{"id":1653,"date":"2021-05-13T16:30:31","date_gmt":"2021-05-13T16:30:31","guid":{"rendered":"https:\/\/selectednews.info\/de\/nahostkonflikt-raketenalarm-in-tel-aviv-lufthansa-setzt-fluege-aus\/"},"modified":"2021-05-13T16:30:35","modified_gmt":"2021-05-13T16:30:35","slug":"nahostkonflikt-raketenalarm-in-tel-aviv-lufthansa-setzt-fluege-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/selectednews.info\/de\/nahostkonflikt-raketenalarm-in-tel-aviv-lufthansa-setzt-fluege-aus\/","title":{"rendered":"Nahostkonflikt \u2013 Raketenalarm in Tel Aviv \u2013 Lufthansa setzt Fl\u00fcge aus"},"content":{"rendered":"<p>Auf die Raketenangriffe auf Israel k\u00f6nnte wom\u00f6glich eine Bodenoffensive in Gaza folgen. Das israelische Milit\u00e4r sammelt an der Grenze Panzer und Truppen. Alle Infos im Newsblog.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Woche eskaliert der Konflikt zwischen Pal\u00e4stinensern und Israelis wieder massiv. Pal\u00e4stinensische Terroristen feuerten Hunderte Raketen auf Israel ab, die israelische Luftwaffe antwortete mit massiven Angriffen auf den Gazastreifen. Beide Seiten haben Opfer zu beklagen.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der neuen Gewalt waren Ausschreitungen an der Al-Aksa-Moschee in Ost-Jerusalem zwischen Pal\u00e4stinensern und israelischen Sicherheitskr\u00e4ften, sowie R\u00e4umungspl\u00e4ne f\u00fcr H\u00e4user pal\u00e4stinensischer Familien in Ost-Jerusalem, die auf von j\u00fcdischen Siedlern beanspruchtem Gebiet stehen. Die aktuelle Entwicklung in dem Konflikt verfolgen Sie im Newsblog.\u00a0<\/p>\n<p>Israel zieht Milit\u00e4r an Grenze zu Gaza zusammen <\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r hat Kampftruppen und Panzer an der Grenze zum Gazastreifen zusammengezogen. Wie die israelische Internetzeitung &#8222;The Times of Israel&#8220; berichtet, hat das israelische Milit\u00e4r seinen Soldaten den Wochenendurlaub gestrichen und zudem 7.000 Reservisten aufgerufen. Die Zeitung beruft sich auf den Sprecher der Israel Defence Forces (IDF),\u00a0Hidai Zilberman.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;The Times of Israel&#8220; schlie\u00dft daraus, dass das Milit\u00e4r eine m\u00f6gliche Bodenoffensive vorbereitet. Der britische &#8222;Guardian&#8220; berichtet, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine m\u00f6gliche Bodenoffensive noch im Anfangsstadium stecken und noch nicht abgesegnet seien. Sie sollten am Donnerstag der Milit\u00e4rf\u00fchrung pr\u00e4sentiert werden, die dann entscheiden, ob sie sie der Regierung vorlegen w\u00fcrden.\u00a0<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, das Zusammenziehen der Truppen erinnere an die Kriege von 2014 und 2008\/2009. Damals war das israelische Milit\u00e4r nach heftigen Raketenbesch\u00fcssen aus dem Gazastreifen mit Bodentruppen einmarschiert, um die Angriffe zu unterbinden und Schmugglertunnel zu zerst\u00f6ren.\u00a0<\/p>\n<p>Israel fordert von UNO Verurteilung &#8222;wahlloser Angriffe&#8220; aus Gaza <\/p>\n<p>Israel hat angesichts der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten die UNO aufgefordert, die &#8222;wahllosen Angriffe&#8220; aus dem Gazastreifen zu verurteilen. In einem Brief forderte Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen und in den USA, Gilad Erdan, am Donnerstag von der internationalen Gemeinschaft, die Angriffe auf &#8222;israelische Zivilisten und Wohngebiete unmissverst\u00e4ndlich zu verurteilen und Israels grundlegendes Recht auf Selbstverteidigung zu unterst\u00fctzen&#8220;.<\/p>\n<p>Frankreichs Innenminister l\u00e4sst Nahost-Demonstrationen verbieten <\/p>\n<p>Frankreichs Innenminister G\u00e9rald Darmanin l\u00e4sst geplante Nahost-Demonstrationen in Paris verbieten. 2014 sei die \u00f6ffentliche Ordnung massiv gest\u00f6rt worden, teilte Darmanin am Donnerstag via Twitter als Begr\u00fcndung mit. Tausende Menschen hatten vor sieben Jahren gegen die damalige israelische Milit\u00e4roffensive im Gazastreifen demonstriert. Bei Ausschreitungen attackierten Randalierer auch eine Synagoge und j\u00fcdische Gesch\u00e4fte.<\/p>\n<p>Er habe den Pariser Polizeipr\u00e4fekten angewiesen, die Demonstrationen am Samstag zu untersagen, so Darmanin. Auf die Demonstrationen ging er nicht weiter ein. Die Pr\u00e4fekten seien als oberste Vertreter des Zentralstaates in den einzelnen Regionen aufgefordert worden, besonders wachsam zu sein.<\/p>\n<p>Raketenalarm in Tel Aviv\u00a0\u2013 Lufthansa setzt Fl\u00fcge aus <\/p>\n<p>In der israelischen K\u00fcstenmetropole Tel Aviv ist am Donnerstag erneut Raketenalarm ausgel\u00f6st worden. In der Stadt waren heulende Warnsirenen und Explosionen zu h\u00f6ren. Es ist die f\u00fcnfte Angriffswelle seit Dienstagabend. Die K\u00fcstenmetropole, Israels Wirtschaftszentrum, wurde in der Nacht zum Mittwoch so heftig mit Raketen beschossen wie nie zuvor.<\/p>\n<p>Von einer Hamas-Rakete zerst\u00f6rtes Haus zehn Kilometer vor Tel Aviv: Fluglinien stellen wegen der Gewalteskalation den Verkehr ein.  (Quelle: ITAR-TASS\/imago images)<\/p>\n<p>Wegen der Eskalation setzt die Lufthansa ihre Fl\u00fcge nach Tel Aviv bis einschlie\u00dflich diesen Freitag aus. Geplant ist, den Flugbetrieb nach Israel voraussichtlich ab Samstag wieder aufzunehmen, wie das Unternehmen auf Anfrage am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Die Lufthansa verfolge aufmerksam die aktuelle Lage in Israel und stehe dabei weiterhin im engen Austausch mit den Beh\u00f6rden, Sicherheitsdienstleistern und den eigenen Mitarbeitern vor Ort.<\/p>\n<p>Israels Milit\u00e4r greift Panzerabwehr-Trupps der Hamas an<\/p>\n<p>Die israelische Armee hat am Donnerstag nach eigenen Angaben mehrere Gruppen von Hamas-K\u00e4mpfern beschossen, die Panzerabwehrraketen abfeuern wollten. Bis Mittag seien insgesamt vier militante Trupps aufgesp\u00fcrt und angegriffen worden, teilte das Milit\u00e4r am Donnerstag mit. Zudem h\u00e4tten Streitkr\u00e4fte ein Milit\u00e4rgel\u00e4nde mit drei Vorrichtungen zum Abschuss von Panzerabwehrraketen auf einem Gel\u00e4nde der Hamas getroffen.<\/p>\n<p> Weiterlesen<\/p>\n<p>Nach Darstellung der israelischen Cogat-Beh\u00f6rde beschoss die Hamas mit einer Rakete versehentlich eine Stromleitung in Gaza. Nach Angaben der israelischen Armee gingen seit Montagabend insgesamt rund 400 Raketen noch im Gazastreifen nieder und erreichten Israel nicht. 230.000 Menschen seien ohne Strom.<\/p>\n<p>Auch Leitungen von Kl\u00e4ranlagen sollen nach Angabe der Beh\u00f6rde besch\u00e4digt worden sein. Zudem hat die Hamas demnach eine Entsalzungsanlage abgeschaltet. Eine Viertel Million Menschen soll deshalb von der Wasserversorgung abgeschnitten sein. Weitere Details nannte die Beh\u00f6rde nicht. Die Angaben lie\u00dfen sich zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen. Die Cogat-Beh\u00f6rde ist f\u00fcr die f\u00fcr Verbindungen Israels mit der pal\u00e4stinensischen Seite zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Gantz k\u00fcndigt &#8222;deutliche Verst\u00e4rkung&#8220; von Sicherheitskr\u00e4ften an<\/p>\n<p>Angesichts der Unruhen zwischen j\u00fcdischen und arabischen Israelis hat Verteidigungsminister Benny Gantz eine &#8222;deutliche Verst\u00e4rkung&#8220; der Sicherheitskr\u00e4fte in ganz Israel angek\u00fcndigt. &#8222;Es ist jetzt notwendig, die Kr\u00e4fte vor Ort deutlich zu verst\u00e4rken, um Recht und Ordnung durchzusetzen&#8220;, sagte Gantz am Donnerstag. Bei den Kr\u00e4ften handele es sich um Reservisten der israelischen Grenzpolizei.<\/p>\n<p>Israels Verteidigungsminister Benny Gantz (Archivbild): &#8222;Es ist jetzt notwendig, die Kr\u00e4fte vor Ort deutlich zu verst\u00e4rken.&#8220; (Quelle: UPI Photo\/imago images)<\/p>\n<p>Die Grenzpolizei wird normalerweise gr\u00f6\u00dftenteils im von Israel besetzten Westjordanland eingesetzt. Vor dem Hintergrund des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen und den Vergeltungsangriffen der israelischen Armee haben seit Montag in mehreren israelischen St\u00e4dten auch die Spannungen zwischen j\u00fcdischen und arabischen Israelis stark zugenommen. Die Polizei berichtete am sp\u00e4ten Mittwochabend von gewaltsamen Zwischenf\u00e4llen in Akko, Haifa, Bat Yam und Lod.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Die Gewalt innerhalb Israels hat ein Ausma\u00df erreicht, wie man es seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat&#8220;, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld der Nachrichtenagentur AFP. Mehrere hundert Menschen seien festgenommen worden. Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu prangerte die Gewalt als &#8222;inakzeptabel&#8220; an.<\/p>\n<p>Israels Staatspr\u00e4sident warnt vor B\u00fcrgerkrieg <\/p>\n<p>Der israelische Staatspr\u00e4sdent Reuven Rivlin warnte im israelischen Fernsehen vor einem &#8222;B\u00fcrgerkrieg&#8220;. Er rief die Israelis auf, den &#8222;Wahnsinn&#8220; zu stoppen, der sich auf den Stra\u00dfen der j\u00fcdisch-arabischen St\u00e4dte abspielt. &#8222;Wir sind gef\u00e4hrdet durch die Raketen, die auf unsere B\u00fcrger abgefeuert werden und wir besch\u00e4ftigen uns mit einem unsinnigen B\u00fcrgerkrieg zwischen uns selbst.&#8220;Medienberichten zufolge wurden in den letzten Tagen in verschiedenen St\u00e4dten Menschen attackiert und teilweise lebensgef\u00e4hrlich verletzt. Auch Gesch\u00e4fte wurden zerst\u00f6rt und Autos angez\u00fcndet. &#8222;Ich rufe auf und bitte alle lokalen F\u00fchrer, religi\u00f6sen F\u00fchrer, B\u00fcrger und Eltern. Tun Sie alles, was Sie k\u00f6nnen, um diese schreckliche Sache, die vor unseren Augen geschieht, zu stoppen&#8220;, sagte Staatspr\u00e4sdent Reuven Rivlin.<\/p>\n<p>Knapp jeder F\u00fcnfte Israeli ist pal\u00e4stinensischer Herkunft. Die radikalislamische Hamas begr\u00fc\u00dfte die Gewalt in israelischen St\u00e4dten und rief die Pal\u00e4stinenser dazu auf, sich gegen den &#8222;Feind&#8220; zu erheben.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Israels Milit\u00e4r: Mehr als 1.600 Raketen aus Gazastreifen abgefeuert <\/p>\n<p>Militante Pal\u00e4stinenser im Gazastreifen haben nach Angaben des israelischen Milit\u00e4rs bislang insgesamt mehr als 1.600 Raketen auf Israel abgefeuert. Rund 400 davon seien noch in dem K\u00fcstengebiet niedergegangen, sagte Sprecher Jonathan Conricus am Donnerstagmorgen.<\/p>\n<p>Die Erfolgsquote des Abfangsystems Eisenkuppel (&#8222;Iron Dome&#8220;) betrage weiterhin im Schnitt rund 90 Prozent. Dem Sprecher zufolge starben seit Beginn des Beschusses aus dem Gazastreifen am Montagabend bislang sieben Menschen in Israel, sechs Zivilisten und ein Soldat. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza starben seit Beginn der Eskalation der Gewalt am Montagabend in dem K\u00fcstengebiet 67 Menschen, darunter 17 Kinder. 388 Menschen seien verletzt worden.<\/p>\n<p> (Quelle: dpa)<\/p>\n<p>Conricus sagte, das israelische Milit\u00e4r habe bislang rund 600 Ziele im Gazastreifen beschossen, darunter St\u00e4tten zur Produktion von Raketen und Lagerr\u00e4ume. Angegriffen worden sei zuletzt auch ein Tunnel, der K\u00e4mpfern unter anderem als Versteck gedient habe. Dieser sei unter einer Schule in besiedeltem Gebiet gegraben worden.<\/p>\n<p>Israelische Polizei: F\u00fcnf Verletzte nach Raketenangriffen <\/p>\n<p>Bei den Raketenangriffen aus dem Gazastreifen auf Israel sind in der Nacht auf Donnerstag nach Angaben der Polizei f\u00fcnf Menschen in Petach Tikwa leicht verletzt worden. Wie ein Sprecher am Morgen mitteilte, gab es einen direkten Treffer in der Stadt. Ein Geb\u00e4ude und dessen Umgebung seien schwer besch\u00e4digt worden. F\u00fcnf Menschen seien leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Experten zur Kampfmittelbeseitigung seien vor Ort. Petach Tikwa liegt im Osten der K\u00fcstenmetropole Tel Aviv.<\/p>\n<p>Rettungsdienste versorgen einen Verletzten in Israel: Bei Raketenangriffen wurden Menschen verletzt. (Quelle: Avshalom Sassoni\/AP\/dpa)<\/p>\n<p>Angaben der Armee: 130 Raketen auf Israel <\/p>\n<p>Militante Pal\u00e4stinenser haben nach Angaben der israelischen Armee in den vergangenen Stunden Dutzende Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Seit 20.00 Uhr am Mittwochabend wurden rund 130 Starts registriert, schrieb die Armee am Donnerstagmorgen bei Twitter. Etwa 25 seien noch im Gazastreifen niedergegangen, Dutzende seien vom Abwehrsystem Eisenkuppel (&#8222;Iron Dome&#8220;) abgefangen worden. Auch in der K\u00fcstenmetropole Tel Aviv waren in der Nacht wieder Warnsirenen ert\u00f6nt.<\/p>\n<p>W\u00fctender Mob pr\u00fcgelt Araber mit Kn\u00fcppeln bewusstlos <\/p>\n<p>In Bat Jam s\u00fcdlich von Tel Aviv attackierten ultrarechte Juden nach Medienberichten arabische Gesch\u00e4fte.Ein mutma\u00dflich arabischer Einwohner wurde von einer j\u00fcdischen Menge brutal mit Kn\u00fcppeln angegriffen.\u00a0Vom israelischen Sender Kan \u00fcbertragene Livebilder zeigten, wie Dutzende Angreifer den Mann gewaltsam aus seinem Auto zerrten und ihn bewusstlos pr\u00fcgelten. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Erstmals seit Beginn der Eskalation Raketenalarm im Norden Israels <\/p>\n<p>Erstmals seit Beginn der Gewalteskalation in Israel ist auch im Norden des Landes Raketenalarm ausgel\u00f6st worden. In der Jesreel-Ebene ert\u00f6nten in der Nacht zu Donnerstag Alarmsirenen, wie das israelische Milit\u00e4r mitteilte. Auch f\u00fcr die Wirtschaftsmetropole Tel Aviv im Zentrum des Landes wurde eine Raketenwarnung ausgegeben.\u00a0<\/p>\n<p>Berichte: Israel will verst\u00e4rkt &#8222;Symbole der Hamas-Herrschaft&#8220; angreifen <\/p>\n<p>Israels Sicherheitskabinett hat nach Medienberichten eine Ausweitung des Milit\u00e4reinsatzes gegen die im Gazastreifen herrschende islamistische Hamas beschlossen. Die Armee solle von sofort an gezielt &#8222;Symbole der Hamas-Herrschaft&#8220; in dem Pal\u00e4stinensergebiet angreifen, berichtete der Sender Kanal 12 am Mittwochabend. Es sei bereits die Zerst\u00f6rung des Finanzministeriums im Herzen der Stadt Gaza angek\u00fcndigt worden. Dies solle der Hamas die finanzielle Kontrolle im Gazastreifen erschweren.<\/p>\n<p>Gaza: Der Al-Sharouk-Tower, in dem Hamas-Medien ihren Sitz hatten, wurde bereits am Mittwoch attackiert. Israel will die Angriffe jetzt wohl ausweiten.  (Quelle: Bashar Taleb\/imago images)<\/p>\n<p>Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen waren nach Angaben des von der Hamas gef\u00fchrten Innenministeriums schon alle Polizeigeb\u00e4ude in dem K\u00fcstengebiet zerst\u00f6rt worden. Die Hamas wird von Israel und der EU als Terrororganisation eingestuft. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lehnt den Berichten zufolge eine Waffenruhe zu diesem Zeitpunkt ab.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Biden\u00a0spricht mit Netanjahu \u2013 USA schicken Spitzendiplomaten <\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der eskalierenden Gewalt zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern hat US-Pr\u00e4sident Joe Biden mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu telefoniert. Das sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit) im Wei\u00dfen Haus. Der US-Pr\u00e4sident betonte zugleich: &#8222;Israel hat das Recht, sich selbst zu verteidigen.&#8220; Biden \u00e4u\u00dferte seine Hoffnung, dass die Gewalt bald gestoppt werden k\u00f6nne. Seine Regierung hatte sich zuvor zutiefst besorgt gezeigt und die Konfliktparteien eindringlich zur Deeskalation aufgerufen.<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Antony Blinken sagte am Mittwoch, er habe den zust\u00e4ndigen Spitzendiplomaten Hady Amr gebeten, umgehend in die Region zu reisen und sich mit Vertretern beider Seiten zu treffen. Amr werde auch in\u00a0Bidens Namen auf eine Deeskalation dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Blinken verurteilte die Raketenangriffe der &#8222;Terrororganisation Hamas&#8220; aus dem Gazastreifen auf israelische Zivilisten auf das Sch\u00e4rfste. &#8222;Israel hat das Recht, sich zu verteidigen&#8220;, sagte er. &#8222;Die Pal\u00e4stinenser haben ein Recht darauf, in Sicherheit zu leben. Und das Wichtigste ist jetzt, die Gewalt einzud\u00e4mmen.&#8220; Der Minister f\u00fcgte hinzu, die USA seien weiterhin einer Zweistaatenl\u00f6sung verpflichtet. &#8222;Diese Gewalt bringt uns weiter weg von diesem Ziel.&#8220;<\/p>\n<p>Ausschreitungen in mehreren israelischen St\u00e4dten\u00a0 <\/p>\n<p>Zwischen j\u00fcdischen und arabischen Israelis ist es am Mittwoch in mehreren israelischen St\u00e4dten zu schweren Konfrontationen gekommen. Trotz einer Ausgangssperre flammten Unruhen in der Stadt Lod in der N\u00e4he von Tel Aviv erneut auf. Nach Medienberichten wurde in der Stadt ein Polizeifahrzeug in Brand gesetzt. In Akko im Norden des Landes wurde nach Angaben des israelischen Fernsehens ein j\u00fcdischer Einwohner von arabischen Demonstranten lebensgef\u00e4hrlich verletzt. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Hamas will Angriffe auf Israel fortsetzen <\/p>\n<p>Die K\u00e4mpfe zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern sind am Mittwoch mit unverminderter H\u00e4rte fortgef\u00fchrt worden. Das israelische Milit\u00e4r berichtete von mehr als 1.000 Raketen, die aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden. Die radikal-islamische Hamas richtete nach eigenen Angaben allein auf Tel Aviv und Beerscheba mehr als 200 Geschosse. Israels Luftwaffe flog seinerseits Hunderte Luftangriffe. Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu gab die T\u00f6tung des Brigade-Kommandeurs f\u00fcr Gaza bekannt. &#8222;Das ist nur der Anfang&#8220;, sagte er. Die Islamisten-Organisation best\u00e4tigte den Tod des Kommandeurs und anderer hochrangiger Mitglieder. Hamas-Chef Ismail Hanijeh sprach von einer &#8222;unbefristeten Konfrontation mit dem Feind&#8220;.<\/p>\n<p>Israel, Holon:  Israelische Feuerwehrleute inspizieren einen verbrannten Bus, nachdem dieser von einer Rakete aus dem Gazastreifen getroffen wurde. (Quelle: Oren Ziv\/dpa)<\/p>\n<p>Bei den seit Montag anhaltenden K\u00e4mpfen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen mindestens 56 Menschen dort get\u00f6tet worden. Auf israelischer Seite wurden sechs Tote gemeldet. Dem israelischen Milit\u00e4r zufolge geht ein Drittel der pal\u00e4stinensischen Raketen vorzeitig nieder und k\u00f6nnte damit die eigene Bev\u00f6lkerung getroffen haben. Fr\u00fcheren Angaben zufolge f\u00e4ngt die Luftabwehr etwa 90 Prozent der pal\u00e4stinensischen Geschosse ab, die die Grenze \u00fcberqueren.\u00a0<\/p>\n<p>Russland und UN sprechen sich f\u00fcr Treffen des Nahost-Quartetts aus <\/p>\n<p>Angesichts der Gewalt zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern haben UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres und Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow sich f\u00fcr ein Treffen des Nahost-Quartetts ausgesprochen. &#8222;Wir sind heute zu der gemeinsamen Auffassung gekommen, dass die dringendste Aufgabe in der Einberufung des Quartetts der internationalen Vermittler besteht&#8220;, sagte Lawrow nach einem Treffen mit Guterres am Mittwochabend in Moskau. Die Gruppe besteht aus den USA, Russland, den Vereinten Nationen und der EU.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind voll bereit, die Arbeit des Quartetts wieder aufzunehmen und zu einem Dialog zwischen den Seiten (&#8230;) beizutragen&#8220;, sagte Guterres. Die Vereinten Nationen unterst\u00fctzten alle Schritte, die zu einer Deeskalation der Lage im Nahen Osten beitr\u00fcgen. Die Einheit des UN-Sicherheitsrats sei ein sehr wichtiger Faktor f\u00fcr die L\u00f6sung der Situation.<\/p>\n<p>USA schicken Spitzendiplomaten nach Nahost\u00a0 <\/p>\n<p>Die US-Regierung hat sich zutiefst besorgt \u00fcber die Gewalt zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern gezeigt und die Konfliktparteien eindringlich zur Deeskalation aufgerufen. US-Au\u00dfenminister Antony Blinken sagte am Mittwoch in Washington, er habe den zust\u00e4ndigen Spitzendiplomaten Hady Amr darum gebeten, umgehend in die Region zu reisen und sich mit f\u00fchrenden Vertretern beider Seiten zu treffen. Amr werde auch im Namen von US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf eine Deeskalation der Gewalt dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Blinken verurteilte die Raketenangriffe der &#8222;Terrororganisation Hamas&#8220; aus dem Gazastreifen auf israelische Zivilisten auf das Sch\u00e4rfste. &#8222;Israel hat das Recht, sich zu verteidigen&#8220;, sagte er. &#8222;Die Pal\u00e4stinenser haben ein Recht darauf, in Sicherheit zu leben. Und das Wichtigste ist jetzt, die Gewalt einzud\u00e4mmen.&#8220; Der Minister f\u00fcgte hinzu, die USA seien weiterhin einer Zweistaatenl\u00f6sung verpflichtet. &#8222;Diese Gewalt bringt uns weiter weg von diesem Ziel.&#8220;<\/p>\n<p>Israels Luftwaffe zerst\u00f6rt weiteres Hochhaus in Gaza <\/p>\n<p>Israelische Kampfflugzeuge haben ein weiteres von Militanten genutztes\u00a0Hochhaus\u00a0in Gaza zerst\u00f6rt. In dem 14-st\u00f6ckigen Geb\u00e4ude hatten sowohl die islamistische Hamas als auch der militante Islamische Dschihad B\u00fcros. Allerdings gab es auch Caf\u00e9s und Gesch\u00e4fte in dem Haus. Videos zeigten, wie das Haus nach dem Angriff einst\u00fcrzte.<\/p>\n<p>Ein Hochhaus in Gaza steht nach Angriffen der israelischen Luftwaffe in Flammen: Die K\u00e4mpfe halten seit Montag an.  (Quelle:  IBRAHEEM ABU MUSTAFA\/Reuters)<\/p>\n<p>Die Luftwaffe hatte zuvor auch das Haus eines ranghohen Mitglieds der islamistischen Hamas zerst\u00f6rt. Das Geb\u00e4ude diente demnach als Waffenlager. Insgesamt zerst\u00f6rte das Milit\u00e4r seit Dienstag bislang drei Hochh\u00e4user.<\/p>\n<p>Nach Raketenangriff: F\u00fcnfj\u00e4hriger Junge gestorben <\/p>\n<p>Nach einem Raketenangriff von Militanten aus Gaza auf die israelische Stadt Sderot ist ein f\u00fcnf Jahre alter Junge gestorben.\u00a0Die Stadtverwaltung best\u00e4tigte am Abend entsprechende Meldungen von Sanit\u00e4tern. Sechs weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit.\u00a0<\/p>\n<p>Die radikalislamische Hamas erkl\u00e4rte, sie habe Sderot, Aschkelon und Netivot als Vergeltung f\u00fcr die israelischen Angriffe auf das Al-Scharuk-Hochhaus in Gaza und mehrere Hamas-Anf\u00fchrer ins Visier genommen.<\/p>\n<p>Russland: Hamas-Vertreter deutet Bereitschaft zum Ende der K\u00e4mpfe an <\/p>\n<p>Ein hochrangiger Hamas-Vertreter hat nach russischen Angaben eine Bereitschaft zur Einstellung der Angriffe auf Israel signalisiert. Dies m\u00fcsse auf &#8222;gegenseitiger Basis&#8220; erfolgen, forderte das Au\u00dfenministeriums in Moskau in einer Erkl\u00e4rung vom Mittwoch.<\/p>\n<p>Der Vertreter der radikal-islamischen Organisation habe einem russischen Staatssekret\u00e4r zudem erkl\u00e4rt, die Staatengemeinschaft solle auf Israel einwirken, um den Einsatz von Gewalt durch Sicherheitskr\u00e4fte an der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem zu stoppen. Ausschreitungen dort waren dem gegenseitigen Beschuss von Israel und radikalen Pal\u00e4stinensern vorangegangen, der seit Montag anh\u00e4lt.<\/p>\n<p>USA blockieren gemeinsame Stellungnahme des Sicherheitsrats <\/p>\n<p>Die USA haben eine gemeinsame Stellungnahme des UN-Sicherheitsrates zur eskalierenden Gewalt in Nahost Kreisen zufolge zun\u00e4chst blockiert. Diplomatenangaben zufolge sehen die Vereinigten Staaten ein solches Statement als nicht hilfreich f\u00fcr eine Deeskalation zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern. Auch die Mitarbeit an einer k\u00fcrzeren Mitteilung, sogenannten Elementen, lehnten die Amerikaner bei der Dringlichkeitssitzung des m\u00e4chtigsten UN-Gremiums am Mittwoch in New York demnach erst einmal ab.<\/p>\n<p>Der 15-k\u00f6pfige Rat konnte sich wegen den USA bereits bei einer ersten Sitzung am Montag nicht auf eine gemeinsame Stellungnahme einigen. Ein Entwurf Norwegens vom Mittwoch, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sah die Erkl\u00e4rung der tiefen Besorgnis \u00fcber die Gewalt zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern vor und forderte die sofortige Einstellung aller K\u00e4mpfe unter anderem in Gaza und Ost-Jerusalem. Bei der Sitzung am Mittwoch hatten die Vereinten Nationen den Sicherheitsrat laut Diplomaten zuvor vor einem gro\u00dfen Krieg gewarnt.<\/p>\n<p>Hamas feuert 15 Raketen auf israelischen Atomreaktor <\/p>\n<p>Der milit\u00e4rische Arm der islamistischen Hamas-Organisation hat nach eigenen Angaben am Mittwoch 15 Raketen in Richtung der israelischen W\u00fcstenstadt Dimona abgefeuert. Dort befindet sich ein israelischer Atomreaktor, der allerdings als extrem gut gesch\u00fctzt gilt. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, er k\u00f6nne nicht best\u00e4tigen, dass Raketen entsprechend abgefeuert worden seien oder in der Umgebung landeten.<\/p>\n<p>Seit Montagabend kurz nach 18.00 Uhr beschie\u00dfen militante Pal\u00e4stinenser im Gazastreifen Israel mit Raketen. Israels Armee reagiert darauf mit Angriffen auf Ziele im Gazastreifen, vor allem durch die Luftwaffe. Am Mittwochnachmittag begannen neue massive Raketenangriffe auf israelische St\u00e4dte, darunter Beerscheva, Aschkelon und Aschdod.<\/p>\n<p>Israel verk\u00fcndet T\u00f6tung ranghoher Hamas-Vertreter <\/p>\n<p>Bei gezielten Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben der israelischen Armee und des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet mehrere hochrangige Vertreter der dort herrschenden Hamas get\u00f6tet worden. Diese st\u00fcnden Mohammed Deif nahe und seien Teil des milit\u00e4rischen Stabs der Hamas, erkl\u00e4rten Armee und Geheimdienst am Mittwoch.<\/p>\n<p>Deif ist ein legend\u00e4rer Milit\u00e4rchef der islamistischen Hamas. Israel hat jahrelang immer wieder vergeblich versucht, ihn zu t\u00f6ten. Im August 2014 kamen bei einem Luftangriff Israels im Gazastreifen die Frau des Hamas-F\u00fchrers sowie zwei seiner Kinder ums Leben. Die Hamas verk\u00fcndete direkt anschlie\u00dfend, Deif habe \u00fcberlebt. Zuletzt war Deif erstmals seit langem wieder \u00f6ffentlich aktiv geworden und hatte Israel im Rahmen des Konflikts um Jerusalem gedroht.<\/p>\n<p>Die Eins\u00e4tze gegen die Hamas-Vertreter erfolgten den israelischen Angaben zufolge gleichzeitig in Chan Junis und Gaza. Weitere Details wurden zun\u00e4chst nicht genannt. Die Namen der Get\u00f6teten sollten sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht werden.\u00a0<\/p>\n<p>Israelischer Soldat durch Rakete aus dem Gazastreifen get\u00f6tet <\/p>\n<p>In Israel ist ein Soldat durch eine Rakete aus dem Gazastreifen get\u00f6tet worden. Wie die israelische Armee am Mittwoch mitteilte, wurde der 21-J\u00e4hrige bei einem Einsatz zum Schutz von D\u00f6rfern nahe der Grenze von einer Panzerabwehrrakete aus dem Gazastreifen getroffen und t\u00f6dlich verletzt.<\/p>\n<p>Die Essedin-al-Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, hatte nach eigenen Angaben am Mittwochmorgen ein israelisches Armeefahrzeug mit einer Rakete beschossen.<\/p>\n<p>Israels Verteidigungsminister: Gibt kein Enddatum f\u00fcr Gaza-Einsatz <\/p>\n<p>Israels Verteidigungsminister Benny Gantz hat die B\u00fcrger des Landes auf einen l\u00e4ngeren Milit\u00e4reinsatz im Gaza-Konflikt eingestimmt. Die Streitkr\u00e4fte w\u00fcrden ihre Angriffe fortsetzen, um vollst\u00e4ndige und langfristige Ruhe zu erzielen, schrieb Gantz am Mittwoch nach einem Besuch in der zuletzt stark mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossenen Stadt Aschkelon. Es gebe daf\u00fcr kein Enddatum.<\/p>\n<p>Putin und Erdogan verurteilen Gewalt <\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan und Kremlchef Wladimir Putin haben den Gewaltausbruch in Nahost verurteilt. Erdogan habe in einem Telefonat mit Putin deutlich gemacht, dass die Vereinten Nationen einschreiten m\u00fcssten, bevor der Konflikt weiter eskaliere, teilte das t\u00fcrkische Pr\u00e4sidialamt am Mittwoch mit. Die UN m\u00fcssten &#8222;entschlossene und klare Botschaften&#8220; finden, um die &#8222;Angriffe Israels&#8220; zu stoppen. Erdogan sprach sich zudem daf\u00fcr aus, internationale Schutztruppen zum Schutz von pal\u00e4stinensischen Zivilsten in die Region zu senden.<\/p>\n<p>Putin zeigte sich nach Kreml-Angaben &#8222;ernsthaft besorgt&#8220; angesichts der anhaltenden Zusammenst\u00f6\u00dfe und der wachsenden Zahl von Toten und Verletzten. Die beiden Pr\u00e4sidenten h\u00e4tten die Konfliktparteien zum Abbau von Spannungen aufgerufen, hie\u00df es aus Moskau. Probleme m\u00fcssten friedlich gel\u00f6st werden. Zudem bekr\u00e4ftigten Russland und die T\u00fcrkei beiden Seiten zufolge eine Zwei-Staaten-L\u00f6sung in dem Konflikt. Es sei eine wichtige Botschaft, dass die T\u00fcrkei und Russland im Bezug auf die Entwicklungen in Jerusalem einer Meinung seien, hie\u00df es aus dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidialb\u00fcro.<\/p>\n<p>Johnson ruft Israel und Pal\u00e4stinenser zu Zur\u00fcckhaltung auf <\/p>\n<p>Der britische Premierminister Boris Johnson hat sowohl Israel als auch die Pal\u00e4stinenser zur Deeskalation aufgerufen. &#8222;Ich bitte sowohl Israel als auch die Pal\u00e4stinenser dringend, vom Rand des Abgrunds zur\u00fcckzutreten und Zur\u00fcckhaltung zu zeigen&#8220;, schrieb Johnson am Mittwoch auf Twitter. Gro\u00dfbritannien sei zutiefst besorgt \u00fcber die wachsende Gewalt und zivile Opfer. &#8222;Wir wollen dringend eine Deeskalation der Spannungen sehen&#8220;, so der konservative Politiker.<\/p>\n<p>Erneut Raketenalarm in Tel Aviv \u2013\u00a0 Todesopfer gemeldet <\/p>\n<p>Bei den bisher schwersten Raketenangriffen auf Israels K\u00fcstenmetropole Tel Aviv seit Beginn des Nahostkonflikts sind mindestens drei Menschen get\u00f6tet worden. Nach Angaben der Rettungsorganisation Zaka starb am Dienstagabend eine Frau in der Stadt Rischon Lezion bei einem direkten Einschlag, bei einer zweiten Angriffswelle am fr\u00fchen Mittwochmorgen wurden dann in Lod bei Tel Aviv eine Person und ein Kind get\u00f6tet. In Jehud, ebenfalls im Gro\u00dfraum Tel Aviv, sei ein Haus direkt getroffen worden. Israels Luftwaffe reagierte nach eigenen Angaben mit dem umfangreichsten Bombardement des Gazastreifens seit dem Gaza-Krieg von 2014. Pal\u00e4stinensische Quellen sprachen von Dutzenden Toten in dem abgeschotteten K\u00fcstengebiet.<\/p>\n<p>Auf israelischer Seite wurden infolge der massiven Raketenangriffe von militanten Pal\u00e4stinensern aus dem Gazastreifen nach Angaben von Sanit\u00e4tern mehrere Menschen verletzt. Die Nachrichtenseite &#8222;Ynet&#8220; berichtete, ein 84-J\u00e4hriger in Tel Aviv sei auf dem Weg zu einem Schutzraum zusammengebrochen. In der bereits tags\u00fcber besonders schwer beschossenen K\u00fcstenstadt Aschkelon waren nach Angaben der israelischen Polizei bereits Stunden zuvor zwei Frauen bei Raketenangriffen get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Die Hamas werde keinen R\u00fcckzieher machen, sagte ein Sprecher der militanten Islamisten im Gazastreifen. &#8222;Wenn Israel zuschl\u00e4gt, schl\u00e4gt der bewaffnete Widerstand zur\u00fcck.&#8220; Die israelische Armee teilte in der Nacht mit, sie habe in den vergangenen Stunden &#8222;eine Reihe wichtiger Terrorziele und Terroraktivisten im Gazastreifen getroffen&#8220;.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza stieg die Zahl der seit Montag get\u00f6teten Pal\u00e4stinenser auf 35, darunter zw\u00f6lf Kinder und drei Frauen. 233 Menschen seien verletzt worden. Nach Berichten von \u00f6rtlichen Medien und Augenzeugen wurden einige Kinder durch israelische Luftangriffe get\u00f6tet, andere durch fehlgeleitete Raketen der Extremisten. Nach Angaben der israelischen Armee wurden mindestens 20 Mitglieder der islamistischen Hamas und des militanten Islamischen Dschihads get\u00f6tet, darunter hochrangige Vertreter.<\/p>\n<p>Hamas: Mehr als 200 Raketen auf Israel abgefeuert <\/p>\n<p>Die radikalislamische Hamas hat nach eigenen Angaben am Mittwoch erneut dutzende Raketen in Richtung Israel abgeschossen. Der bewaffnete Arm der Hamas teilte mit, er feuere derzeit 110 Geschosse auf Tel Aviv und 100 weitere auf die Stadt Beerscheva ab. Die Attacke sei eine Antwort auf den Angriff des israelischen Milit\u00e4rs auf ein Hochhaus im Gazastreifen.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die Hamas die Zerst\u00f6rung eines neunst\u00f6ckigen Geb\u00e4udes im Zentrum von Gaza-Stadt gemeldet. In dem Haus befanden sich demnach Wohnungen, Gesch\u00e4fte und ein \u00f6rtlicher Fernsehsender. Die Hamas hatte bereits am Dienstagabend 130 Raketen auf Tel Aviv abgefeuert.<\/p>\n<p>Israelische Beh\u00f6rden verh\u00e4ngen Ausnahmezustand f\u00fcr Stadt Lod <\/p>\n<p>Die israelischen Beh\u00f6rden haben in der Stadt Lod den Ausnahmezustand verh\u00e4ngt, nachdem es nach Polizeiangaben zu &#8222;Ausschreitungen&#8220; der arabischen Minderheit gekommen war. Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu habe am Mittwoch gr\u00fcnes Licht daf\u00fcr gegeben, teilte sein B\u00fcro mit.\u00a0<\/p>\n<p>Sicherheitskr\u00e4fte sind w\u00e4hrend Zusammenst\u00f6\u00dfen mit arabischen Israelis im Einsatz in Lod:  Die islamistische Hamas erkl\u00e4rte, 130 Raketen aus dem Gazastreifen nach Tel Aviv und Zentralisrael abgefeuert zu haben. (Quelle: Heidi Levine\/dpa)<\/p>\n<p>Ausschreitungen in Stadt Lod bei Tel Aviv \u2013 Synagoge in Brand gesetzt\u00a0\u00a0 <\/p>\n<p>In der Stadt Lod bei Tel Aviv, in der Juden und Araber gemeinsam leben, ist es am Dienstagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nach Medienberichten sch\u00e4ndeten arabische Einwohner eine Synagoge und setzten sie in Brand. Au\u00dferdem seien Dutzende Autos in Brand gesetzt und Fenster von Gesch\u00e4ften eingeworfen worden. Der B\u00fcrgermeister von Lod, Jair Revivo, sprach im Fernsehen von einem &#8222;B\u00fcrgerkrieg&#8220; in der Stadt und forderte eine sofortige Ausgangssperre. Auch in den arabisch gepr\u00e4gten Orten Akko im Norden des Landes und in Jaffa bei Tel Aviv kam es zu schweren Zusammenst\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>J\u00fcdische Einwohner warfen der Polizei einen kompletten Kontrollverlust vor und forderten die Entsendung von Soldaten in die Stadt. Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Benny Gantz einigten sich daraufhin auf die Entsendung mehrerer Bataillone von Grenzpolizisten, um in der Stadt die Ruhe wiederherzustellen.<\/p>\n<p>In Lod war bei Unruhen ein 25-j\u00e4hriger Araber durch Sch\u00fcsse t\u00f6dlich verletzt worden. Ein 34-J\u00e4hriger wurde daraufhin festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach Medienberichten handelt es sich bei dem Tatverd\u00e4chtigen um einen j\u00fcdischen Einwohner der Stadt.\u00a0Lod liegt in der N\u00e4he des internationalen Flughafens Ben Gurion und gilt als sozialer Brennpunkt. Die Kriminalit\u00e4tsrate in der Stadt ist besonders hoch.<\/p>\n<p>Eskalation in Nahost: UN-Sicherheitsrat erneut mit Notfallsitzung <\/p>\n<p>Angesichts der zunehmend entfesselten Gewalt in Nahost soll der UN-Sicherheitsrat zum zweiten Mal binnen weniger Tage zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Die f\u00fcr Mittwochvormittag (Ortszeit) in New York angesetzten Beratungen wurden Diplomaten zufolge von China, Tunesien, Norwegen, Frankreich, Estland, Irland, St. Vincent und die Grenadinen, Niger und Vietnam initiiert. Der UN-Nahostbeauftragte Tor Wennesland soll das m\u00e4chtigste UN-Gremium bei dem Treffen hinter verschlossenen T\u00fcren \u00fcber die Lage informieren.<\/p>\n<p>Der 15-k\u00f6pfige Rat konnte sich bei einer ersten Sitzung am Montag nicht auf eine gemeinsame Stellungnahme einigen. Ein Entwurf Norwegens sah Kreisen zufolge neben der Verurteilung der Gewaltspirale zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern auch die Erkl\u00e4rung der Besorgnis \u00fcber m\u00f6gliche Vertreibungen von pal\u00e4stinensischen Familien aus Ost-Jerusalem vor. Diese Positionierung sei aber am Widerstand der USA gescheitert, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Zwei Tote bei Raketenangriffen <\/p>\n<p>Bei einem Raketenangriff militanter Pal\u00e4stinenser im Gazastreifen auf die Umgebung von Tel Aviv sind dort am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Medienberichten kam in der Stadt Rischon Lezion eine Frau bei einem direkten Einschlag der Rakete ums Leben. Die Rettungsorganisation Zaka best\u00e4tigte den Todesfall.<\/p>\n<p>In der Stadt Cholon s\u00fcdlich von Tel Aviv wurde am Dienstagabend ein Bus getroffen, er brannte aus. Dabei starb nach Angabe n von Zaka eine Frau. Mindestens sechs Menschen wurden bei dem Raketenangriff verletzt, wie die die Zeitung &#8222;Times of\u00a0Israel&#8220; unter Berufung auf Rettungsdienste berichtete.<\/p>\n<p>Israel will Milit\u00e4roperation gegen Gazastreifen notfalls ausweiten <\/p>\n<p>Nach massiven Raketenangriffen militanter Pal\u00e4stinenser auf den Gro\u00dfraum Tel Aviv hat Israels politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung harte Gegenangriffe angek\u00fcndigt. Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte am Dienstagabend, die militanten Pal\u00e4stinenserorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad w\u00fcrden einen hohen Preis f\u00fcr die j\u00fcngsten Angriffe auf Israel bezahlen. &#8222;Diese Operation wird Zeit brauchen, aber wir werden den B\u00fcrgern Israels die Sicherheit zur\u00fcckbringen.&#8220;<\/p>\n<p>Generalstabschef Aviv Kochavi sagte, Israel sei bereit, die Milit\u00e4roperation &#8222;W\u00e4chter der Mauern&#8220; notfalls auszuweiten. Israels Armee habe seit Montag &#8222;bereits 500 Ziele im Gazastreifen angegriffen und Dutzende Terroraktivisten get\u00f6tet&#8220;, sagte er. Man sei fest entschlossen, den militanten Gruppierungen einen harten Schlag zu versetzen.<\/p>\n<p>Ausschreitungen in mehreren St\u00e4dten <\/p>\n<p>Aus mehreren israelischen St\u00e4dten werden Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern gemeldet. Das nachfolgende Video soll zeigen, wie Randalierer in der Stadt Ramla, s\u00fcdlich von Tel Aviv, ein Auto attackieren. In der Stadt soll tags zuvor eine Synagoge angegriffen worden sein.<\/p>\n<p>\u00d6lpipeline in Israel bei Raketenangriff getroffen <\/p>\n<p>Bei einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen ist am Dienstag nach Medienberichten eine wichtige \u00d6lpipeline im S\u00fcden Israels getroffen worden. Fernsehbilder zeigten einen gro\u00dfen Beh\u00e4lter, der in Flammen aufging. Die Leitung verl\u00e4uft zwischen den St\u00e4dten Aschkelon und Eilat.<\/p>\n<p>Hamas: 130 Raketen auf Tel Aviv abgefeuert <\/p>\n<p>Die radikal-islamische Hamas hat nach eigenen Angaben am Dienstagabend 130 Raketen auf die israelische Gro\u00dfstadt Tel Aviv abgefeuert. Dies sei eine Reaktion auf die Zerst\u00f6rung eines 13-st\u00f6ckigen Wohnblocks in Gaza durch einen israelischen Luftangriff, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung.\u00a0Dem Sender Channel 12 zufolge traf eine Rakete ein Geb\u00e4ude im Vorort Holon. Auf Bildern war auch ein brennender Bus zu sehen.<\/p>\n<p>Hochhaus im Gazastreifen bei israelischem Luftangriff zerst\u00f6rt <\/p>\n<p>Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen ist am Dienstagabend ein Hochhaus zerst\u00f6rt worden. Das zw\u00f6lfst\u00f6ckige Haus im Stadtzentrum von Gaza, in dem sich auch mehrere B\u00fcros der radikalislamischen Hamas befanden, st\u00fcrzte vollst\u00e4ndig ein, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.<\/p>\n<p>Die Anwohner des Geb\u00e4udes wurden vor dem Angriff von den israelischen Streitkr\u00e4ften gewarnt und angehalten, das Haus zu verlassen, wie Augenzeugen am Dienstagabend berichteten.<\/p>\n<p>Rauch steigt von einem Geb\u00e4ude in Gaza auf: Israel und die Hamas feuern seit Montag Hunderte Raketen aufeinander ab.  (Quelle: Ibraheem Abu Mustafa\/Reuters)<\/p>\n<p>Maas verurteilt Raketenangriffe auf Israel scharf <\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas hat die massiven Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel scharf verurteilt. &#8222;Dass es jetzt noch eine derartige Eskalation der Gewalt gibt, ist weder zu tolerieren noch zu akzeptieren, und das haben wir auch gegen\u00fcber der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde sehr deutlich gemacht&#8220;, sagte Maas am Dienstagabend bei seinem Italien-Besuch in Rom. Die Raketenangriffe m\u00fcssten sofort beendet werden. &#8222;Israel hat in dieser Situation das Recht auf Selbstverteidigung&#8220;, f\u00fcgte Maas hinzu.<\/p>\n<p>Hunderte Raketen auf Israel abgefeuert <\/p>\n<p>Militante Pal\u00e4stinenser haben innerhalb eines Tages rund\u00a0480\u00a0Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert. Davon wurden rund 200 abgefangen und 150 schlugen beim Start fehl, wie das israelische Milit\u00e4r am Dienstagabend mitteilte. Die Armee geht aufgrund der Intensivierung der Raketenangriffe durch die im Gazastreifen herrschende, islamistische Hamas sowie die militante Gruppe Islamischer Dschihad von einer Zuspitzung des Gaza-Konflikts aus. Nach Angaben des Milit\u00e4rsprechers Jonathan Conricus w\u00fcrden die Raketen inzwischen auch auf weiter entfernte Orte im Norden des K\u00fcstengebiets abgefeuert.<\/p>\n<p>Abwehrraketen werden vom Iron Dome abgefeuert: Das israelische Luftabwehrsystem sch\u00fctzt Israel vor allem vor Kurzstreckenraketen aus dem Gazastreifen.  (Quelle: dpa)<\/p>\n<p>Netanjahu k\u00fcndigt h\u00e4rtere Angriffe im Gazastreifen an <\/p>\n<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin\u00a0Netanjahu\u00a0hat eine Versch\u00e4rfung der Angriffe im Gazastreifen angek\u00fcndigt. Die militante Pal\u00e4stinenserorganisation Hamas, die den K\u00fcstenstreifen am Mittelmeer beherrscht, werde &#8222;Schl\u00e4ge bekommen, die sie bislang nicht erwartet&#8220;, sagte\u00a0Netanjahu\u00a0am Dienstag nach Angaben seines B\u00fcros nach einer Lagebesprechung mit Milit\u00e4rs. &#8222;Wir sind mitten im Kampf.&#8220;<\/p>\n<p>Israel habe seit Montag Hunderte von Zielen der Hamas und des Islamischen Dschihads im Gazastreifen angegriffen und dabei auch Kommandeure get\u00f6tet, sagte\u00a0Netanjahu\u00a0weiter. Die Aktion bekam inzwischen auch einen eigenen\u00a0Namen: &#8222;W\u00e4chter der Mauern&#8220;. Zuvor hatten militante Pal\u00e4stinenser ihre Angriffe ausgeweitet und hunderte Raketen abgefeuert. Auf beiden Seiten gab es Tote.<\/p>\n<p>\n<!--noindex--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/krisen\/id_90018806\/nahostkonflikt-raketenalarm-in-tel-aviv-lufthansa-setzt-fluege-aus.html\" rel=\"nofollow\">Source link <\/a><br \/>\n<!--\/noindex--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf die Raketenangriffe auf Israel k\u00f6nnte wom\u00f6glich eine Bodenoffensive in Gaza folgen. Das israelische Milit\u00e4r sammelt an der Grenze Panzer und Truppen. Alle Infos im Newsblog. Seit Beginn der Woche eskaliert der Konflikt zwischen Pal\u00e4stinensern und Israelis wieder massiv. 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