{"id":2209,"date":"2021-08-16T01:05:04","date_gmt":"2021-08-16T01:05:04","guid":{"rendered":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/"},"modified":"2021-08-16T01:05:17","modified_gmt":"2021-08-16T01:05:17","slug":"liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/","title":{"rendered":"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot"},"content":{"rendered":"<p>Wegen des raschen Truppenabzugs und seiner Einsch\u00e4tzung der Lage steht die US-Pr\u00e4sident Biden in der Kritik. Seine Regierung schickt nun offenbar weitere Soldaten nach Kabul.\u00a0Alle Informationen im Blog.<\/p>\n<p>Die Ereignisse in Afghanistan \u00fcberschlagen sich. Die Taliban haben binnen Tagen und Stunden den Gro\u00dfteil des Landes eingenommen und am Sonntag die Hauptstadt Kabul erreicht. Pr\u00e4sident Ghani hat das Land verlassen.\u00a0Die Regierung hat eine &#8222;friedliche Macht\u00fcbergabe&#8220; an die Taliban angek\u00fcndigt. Die USA ihre Botschaft in Kabul evakuiert \u2013 auch die Bundesregierung schloss die deutsche Botschaft und bereitete unter Hochdruck eine Evakuierung vor. Die fortlaufenden Ereignisse lesen Sie hier im Blog:<\/p>\n<p>2.30 Uhr: USA k\u00fcndigen Ma\u00dfnahmen zur Sicherung des Kabuler Flughafens an <\/p>\n<p>Nach dem Einmarsch der Taliban in Kabul haben die USA Ma\u00dfnahmen zur Sicherung des Flughafens angek\u00fcndigt. Das US-Au\u00dfenministerium teilte am Sonntag mit, die US-Regierung ergreife gerade &#8222;eine Reihe von Ma\u00dfnahmen&#8220;, um den Flughafen der afghanischen Hauptstadt zu sichern und die &#8222;sichere Abreise&#8220; von Mitarbeitern der USA und verb\u00fcndeter Staaten in Zivil- und Milit\u00e4rflugzeugen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die USA, Deutschland und weitere westliche Staaten hatten zuvor ihre Botschaften in Kabul ger\u00e4umt und ihre Mitarbeiter an den Flughafen gebracht, um sie auszufliegen.<\/p>\n<p>Wie das US-Au\u00dfenministerium bekannt gab, wurde die Flagge an der US-Botschaft in Kabul inzwischen eingeholt. Fast alle Botschaftsmitarbeiter seien inzwischen am Flughafen, darunter auch der amtierende Botschafter Ross Wilson. Wilson h\u00e4lt demnach Kontakt zu US-Au\u00dfenminister Antony Blinken.<\/p>\n<p>2 Uhr:\u00a0Republikaner greifen Biden f\u00fcr &#8222;verpfuschten&#8220; Afghanistan-Abzug an<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden steht nach dem Eroberungszug der Taliban in\u00a0 im Kreuzfeuer f\u00fchrender Republikaner. Der &#8222;verpfuschte Abzug&#8220; aus Afghanistan und die &#8222;hektische Evakuierung&#8220; von Amerikanern und afghanischen Helfern sei ein &#8222;besch\u00e4mendes Versagen der amerikanischen F\u00fchrung&#8220;, sagte der Minderheitsf\u00fchrer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, am Sonntag (Ortszeit). Die USA h\u00e4tten die M\u00f6glichkeit gehabt, &#8222;diese Katastrophe zu vermeiden&#8220;.<\/p>\n<p>Die prominente Republikanerin Liz Cheney erkl\u00e4rte: &#8222;Was wir gerade in Afghanistan erleben, ist das, was passiert, wenn sich Amerika aus der Welt zur\u00fcckzieht.&#8220; Der damalige Pr\u00e4sident Donald Trump und Biden w\u00fcrden daf\u00fcr die Verantwortung tragen, sagte sie dem Sender ABC. Die Verb\u00fcndeten der USA w\u00fcrden sich fragen, ob sie \u00fcberhaupt auf die Vereinigten Staaten z\u00e4hlen k\u00f6nnten, sagte Cheney. Sie ist die Tochter des fr\u00fcheren Vize-Pr\u00e4sidenten Dick Cheney.<\/p>\n<p>Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Terrorgruppe Al-Kaida in Afghanistan wieder auftauche, schrieb der republikanische Senator Lindsey Graham auf Twitter. &#8222;Pr\u00e4sident Biden scheint sich der terroristischen Bedrohung, die von einem von den Taliban regierten Afghanistan ausgeht, nicht bewusst zu sein.&#8220; Biden hatte den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan immer wieder vehement verteidigt. Ein weiteres Jahr oder f\u00fcnf weitere Jahre US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz w\u00fcrden keinen Unterschied machen, hatte Biden erst am Samstag betont.<\/p>\n<p>23.11 Uhr:\u00a0Taliban-Sprecher: &#8222;Der Krieg in Afghanistan ist vorbei&#8220; <\/p>\n<p>Ein Sprecher des Politb\u00fcros der Taliban erkl\u00e4rt den Krieg in Afghanistan f\u00fcr beendet. &#8222;Der Krieg in Afghanistan ist vorbei&#8220;, sagt der Sprecher des Taliban-Politb\u00fcros, Mohammad Naeem, dem Sender Al Dschasira. &#8222;Wir versichern allen, dass wir f\u00fcr die Sicherheit der B\u00fcrger und der diplomatischen Vertretungen sorgen werden&#8220;, f\u00fcgt er hinzu. &#8222;Wir sind bereit, einen Dialog mit allen afghanischen Pers\u00f6nlichkeiten zu f\u00fchren, und werden ihnen den notwendigen Schutz garantieren.&#8220; Die Form der Regierung werde bald feststehen.<\/p>\n<p>Die Taliban erwarten nach Angaben eines Sprechers, dass ausl\u00e4ndische M\u00e4chte &#8222;ihre gescheiterte Erfahrung in\u00a0Afghanistan&#8220; nicht wiederholen werden. &#8222;Wir sind bereit, uns mit den Sorgen der internationalen Gemeinschaft im Dialog zu befassen&#8220;, sagte Naeem weiter.<\/p>\n<p>US-Medien: USA wollen weitere Verst\u00e4rkung nach Kabul schicken<\/p>\n<p>Die USA wollen Berichten zufolge angesichts des rasanten Eroberungszug der Taliban rund 1.000 weitere Soldaten nach Afghanistan schicken. Das berichteten am Sonntagnachmittag (Ortszeit) mehrere Medien wie etwa der Sender CNN und die Zeitung &#8222;Washington Post&#8220; \u00fcbereinstimmend unter Berufung auf Beamte im Verteidigungsministerium.<\/p>\n<p>Das Ministerium best\u00e4tigte dies auf Anfrage zun\u00e4chst nicht. Es soll sich um Soldaten der 82. Luftlandedivision handeln, die eigentlich nach Kuwait unterwegs waren, schrieb CNN. Damit w\u00fcrde die Zahl der US-Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen, die in Kabul oder auf dem Weg dorthin sind, auf rund 6.000 steigen.<\/p>\n<p>23.10 Uhr: Chaotische Szenen am Zivilflughafen von Kabul \u2013 Berichte von Sch\u00fcssen <\/p>\n<p>Augenzeugen zufolge spielen sich derzeit chaotische Szenen am Zivilflughafen von Kabul ab. Hunderte Menschen mit Koffern versammelten sich demnach auf dem Rollfeld und versuchten an Bord der Flieger zu gelangen. Zivilfl\u00fcge konnten daher offenbar nicht abheben, wie mehrere Menschen in den sozialen Netzwerken berichteten. Sicherheitspersonal sei nicht vor Ort gewesen. Videos, die in sozialen Netzwerken kursierten aber bislang nicht verifiziert sind, zeigten die dramatischen Szenen.\u00a0<\/p>\n<p>Diese auf Twitter geteilten Videos sollen am Abend auf dem Flughafen Kabul entstanden sein:<\/p>\n<p> Weiterlesen<\/p>\n<p>Die US-Botschaft in Kabul hatte zuvor Landsleute angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen. &#8222;Die Sicherheitslage in Kabul \u00e4ndert sich schnell, auch auf dem Flughafen. Es gibt Berichte, dass der Flughafen unter Beschuss geraten ist; daher weisen wir US-B\u00fcrger an, sich in Sicherheit zu bringen&#8220;, hie\u00df es in einer am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Warnung.\u00a0Auf dem Flughafen wird nach Nato-Angaben die zivile Luftfahrt eingestellt. Es seien nur noch Milit\u00e4rfl\u00fcge erlaubt, sagte ein Nato-Vertreter.<\/p>\n<p>Der sichere Betrieb des Flughafens ist Voraussetzung daf\u00fcr, dass etliche Staaten, darunter Deutschland, ihr Personal wie geplant schnell ausfliegen k\u00f6nnen. Die Bundesregierung hatte am Sonntag wegen des Vormarsches der militant-islamistischen Taliban ihre Botschaft in Kabul dichtgemacht und die Mitarbeiter zum milit\u00e4rischen Teil des Flughafens verlegt. Auch die USA begannen mit der R\u00e4umung ihrer Botschaft und brachten ihr Personal zum Flughafen.<\/p>\n<p>23 Uhr: UN-Chef Guterres fordert Taliban zum Schutz von Leben auf <\/p>\n<p>UN-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres ruft die Taliban und alle anderen Parteien zu gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Zur\u00fcckhaltung auf, um Leben zu sch\u00fctzen. Guterres fordere sie auf, sicherzustellen, dass humanit\u00e4re Bed\u00fcrfnisse bedient werden k\u00f6nnten, sagt der Sprecher von Guterres.<\/p>\n<p>21.46 Uhr\u00a0Taliban im Pr\u00e4sidentenpalast in Kabul<\/p>\n<p>Die Taliban haben die Kontrolle \u00fcber den Pr\u00e4sidentenpalast in Kabul \u00fcbernommen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich dutzende bewaffnete K\u00e4mpfer der Miliz in dem Geb\u00e4ude aufhielten. &#8222;Unser Land wurde befreit und die Mudschaheddin haben in Afghanistan gesiegt&#8220;, sagte einer von ihnen dem TV-Sender Al-Dschasira.<\/p>\n<p>Unterdessen erkl\u00e4rte ein f\u00fchrender Repr\u00e4sentant der Taliban den Sieg der Miliz in Afghanistan. Dieser unerwartete Erfolg sei beispiellos in der Welt, sagte Mullah Baradar am Sonntag in einer Videobotschaft.<\/p>\n<p>20.47 Uhr\u00a0Ghani: &#8222;Die Taliban haben gesiegt&#8220; <\/p>\n<p>Der afghanische Pr\u00e4sident Aschraf Ghani hat die milit\u00e4rische Niederlage gegen die radikalislamischen Taliban eingestanden. &#8222;Die Taliban haben gesiegt&#8220;, schrieb Ghani auf Facebook. Die Islamisten seien nun verantwortlich f\u00fcr &#8222;die Ehre, das Eigentum und die Selbsterhaltung ihrer Landsleute&#8220;.<\/p>\n<p>Ghani sagte nicht, in welchem Land er sich inzwischen aufh\u00e4lt. Einem Medienbericht zufolge ist er nach Usbekistan gefl\u00fcchtet. Wie der Sender Al Dschasira unter Berufung auf einen Leibw\u00e4chter des Politikers berichtet, machte sich Ghani unter anderem mit seinem Stabschef auf den Weg in die usbekische Hauptstadt Taschkent.<\/p>\n<p>Er sei geflohen, um &#8222;eine Flut des Blutvergie\u00dfens zu verhindern&#8220;, erkl\u00e4rte Ghani in seinem Facebook-Post. Wenn er geblieben w\u00e4re, w\u00e4ren &#8222;zahllose Patrioten&#8220; get\u00f6tet und Kabul zerst\u00f6rt worden, f\u00fcgte er hinzu.\u00a0<\/p>\n<p>20.10 Uhr Berichte \u00fcber Explosionen in Kabul<\/p>\n<p>In Kabul sollen sich afghanischen Medienberichten zufolge mehrere Explosionen ereignet haben. N\u00e4here Informationen liegen zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>19.40 Uhr\u00a0Maas: Evakuierung von Botschaftsangeh\u00f6rigen beginnt umgehend <\/p>\n<p>Deutschland beginnt noch am Sonntag mit der Evakuierung deutscher Staatsb\u00fcrger aus Kabul. &#8222;Ein Teil von ihnen wird noch im weiteren Verlauf des Tages ausgeflogen&#8220;, sagte Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) am Sonntagabend in Berlin. In der Nacht sollen dann nach Angaben des Ministers die Flugzeuge der Bundeswehr in die afghanische Hauptstadt starten, um bei der weiteren Evakuierung zu helfen.<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD): &#8222;Wir setzen jetzt alles daran, unseren Staatsangeh\u00f6rigen und unseren Ortskr\u00e4ften eine Ausreise zu erm\u00f6glichen&#8220;. (Quelle: Christoph Soeder\/dpa)<\/p>\n<p>&#8222;Wir setzen jetzt alles daran, unseren Staatsangeh\u00f6rigen und unseren ehemaligen Ortskr\u00e4ften eine Ausreise in den kommenden Tagen zu erm\u00f6glichen&#8220;, sagte Maas. &#8222;Die Umst\u00e4nde, unter denen das stattfinden kann, sind aber derzeit schwer vorherzusehen.&#8220; Deshalb stehe die Bundesregierung auch in einem engen Austausch mit den USA und anderen internationalen Partnern. &#8222;Wir haben uns darauf verst\u00e4ndigt, dass wir uns bei den Evakuierungsma\u00dfnahmen in den kommenden Tagen gegenseitig und wechselseitig unterst\u00fctzen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Bereits zuvor hatte Deutschland seine Botschaft in Afghanistan wegen des Vorr\u00fcckens der Taliban auf Kabul geschlossen und das Personal zum milit\u00e4rischen Teil des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt verlegt. Das teilte Au\u00dfenminister Maas auf Twitter mit. &#8222;Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort inzwischen eingetroffen und stellen ihre Arbeitsf\u00e4higkeit her&#8220;, erkl\u00e4rte Maas.<\/p>\n<p>19.09 Uhr Johnson:\u00a0Afghanistan darf nicht wieder zur Brutst\u00e4tte f\u00fcr Terrorismus werden <\/p>\n<p>Der britische Premierminister Boris Johnson hat westliche Staaten davor gewarnt, die Taliban ohne vorherige Absprache als neue Regierung Afghanistans anzuerkennen. Es sei klar, dass es demn\u00e4chst eine neue Regierung in Kabul geben werde, sagte Johnson nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitskabinetts in London. Es sei aber &#8222;sehr wichtig, dass der Westen zusammenarbeitet, um dieser neuen Regierung \u2013 ob es Taliban sind oder jemand anderes \u2013 klarzumachen, dass niemand will, dass Afghanistan wieder zur Brutst\u00e4tte f\u00fcr Terrorismus wird&#8220;, so Johnson weiter.<\/p>\n<p>Die Situation in Afghanistan beschrieb Johnson als sehr schwierig. H\u00f6chste Priorit\u00e4t habe es nun, britische Staatsangeh\u00f6rige und Afghanen, die mit Gro\u00dfbritannien zusammengearbeitet h\u00e4tten, au\u00dfer Landes zu bringen. &#8222;Wir werden so viele wie m\u00f6glich in den n\u00e4chsten paar Tagen rausbringen&#8220;, so der konservative Politiker weiter.<\/p>\n<p>17.54 Uhr Frankreich verlegt Botschaft zum Kabuler Flughafen <\/p>\n<p>Auch Frankreich verlegt seine Botschaft in die N\u00e4he des Flughafens von Kabul. Der Betrieb werde f\u00fcr die Evakuierung aller franz\u00f6sischen Staatsb\u00fcrger aufrechtgehalten, teilt Au\u00dfenminister Jean-Yves Le Drian mit. Er k\u00fcndigt an, dass in den kommenden Stunden milit\u00e4rische Verst\u00e4rkung in die Vereinigten Arabischen Emirate entsandt werde, um wom\u00f6glich die ersten Evakuierungen nach Abu Dhabi auf den Weg zu bringen.<\/p>\n<p>17.42 Uhr Iran richtet Pufferzonen f\u00fcr afghanische Fl\u00fcchtlinge ein<\/p>\n<p>Der Iran hat angesichts des Eroberungszugs der radikalislamischen Taliban im Nachbarland Afghanistan Pufferzonen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge aus dem Krisenstaat eingerichtet. &#8222;Wir haben schon vor zwei Monaten mit einer neuen Fl\u00fcchtlingswelle aus Afghanistan gerechnet und daher schon damals mit der Einrichtung von provisorischen Pufferzonen an den drei Grenz\u00fcberg\u00e4ngen begonnen&#8220;, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.<\/p>\n<p>Die drei Pufferzonen an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen im Nord- sowie S\u00fcdosten des Landes sollen afghanischen Fl\u00fcchtlingen vorerst Schutz und Sicherheit bieten. &#8222;Sobald sich die aktuelle Situation wieder entspannt hat, k\u00f6nnen die Fl\u00fcchtlinge dann von dort aus wieder in ihre Heimat zur\u00fcckkehren&#8220;, sagte Sprecher Hussein Ghassemi. Wegen der akuten Corona-Krise im Iran werden laut Ghassemi auch Vertreter des iranischen Gesundheitsministeriums in den Pufferzonen t\u00e4tig.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Iran ist die erneute Fl\u00fcchtlingswelle aus Afghanistan nicht neu. Das Land hatte nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan 1979 \u00fcber drei Millionen afghanische Fl\u00fcchtlinge einreisen lassen. Wegen der Corona-Pandemie und der schweren Wirtschaftskrise gilt es laut Beobachtern jedoch als eher unwahrscheinlich, dass Teheran dies erneut erlaubt.<\/p>\n<p>17.41 Uhr: Taliban: Haben Kontrolle \u00fcber Pr\u00e4sidentenpalast \u00fcbernommen<\/p>\n<p>Die Taliban sind nach eigenen Angaben in den Pr\u00e4sidentenpalast eingedrungen und haben die Kontrolle \u00fcber das Geb\u00e4ude \u00fcbernommen. Die afghanische Regierung best\u00e4tigte die Angaben der zwei Taliban-Befehlshaber zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>17.31 Uhr Frankreich, Italien und die Niederlande beschleunigen R\u00fcckf\u00fchrungen aus Kabul<\/p>\n<p>Angesichts der bevorstehenden Macht\u00fcbernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan beschleunigen auch Frankreich, Italien und die Niederlande die R\u00fcckf\u00fchrung ihres zivilen Personals aus Kabul. Kanada hat sein Personal bereits ausgeflogen.<\/p>\n<p>&#8222;Absolute Priorit\u00e4t in den kommenden Stunden&#8220; habe die Sicherheit von Franzosen und afghanischen Ortskr\u00e4ften in Kabul, teilte der Elys\u00e9e-Palast am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der Einsatz zur Ausreise der Menschen dauere an. Am Freitag hatte Paris angek\u00fcndigt, auch bedrohte afghanische Aktivisten, Journalisten und K\u00fcnstler aufnehmen zu wollen. Nach offiziellen Angaben hat Frankreich seit Mai die Aufnahme von 625 afghanischen Ortskr\u00e4ften und ihren Familien organisiert.<\/p>\n<p>Nach Angaben des niederl\u00e4ndischen Au\u00dfenministeriums wurde die Botschaft am Samstagabend in die N\u00e4he des Flughafens von Kabul verlegt. Ein Milit\u00e4rflugzeug sei bereits im Einsatz, um einen Teil des Personals sowie Dolmetscher und ihre Familien in die Niederlande zu holen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Verteidigungsministerin Ank Bijleveld bot allen Dolmetschern, die auf der Mitarbeiterliste stehen, an, in den Niederlanden Asyl zu beantragen, wie der Sender NOS berichtete.<\/p>\n<p>17.20 Uhr Taliban-Vertreter: Es wird keine \u00dcbergangsregierung geben <\/p>\n<p>Zwei Vertreter der Taliban widersprechen Darstellungen der Regierung, wonach es eine \u00dcbergangsregierung geben solle. Das werde nicht der Fall sein, sagen sie zu Reuters. Die Gruppe erwarte eine vollst\u00e4ndige Macht\u00fcbergabe. Der kommissarische Innenminister Abdul Sattar Mirsakawal hatte zuvor gesagt, die Macht werde an eine \u00dcbergangsregierung \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>17.15 Uhr Dutzende Verletzte bei K\u00e4mpfen am Stadtrand von Kabul<\/p>\n<p>Mehr als 40 Menschen sind nach Angaben eines Krankenhauses in Kabul bei K\u00e4mpfen am Stadtrand verletzt worden. Details wurden nicht genannt.<\/p>\n<p>17.04 Uhr Merkel will Fraktionsvorsitzende \u00fcber Lage in Kabul unterrichten\u00a0 <\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag noch an diesem Sonntag \u00fcber die dramatische Zuspitzung der Lage in Afghanistan unterrichten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Fraktionskreisen. Dabei d\u00fcrfte es auch um die Evakuierung des deutschen Botschaftspersonals, anderer deutscher Staatsb\u00fcrger und afghanischer Ortskr\u00e4fte durch die Bundeswehr gehen. Die Unterrichtung soll den Angaben zufolge um 18.30 Uhr stattfinden. Zuerst hatte das ZDF \u00fcber den Termin berichtet.<\/p>\n<p>Deutschland hat seine Botschaft in Afghanistan wegen des Vorr\u00fcckens der Taliban auf Kabul am Sonntag geschlossen und das Personal zum milit\u00e4rischen Teil des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt verlegt. Das teilte Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) auf Twitter mit. &#8222;Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort inzwischen eingetroffen und stellen ihre Arbeitsf\u00e4higkeit her&#8220;, erkl\u00e4rte Maas.<\/p>\n<p>16.50 Uhr Britischer Au\u00dfenminister ruft Taliban zur Gewaltlosigkeit auf <\/p>\n<p>Der britische Au\u00dfenminister Dominic Raab hat die Taliban zur Gewaltlosigkeit und zur Einhaltung der Menschenrechte aufgerufen. &#8222;Habe meine gro\u00dfe Besorgnis \u00fcber die Zukunft Afghanistans mit (dem pakistanischen) Au\u00dfenminister Qureshi geteilt&#8220;, schrieb Raab am Sonntag auf Twitter.\u00a0Es sei von entscheidender Bedeutung, dass die internationale Gemeinschaft in dem Aufruf an die Taliban zur Gewaltlosigkeit und zum Schutz der Menschenrechte vereint sei, so der konservative Politiker weiter.\u00a0<\/p>\n<p>Der britische Premierminister hatte angesichts des rasanten Eroberungszugs der islamistischen Extremisten in Afghanistan eine Sitzung des nationalen Sicherheitskabinetts Cobra einberufen. Am kommenden Mittwoch soll das Unterhaus in London zu einer Sondersitzung zusammentreten.<\/p>\n<p>16.45 Uhr Trittin wirft Maas pers\u00f6nliches Versagen in Afghanistan vor <\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnen-Au\u00dfenpolitiker J\u00fcrgen Trittin hat Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) ein beispielloses Versagen bei der Rettung afghanischer Ortskr\u00e4fte vorgeworfen. Maas habe &#8222;hier viel Schuld auf sich geladen&#8220;, sagte Trittin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben). Trittin warf dem von Maas gef\u00fchrten Ausw\u00e4rtigen Amt vor, eine Rettung und unb\u00fcrokratische Aufnahme der afghanischen Ortskr\u00e4fte in Deutschland blockiert zu haben.<\/p>\n<p>&#8222;So ein Versagen, das so viel Leid mit sich bringen wird, ist beispiellos&#8220;, sagte Trittin, der dem Ausw\u00e4rtigen Ausschuss des Bundestags angeh\u00f6rt. Er wies dem Au\u00dfenminister eine pers\u00f6nliche Verantwortung f\u00fcr das Schicksal der Betroffenen zu: Wenn die Ortskr\u00e4fte nun &#8222;nicht mehr gerettet werden k\u00f6nnen, ist er daf\u00fcr verantwortlich&#8220;.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Trittin (Archivfoto): Der Gr\u00fcnen-Au\u00dfenpolitiker warf dem von Maas gef\u00fchrten Ausw\u00e4rtigen Amt vor, eine Rettung und unb\u00fcrokratische Aufnahme der afghanischen Ortskr\u00e4fte in Deutschland blockiert zu haben. (Quelle: Imago\/Political-Moments)<\/p>\n<p>Bei den Ortskr\u00e4ften handelt es sich um einheimische Mitarbeiter deutscher Stellen in Afghanistan. Es besteht die Bef\u00fcrchtung, dass sie zum Ziel von Racheakten der radikalislamischen Taliban werden k\u00f6nnen. Eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe Ortskr\u00e4fte wurde bereits nach Deutschland ausgeflogen, mehrere Hundert sitzen aber noch in Afghanistan fest.<\/p>\n<p>16.44 Uhr T\u00fcrkei will Kooperation mit Pakistan st\u00e4rken <\/p>\n<p>Angesichts einer drohenden Fluchtbewegung aus Afghanistan hat der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit mit Pakistan angek\u00fcndigt. &#8222;Der T\u00fcrkei droht eine wachsende Migrantenwelle von Afghanen, die \u00fcber den Iran einwandern&#8220;, sagte Erdogan bei einem Treffen mit Pakistans Staatschef Arif Alvi am Sonntag in Istanbul. Ankara wolle sich f\u00fcr &#8222;Stabilit\u00e4t in der Region&#8220; einsetzen und zu diesem Zweck die &#8222;Kooperation mit Pakistan st\u00e4rken&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind entschlossen, alle zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel zu mobilisieren, um erfolgreich zu sein&#8220;, sagte Erdogan weiter. Wegen der erwarteten massiven Zunahme von Fl\u00fcchtlingen aus Afghanistan hatte die t\u00fcrkische Regierung in den vergangenen Tagen bereits den Bau einer Grenzmauer zum Iran vorangetrieben. &#8222;Mit dieser Mauer werden wir die Ankunft von Migranten komplett stoppen&#8220;, betonte Erdogan am Sonntag.<\/p>\n<p>In Afghanistan sind noch mehrere hundert t\u00fcrkische Soldaten stationiert. Erdogan hatte angeboten, nach dem vollst\u00e4ndigen Abzug der Nato-Truppen aus dem Land die Sicherung des internationalen Flughafens von Kabul zu gew\u00e4hrleisten, sollten die USA dies finanziell und logistisch unterst\u00fctzen. Auch ein Treffen mit der Taliban-F\u00fchrung hatte Erdogan vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Die voraussichtliche Ankunft zahlreicher afghanischer Fl\u00fcchtlinge an der t\u00fcrkischen Grenze ist in der T\u00fcrkei, die bereits viele syrische Fl\u00fcchtlinge beherbergt, ein hochsensibles Thema. Die Opposition forderte Erdogan zuletzt auf, die Einreise weiterer Migranten zu stoppen.<\/p>\n<p>16.41 Uhr \u00c9lys\u00e9ekreise: Sicherheit von Franzosen in Kabul &#8222;absolute Priorit\u00e4t&#8220; <\/p>\n<p>Angesichts der drohenden Macht\u00fcbernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistans Hauptstadt Kabul hat die Regierung in Paris sich besorgt \u00fcber die dort verbliebenen franz\u00f6sischen Staatsb\u00fcrger und einheimischen Ortskr\u00e4fte ge\u00e4u\u00dfert. Pr\u00e4sident Emmanuel Macron verfolge rund um die Uhr die &#8222;sehr besorgniserregende Verschlechterung der Situation in Afghanistan&#8220;, hie\u00df es am Sonntag aus \u00c9lys\u00e9ekreisen. Die Sicherheit der Franzosen und der afghanischen Ortskr\u00e4fte habe &#8222;absolute Priorit\u00e4t&#8220;. Frankreich sei in den vergangenen Wochen eins der wenigen L\u00e4nder gewesen, die gef\u00e4hrdeten Menschen vor Ort noch Schutz geboten h\u00e4tten. Diese Operationen w\u00fcrden fortgef\u00fchrt, hie\u00df es. Frankreich stehe an der Seite des afghanischen Volks.<\/p>\n<p>16.31 Uhr Berichte: Schusswechsel in Kabul <\/p>\n<p>Augenzeugen und auch das Innenministerium berichteten von Schusswechseln in mehreren Teilen der afghanischen Hauptstadt Kabuls, so die BBC.\u00a0<\/p>\n<p>16.18 Uhr Taliban-Sprecher: K\u00e4mpfer sollen in Kabul einr\u00fccken um Pl\u00fcnderungen zu verhindern <\/p>\n<p>Die Taliban haben nach Angaben eines Sprechers ihre K\u00e4mpfer angewiesen, in die Hauptstadt\u00a0Kabul\u00a0einzur\u00fccken, um Pl\u00fcnderungen zu verhindern.<\/p>\n<p>16.07 Uhr Italien fliegt Botschaftsangeh\u00f6rige aus <\/p>\n<p>Mitarbeiter der italienischen Botschaft in Kabul sollen nach Angaben des Au\u00dfenministeriums noch am Sonntag nach Rom ausgeflogen werden. Ein Milit\u00e4rflugzeug werde in Kabul am Abend abheben. Von einer Schlie\u00dfung der Botschaft k\u00f6nnen aber noch keine Rede sein.\u00a0<\/p>\n<p>16.04 Uhr Taliban-Sprecher: Werden keine Rache \u00fcben <\/p>\n<p>Ein an Gespr\u00e4chen mit der afghanischen Regierung in Katar beteiligter Taliban-Unterh\u00e4ndler hat Bef\u00fcrchtungen vor Gewalttaten bei einer \u00dcbernahme der Macht in Kabul zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Wir versichern den Menschen (&#8230;) in der Stadt Kabul, dass ihr Hab und Gut und ihre Leben sicher sind&#8220;, sagte Suhail Schahin der BBC in einem Telefonat aus Doha. Es werde &#8222;keine Rache an irgendjemandem&#8220; geben. Die Taliban-K\u00e4mpfer seien vor den Toren der afghanischen Hauptstadt und h\u00e4tten den Befehl erhalten, die Stadt nicht zu betreten. &#8222;Wir warten auf eine friedliche \u00dcbergabe der Macht&#8220;, so Schahin weiter. Das bedeute, dass die Stadt dem &#8222;Islamischen Emirat von Afghanistan&#8220; \u00fcbergeben werden solle.<\/p>\n<p>Seit Beginn des Abzugs der US- und Nato-Truppen aus Afghanistan im Mai haben die radikalislamischen Taliban gewaltige Gebietsgewinne verzeichnet. In einem rasanten Vormarsch haben sie mittlerweile mehr als zwei Drittel der Provinzhauptst\u00e4dte des Landes eingenommen und stehen vor Kabul. Derzeit laufen Gespr\u00e4che zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung.<\/p>\n<p>16.02 Uhr Niederlande haben Botschaft verlegt <\/p>\n<p>Die Niederlande haben ihre Botschaft in Kabul nach Angaben eines Sprechers des Au\u00dfenministeriums in die N\u00e4he des internationalen Flughafens der afghanischen Hauptstadt verlegt. Der Betrieb solle so lange wie m\u00f6glich aufrecht gehalten werden. Das Verteidigungsministerium teilt mit, f\u00fcr Evakuierungen sei ein Milit\u00e4rflugzeug nach Kabul geschickt worden.<\/p>\n<p>16.01 Uhr Deutsche Medien schreiben Hilfe-Ruf\u00a0 <\/p>\n<p>Zahlreiche deutsche Medien, darunter &#8222;Die Zeit&#8220;, &#8222;Der Spiegel&#8220;, &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; und die Nachrichtenagentur dpa haben einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin ver\u00f6ffentlicht. In ihrem Appell fordern sie die Bundesregierung dazu auf, die Mitarbeiter ihrer Medien vor Ort in Afghanistan zu retten. Die langj\u00e4hrige Berichterstattung aus dem Land sei nicht denkbar gewesen, ohne die vielen Mitarbeiter vor Ort. &#8222;Das Leben dieser freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist nun akut gef\u00e4hrdet.&#8220; Sie fordern deshalb ein &#8222;Visa-Notprogramm f\u00fcr afghanische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Medienh\u00e4user&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>15.56 Uhr Norwegen und Estland beantragen UN-Sicherheitsrats-Sitzung <\/p>\n<p>Estland und Norwegen haben Diplomaten zufolge eine Sondersitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen beantragt. Das Gremium solle so bald wie m\u00f6glich zusammentreten.<\/p>\n<p>15.54 Uhr Afghanischer Pr\u00e4sident soll das Land verlassen haben <\/p>\n<p>Der afghanische Pr\u00e4sident Aschraf Ghani hat nach Angaben seines fr\u00fcheren Stellvertreters angesichts der erfolgreichen Taliban-Offensive das Land verlassen. &#8222;Der fr\u00fchere afghanische Pr\u00e4sident hat die Nation verlassen&#8220;, sagte der Vorsitzende des afghanischen Friedensrats, Abdullah Abdullah, in einem am Sonntag auf seiner Facebook-Seite ver\u00f6ffentlichten Video.\u00a0<\/p>\n<p>Der &#8222;Ex-Pr\u00e4sident&#8220; habe in dieser Situation das Land verlassen, und Gott m\u00f6ge ihn zur Rechenschaft ziehen, sagte Abdullah weiter. Auch das Volk werde \u00fcber ihn richten. Angaben dazu, wohin der Pr\u00e4sident das Land verlassen habe, machte Abdullah nicht. Lokale Medien berichteten, er sei nach Tadschikistan geflogen<\/p>\n<p>15.31 Uhr US-Au\u00dfenminister Blinken weist Kabul-Saigon-Vergleich zur\u00fcck <\/p>\n<p>F\u00fcr US-Au\u00dfenminister Antony Blinken ist die Evakuierung des Botschaftspersonals aus Afghanistans Hauptstadt Kabul die &#8222;Aufgabe Nummer eins&#8220;. &#8222;Daran arbeiten wir gerade&#8220;, sagte Blinken im US-Fernsehen am Sonntagmorgen (Ortszeit). Das gelte auch f\u00fcr afghanische Helfer, die US-Truppen w\u00e4hrend des Einsatzes unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n<p>Blinken betonte: &#8222;Das ist nicht Saigon.&#8220; Damit spielte auf die Niederlage der USA im Vietnamkrieg 1975 an. Damals gingen Bilder einer chaotischen Rettung des Botschaftspersonals aus Hanoi um die Welt. Blinken \u00e4u\u00dferte sich nicht zum Stand der Evakuierung in Kabul.<\/p>\n<p>Blinken verteidigte den Truppenabzug. &#8222;Wir sind vor 20 Jahren nach Afghanistan gegangen, mit einer Mission&#8220;, sagte er. Es sei darum gegangen, sich mit den Leuten zu befassen, welche die USA am 11. September 2001 angegriffen h\u00e4tten. &#8222;Und wir haben diese Mission erfolgreich erf\u00fcllt&#8220;, sagte Blinken. Er r\u00e4umte allerdings ein, dass auch die USA von den Ereignissen in Afghanistan \u00fcberrascht worden seien. &#8222;Wir sehen, das die Streitkr\u00e4fte nicht in der Lage waren, das Land zu verteidigen &#8211; und zwar schneller, als wir es erwartet hatten&#8220;, so der Minister.<\/p>\n<p>Biden hatte am Samstag eine weitere Verst\u00e4rkung von 1000 Soldaten nach Kabul angeordnet. Sie sollen Berichten nach aus dem Nahen Osten kommen. Dort waren zuvor zus\u00e4tzliche Milit\u00e4rs stationiert worden, um als Verst\u00e4rkung bereitzustehen. Damit sind insgesamt rund 5000 US-Soldaten mit der Sicherung des Flughafens in Kabul sowie der Evakuierung des Botschaftspersonals und der afghanischen Hilfskr\u00e4fte befasst. Dazu z\u00e4hlen 3000 Milit\u00e4rs, deren Verlegung in der vergangenen Woche angek\u00fcndigt wurde, und rund 1000 Soldaten, die bereits vor Ort waren.<\/p>\n<p>14.52 Uhr Maas: Personal der deutschen Botschaft an Flughafen Kabul verlegt <\/p>\n<p>Deutschland hat seine Botschaft in Afghanistan wegen des Vorr\u00fcckens der Taliban auf Kabul geschlossen und das Personal zum milit\u00e4rischen Teil des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt verlegt. Das teilte Au\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) am Sonntag auf Twitter mit. &#8222;Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort inzwischen eingetroffen und stellen ihre Arbeitsf\u00e4higkeit her&#8220;, erkl\u00e4rte Maas.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Nachmittag habe er erneut den Krisenstab der Bundesregierung einberufen. Es gehe darum, &#8222;Sofortma\u00dfnahmen zur Sicherung und zur Ausreise deutscher Bediensteter und weiterer gef\u00e4hrdeter Personen aus Afghanistan auf den Weg zu bringen&#8220;.<\/p>\n<p>Zuvor hatte bereits das Nachrichtenmagazin &#8222;Der Spiegel&#8220; \u00fcber die Evakuierung der deutschen Botschaft berichtet. Nach ersten Meldungen \u00fcber das Eindringen von Taliban-Einheiten in die Stadt seien die etwa 20 Botschaftsangeh\u00f6rigen und die Bundespolizisten, die zum Schutz der diplomatischen Vertretung abgestellt sind, aus Sicherheitsgr\u00fcnden zum milit\u00e4risch gesicherten Flughafen gebracht worden.<\/p>\n<p>14.43 Uhr Afghanische Regierungsdelegation soll mit Taliban in Katar beraten <\/p>\n<p>Eine Delegation der afghanischen Regierung soll noch am Sonntag zu Verhandlungen mit den Taliban nach Katar fliegen. Dies teilt ein Mitglied des Verhandlungsteams der Regierung mit. Bei den Gespr\u00e4chen soll es um eine Macht\u00fcbergabe gehen, sagte eine mit Pl\u00e4nen vertraute Person. Auch US-Vertreter w\u00fcrden daran beteiligt sein.<\/p>\n<p>14.42 Uhr &#8222;Wir haben Angst davor, was passieren wird&#8220;<\/p>\n<p>Farzana Kocha, Mitglied des Parlaments in Kabul, schilderte der BBC Eindr\u00fccke aus der Stadt: &#8222;Manche rennen, manche verstecken sich in ihren H\u00e4usern&#8220;. Immer wieder k\u00f6nne man Sch\u00fcsse au\u00dferhalb Kabuls h\u00f6ren.\u00a0Sie h\u00e4tten Angst davor, was passieren wird. &#8222;Die Menschen denken, alles kann passieren, in einer Minute, oder in einer Stunde&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Bewohner Kabuls laufen auf den Flughafen zu: Viele Afghanen str\u00f6mten aus Angst vor Gewalt und Racheakten der Taliban zum Flughafen.  (Quelle: Reuters)<\/p>\n<p>14.27 Uhr Ausw\u00e4rtiges Amt: Deutsche Botschaft in Kabul ist geschlossen <\/p>\n<p>Deutschland hat wegen des Vorr\u00fcckens der Taliban auf Kabul seine Botschaft in der afghanischen Hauptstadt geschlossen. Das teilte das Ausw\u00e4rtige Amt am Sonntag mit. Die Sicherheitslage habe sich drastisch verschlechtert, hie\u00df es in einer Reisewarnung. Deutsche Staatsangeh\u00f6rige werden aufgefordert, Afghanistan zu verlassen.<\/p>\n<p>Nach Informationen des Nachrichtenmagazins &#8222;Der Spiegel&#8220; wurde die Botschaft bereits evakuiert. Nach ersten Meldungen \u00fcber das Eindringen von Taliban-Einheiten in die Stadt seien die etwa 20 Botschaftsangeh\u00f6rigen und die Bundespolizisten, die zum Schutz der diplomatischen Vertretung abgestellt sind, aus Sicherheitsgr\u00fcnden zum milit\u00e4risch gesicherten Flughafen gebracht worden.<\/p>\n<p>14.25 Uhr Caritas in Afghanistan: &#8222;gro\u00dfe Unruhe&#8220; in Kabul <\/p>\n<p>Von einer &#8222;gro\u00dfen Unruhe&#8220; in der afghanischen Hauptstadt Kabul berichtet Stefan Recker, der Leiter des Afghanistan-B\u00fcros der Hilfsorganisation Caritas, im Gespr\u00e4ch mit tagesschau24. Er schildert, dass es vor den Banken lange Schlangen gebe \u2013 in den Gesch\u00e4ften komme es zu Panikk\u00e4ufen.\u00a0<\/p>\n<p>14.12 Uhr Bericht: Deutsche Botschaft in Kabul evakuiert <\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat am Sonntag die deutsche Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul evakuiert. Das berichtet der &#8222;Spiegel&#8220;. Nach den ersten Meldungen \u00fcber die vorr\u00fcckenden Taliban seien aus Sicherheitsgr\u00fcnden etwa 20 Botschaftsangeh\u00f6rige und Bundespolizisten zum Flughafen gebracht worden. Dieser ist milit\u00e4risch abgesichert.\u00a0<\/p>\n<p>Das Tempo des Taliban-Vorsto\u00dfes auf Kabul hat die Bundesregierung offenbar \u00fcberrascht. Noch am Donnerstag hatte Maas angek\u00fcndigt, bis Ende August Chartermaschinen nach Kabul zu schicken, um Ortskr\u00e4fte aus dem Land zu holen. Das Vorr\u00fccken der Miliz bis an die Tore Kabuls zwang die Bundesregierung nun aber zu gr\u00f6\u00dferer Eile. Am Sonntag wurde &#8222;unter Hochdruck&#8220; an Evakuierungspl\u00e4nen gearbeitet, verlautete aus Regierungskreisen.<\/p>\n<p>13.58 Uhr US-Vertreter: Taliban r\u00fccken derzeit in Kabul nicht vor <\/p>\n<p>Ein gr\u00f6\u00dferes Vordringen der Taliban in die afghanische Hauptstadt Kabul ist nach den Worten eines US-Vertreters derzeit nicht zu erkennen. Er f\u00fcgte hinzu, dass eine \u00c4nderung der US-Milit\u00e4rstrategie unwahrscheinlich sei, solange die Islamisten die Evakuierung der amerikanischen Botschaft nicht st\u00f6rten. Zuvor hatte das afghanische Innenministerium mitgeteilt, dass die Taliban von allen Seiten in die Stadt vorstie\u00dfen. Die Taliban erkl\u00e4rten dagegen, sie h\u00e4tten ihre K\u00e4mpfer angewiesen, nicht nach Kabul hinein vorzudringen, sondern an den Toren der Stadt Stellung zu beziehen, bis eine friedliche und zufriedenstellende Macht\u00fcbergabe vereinbart sei.<\/p>\n<p>13.31 Uhr Afghanistans Pr\u00e4sident mahnt Einhaltung von Sicherheit in Kabul an\u00a0 <\/p>\n<p>Nach dem Vorsto\u00df der radikalislamischen Taliban bis an den Stadtrand von Kabul hat Afghanistans Pr\u00e4sident Aschraf\u00a0Ghani\u00a0die Regierungstruppen aufgefordert, in der Hauptstadt weiterhin f\u00fcr &#8222;die Sicherheit aller B\u00fcrger&#8220; zu sorgen. Die Verbreitung von &#8222;Chaos&#8220; oder Pl\u00fcnderungen w\u00fcrden nicht geduldet, erkl\u00e4rte\u00a0Ghani\u00a0in einer am Sonntag verbreiteten Videobotschaft.<\/p>\n<p>13.24 Uhr Bericht: Bundeswehr startet noch am Sonntag nach Afghanistan\u00a0 <\/p>\n<p>Wie die &#8222;Bild&#8220; berichtet, sollen noch am Sonntag ein Airbus A400 der Bundeswehr und ein Airbus A310 der Luftwaffe nach Afghanistan fliegen, um rund 100 deutsche Staatsb\u00fcrger vor den Taliban in Sicherheit zu bringen. Von Kabul aus sollen sie in die usbekische Hauptstadt Taschkent gebracht werden.\u00a0<\/p>\n<p>Bereits seit gestern seien die deutschen Flugzeuge sowie 200 Fallschirmj\u00e4ger einsatzbereit gewesen. &#8222;Wir h\u00e4tten gestern fliegen k\u00f6nnen&#8220;, so ein ranghoher Offizier zu &#8222;Bild&#8220;. Das Ausw\u00e4rtige Amt habe aber mehrere Entscheidungen verz\u00f6gert.\u00a0<\/p>\n<p>Eigentlich war eine Evakuierung erst f\u00fcr Montag geplant. In Kabul sollen noch rund 100 Deutsche sein, darunter 30 Botschaftsmitarbeiter und Bundespolizisten. Die Deutschen sowie afghanischen Ortskr\u00e4fte sollten von der Luftwaffe zun\u00e4chst nach Taschkent in Usbekistan ausgeflogen werden. Gesch\u00fctzt w\u00fcrden sie von rund 200 Fallschirmj\u00e4ger, die in das Land fl\u00f6gen. &#8222;Bild&#8220; zufolge ist die Regierung mit dem Bundestag im Gespr\u00e4ch, der den Einsatz wegen der akuten Gefahr auch erst im Nachhinein genehmigen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>13.04 Uhr Tschechien bringt Botschaftsmitarbeiter in Sicherheit <\/p>\n<p>Wegen des Vormarschs der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan will Tschechien die Diplomaten und Ortskr\u00e4fte seiner Botschaft in Kabul in Sicherheit bringen. Sie sollen in den kommenden Tagen von der Armee des Nato-Staats nach Europa ausgeflogen werden, wie das Verteidigungsministerium in Prag am Sonntag bekanntgab. Zwei tschechische Diplomaten harren derzeit noch am internationalen Flughafen in Kabul aus.<\/p>\n<p>Geholfen werden soll auch Dolmetschern, die f\u00fcr die tschechischen Nato-Kr\u00e4fte in dem zentralasiatischen Land t\u00e4tig gewesen waren. Man werde sich um sie und ihre Familien k\u00fcmmern, betonte Verteidigungsminister Lubomir Metnar nach einer Krisensitzung des Kabinetts. Ihre Arbeit sei f\u00fcr die tschechische Armee wichtig und wertvoll gewesen.<\/p>\n<p>Die Opposition in Prag kritisierte, dass die Regierung viel zu sp\u00e4t auf die Gefahren f\u00fcr die Ortskr\u00e4fte reagiert habe. &#8222;Es ist eine moralische Pflicht, denen zu helfen, die uns geholfen haben&#8220;, forderte der Vorsitzende der liberalen B\u00fcrgerdemokraten (ODS), Petr Fiala. &#8222;Andernfalls droht ihnen der sichere Tod&#8220;, warnte Ivan Bartos, der Chef der tschechischen Piratenpartei.<\/p>\n<p>13.00 Uhr Ex-Innenminister soll \u00dcbergangsregierung leiten <\/p>\n<p>Der ehemalige afghanische Innenminister und Botschafter in Deutschland, Ali Ahmad Jalali, ist Diplomatenkreisen zufolge im Gespr\u00e4ch, eine \u00dcbergangsregierung zu f\u00fchren. Ob die Taliban Jalalis Ernennung zustimmen, sei noch nicht klar. Er gelte aber als Kompromisskandidat, der potenziell von allen Seiten akzeptiert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>12.30 Uhr Taliban sollen die Bagram Air Base au\u00dferhalb Kabuls eingenommen haben <\/p>\n<p>Laut Aussagen der Taliban hat die radikalislamische Miliz die Bagram Air Base und das dort befindliche Gef\u00e4ngnis eingenommen. Das berichtet die BBC.\u00a0<\/p>\n<p>Die Basis befindet sich au\u00dferhalb der Hauptstadt Kabul und war der Hauptmilit\u00e4rst\u00fctzpunkt der USA und der Koalitionstruppen, und zugleich das Hauptquartier des US-Milit\u00e4rs w\u00e4hrend des Afghanistaneinsatzes. Im letzten Monat hatte das US-Milit\u00e4r den St\u00fctzpunkt verlassen.\u00a0<\/p>\n<p>In dem Gef\u00e4ngnis auf dem Gel\u00e4nde sollen rund 5.000 Taliban inhaftiert gewesen sein, so die BBC. Die Taliban behaupteten nun, sie h\u00e4tten die H\u00e4ftlinge freigelassen.\u00a0<\/p>\n<p>12.10 Uhr Albanien will afghanische Fl\u00fcchtlinge aufnehmen <\/p>\n<p>Albanien will Afghanen vor\u00fcbergehend aufnehmen, die vor den vorr\u00fcckenden Taliban aus ihrem Land fliehen. Man komme damit einer Bitte der USA nach, erkl\u00e4rte Ministerpr\u00e4sident Edi Rama am Sonntag bei Facebook. Auch sehe man sich als Nato-Mitglied dazu verpflichtet. Es gehe darum, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, die sp\u00e4ter in die USA gebracht werden sollen.<\/p>\n<p>Rama betonte, dass Hilfe f\u00fcr Schutzsuchende in seinem Land Tradition habe. Unter anderem habe man im 20. Jahrhundert von den Nazis verfolgte Juden aufgenommen. Albanien ist seit 2009 Mitglied der Nato.<\/p>\n<p>12.05 Uhr Taliban: Ausl\u00e4nder k\u00f6nnen Kabul verlassen<\/p>\n<p>Ausl\u00e4nder k\u00f6nnen den Taliban zufolge die afghanische Hauptstadt Kabul verlassen, wenn sie dies w\u00fcnschten. Andernfalls m\u00fcssten sie sich in den kommenden Tagen bei von den Taliban eingerichteten Stellen registrieren lassen, sagt ein Taliban-Vertreter. Kabul sei eingeschlossen, der Flughafen bleibe aber in Funktion. Die Versorgung von Krankenh\u00e4usern werde nicht unterbunden. Mitglieder der afghanischen Armee k\u00f6nnten nach Hause gehen. Die Taliban h\u00e4tten zum jetzigen Zeitpunkt Freuden-Sch\u00fcsse als Siegeszeichen untersagt.<\/p>\n<p>12.01 Uhr Afghanen versuchen aus Kabul zu fliehen <\/p>\n<p>In ihren Autos versuchen Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul zu fliehen. Dies f\u00fchre zu langen Staus, berichtet die BBC. Einige Menschen sollen deshalb sogar ihre Autos verlassen haben und sich zu Fu\u00df zum Flughafen aufgemacht haben.\u00a0<\/p>\n<p>11.19 Uhr Ex-NATO-General hat Zweifel an der Loyalit\u00e4t der afghanischen Armee\u00a0 <\/p>\n<p>Der ehemalige NATO-General Hans-Lothar Domr\u00f6se geht davon aus, dass Kabul schnell an die Taliban fallen wird. Das sagte er im Gespr\u00e4ch mit tagesschau24. Wie schnell die afghanische Hauptstadt in die H\u00e4nde der radikalislamischen K\u00e4mpfer\u00a0falle, h\u00e4nge an der Frage, wie lang die afghanische Regierung durchhalte. &#8222;Ich habe da kein gro\u00dfes Vertrauen mehr, denn man wei\u00df nicht, auf was sie sich st\u00fctzt. Welche Sicherheitskr\u00e4fte sind denn jetzt noch loyal dem Pr\u00e4sidenten gegen\u00fcber?&#8220;. In dieser Auffassung sieht sich Domr\u00f6se best\u00e4tigt, da die Provinzhauptst\u00e4dte rasch kapituliert h\u00e4tten \u2013 die Loyalit\u00e4t zur Regierung sei offenbar sehr begrenzt.\u00a0<\/p>\n<p>11.15 Uhr Johnson will UK-Parlament aus der Sommerpause rufen <\/p>\n<p>Angesichts der dramatischen Entwicklungen in Afghanistan will der britische Premierminister Boris Johnson laut Medienberichten das Parlament f\u00fcr eine Dringlichkeitssitzung aus der Sommerpause zur\u00fcckholen. Wie der Sender Sky News und die britische Nachrichtenagentur Press Association am Sonntag unter Berufung auf Vertreter der Downing Street berichteten, sollen die Abgeordneten \u00fcber das weitere britische Vorgehen in Afghanistan beraten.<\/p>\n<p>11.11 Uhr Russland will Botschaft in Afghanistan vorerst nicht evakuieren <\/p>\n<p>Trotz des Vormarschs der Taliban auf Kabul will Russland seine Botschaft in der afghanischen Hauptstadt vorerst nicht r\u00e4umen. Eine Evakuierung sei nicht geplant, sagte der Afghanistan-Beauftragte des russischen Au\u00dfenministeriums, Samir Kabulow, am Sonntag der Agentur Interfax. &#8222;Der Botschafter und unsere Mitarbeiter nehmen ihre Aufgaben in aller Ruhe wahr.&#8220;<\/p>\n<p>Westliche Staaten beschleunigen dagegen ihre Bem\u00fchungen, eigenes Personal und afghanische Ortskr\u00e4fte vor den militant-islamistischen Taliban in Sicherheit zu bringen. Auch die zentralasiatische Republik Kasachstan wies am Sonntag an, den Schutz eigener Diplomaten zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Nach Angaben des russischen Diplomaten hat es bis dahin keine K\u00e4mpfe um Kabul gegeben. &#8222;Nun, das ist das traurige Bild der Folgen der amerikanischen Pr\u00e4senz&#8220;, sagte Kabulow. Seit der Entscheidung \u00fcber den Abzug der internationalen Truppen, darunter auch der Bundeswehr, haben die Taliban in Afghanistan gro\u00dfe Teile des Landes erobert. Russland setzt sich f\u00fcr eine diplomatische L\u00f6sung des Konflikts ein.<\/p>\n<p>In Moskau forderte der prominente Au\u00dfenpolitiker Leonid Sluzki ein sofortiges Handeln des UN-Sicherheitsrates. &#8222;Es ist wichtig, eine neue humanit\u00e4re Katastrophe zu verhindern&#8220;, sagte der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses der Staatsduma. Die Sicherheit und Stabilit\u00e4t in der Region d\u00fcrften nicht noch weiter bedroht werden.<\/p>\n<p>11.06 Uhr Pakistan schlie\u00dft wichtigen Grenz\u00fcbergang zu Afghanistan <\/p>\n<p>Pakistan hat angesichts des Vormarsches der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan einen wichtigen Grenz\u00fcbergang zu seinem Nachbarland geschlossen. Innenminister Sheikh Rashid verk\u00fcndete die Schlie\u00dfung des Grenz\u00fcbergangs Torkham im Nordwesten Pakistans am Sonntag, ohne einen Termin f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung zu nennen. Die Entscheidung sei getroffen worden, nachdem die afghanische Seite der Grenze nach der Eroberung von Dschalalabad nun unter der Kontrolle der Taliban stehe. Tausende Menschen s\u00e4\u00dfen auf beiden Seiten der Grenze fest.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte Pakistan nach Gespr\u00e4chen mit den Taliban den f\u00fcr den Handel wichtigen Grenz\u00fcbergang Chaman wieder er\u00f6ffnet. Seit Beginn des Abzugs der US- und Nato-Truppen im Mai haben die Taliban gewaltige Gebietsgewinne in Afghanistan verzeichnen. Seit vergangenem Freitag haben sie in einem rasanten Vormarsch mehr als zwei Drittel der Provinzhauptst\u00e4dte des Landes eingenommen.<\/p>\n<p>11.00 Uhr Innenminister Afghanistans k\u00fcndigt &#8222;friedliche Macht\u00fcbergabe&#8220; an <\/p>\n<p>Die afghanische Regierung hat angesichts der bis an den Stadtrand der Hauptstadt Kabul vorger\u00fcckten Taliban eine &#8222;friedliche Macht\u00fcbergabe&#8220; angek\u00fcndigt. &#8222;Es wird keinen Angriff auf die Stadt geben&#8220;, sagte Innenminister Abdul Sattar Mirsakwal am Sonntag in einer aufgezeichneten Ansprache. Demnach soll eine &#8222;\u00dcbergangsregierung&#8220; gebildet werden.<\/p>\n<p>Mirsakwal rief die Menschen dazu auf, keinen Fehlinformationen zu vertrauen. &#8222;Die Leute brauchen sich keine Sorgen zu machen, die Stadt ist sicher&#8220;, erkl\u00e4rte er. Jeder, der Unordnung in der Stadt verursache, werde in \u00dcbereinstimmung mit dem Gesetz behandelt.<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatte der Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid der BBC gesagt, er k\u00f6nne best\u00e4tigen, dass es Gespr\u00e4che mit dem Pr\u00e4sidentenpalast \u00fcber eine friedliche Macht\u00fcbernahme gebe. Der Leiter des Hohen Rates f\u00fcr Nationale Vers\u00f6hnung, Abdullah Abdullah, organisiere diese.<\/p>\n<p>Auch Verteidigungsminister Bismillah Chan Mohammadi erkl\u00e4rte in einer auf Facebook ver\u00f6ffentlichten Videoansprache, er als Vertreter der Streitkr\u00e4fte garantiere die Sicherheit Kabuls. Die Menschen sollten nicht in Panik verfallen. Pr\u00e4sident Aschraf Ghani habe sich mit heimischen Politikern getroffen und ihnen die Verantwortung \u00fcbertragen, eine Delegation aufzustellen, die am Montag nach Qatar am Persischen Golf reisen solle, um dort mit der Taliban-F\u00fchrung eine Einigung \u00fcber die Afghanistan-Frage zu erzielen. Die Sicherheit Kabuls werde gew\u00e4hrleistet, bis eine Einigung erzielt wird, sagte er.\u00a0<\/p>\n<p>10.43 Uhr Taliban: Sprechen mit Regierung \u00fcber friedliche \u00dcbergabe<\/p>\n<p>Die Taliban sind nach eigenen Angaben in Gespr\u00e4chen mit der afghanischen Regierung \u00fcber eine friedliche \u00dcbergabe der Hauptstadt Kabul. Man werde keine Rache \u00fcben, sagte ein Taliban-Sprecher. Allen, die der Regierung oder im Milit\u00e4r gedient h\u00e4tten, werde vergeben. Zivilisten m\u00fcssten das Land nicht aus Angst verlassen.<\/p>\n<p>10.36 Uhr Taliban: K\u00e4mpfer sollen nicht nach Kabul eindringen<\/p>\n<p>Die militant-islamistischen Taliban haben ihre K\u00e4mpfer angewiesen, nicht in die Hauptstadt Kabul vorzudringen. Sie sollten vielmehr an den Toren der Stadt Stellung beziehen, hei\u00dft es in einer am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung der Islamisten.<\/p>\n<p>Da die Hauptstadt Kabul eine gro\u00dfe und dicht besiedelte Stadt sei, beabsichtigten die Taliban nicht, die Stadt mit Gewalt oder Krieg zu betreten. Man wolle vielmehr mit der anderen Seite \u00fcber einen friedlichen Einmarsch in Kabul verhandeln.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung wurde w\u00e4hrend unbest\u00e4tigter Berichte in sozialen Medien ver\u00f6ffentlicht, dass Taliban-K\u00e4mpfer bereits in die Stadt vorgedrungen seien. In Kabul spielten sich chaotische Szenen ab. Es kam zu einer Schie\u00dferei vor einer Bank, wie ein Bewohner der Stadt sagte. Viele Menschen versuchten, ihr Erspartes abzuheben, Lebensmittel zu kaufen und zu ihren Familien heimzukehren. Ein Soldat aus Kabul sagte, seine gesamte Einheit habe die Uniformen abgelegt.<\/p>\n<p>10.35 Uhr Taliban stehen am Stadtrand von Kabul <\/p>\n<p>Die radikalislamischen Taliban sind bis an den Stadtrand der afghanischen Hauptstadt Kabul vorger\u00fcckt und teilweise auch auf Stadtgebiet vorgedrungen. Ein Sprecher der Islamisten erkl\u00e4rte am Sonntag auf Twitter, ihre K\u00e4mpfer h\u00e4tten Anweisung, an den Stadttoren Halt zu machen und nicht in die Stadt vorzudringen. Bewohner von Au\u00dfenbezirken Kabuls sagten der Nachrichtenagentur AFP jedoch, Taliban-K\u00e4mpfer seien bereits im Stadtgebiet.<\/p>\n<p>&#8222;Es gibt bewaffnete Taliban-K\u00e4mpfer in unserer Nachbarschaft, aber es wird nicht gek\u00e4mpft&#8220;, sagte ein Bewohner eines \u00f6stlichen Vororts der Hauptstadt. Die Islamisten hatten in den vergangenen Tagen eine afghanische Stadt nach der anderen oft kampflos eingenommen. Die Hauptstadt Afghanistans war am Wochenende die letzte noch verbliebene Bastion der Regierungstruppen.<\/p>\n<p>USA starten Evakuierung der Botschaft in Kabul<\/p>\n<p>Die USA haben mit der Evakuierung ihrer Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul begonnen. Die Evakuierung sei zun\u00e4chst mit einer kleinen Gruppe gestartet worden, aber auch der Gro\u00dfteil des Personals sei zum Abzug bereit, teilten zwei US-Vertreter mit.<\/p>\n<p>Biden verteidigt Afghanistan-Abzug <\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe\u00a0Biden\u00a0hat trotz des rasanten Vormarsches der islamistischen und militanten Taliban in Afghanistan erneut den Abzug der US-Truppen aus dem Krisenstaat verteidigt.<\/p>\n<p>Joe Biden: Laut dem US-Pr\u00e4sidenten h\u00e4tte ein l\u00e4ngerer US-Milit\u00e4reinsatz in Afghanistan keinen Unterschied gemacht. (Quelle: Evan Vucci\/dpa)<\/p>\n<p>&#8222;Ein weiteres Jahr oder f\u00fcnf weitere Jahre US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz h\u00e4tten keinen Unterschied gemacht, wenn das afghanische Milit\u00e4r sein eigenes Land nicht halten kann oder will&#8220;, hie\u00df es am Samstag in einer Mitteilung des Pr\u00e4sidenten. Eine endlose amerikanische Pr\u00e4senz inmitten eines B\u00fcrgerkriegs in einem anderen Land sei f\u00fcr ihn nicht akzeptabel gewesen.<\/p>\n<p>&#8222;Ich war der vierte Pr\u00e4sident, der eine amerikanische Truppenpr\u00e4senz in Afghanistan geleitet hat\u00a0\u2013\u00a0zwei Republikaner, zwei Demokraten&#8220;, so\u00a0Biden. Er werde &#8222;diesen Krieg nicht an einen f\u00fcnften Pr\u00e4sidenten weitergeben&#8220;.<\/p>\n<p>Taliban haben Dschalalabad eingenommen <\/p>\n<p>Die radikalislamischen Taliban haben auch die ostafghanische Stadt Dschalalabad eingenommen. Die Hauptstadt der Provinz Nangarhar sei kampflos an die Taliban gegangen, sagten Bewohner von Dschalalabad am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP und best\u00e4tigten damit entsprechende Behauptungen der Taliban in Online-Netzwerken. Damit ist die Hauptstadt Kabul die letzte gro\u00dfe Stadt des Landes, die nicht von der radikalislamischen Miliz kontrolliert wird. Lesen Sie hier mehr dar\u00fcber.\u00a0<\/p>\n<p>Bericht: Deutscher\u00a0Evakuierungsflug startet am Montag <\/p>\n<p>Zur Evakuierung des deutschen Botschaftspersonals in Kabul werden laut einem Zeitungsbericht am Montag Milit\u00e4rtransporter der deutschen Luftwaffe vom Typ A400M in die afghanische Hauptstadt fliegen. Diese Maschinen, die h\u00f6chsten Schutz b\u00f6ten, sollten die Deutschen sicher au\u00dfer Landes bringen, berichtet die &#8222;Bild am Sonntag&#8220;. Voraussichtlich werde in der usbekischen Hauptstadt Taschkent eine Drehscheibe f\u00fcr Zwischenlandungen der A400M-Maschinen eingerichtet. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p>Biden schickt mehr Soldaten nach Kabul <\/p>\n<p>Angesichts des raschen Vorr\u00fcckens der radikalislamischen Taliban-Miliz auf Kabul hat US-Pr\u00e4sident Joe Biden die Zahl der US-Soldaten erh\u00f6ht, die bei der Evakuierung der Botschaft in der afghanischen Hauptstadt helfen sollen. Statt der vorhergesehenen 3.000 Soldaten sollten nun &#8222;etwa 5.000 Soldaten&#8220; eingesetzt werden, um die Ausreise des Botschaftspersonals und unz\u00e4hliger ziviler Ortskr\u00e4fte zu sichern, erkl\u00e4rte Biden am Samstag nach R\u00fccksprache mit seinen nationalen Sicherheitsberatern. Nach Berichten des US-Fernsehsender CBS soll eine Evakuierung unmittelbar bevorstehen.\u00a0<\/p>\n<p>Biden warnte die Taliban davor, die Mission zu behindern. Angriffe auf US-Interessen w\u00fcrden rasch und energisch beantwortet.<\/p>\n<p>Berlin m\u00f6chte Fl\u00fcchtlinge aufnehmen<\/p>\n<p>Das Land Berlin ist zur Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen aus Afghanistan bereit. Gemeinsam mit anderen Bundesl\u00e4ndern w\u00fcrde Berlin ein Kontingent von Fl\u00fcchtlingen aufnehmen, &#8222;die sich in Afghanistan f\u00fcr den Aufbau der Demokratie eingesetzt haben&#8220;, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) dem &#8222;Tagesspiegel&#8220; (Sonntags-Ausgabe). &#8222;Wir brauchen daf\u00fcr dringend Entscheidungen auf Bundesebene.&#8220;<\/p>\n<p>Die Berliner Senatorin f\u00fcr Integration, Elke Breitenbach (Linke), forderte ebenfalls eine &#8222;humanit\u00e4re Hilfsaktion, an der sich Berlin selbstverst\u00e4ndlich beteiligen wird&#8220;. Auch die Gr\u00fcnen-Spitzenkandidatin in Berlin, Bettina Jarasch, sieht Deutschland und Berlin in der Verantwortung: &#8222;Berlin muss dem Bund ein Angebot machen, im Rahmen des deutschen Handelns ein Kontingent Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen.&#8220;<\/p>\n<p>Taliban erobern Masar-i-Scharif <\/p>\n<p>Die islamistischen Taliban in Afghanistan haben auf ihrem rasanten Eroberungszug nun auch die Gro\u00dfstadt Masar-i-Scharif im Norden eingenommen. Dort war bis vor wenigen Wochen ein gro\u00dfes Feldlager der Bundeswehr, seit Ende Juni sind die deutschen Soldaten aus dem Krisenstaat abgezogen. Dass Masar-i-Scharif am Samstag gefallen ist, best\u00e4tigten eine Sicherheitsquelle und ein Provinzrat der Deutschen Presse-Agentur. Damit h\u00e4lt die Regierung lediglich noch zwei Gro\u00dfst\u00e4dte \u2013 Dschalalabad im Osten und die Hauptstadt Kabul.<\/p>\n<p>Die Islamisten hatten seit rund einer Woche Masar-i-Scharif intensiv angegriffen. Immer wieder versuchten sie von mehreren Seiten, in die auch wirtschaftlich starke Metropole mit gesch\u00e4tzt 500.000 Einwohnern einzudringen. Milizen des Ex-Gouverneurs Mohammad Atta Nur und des Ex-Kriegsf\u00fcrsten Abdul Raschid Dostum hatten zuletzt n\u00f6rdlich der Stadt eine zus\u00e4tzliche Verteidigungslinie zur Unterst\u00fctzung der Sicherheitskr\u00e4fte aufgebaut.<\/p>\n<p>In Masar-i-Scharif hatte die deutsche Bundeswehr bis vor kurzem ein gro\u00dfes Feldlager im Camp Marmal in der N\u00e4he des Flughafens. Dort waren bis zum Sommer noch rund 1.000 deutsche Soldaten stationiert. Ende Juni waren nach der US- und Nato-Abzugsentscheidung in vier Milit\u00e4rmaschinen die letzten verbliebenen Soldaten nachts ausgeflogen worden. Die Bundeswehr hatte zuletzt afghanische Sicherheitskr\u00e4fte im Zuge der Nato-Mission &#8222;Resolute Support&#8220; ausgebildet. Es k\u00f6nnten weitere Ortskr\u00e4fte der Bundeswehr in der Stadt sein. An ihnen werden Racheaktionen der Taliban bef\u00fcrchtet.\u00a0<\/p>\n<p>Tschechien nimmt Ortskr\u00e4fte auf <\/p>\n<p>Tschechien k\u00fcndigt die Aufnahme afghanischer Ortskr\u00e4fte seiner Botschaft in Kabul und seines Milit\u00e4rs an. &#8222;Diese Menschen haben der Tschechischen Republik gedient und wir tragen die volle Verantwortung f\u00fcr sie&#8220;, erkl\u00e4rt Au\u00dfenminister Jakub Kulhanek. Das gelte auch f\u00fcr deren Ehefrauen und Kinder. Die Evakuierungsfl\u00fcge seien in den kommenden Tagen geplant.<\/p>\n<p>Berichte: Taliban f\u00fchren mutma\u00dfliche Verbrecher am Strick durch die Stadt <\/p>\n<p>In Afghanistan sorgen Videos und Bilder von zwei mutma\u00dflichen Straft\u00e4tern f\u00fcr Aufregung, die Berichten zufolge von militant-islamistischen Talibank\u00e4mpfern an einem Strick durch die Stadt gef\u00fchrt wurden. In den in sozialen Netzwerken kursierenden Videos ist zu sehen, wie die M\u00e4nner, deren Gesichter mit schwarzer Farbe bemalt sind, erst auf ein Podest gestellt und dann an einem Strick \u00fcber eine Stra\u00dfe gef\u00fchrt werden. Eine unabh\u00e4ngige Best\u00e4tigung f\u00fcr die Echtheit der Aufnahmen gab es zun\u00e4chst nicht; zuerst hatte &#8222;Bild&#8220; berichtet.\u00a0<\/p>\n<p>Taliban in Herat: Sie sollen zwei M\u00e4nner an einem Strick durch die Stadt gef\u00fchrt haben. (Quelle: Stringer\/Reuters)<\/p>\n<p>In einem Video, das von einem Wohnhaus aus die Szene filmt, kommentiert ein Mann, dass die Taliban einen Dieb festgenommen h\u00e4tten und sie nun in Richtung Mastufijat-Platz gehen w\u00fcrden. Bewohner der Stadt Herat im Westen des Landes best\u00e4tigten, dass die Aufnahmen in Herat gemacht wurden. Die Taliban hatten die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt des Landes am Donnerstag erobert. Ein bekannter afghanischer Journalist hatte die Bilder von dem Vorfall geteilt und kommentiert, dieser habe sich am Freitag nach dem Freitagsgebet zugetragen.<\/p>\n<p>Zuletzt gab es vereinzelt Berichte, dass die Taliban in den von ihnen eroberten Gebieten wie w\u00e4hrend ihrer fr\u00fcheren Herrschaft von 1996 bis 2001 wieder unmenschliche und drakonische Strafen verh\u00e4ngen. Die &#8222;New York Times&#8220; berichtete Ende Juli, dass Taliban in einer Stadt n\u00f6rdlich von Laschkargah zwei M\u00e4nner f\u00fcr alle sichtbar am Eingangstor zur Stadt geh\u00e4ngt h\u00e4tten. Die M\u00e4nner seien beschuldigt worden, Kinder entf\u00fchrt zu haben.<\/p>\n<p>Bundeswehr bereitet gro\u00dfen Evakuierungseinsatz in Kabul vor <\/p>\n<p>Die Bundeswehr bereitet angesichts des rasanten Vormarsches der radikal-islamischen Taliban einen Evakuierungseinsatz in Afghanistan vor. &#8222;Die Sicherheitslage in Afghanistan spitzt sich weiter zu. Wir werden das Ausw\u00e4rtige Amt bei der R\u00fcckf\u00fchrung deutscher Staatsb\u00fcrger und weiterer zu Sch\u00fctzender aus Afghanistan nach Deutschland unterst\u00fctzen&#8220;, teilte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit.\u00a0<\/p>\n<p>Reisende am Flughafen Kabul: Unklar ist noch, wie viele afghanische Mitarbeiter die Bundeswehr ausfliegen muss. (Quelle: Rahmat Gul\/dpa)<\/p>\n<p>In Afghanistan sind noch mehr als 100 Deutsche, darunter die Diplomaten und Mitarbeiter der Botschaft in Kabul sowie Experten anderer Ministerien und Organisationen. Auch Ortskr\u00e4fte sollen ausgeflogen werden. Deren genaue Zahl ist aber noch unklar. So haben allein Organisationen aus dem Gesch\u00e4ftsbereich des Bundesentwicklungsministeriums derzeit noch mehr als 1.000 einheimische Mitarbeiter in Afghanistan.<\/p>\n<p>CDU-Chef Armin Laschet sprach sich daf\u00fcr aus, dass die Bundeswehr afghanische Ortskr\u00e4fte schnell aus dem Land holt.\u00a0Notwendig sei rasch ein neues Mandat des Bundestages. &#8222;Diesen Leuten muss geholfen werden, sie m\u00fcssen jetzt rausgeholt werden&#8220;, sagte Laschet am Samstag beim Landestag der Jungen Union Hessen in Gie\u00dfen.\u00a0Ein Evakuierungseinsatz muss vom Bundestag genehmigt werden, weil es nach dem Ende des Nato-Einatzes &#8222;Resolute Support&#8220; keine rechtliche Grundlage mehr daf\u00fcr gibt.<\/p>\n<p>Taliban haben Kabul umstellt <\/p>\n<p>Die radikalislamischen Taliban haben die afghanische Hauptstadt Kabul weitgehend umstellt. Am Samstag lagerten Taliban-K\u00e4mpfer rund 50 Kilometer entfernt von der Hauptstadt. Nach dem Fall der zweit- und der drittgr\u00f6\u00dften Stadt des Landes ist Kabul de facto die letzte Bastion der Regierungstruppen, die anderswo kaum oder gar keinen Widerstand leisteten.<\/p>\n<p>Taliban-K\u00e4mpfer patrouillieren in der Stadt Ghazni s\u00fcdwestlich von Kabul: Die Hauptstadt ist die letzte Bastion der Regierungstruppen.  (Quelle: Gulabuddin Amiri\/AP\/dpa)<\/p>\n<p>Deutschland und andere L\u00e4nder wie Gro\u00dfbritannien und Spanien k\u00fcndigten am Freitag die Ausreise von Botschaftspersonal an. Die USA sagten das Ausfliegen tausender Menschen t\u00e4glich zu und veranlassten die Zerst\u00f6rung sensiblen Materials in ihrer Botschaft in Kabul. Aus Washington hie\u00df es dennoch, Kabul befinde &#8222;sich im Moment nicht in einer unmittelbaren Bedrohungslage&#8220;. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums r\u00e4umte jedoch ein, dass &#8222;die Taliban-K\u00e4mpfer versuchen, die Stadt zu isolieren&#8220;.<\/p>\n<p>In Online-Netzwerken waren zahlreiche Fotos und Videos zu sehen, in denen K\u00e4mpfer der Islamisten mit erbeutetem Kriegsmaterial posierten. Den Aufst\u00e4ndischen fielen demnach zahlreiche gepanzerte Fahrzeuge, schwere Waffen und andere hochwertige Ausr\u00fcstung in die H\u00e4nde.<\/p>\n<p>UN-Generalsekret\u00e4r: &#8222;Entsetzliche Berichte&#8220; \u00fcber Behandlung von M\u00e4dchen und Frauen <\/p>\n<p>UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hat sich schockiert \u00fcber die Situation in Afghanistan gezeigt. Er sprach von schweren Menschenrechtsverletzungen, vor allem gegen Frauen.<\/p>\n<p>UN-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres: &#8222;Angriffe auf Zivilisten sind eine schwere Verletzung des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts&#8220;. (Quelle: Xie E\/dpa)<\/p>\n<p>Die radikalislamischen Taliban begehen in den von ihnen kontrollierten Regionen in Afghanistan nach UN-Informationen schwere Menschenrechtsverletzungen. Betroffen seien &#8222;ersten Anhaltspunkten zufolge&#8220; vor allem Frauen und Journalisten, sagte UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres am Freitag vor Journalisten.<\/p>\n<p>&#8222;Besonders entsetzlich und herzzerrei\u00dfend&#8220; sei es, &#8222;Berichte zu sehen, wonach den afghanischen M\u00e4dchen und Frauen ihre hart erk\u00e4mpften Rechte entrissen werden&#8220;, sagte Guterres. &#8222;Angriffe auf Zivilisten sind eine schwere Verletzung des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts und sind gleichbedeutend mit Kriegsverbrechen&#8220;, betonte er weiter.\u00a0<\/p>\n<p>US-Regierung wirft Afghanistan &#8222;fehlenden Widerstand&#8220; gegen Taliban vor <\/p>\n<p>Die US-Regierung hat der afghanischen F\u00fchrung und den Sicherheitskr\u00e4ften angesichts des Vormarsches der Taliban mangelnde Kampfbereitschaft vorgeworfen. Es sei &#8222;beunruhigend&#8220; zu sehen, dass die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung nicht den &#8222;Willen&#8220; gehabt habe, sich dem Vormarsch der militanten Islamisten zu widersetzen, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, dem Sender CNN. Die USA h\u00e4tten den &#8222;fehlenden Widerstand&#8220; durch die afghanischen Streitkr\u00e4fte nicht vorhersehen k\u00f6nnen, sagte Kirby am Freitag (Ortszeit) im Interview mit dem Sender.<\/p>\n<p>Die afghanischen Sicherheitskr\u00e4fte seien den Taliban in Bezug auf Ausr\u00fcstung, Training und Truppenst\u00e4rke \u00fcberlegen und verf\u00fcgten \u00fcber eine eigene Luftwaffe, sagte Kirby. Mit Blick auf die finanzielle Unterst\u00fctzung der US-Regierung f\u00fcr die Sicherheitskr\u00e4fte f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Geld kann keinen Willen kaufen.&#8220; Daf\u00fcr sei die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung der Afghanen zust\u00e4ndig. Die Kampfbereitschaft sei n\u00f6tig, um zu verhindern, dass die Taliban das ganze Land unter ihre Kontrolle bringen, warnte Kirby.<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r hatte am Donnerstag angek\u00fcndigt, rund 3.000 Soldaten als Verst\u00e4rkung zum Flughafen Kabul zu verlegen, um die Reduzierung des Personals der US-Botschaft zu unterst\u00fctzen. Rund 5.000 weitere Soldaten werden zudem im Nahen Osten stationiert, um als m\u00f6gliche Verst\u00e4rkung bereitzustehen.<\/p>\n<p>Nato-General zweifelt an Konzept f\u00fcr Auslandseins\u00e4tze <\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Nato-General Hans-Lothar Domr\u00f6se pl\u00e4diert nach dem Scheitern des Afghanistan-Einsatzes f\u00fcr ein \u00dcberdenken des Vorgehens bei Milit\u00e4rengagements au\u00dferhalb Europas. &#8222;Unser gesamtes Konzept &#8222;train assist advise&#8220; (ausbilden, unterst\u00fctzen, beraten) werden wir \u00fcberpr\u00fcfen m\u00fcssen und wir m\u00fcssen fairerweise die Frage stellen: Funktioniert das au\u00dferhalb Europas? Scheinbar nicht&#8220;, sagte der Heeresgeneral am Samstag dem NDR. Man m\u00fcsse bei Auslandseins\u00e4tzen vorher politische Ziele klar setzen, langen Durchhaltewillen zeigen\u00a0\u2013\u00a0oder eben nicht hingehen.<\/p>\n<p>Der Westen habe in Afghanistan &#8222;350.000 Sicherheitskr\u00e4fte ausgebildet, recht gut ausger\u00fcstet. Da fliegen mehr Hubschrauber bei denen als bei der Bundeswehr. Also: Sie haben sie nicht eingesetzt, und warum nicht?&#8220; Es mangele an Kampfmoral und Loyalit\u00e4t, sagte Domr\u00f6se. Den Soldaten &#8222;fehlt das Wof\u00fcr&#8220;. Das stelle die Frage, ob es \u00fcberhaupt einen afghanischen Gesamtstaat gebe oder dort nur Kriegsherren und Stammesf\u00fcrsten ihr eigenes Spiel spielten.<\/p>\n<p>Am wichtigsten sei in Afghanistan jetzt, dass die blutigen Auseinandersetzungen sofort eingestellt werden. Bei der Frage, wer dazu beitragen k\u00f6nne, m\u00fcsse man auch auf L\u00e4nder wie China, Pakistan oder den Iran blicken. &#8222;Ich sehe, dass die Taliban auch Rat suchen in China&#8220;, sagte Domr\u00f6se. &#8222;China kann vielleicht die Taliban irgendwie z\u00fcgeln, m\u00e4\u00dfigen und zu einer Vernunftregierung f\u00fchren.&#8220; Die Europ\u00e4er sollten versuchen, sich \u00fcber die USA einzubringen. &#8222;Deutschland alleine, f\u00fcrchte ich, kann da nichts machen.&#8220;<\/p>\n<p>\n<!--noindex--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/krisen\/id_90626142\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot.html\" rel=\"nofollow\">Source link <\/a><br \/>\n<!--\/noindex--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wegen des raschen Truppenabzugs und seiner Einsch\u00e4tzung der Lage steht die US-Pr\u00e4sident Biden in der Kritik. Seine Regierung schickt nun offenbar weitere Soldaten nach Kabul.\u00a0Alle Informationen im Blog. Die Ereignisse in Afghanistan \u00fcberschlagen sich. Die Taliban haben binnen Tagen und Stunden den Gro\u00dfteil des Landes eingenommen und am Sonntag die Hauptstadt Kabul erreicht. Pr\u00e4sident Ghani [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2210,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2209","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neuigkeiten"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot - Selected News<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot - Selected News\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wegen des raschen Truppenabzugs und seiner Einsch\u00e4tzung der Lage steht die US-Pr\u00e4sident Biden in der Kritik. Seine Regierung schickt nun offenbar weitere Soldaten nach Kabul.\u00a0Alle Informationen im Blog. Die Ereignisse in Afghanistan \u00fcberschlagen sich. Die Taliban haben binnen Tagen und Stunden den Gro\u00dfteil des Landes eingenommen und am Sonntag die Hauptstadt Kabul erreicht. Pr\u00e4sident Ghani [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Selected News\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-08-16T01:05:04+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-16T01:05:17+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1920\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1080\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"selectednews\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"selectednews\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"42\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/\"},\"author\":{\"name\":\"selectednews\",\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/#\/schema\/person\/b79ac6c3f85e7d3fd825ccfaa9a91671\"},\"headline\":\"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot\",\"datePublished\":\"2021-08-16T01:05:04+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-16T01:05:17+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/\"},\"wordCount\":8480,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg\",\"articleSection\":[\"NEUIGKEITEN\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/\",\"url\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/\",\"name\":\"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot - Selected News\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg\",\"datePublished\":\"2021-08-16T01:05:04+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-16T01:05:17+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/#\/schema\/person\/b79ac6c3f85e7d3fd825ccfaa9a91671\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg\",\"width\":1920,\"height\":1080,\"caption\":\"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/\",\"name\":\"Selected News\",\"description\":\"Selected News Germany\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/#\/schema\/person\/b79ac6c3f85e7d3fd825ccfaa9a91671\",\"name\":\"selectednews\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df47a104cb5967d31c3340cf1cb4b49088cf27c3d8168f31a99c0b2fe0ef55c1?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df47a104cb5967d31c3340cf1cb4b49088cf27c3d8168f31a99c0b2fe0ef55c1?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df47a104cb5967d31c3340cf1cb4b49088cf27c3d8168f31a99c0b2fe0ef55c1?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"selectednews\"},\"url\":\"https:\/\/selectednews.info\/de\/author\/emely\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot - Selected News","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot - Selected News","og_description":"Wegen des raschen Truppenabzugs und seiner Einsch\u00e4tzung der Lage steht die US-Pr\u00e4sident Biden in der Kritik. Seine Regierung schickt nun offenbar weitere Soldaten nach Kabul.\u00a0Alle Informationen im Blog. Die Ereignisse in Afghanistan \u00fcberschlagen sich. Die Taliban haben binnen Tagen und Stunden den Gro\u00dfteil des Landes eingenommen und am Sonntag die Hauptstadt Kabul erreicht. Pr\u00e4sident Ghani [&hellip;]","og_url":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/","og_site_name":"Selected News","article_published_time":"2021-08-16T01:05:04+00:00","article_modified_time":"2021-08-16T01:05:17+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":1080,"url":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"selectednews","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"selectednews","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"42\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/"},"author":{"name":"selectednews","@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/#\/schema\/person\/b79ac6c3f85e7d3fd825ccfaa9a91671"},"headline":"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot","datePublished":"2021-08-16T01:05:04+00:00","dateModified":"2021-08-16T01:05:17+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/"},"wordCount":8480,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg","articleSection":["NEUIGKEITEN"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/","url":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/","name":"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot - Selected News","isPartOf":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg","datePublished":"2021-08-16T01:05:04+00:00","dateModified":"2021-08-16T01:05:17+00:00","author":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/#\/schema\/person\/b79ac6c3f85e7d3fd825ccfaa9a91671"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#primaryimage","url":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg","contentUrl":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/13\/2021\/08\/Liveticker-\u2013-Afghanistan-USA-sichern-Flughafen-in-Kabul-\u2013.jpg","width":1920,"height":1080,"caption":"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/liveticker-afghanistan-usa-sichern-flughafen-in-kabul-biden-in-erklaerungsnot\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/selectednews.info\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Liveticker \u2013 Afghanistan | USA sichern Flughafen in Kabul \u2013 Biden in Erkl\u00e4rungsnot"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/#website","url":"https:\/\/selectednews.info\/de\/","name":"Selected News","description":"Selected News Germany","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/selectednews.info\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/selectednews.info\/de\/#\/schema\/person\/b79ac6c3f85e7d3fd825ccfaa9a91671","name":"selectednews","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df47a104cb5967d31c3340cf1cb4b49088cf27c3d8168f31a99c0b2fe0ef55c1?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df47a104cb5967d31c3340cf1cb4b49088cf27c3d8168f31a99c0b2fe0ef55c1?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/df47a104cb5967d31c3340cf1cb4b49088cf27c3d8168f31a99c0b2fe0ef55c1?s=96&d=mm&r=g","caption":"selectednews"},"url":"https:\/\/selectednews.info\/de\/author\/emely\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2209"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2209\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2211,"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2209\/revisions\/2211"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2209"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2209"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/selectednews.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}