;Die Tatsache, dass es zwei hoch erfolgreiche, an der Basis hoch angesehene Parteivorsitzende und Ministerpr\u00e4sidenten gibt, die zur Verf\u00fcgung stehen, die Geschicke der Bundesrepublik in die Hand zu nehmen, ist doch eine Chance.&#8220; Daher sei das Pr\u00e4sidium f\u00fcr ihn &#8222;keine Krisensitzung&#8220;, betonte der CDU-Politiker. &#8222;Wir sollten es nicht verkrampft angehen. Es ist eine Chancensitzung. Wir beraten mit unserem Vorsitzenden, wie wir das regeln, so dass am Ende vor allem die Union zusammenbleibt und wir ein Team bleiben.&#8220;<\/p>\n<p>Wird es heute schon eine Entscheidung geben? <\/p>\n<p>Eigentlich hatten Laschet und S\u00f6der am Wochenende vereinbart, dass ihre Parteigremien am Montag keine formellen Beschl\u00fcsse \u00fcber die Kandidaturpl\u00e4ne fassen werden. Der CDU-Chef sagte, er wolle sich lediglich ein &#8222;Meinungsbild&#8220; im Parteipr\u00e4sidium einholen. Aber vielleicht wird es doch schon konkreter.<\/p>\n<p>Denn bislang sieht es nicht danach aus, dass im F\u00fchrungsgremium der Christdemokraten jemand ausschert. Laschet kann also mit geschlossener R\u00fcckendeckung rechnen. Der Chef der Saar-CDU, Tobias Hans, gab sich folglich auch total \u00fcberzeugt, dass die Unterst\u00fctzung im Pr\u00e4sidium f\u00fcr Laschet &#8222;doch klar&#8220; sei \u2013 was letztlich einer Entscheidung pro Laschet nah k\u00e4me. So sieht es wohl auch Sachsens Ministerpr\u00e4sident\u00a0Michael\u00a0Kretschmer\u00a0(CDU), der vor Beginn der Pr\u00e4sidiumssitzung auf die Frage, ob es heute eine Abstimmung geben werde, sagte:\u00a0&#8222;Ja, ich glaube schon.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Berliner CDU f\u00fcr S\u00f6der als Kanzlerkandidat <\/p>\n<p>Die Berliner\u00a0CDU\u00a0stellt sich hinter CSU-Chef Markus S\u00f6der als Kanzlerkandidat der Union. Das Pr\u00e4sidium der Hauptstadt-CDU\u00a0habe sich einhellig f\u00fcr eine Kandidatur des bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten ausgesprochen, teilte der\u00a0CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner am Montag mit. &#8222;Markus S\u00f6der ist der zupackende, erfolgreiche Krisenmanager, der Deutschland aus der Pandemie f\u00fchren und das Land zukunftsfest machen kann&#8220;, erkl\u00e4rte Wegner.<\/p>\n<p>Mit Armin Laschet und S\u00f6der habe die Union zwei starke Ministerpr\u00e4sidenten als Vorsitzende von\u00a0CDU\u00a0und CSU, die beide das Zeug zum Bundeskanzler h\u00e4tten, betonte Wegner, sagte aber auch: &#8222;Wir sind \u00fcberzeugt, dass die Menschen noch st\u00e4rker Markus S\u00f6der zutrauen, Deutschland gut zu f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>Laschet stellt sich gegen Mittag der Presse <\/p>\n<p>Das Pr\u00e4sidium der\u00a0CDU\u00a0ist am Vormittag in Berlin zu Beratungen \u00fcber die offene Frage der Kanzlerkandidatur zusammengekommen. Trotz Pandemie findet das Treffen ausnahmsweise nicht digital, sondern in Pr\u00e4senz der Beteiligten statt.\u00a0CDU-Chef Armin Laschet wollte sich im F\u00fchrungszirkel der Partei ein &#8222;Meinungsbild&#8220; zu seinen Ambitionen auf die Kanzlerkandidatur einholen. Sein Kontrahent, CSU-Chef Markus S\u00f6der, ber\u00e4t am Nachmittag ab 15 Uhr mit dem CSU-Pr\u00e4sidium.<\/p>\n<p>Es wird erwartet, dass sich beide Parteichefs des R\u00fcckhalts ihrer Spitzengremien f\u00fcr die Kandidatenpl\u00e4ne versichern wollen. In einem Gespr\u00e4ch am Wochenende hatten Laschet und S\u00f6der nach eigenen Angaben vereinbart, ihre Parteigremien keine formellen Beschl\u00fcsse \u00fcber die Kandidaturpl\u00e4ne fassen zu lassen. S\u00f6der hatte seine Bereitschaft zur \u00dcbernahme der Kandidatur am Sonntag explizit davon abh\u00e4ngig gemacht, dass er in der\u00a0CDU\u00a0breite Unterst\u00fctzung finde.<\/p>\n<p>Kl\u00f6ckner k\u00fcndigt rasche Entscheidung an \u2013 und lobt Laschet <\/p>\n<p>Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Kl\u00f6ckner hat eine zeitnahe Entscheidung \u00fcber den Unions-Kanzlerkandidaten angek\u00fcndigt und Parteichef Armin Laschet gelobt. &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt entscheiden&#8220;, sagte Kl\u00f6ckner am Montag bei ihrem Eintreffen zu einer Sitzung des CDU-Pr\u00e4sidiums in Berlin. F\u00fcr alles andere gebe es weder bei den Mitgliedern noch bei der Bev\u00f6lkerung Verst\u00e4ndnis. &#8222;Wir sind in Zeiten, die sehr unsicher sind. Da h\u00e4tte man gerne Klarheit. Und daf\u00fcr werden wir auch sorgen.&#8220;<\/p>\n<p>Kl\u00f6ckner betonte: &#8222;Bei uns sagt man: Da muss ein Knopf dran gemacht werden. Denn wer nicht handelt, wird behandelt.&#8220; Alles, was man auf die Bank schiebe, werde nicht besser. Mit der von Laschet und\u00a0S\u00f6der\u00a0erkl\u00e4rten Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur sei &#8222;eine Klarheit da, die vorher nicht da war&#8220; \u2013 es st\u00fcnden zwei sehr erfolgreiche Ministerpr\u00e4sidenten zur Wahl. Laschet regiere als Ministerpr\u00e4sident in Nordrhein-Westfalen das gr\u00f6\u00dfte Bundesland. Er habe sehr integrierende F\u00e4higkeiten. &#8222;Das halte ich f\u00fcr sehr wichtig.&#8220; Die CDU werde sich aber klar an das Verabredete mit der CSU\u00a0halten. &#8222;Ich bin zuversichtlich, dass wir da einen guten Weg finden werden.&#8220;<\/p>\n<p>Brinkhaus: Habe keinen Favoriten <\/p>\n<p>Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat eigenen Angaben zufolge keinen Favoriten im Kandidatenrennen. &#8222;Beide Kandidaten haben mein Vertrauen&#8220;, betonte der CDU-Politiker im ARD-&#8222;Morgenmagazin&#8220;. CDU-Chef Armin Laschet und der CSU-Vorsitzende Markus\u00a0S\u00f6der\u00a0unterschieden sich inhaltlich kaum. &#8222;Das haben sie gestern auch vor dem Vorstand gezeigt&#8220;.<\/p>\n<p>Am Montagvormittag will sich Laschet in den CDU-Spitzengremien den R\u00fcckhalt der Parteif\u00fchrung sichern. Er werde &#8222;um Vertrauen bitten&#8220;, hatte der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident am Sonntag angek\u00fcndigt. Einen Beschluss soll es demnach im Pr\u00e4sidium nicht geben. Auch das CSU-Pr\u00e4sidium will am Nachmittag tagen.<\/p>\n<p>Die beiden Kandidaten verbinde eine gute Beziehung, betonte Brinkhaus. Das sei eine &#8222;ganz andere Situation als zwischen Kohl und Strau\u00df&#8220;, erkl\u00e4rte der Fraktionsvorsitzende. &#8222;Und insofern setze ich darauf, dass wir heute im Laufe des Tages, dass wir im Laufe der Woche, dann auch entsprechend ein gutes Ergebnis kriegen.&#8220;<\/p>\n<p>\n<!--noindex--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_89826776\/k-frage-laschet-die-cdu-gewinnt-diese-wahl-nicht-ohne-die-csu-.html\" rel=\"nofollow\">Source link <\/a><br \/>\n<!--\/noindex--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der nervenaufreibende Machtkampf in der Union ist entschieden. CDU-Chef Armin Laschet zeigt sich ebenso wie Markus S\u00f6der zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit gelingen wird.\u00a0Alles zur K-Frage in der Union im Newsblog. In der Union ist die Entscheidung gefallen: CDU-Chef\u00a0Armin Laschet\u00a0wird als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen. 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CDU-Chef Armin Laschet zeigt sich ebenso wie Markus S\u00f6der zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit gelingen wird.\u00a0Alles zur K-Frage in der Union im Newsblog. In der Union ist die Entscheidung gefallen: CDU-Chef\u00a0Armin Laschet\u00a0wird als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen. CSU-Vorsitzender\u00a0Markus S\u00f6der\u00a0verzichtet auf die Kandidatur. 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