{"id":411,"date":"2020-11-13T17:41:12","date_gmt":"2020-11-13T17:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/selectednews.info\/de\/us-wahl-2020-trump-klage-in-pennsylvania-erfolgreich\/"},"modified":"2020-11-17T20:58:56","modified_gmt":"2020-11-17T20:58:56","slug":"us-wahl-2020-trump-klage-in-pennsylvania-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/selectednews.info\/de\/us-wahl-2020-trump-klage-in-pennsylvania-erfolgreich\/","title":{"rendered":"US-Wahl 2020: Trump-Klage in Pennsylvania erfolgreich"},"content":{"rendered":"<p>[ad_1]<\/p>\n<p>Im Bundesstaat Pennsylvania hat eine Klage der Republikaner zum Erfolg gef\u00fchrt. Ein Gericht entschied, dass bestimmte Briefwahlstimmen dort nicht mitgez\u00e4hlt werden d\u00fcrfen. Alle Infos im Newsblog.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA ist entschieden. Herausforderer Joe Biden von den Demokraten hat Amtsinhaber\u00a0Donald Trump\u00a0besiegt. Trump will die Wahl bislang nicht anerkennen und hat erneut beleglose Betrugsvorw\u00fcrfe erhoben und Klagen angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Seite neu laden<\/p>\n<p>Erfolg f\u00fcr Trump in Pennsylvania: Einzelne Stimmen d\u00fcrfen nicht gez\u00e4hlt werden<\/p>\n<p>Erfolg f\u00fcr das Trump-Team im Bundesstaat Pennsylvania: Wie der Sender Fox News berichtet, hat ein Gericht dort nach einer Klage der Republikaner entschieden, dass einzelne Briefwahlstimmen nicht in das Wahlergebnis einflie\u00dfen d\u00fcrfen. Es geht um sogenannte vorl\u00e4ufige Stimmen, die ohne Identit\u00e4tsnachweis abgegeben wurden. Dieser Nachweis muss im Nachhinein erfolgen: Laut Gesetz in dem Bundesstaat haben W\u00e4hler daf\u00fcr bis zu sechs Tage nach der Wahl Zeit. Die Staatssekret\u00e4rin von Pennsylvania hatte diese Frist zwei Tage vor der Wahl bis zum 12. November verl\u00e4ngert, also auf neun Tage nach der Wahl. Dazu war sie dem Gericht zufolge nicht befugt.<\/p>\n<p>Entsprechende Stimmen d\u00fcrfen nun nicht mitgez\u00e4hlt werden. Wie viele dies genau betrifft, ist noch unklar. Den Zahlen des US-Senders CNN zufolge f\u00fchrt Biden in Pennsylvania mit derzeit knapp unter 60.000 Stimmen.<\/p>\n<p>Pelosi sichert Biden Unterst\u00fctzung zu<\/p>\n<p>Die Demokraten im US-Repr\u00e4sentantenhaus haben dem gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden ihre entschiedene Unterst\u00fctzung zugesagt. Bei allen Meinungsverschiedenheiten in den eigenen Reihen werde die Partei im Eintreten f\u00fcr die Interessen der arbeitenden Bev\u00f6lkerung einen Konsens finden. &#8222;Joe Biden stiftet Einheit, er ist entschlossen, die Leute zusammenzubringen&#8220;, sagte die Vorsitzende des Repr\u00e4sentantenhauses, Nancy Pelosi am Freitag in Washington.<\/p>\n<p>&#8222;Der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Joe Biden hat ein starkes F\u00fchrungsmandat und ein starkes demokratisches Repr\u00e4sentantenhaus hinter sich&#8220;, sagte Pelosi. &#8222;Wir haben nicht jede Schlacht im Haus gewonnen, aber wir haben den Krieg gewonnen&#8220;, sagte die demokratische Politikerin mit Blick auf den Verlust von mindestens sieben Abgeordnetenmandaten bei gleichzeitiger Verteidigung der Mehrheit.<\/p>\n<p>In der Fraktion gebe es nicht in jeder Hinsicht eine einstimmige Meinung, sondern &#8222;gesunde Meinungsverschiedenheiten&#8220;, erkl\u00e4rte Pelosi. Die Demokraten seien keine Ja-Sager. Aber sie seien sich einig in dem Vorsatz, dr\u00e4ngende Fragen anzupacken wie die Corona-Krise, die Klimakrise und die schwierige soziale Situation vieler Familien. &#8222;Die Ungleichheit der Einkommen in unserem Land muss angegangen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Beh\u00f6rden in Georgia widerlegen Trump-Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p>Am Mittwoch hatte die Trump-Kampagne behauptet, die Identit\u00e4ten von vier Verstorbenen seien benutzt worden, um Stimmen f\u00fcr Biden abzugeben. Laut CNN konnten die Verantwortlichen nun zwei der F\u00e4lle widerlegen, in den zwei verbleibenden F\u00e4llen werde weiter ermittelt. Im County Nicholson sagte die Wahldirektorin Jennifer Logan CNN, dass die fragliche Person bereits 2003 aus dem Wahlregister gestrichen worden sei. Im Newton County erkl\u00e4rten die Offiziellen, dass die Witwe eines Verstorbenen unter dem Namen ihres Mannes gew\u00e4hlt habe, allerdings mit dem Zusatz &#8222;Mrs.&#8220;. Auch hier habe es damit keinen Betrug gegeben.<\/p>\n<p>Jetzt gratuliert auch China Biden zum Wahlsieg<\/p>\n<p>Zehn Tage nach der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl haben den gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden nun auch Gl\u00fcckw\u00fcnsche aus China erreicht: &#8222;Wir respektieren die Entscheidung des amerikanischen Volkes&#8220;, sagte Au\u00dfenamtssprecher Wang Wenbin bei einer Pressekonferenz in Peking. China gratuliere Biden und seiner k\u00fcnftigen Vize-Pr\u00e4sidentin Kamala Harris.<\/p>\n<p>China hatte zun\u00e4chst auf eine Anerkennung von Bidens Wahlsieg verzichtet. Der Sieg des Demokraten bei der Wahl am 3. November stand fest, seit er am vergangenen Samstag den wichtigen Bundesstaat Pennsylvania gewonnen und sich damit mehr als die f\u00fcr den Wahlsieg n\u00f6tigen 270 Wahlleute gesichert hatte. Trump hat seine Niederlage bisher nicht eingestanden und behauptet, bei der Abstimmung sei massiv betrogen worden. Ranghohe Vertreter der US-Wahlbeh\u00f6rden betonten am Donnerstag, dass es daf\u00fcr keinerlei Belege gebe.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Trumps Amtszeit hatte sich das Verh\u00e4ltnis zwischen Washington und Peking deutlich verschlechtert. Beide Seiten befinden sich in einem Handelskonflikt, auch gibt es diplomatische Spannungen wegen des Vorgehens der chinesischen Beh\u00f6rden in Hongkong und der Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Provinz Xinjiang. Auch Biden hat ein entschlossenes Auftreten gegen\u00fcber China angek\u00fcndigt. Zu Wochenbeginn hatte Au\u00dfenamtssprecher Wang gesagt, seine Regierung hoffe, dass die neue US-Regierung China auf halbem Wege entgegenkommen werde.<\/p>\n<p>Obama \u00fcbt scharfe Kritik an Trump und den Republikanern<\/p>\n<p>Die Republikaner st\u00e4rken Donald Trump immer noch den R\u00fccken. Der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Barack Obama hat daf\u00fcr kein Verst\u00e4ndnis. In seinem neuen Buch rechnet er mit Trump und dessen Partei ab. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Biden gewinnt auch in Arizona<\/p>\n<p>Weiterlesen<\/p>\n<p>Der designierte US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat dem Datenanbieter Edison Research zufolge auch die Wahl im hart umk\u00e4mpften Bundesstaat Arizona gewonnen. Der Edison-Hochrechnung vom Donnerstagabend zufolge sichert sich der demokratische Politiker damit elf weitere Wahlleute und baut seinen Vorsprung vor dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump aus.<\/p>\n<p>Er kommt so auf 290 Stimmen in dem Wahlkollegium, das den neuen Pr\u00e4sidenten k\u00fcrt und liegt noch deutlicher \u00fcber der f\u00fcr einen Sieg n\u00f6tigen Mehrheit von mindestens 270 Stimmen. Auch bei der landesweiten Gesamtzahl der Stimmen liegt Biden mit einem Vorsprung von mehr als 5,2 Millionen Stimmen deutlich vorne.<\/p>\n<p>US-Beh\u00f6rden weisen Trump zurecht<\/p>\n<p>Donald Trump f\u00fchlt sich weiter ungerecht behandelt: Der US-Pr\u00e4sident h\u00e4lt an seinen Behauptungen vom Wahlbetrug fest. Mehrere Beh\u00f6rden widersprachen ihm nun vehement. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Trump macht sich nach seiner Wahlniederlage rar<\/p>\n<p>Seit seiner Wahlniederlage ist Donald Trump kaum noch \u00f6ffentlich zu sehen. Der Noch-Pr\u00e4sident vernachl\u00e4ssige seine Amtsgesch\u00e4fte, berichtet der US-amerikanische Fernsehsender CNN. Demnach finden sich im \u00f6ffentlichen Kalender des US-Pr\u00e4sidenten kaum noch offizielle Termine. Und das schon seit dem 2. Oktober, als Trump positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Einzig zahlreiche Wahlkampfveranstaltungen im Vorfeld der Wahl am 3. November waren vermerkt.<\/p>\n<p>Am Mittwoch trat Trump erstmals nach sechs Tagen wieder in der \u00d6ffentlichkeit auf, als er anl\u00e4sslich des Veterans Day den Nationalfriedhof in Arlington besuchte. Die entsprechenden Aufnahmen finden Sie oben im Video. Gesprochen hat er dort nicht. Stattdessen versorgt er seine Twitter-Follower weiterhin mit Verschw\u00f6rungstheorien zur Wahl. Am Wochenende wurde er zudem auf dem Golfplatz gesichtet. Es soll die 300. Runde w\u00e4hrend seiner Amtszeit gewesen sein, die Trump gespielt hat.<\/p>\n<p>Republikanischer Gouverneur: &#8222;Joe Biden ist der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident&#8220;<\/p>\n<p>Als einer der wenigen republikanischen Politiker hat der Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, den Wahlsieg von Joe Biden \u00f6ffentlich anerkannt. In einer Nachrichtensendung des Senders CNN wurde DeWine vom Moderator gefragt, wer seiner Meinung nach die Wahl gewonnen habe. &#8222;Sehen Sie, ich denke, wir m\u00fcssen bedenken, dass der ehemalige Vizepr\u00e4sident nun der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident ist. Joe Biden ist der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident&#8220;. Weiter sagte DeWine, das Wei\u00dfe Haus und der Pr\u00e4sident, also Donald Trump, haben jedes Recht vor Gericht zu ziehen.<\/p>\n<p>Die republikansiche Partei tut sich bisher schwer damit, \u00f6ffentlich einzugestehen, dass Trump die Wahl verloren hat. Au\u00dfenminister Mike Pompeo sprach gar von einer zweiten Amtszeit Trumps.<\/p>\n<p>Trump verwehrt Biden Zugang zu Gl\u00fcckwunsch-Telegrammen<\/p>\n<p>Der gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden kann einem Medienbericht zufolge wegen des Widerstands von Amtsinhaber Donald Trump bei der Regierungs\u00fcbergabe auch einen ganzen Stapel an Gl\u00fcckwunschtelegrammen nicht entgegennehmen. Im US-Au\u00dfenministerium befinde sich an Biden gerichtete Post von ausl\u00e4ndischen Staats- und Regierungschefs, doch der Zugang dazu bleibe ihm verwehrt, berichtet der Sender CNN unter Berufung auf Beamte des Ministeriums. Bislang wird Biden die gesetzlich vorgesehene Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine geordnete Amts\u00fcbergabe (&#8222;transition&#8220;) von Trumps Regierung verwehrt.<\/p>\n<p>Auch Anrufe mit Gl\u00fcckw\u00fcnschen zu seinem Wahlsieg, darunter von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), musste Bidens Team demnach bislang ohne die Unterst\u00fctzung des Au\u00dfenamts bei Logistik und \u00dcbersetzung entgegennehmen. Traditionell wird der gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident bei der gesamten Kommunikation vom US-Au\u00dfenministerium unterst\u00fctzt, daher h\u00e4tten zahlreiche L\u00e4nder ihre Gl\u00fcckwunschtelegramme seit dem Wochenende dorthin zugestellt.<\/p>\n<p>Biden sagt asiatischen Partnern enge Zusammenarbeit zu<\/p>\n<p>Der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat den US-Partnern im Asien-und-Pazifik-Raum eine enge Zusammenarbeit zugesagt. Der Demokrat telefonierte am Donnerstag mit den Staats- und Regierungschefs Australiens, S\u00fcdkoreas und Japans. Sorgen der Verb\u00fcndeten, die USA k\u00f6nnten sich aus bestehenden Verteidigungsb\u00fcndnissen zur\u00fcckziehen, trat Biden mit einem klaren Bekenntnis zu den Verpflichtungen seines Landes entgegen.<\/p>\n<p>Japans Ministerpr\u00e4sident Yoshihide Suga sprach nach japanischen Regierungsangaben in dem Telefonat von einer &#8222;zunehmend ernsten Sicherheitslage&#8220; in der Region. Biden habe daraufhin sein &#8222;tiefes Bekenntnis zur Verteidigung Japans&#8220; sowie zu seit Jahrzehnten geltenden Vertr\u00e4gen hervorgehoben, erkl\u00e4rte Bidens \u00dcbergangsteam. Dies gelte auch f\u00fcr die Senkaku-Inseln, sagte Biden demnach weiter. Der Archipel ist zwischen China und Japan umstritten; Bidens Ank\u00fcndigung d\u00fcrfte deshalb f\u00fcr Proteste in Peking sorgen.<\/p>\n<p>Die Allianz zwischen Washington und Seoul bezeichnete Biden in seinem 14-min\u00fctigen Telefonat mit S\u00fcdkoreas Pr\u00e4sident Moon Jae In als &#8222;Herzst\u00fcck der Sicherheit und des Wohlstands&#8220; in der Region. Mit Blick auf gemeinsame Herausforderungen wie die atomare Bedrohung durch Nordkorea oder den Klimawandel wolle er eng mit S\u00fcdkorea zusammenarbeiten. Das s\u00fcdkoreanische Pr\u00e4sidialamt teilte mit, Moon und Biden wollten sich &#8222;sobald wie m\u00f6glich&#8220; nach Bidens Amtseinf\u00fchrung treffen.<\/p>\n<p>Georgia: Stimmzettel werden von Hand neu ausgez\u00e4hlt<\/p>\n<p>Der US-Bundesstaat Georgia wird alle bei der Pr\u00e4sidentenwahl abgegebenen Stimmen neu per Hand ausz\u00e4hlen. Das gab der zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4r Brad Raffensperger bekannt. Das sei die richtige Entscheidung angesichts des knappen Abstands zwischen Pr\u00e4sident Donald Trump und Herausforderer Joe Biden, sagte er.<\/p>\n<p>Georgia ist nicht entscheidend f\u00fcr den Wahlsieg Bidens. Der Bundesstaat Pennsylvania hob ihn bereits \u00fcber die Schwelle der n\u00f6tigen 270 Wahlleute. Georgia mit 16 Wahlleuten k\u00f6nnte Bidens Erfolg h\u00f6chstens noch zementieren\u00a0\u2013\u00a0oder eine Rolle spielen, wenn es den Trump-Anw\u00e4lten gelingen sollte, die Ergebnisse in anderen Bundesstaaten zu kippen. Die Chancen darauf werden von US-Rechtsexperten allerdings als sehr gering eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Biden f\u00fchrt in Georgia mit einem Abstand von 14.111 Stimmen, sagte Raffensperger. Das ist vielfach mehr als die Differenz bei fr\u00fcheren Neuausz\u00e4hlungen. In Georgia wurden rund f\u00fcnf Millionen Stimmen abgegeben. Biden w\u00e4re der erste Demokrat seit Bill Clinton 1992, der in Georgia bei einer Pr\u00e4sidentenwahl gewinnt.<\/p>\n<p>Biden ernennt Ron Klain zum Stabschef<\/p>\n<p>Der gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden gibt erste Mitglieder seiner Regierung bekannt. Am Mittwochabend k\u00fcndigt Biden die Ernennung des Demokraten Ron Klain zu seinem Stabschef an. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Linker Senator Sanders hat Interesse an US-Arbeitsministerium<\/p>\n<p>Der linke US-Senator Bernie Sanders hat Interesse am Job des Arbeitsministers im Kabinett des gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden bekundet. &#8222;Wenn ich ein Ressort h\u00e4tte, das es mir erm\u00f6glichen w\u00fcrde, f\u00fcr die Arbeiterfamilien einzutreten und zu k\u00e4mpfen, w\u00fcrde ich es tun? Ja, w\u00fcrde ich&#8220;, sagte Sanders am Mittwoch (Ortszeit) dem Sender CNN auf die Frage, ob er den Job des Arbeitsministers annehmen w\u00fcrde, wenn es ein entsprechendes Angebot g\u00e4be. Er wolle alles daf\u00fcr tun, um die Arbeiterfamilien des Landes zu sch\u00fctzen &#8211; im Senat oder in der Biden-Regierung.<\/p>\n<p>Seit Wochen gibt es Ger\u00fcchte, dass der fr\u00fchere Pr\u00e4sidentschaftsbewerber Sanders Interesse am Arbeitsministerium hat. US-Medien halten ihn aber nicht f\u00fcr den einzigen m\u00f6glichen Kandidaten.<\/p>\n<p>Sanders bezeichnet sich selbst als &#8222;demokratischen Sozialisten&#8220; und ist mit seinen linken Positionen bei Republikanern nicht wohlgelitten, daf\u00fcr aber umso popul\u00e4rer bei vielen jungen Amerikanern. Der 79-J\u00e4hrige wollte bei der diesj\u00e4hrigen Pr\u00e4sidentenwahl gegen Amtsinhaber Donald Trump antreten und war der letzte aussichtsreiche Gegenkandidat Bidens (77) bei den Demokraten. Nach seinem Ausscheiden aus dem Rennen um die Pr\u00e4sidentschaftskandidatur im Fr\u00fchjahr unterst\u00fctzte Sanders den gem\u00e4\u00dfigteren Demokraten Biden.<\/p>\n<p>Republikaner gewinnen Senats-Sitz in Alaska: Showdown im Januar<\/p>\n<p>Nach dem Sieg eines US-Republikaners bei der Senatswahl in Alaska f\u00e4llt die Entscheidung \u00fcber die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse in der Kammer im Januar. Der Datenanbieter Edison Research erkl\u00e4rte am Mittwoch, Amtsinhaber Dan Sullivan habe seinen Sitz gegen den demokratischen Herausforderer Al Gross vereidigt. Damit haben die Republikaner 50 der 100 Sitze im Senat sicher. Im Bundesstaat Georgia finden am 5. Januar nun gleich zwei Stichwahlen statt. Sollten die Demokraten beide Abstimmungen gewinnen, w\u00fcrden beide Parteien zwar genau die H\u00e4lfte der Sitze halten. Allerdings darf laut Verfassung der Vize-Pr\u00e4sident bei einem Patt in der Kammer mit abstimmen. Damit k\u00f6nnte die Demokratin Kamala Harris die entscheidende Stimme liefern.<\/p>\n<p>Die Republikaner gingen mit 53 der 100 Sitze in die Wahl. Umfragen hatten den Demokraten eigentlich gute Chancen einger\u00e4umt, den Republikanern die Macht in der Kammer abzunehmen. Zwar gewannen sie in Arizona und Colorado je einen Sitz dazu, mussten in Alabama jedoch einen abgeben. Sie halten weiter die Mehrheit in der zweiten Kammer, dem Repr\u00e4sentantenhaus. Sollten die Republikaner einen oder gar beide Sitze in Georgia f\u00fcr sich entscheiden, k\u00f6nnten sie eine Regierung unter der F\u00fchrung von Pr\u00e4sident Joe Biden zu Kompromissen zwingen. Ungeachtet des Ausgangs wird der Sieger der Senatswahl k\u00e4mpfen m\u00fcssen, um die Parteikollegen auf Linie zu halten: In den USA gibt es keinen Fraktionszwang.<\/p>\n<p>Republikaner sichern sich H\u00e4lfte der Senatssitze\u00a0\u2013 Kommt es zum Patt?<\/p>\n<p>Laut Prognosen von CNN haben sich die Republikaner nach den Senatswahlen in den USA bisher 50 Sitze in der Parlamentskammer sichern k\u00f6nnen, die Demokraten kommen auf 48 Mandate. Von den 100 Sitzen stehen zwei noch aus: In Georgia gibt es noch kein Ergebnis. Dort sieht es das Gesetz vor, dass ein Senator mindestens 50 Prozent der Stimmen erreichen muss, um gew\u00e4hlt zu werden. Derzeit ist dies im Rennen um beide Mandate nicht der Fall.<\/p>\n<p>Es wird somit h\u00f6chstwahrscheinlich zu einer Stichwahl am 5. Januar kommen. Gewinnen hier beide demokratischen Kandidaten, gibt es keine Mehrheit im Senat: Sowohl Republikaner als auch Demokraten h\u00e4tten dann 50 Sitze. Die entscheidende Stimme h\u00e4tte dann die Vize-Pr\u00e4sidentin: die demokratische Kamala Harris. Aktuell sieht es jedoch nicht so aus, als w\u00fcrde dieser Fall eintreten: Der republikanische Senator David Perdue erreicht die 50-Prozent-Marke zwar\u00a0nicht, f\u00fchrt aber mit 49,7 Prozent vor seinem demokratischen Herausforderer Jon Ossoff mit 48 Prozent.<\/p>\n<p>Das Rennen um den zweiten Sitz k\u00f6nnte f\u00fcr die Demokraten jedoch zum Erfolg f\u00fchren: Raphael Warnock f\u00fchrt mit 32,9 Prozent gegen\u00fcber der republikanischen Amtsinhaberin mit Kelly Loeffler mit aktuell 25,9 Prozent. Hier sind Ergebnisse so niedrig, da insgesamt vier Kandidaten, zwei Demokraten und zwei Republikaner, antraten. Zur Stichwahl stehen jedoch nur noch Warnock und Loeffler. Der US-Senat setzt sich zusammen aus 100 Senatoren, jeweils zwei aus jedem Bundesstaat. Er bildet die zweite Parlamentskammer neben dem Repr\u00e4sentantenhaus. Bisher hatten die Republikaner eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen.<\/p>\n<p>Prognose: Trump gewinnt in Alaska<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich nach Prognosen von Fernsehsendern die Mehrheit im Bundesstaat Alaska gesichert. Das ging am Mittwoch aus \u00fcbereinstimmenden Vorhersagen der Sender CNN und NBC auf Grundlage der bisherigen Stimmausz\u00e4hlungen und W\u00e4hlerbefragungen hervor.\u00a0Die Nachrichtenagentur AP meldete zun\u00e4chst noch keinen Gewinner in Alaska. Bei Ausz\u00e4hlung von etwa 71 Prozent der Stimmen bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl vom 3. November f\u00fchrte Trump mit einem Anteil von 56,9 Prozent vor Biden mit 39,1 Prozent.<\/p>\n<p>Insgesamt steht der demokratische Kandidat Joe Biden als Wahlsieger fest, mit 279 Stimmen f\u00fcr die Wahlversammlung im Dezember. F\u00fcr die Mehrheit reichen die Stimmen von 270 dieser Wahlleute.<\/p>\n<p>Alaska gilt als sichere Bastion der Republikaner. Die drei Wahlleute des d\u00fcnn besiedelten Staates am nordwestlichsten Rand der USA gingen bereits 2016 mit einer deutlichen Mehrheit an Trump. Auch alle Umfragen sahen den Republikaner erneut in F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Bidens Vorsprung schrumpft in Arizona und w\u00e4chst in Georgia<\/p>\n<p>Acht Tage nach der Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA ist die Ausz\u00e4hlung der Stimmen in vielen Bundesstaaten immer noch nicht abgeschlossen. Insgesamt steht der demokratische Kandidat Joe Biden als Wahlsieger fest, mit 279 Stimmen f\u00fcr die Wahlversammlung im Dezember. F\u00fcr die Mehrheit reichen 270 dieser Wahlleute. Abgesehen von Alaska sind in allen noch offenen Staaten mindestens 98 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>In Georgia, mit 16 Stimmen f\u00fcr die Wahlversammlung, vergr\u00f6\u00dferte sich Bidens Vorsprung auf gut 14.100 Stimmen. Das bedeutet 49,5 Prozent f\u00fcr Biden und 49,2 Prozent f\u00fcr Amtsinhaber Donald Trump. Mit Blick auf das sehr knappe Ergebnis hat die Regierung in diesem US-Staat bereits eine Neuausz\u00e4hlung der Stimmen angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>In Arizona geht es um 11 Wahlleute. Der zu Beginn der Ausz\u00e4hlung deutliche Vorsprung f\u00fcr Biden schrumpfte weiter auf zuletzt 12.813 Stimmen. Das sind 49,4 Prozent f\u00fcr Biden und 49 Prozent f\u00fcr Trump. Die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender Fox hatten in Arizona bereits in der Wahlnacht eine Entscheidung f\u00fcr Biden gemeldet, andere Medien blieben dagegen zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n<p>In North Carolina mit 15 Wahlleuten f\u00fchrt Trump mit rund 74.900 Stimmen Vorsprung und h\u00e4lt einen Anteil von 50 Prozent. Biden hatte 48,7 Prozent. In dem d\u00fcnn besiedelten Alaska sind drei Stimmen f\u00fcr die Wahlversammlung zu vergeben. Bei Ausz\u00e4hlung von etwa 71 Prozent der Stimmen hat Trump einen klaren Vorsprung von mehr als 46.500, etwas geringer als am Vortag. Zum j\u00fcngsten Zwischenstand entfallen 56,9 Prozent auf den Amtsinhaber und 39,1 Prozent auf Biden.<\/p>\n<p>US-Demokraten behalten Mehrheit im Repr\u00e4sentantenhaus<\/p>\n<p>In den USA haben sich die Demokraten Medienberichten zufolge erneut die Mehrheit im Repr\u00e4sentantenhaus gesichert. Die Partei des designierten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden habe mindestens 218 Sitze gewonnen, meldete die Nachrichtenagentur AP. Sie k\u00f6nne m\u00f6glicherweise noch einige weitere Sitze holen, allerdings werde ihre bisherige Mehrheit vermutlich schrumpfen. Laut AP gewannen die Demokraten jeweils den Sitz f\u00fcr Washington, Arizona und Kalifornien.<\/p>\n<p>Zusammen mit der Pr\u00e4sidentenwahl wurden auch Mandate in Repr\u00e4sentantenhaus und Senat, den beiden Kammern des US-Kongresses, neu vergeben. Im Senat steht die Entscheidung noch aus. Dort haben die Republikaner des amtierenden Pr\u00e4sidenten Donald Trump bislang eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Bei einem Patt kann der Vize-Pr\u00e4sident oder die Vize-Pr\u00e4sidentin die entscheidende Stimme abgeben.<\/p>\n<p>Erneutes St\u00fchler\u00fccken im Pentagon<\/p>\n<p>Nach der Entlassung des US-Verteidigungsministers Mark Esper hat das Wei\u00dfe Haus weitere Schl\u00fcsselpositionen im Pentagon mit Gefolgsleuten des amtieren Pr\u00e4sidenten Donald Trump besetzt. Kash Patel, bislang hochrangiger Berater f\u00fcr Terrorismusbek\u00e4mpfung im Nationalen Sicherheitsrat, werde Stabschef von Christopher Miller, der Espers Nachfolge antritt, erkl\u00e4rte das Pentagon am Dienstag. Nach Espers Abgang sei der hochrangige Politikberater Joseph D. Kernan zur\u00fcckgetreten. Sein Posten f\u00fclle nun Anthony Tata. Der ehemalige Milit\u00e4rgeneral gilt als umstritten, da er den ehemaligen US-Pr\u00e4sidenten Barack Obama als &#8222;Terroristenf\u00fchrer&#8220; bezeichnet hatte.<\/p>\n<p>US-Republikaner verteidigen wichtiges Senatsmandat in North Carolina<\/p>\n<p>Im Kampf um die k\u00fcnftige Mehrheit im m\u00e4chtigen US-Senat haben die Republikaner einen wichtigen Teilerfolg errungen. Nach engem Rennen um einen im Bundesstaat North Carolina zu vergebenen Senatssitz konnte sich der bisherige republikanische Mandatsinhaber Thom Tillis durchsetzen. Sein Konkurrent Cal Cunningham von den Demokraten r\u00e4umte am Dienstag seine Niederlage ein: &#8222;Die W\u00e4hler haben gesprochen, und ich akzeptiere ihre Entscheidung.&#8220;<\/p>\n<p>Tillis&#8216; Sieg bedeutet, dass die Republikaner bei den parallel zur Pr\u00e4sidentschaftswahl vor einer Woche abgehaltenen Kongresswahlen bislang 49 der 100 Sitze im Senat erringen konnten. Die Demokraten stehen derzeit bei 48 Sitzen. Offen ist noch die k\u00fcnftige Besetzung eines im Bundesstaat Alaska zu vergebenden Senatssitzes sowie der zwei Sitze, die dem Bundesstaat Georgia zustehen.<\/p>\n<p>Bisher hat die Republikanische Partei des bei den Wahlen vor einer Woche unterlegenen Pr\u00e4sidenten Donald Trump im Senat eine Mehrheit von 53 der Sitze. Sollten die Republikaner die Kontrolle im Senat behalten, k\u00f6nnten sie Bidens Politik im Kongress blockieren. Damit k\u00f6nnte es f\u00fcr die Demokraten schwieriger werden, einen Wandel etwa bei der Klimapolitik oder einen Ausbau der Gesundheitsversorgung vorzunehmen.<\/p>\n<p>Rund 80 Prozent der Amerikaner erkennen Biden als Wahlsieger an<\/p>\n<p>Der designierte US-Pr\u00e4sident Joe Biden wird einer Umfrage zufolge von knapp 80 Prozent der Amerikaner als k\u00fcnftiger Pr\u00e4sident der USA anerkannt. Eine Reuters\/Ipsos-Meinungsumfrage ergab am Dienstag, dass 79 Prozent der W\u00e4hler in den USA glauben, dass Biden die Pr\u00e4sidentschaftswahl am 3. November f\u00fcr sich entschieden habe. Weitere 13 Prozent sagten, dass der Wahlausgang noch offen sei. Rund f\u00fcnf Prozent der Befragten gaben an, sie w\u00fcssten nicht, wer gewonnen habe und drei Prozent gehen davon aus, dass Amtsinhaber Donald Trump eine zweite Amtszeit bestreiten werde.<\/p>\n<p>Die Umfrage ergab auch, dass 72 Prozent der US-B\u00fcrger der Meinung sind, dass der Verlierer der Wahl eine Niederlage eingestehen m\u00fcsse. Von den Befragten glauben 60 Prozent an einen friedlichen Machtwechsel, wenn Trumps Amtszeit am 20. Januar endet. In Bezug auf Trumps Vorwurf der Wahlmanipulation zeigt sich, dass 70 Prozent der Amerikaner \u2013 darunter 83 Prozent der Demokraten und 59 Prozent der Republikaner \u2013 darauf vertrauen, dass die lokalen Wahlm\u00e4nner &#8222;ihre Arbeit ehrlich machen&#8220;.<\/p>\n<p>Biden bezeichnet Trumps Verhalten nach Wahl als &#8222;Peinlichkeit&#8220;<\/p>\n<p>Der neugew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat die Weigerung von Amtsinhaber Donald Trump, seine Wahlniederlage anzuerkennen, als &#8222;Peinlichkeit&#8220; bezeichnet.\u00a0&#8222;Ich denke nur, offen gesagt, dass es besch\u00e4mend ist&#8220;,\u00a0sagte Biden am Dienstag, als er bei einer Pressekonferenz nach Trumps Verhalten gefragt wurde. Es werde sich auch negativ auf das &#8222;Verm\u00e4chtnis&#8220; des Pr\u00e4sidenten auswirken, so Biden. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Weiterer Republikaner verteidigt Sitz im US-Senat<\/p>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass der gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden sich mit einem von Republikanern kontrollierten Senat arrangieren muss, ist weiter gestiegen. Am Dienstag war klar, dass ein weiterer republikanischer Senator seinen Sitz verteidigen konnte. Im Bundesstaat North Carolina gratulierte der Demokrat Cal Cunnigham dem Amtsinhaber Thom Tillis zum Wahlsieg.<\/p>\n<p>Die Republikaner kommen damit nach der Wahl auf 49 Sitze im Senat und die Demokraten auf 48. Drei Rennen sind noch offen. Bei einem davon, in Alaska, liegt der republikanische Senator Dan Sullivan vorn. In Georgia m\u00fcssen die Republikaner David Perdue und Kelly Loeffler Anfang Januar in eine Stichwahl gegen ihre demokratischen Herausforderer.<\/p>\n<p>Die Demokraten haben also rein rechnerisch weiter die Chance auf eine Mehrheit im Senat \u2013 allerdings werden den Republikanern gute Chancen beigemessen, ihre Sitze zu behalten. Der Senat ist extrem wichtig f\u00fcr einen Pr\u00e4sidenten: Er best\u00e4tigt seine Kandidaten f\u00fcr Regierungs- und Richterposten und kann Gesetzesvorhaben blockieren. Die Demokraten hatten sich vor der Wahl gro\u00dfe Hoffnungen gemacht, sich die Mehrheit im Senat zur\u00fcckzuholen und Biden damit bei einem Wahlsieg den Weg zu gro\u00df angelegten Reformen zu er\u00f6ffnen. Umfragen best\u00e4rkten sie darin \u2013 mehrere republikanische Senatoren, die als Wackelkandidaten galten, konnten jedoch ihre Sitze verteidigen.<\/p>\n<p>Aktuell halten die Republikaner die Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Bereits absehbar ist, dass sie im n\u00e4chsten Senat auf maximal 52 Sitze kommen k\u00f6nnen. Den Demokraten w\u00fcrden mit Joe Biden im Wei\u00dfen Haus 50 Sitze f\u00fcr die Kontrolle \u00fcber den Senat reichen: Bei einem Patt von 50 zu 50 Stimmen k\u00f6nnte Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris auf ihrer Seite eingreifen.<\/p>\n<p>Bidens Vorsprung in Arizona schrumpft<\/p>\n<p>Im US-Bundesstaat Arizona sind noch nicht alle Wahlzettel ausgewertet. Mit bislang 98 Prozent der ausgez\u00e4hlten Stimmen schrumpft dem Datenanbieter Edison Research zufolge Joe Bidens Vorsprung auf 49,4 Prozent von 49,5 Prozent. Donald Trump liegt weiter bei 49,0 Prozent.<\/p>\n<p>Trump strengt erneut Klage in Michigan an<\/p>\n<p>Das Wahlkampfteam von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gibt eine Klage wegen unrechtm\u00e4\u00dfiger Stimmabgabe im US-Bundesstaat Michigan bekannt. Die Wahlergebnisse aus Michigan d\u00fcrften erst best\u00e4tigt werden, wenn \u00fcberpr\u00fcft worden sei, ob alle Stimmen rechtm\u00e4\u00dfig abgegeben wurden, hei\u00dft es. Bereits w\u00e4hrend der Ausz\u00e4hlung wollte Trump einen Stopp der Stimmen-Ausz\u00e4hlung in dem Bundesstaat erwirken, eine Richterin wies die Klage ab.<\/p>\n<p>Mitglied der US-Wahlkommission fordert Kooperation mit Biden<\/p>\n<p>Die Weigerung der amtierenden US-Regierung, mit dem gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Joe Biden zusammenzuarbeiten, st\u00f6\u00dft nun auch auf Kritik aus der amerikanischen Wahlkommission. Das demokratische Kommissionsmitglied Ellen Weintraub forderte, Biden m\u00fcsse \u2013 wie f\u00fcr einen k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten \u00fcblich \u2013Zugang zu Regierungseinrichtungen und Informationen bekommen. Jede Stunde Verz\u00f6gerung mache es f\u00fcr die k\u00fcnftige Regierung schwieriger, mit ihrem offiziellen Dienstantritt im Januar komplexe Probleme wie die Corona-Pandemie anzugehen.<\/p>\n<p>Ein gew\u00e4hlter Pr\u00e4sident und sein Team bekommen \u00fcblicherweise schnell Zugang zur Regierungs-Infrastruktur, um die Macht\u00fcbergabe vorzubereiten. Die Erlaubnis dazu gibt die Beh\u00f6rde General Services Administration (GSA). Angesichts von Trumps Haltung weigert sich GSA-Chefin Emily Murphy bisher, die n\u00f6tigen Unterlagen f\u00fcr den \u00dcbergangsprozess zu unterzeichnen.<\/p>\n<p>Biden telefoniert mit Merkel, Macron und Johnson<\/p>\n<p>Der designierte US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat am Dienstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Gro\u00dfbritanniens Premierminister Boris Johnson telefoniert. &#8222;Die Bundeskanzlerin brachte den Wunsch nach einer engen und vertrauensvollen k\u00fcnftigen Zusammenarbeit zum Ausdruck&#8220;, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Merkel und Biden seien sich einig gewesen, &#8222;dass der transatlantischen Zusammenarbeit angesichts der Vielzahl globaler Herausforderungen eine hohe Bedeutung zukommt&#8220;. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Rechtsberater Bidens geben Klagen gegen Wahlen keine Chance<\/p>\n<p>Eine Amts\u00fcbernahme des gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden kann nach Ansicht seiner Rechtsberater auch mit juristischen Mitteln nicht verhindert werden. Das Team Bidens sei darauf vorbereitet, dass die Republikanische Partei von Amtsinhaber Donald Trump weiter versuchen werde, mit Klagen &#8222;f\u00fcr Verwirrung zu sorgen&#8220;, sagte die Leiterin von Bidens juristischem Team, Dana Remus, auf einer Pressekonferenz am Dienstag. &#8222;Aber am Ende des Tages haben sie keine Beweise und werden keine Chance haben.&#8220;<\/p>\n<p>Bidens Berater Bob Bauer sagte, in Georgia, Montana und Pennsylvania seien bereits mehrere Klagen von Republikanern gegen die Ausz\u00e4hlung der Stimmen bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl der vergangenen Woche aus Mangel an stichhaltigen Belegen abgewiesen worden. In keinem Fall h\u00e4tten der behauptete Wahlbetrug oder andere Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten nachgewiesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch die Neuausz\u00e4hlung von Stimmen in einzelnen Staaten werde nichts am Wahlsieg f\u00fcr Biden \u00e4ndern, sagte Bauer. Bei allen bisherigen Neuausz\u00e4hlungen seit 2.000 habe es lediglich Ver\u00e4nderungen im Umfang von maximal einigen Hundert Stimmen gegeben. Bei den juristischen Vorst\u00f6\u00dfen der Republikaner handle es sich um aussichtslose Man\u00f6ver und &#8222;politisches Theater&#8220;, sagte Bauer, der auch als Anwalt f\u00fcr Expr\u00e4sident Barack Obama t\u00e4tig war. &#8222;Unsere Beweismittel sind die vielen Menschen, die Biden gew\u00e4hlt haben \u2013 ihre Beweismittel existieren nicht.&#8220;<\/p>\n<p>US-Justizminister erlaubt Staatsanw\u00e4lten Ermittlungen zu Wahlbetrug<\/p>\n<p>US-Justizminister William Barr hat Medienberichten zufolge Staatsanw\u00e4lten die Erlaubnis erteilt, Vorw\u00fcrfe \u00fcber Wahlbetrug noch vor der Bekanntgabe der Endergebnisse zu untersuchen. Solche Verfahren d\u00fcrften aufgenommen werden, wenn es &#8222;klare und offenbar glaubw\u00fcrdige Vorw\u00fcrfe \u00fcber Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten&#8220; gebe, die den Wahlausgang in einem Bundesstaat beeinflusst haben k\u00f6nnten, hie\u00df es in dem Schreiben des Ministers an Staatsanw\u00e4lte. Das berichteten am Montagabend (Ortszeit) unter anderem die &#8222;Washington Post&#8220; und das &#8222;Wall Street Journal&#8220;. Laut der Nachrichtenagentur Reuters\u00a0mahnte er gleichzeitig, keine &#8222;fantasievollen oder weit hergeholten&#8220; Klagen zu verfolgen.<\/p>\n<p>Normalerweise d\u00fcrfen Staatsanw\u00e4lte erst t\u00e4tig werden, sobald Endergebnisse vorliegen. Das k\u00f6nnte nach der Wahl vom 3. November, je nach \u00f6rtlicher Rechtslage, noch Tage oder Wochen dauern. Die Bundesstaaten m\u00fcssen ihre beglaubigten Endergebnisse bis sp\u00e4testens 8. Dezember nach Washington gemeldet haben. Der bei der Wahl unterlegene Amtsinhaber Donald Trump behauptet, dass es bei der Pr\u00e4sidentenwahl massiven Wahlbetrug gegeben habe. Er hat f\u00fcr seine Vorw\u00fcrfe bislang keine stichhaltigen Beweise vorgelegt.<\/p>\n<p>Trump-Team reicht weitere Klagen ein<\/p>\n<p>Das Wahlkampfteam um US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat unterdessen beim Bundesgericht in Pennsylvania Klage gegen die Stimmausz\u00e4hlung wegen angeblicher Wahlunregelm\u00e4\u00dfigkeiten eingereicht. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Fox News schaltet von Pressekonferenz des Trump-Wahlkampfteams weg<\/p>\n<p>Angesichts unbelegter Anschuldigungen \u00fcber systematischen Betrug bei der US-Wahl hat der konservative TV-Sender Fox News von einer Pressekonferenz mit dem Wahlkampfteam von Pr\u00e4sident Donald Trump weggeschaltet. Nachdem Sprecherin Kayleigh McEnany den Demokraten von Wahlsieger Joe Biden zu Beginn unterstellte, dass diese Betrug guthei\u00dfen w\u00fcrden, unterbrach Moderator Neil Cavuto: &#8222;Wenn sie nicht mehr Details hat, um das zu belegen, kann ich Ihnen das nicht mit gutem Gewissen weiter zeigen&#8220;.<\/p>\n<p>Man werde nur weiter \u00fcber die Pressekonferenz berichten, wenn Belege f\u00fcr die Behauptungen geliefert w\u00fcrden. &#8222;Nicht so schnell&#8220;, sagte Cavuto weiter, es folgte Werbung. Sp\u00e4ter bekr\u00e4ftigte der Moderator seine Haltung und sagte, es gebe keine Beweise f\u00fcr die Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<p>McConnell: Trump hat zu &#8222;100 Prozent&#8220; Recht auf juristisches Vorgehen nach Wahl<\/p>\n<p>Der republikanische Mehrheitsf\u00fchrer im US-Senat, Mitch McConnell, hat das juristische Vorgehen von Pr\u00e4sident Donald Trump gegen den Ausgang der Pr\u00e4sidentschaftswahl verteidigt. &#8222;Pr\u00e4sident Trump hat zu 100 Prozent das Recht, Vorw\u00fcrfe von Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten zu pr\u00fcfen und seine rechtlichen M\u00f6glichkeiten abzuw\u00e4gen&#8220;, sagte McConnell am Montag im Senat in Washington.<\/p>\n<p>Sollte es Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten von einem Ausma\u00df gegeben haben, das den Ausgang der Wahl beeinflusse, sollte &#8222;jeder Amerikaner&#8220; wollen, dass dies ans Licht komme, f\u00fchrte der einflussreiche Politiker aus. &#8222;Einige wenige&#8220; rechtliche Schritte des Pr\u00e4sidenten w\u00fcrden nicht &#8222;das Ende der Republik&#8220; bedeuten. Von Wahl-&#8222;Betrug&#8220; sprach McConnell im Gegensatz zum Pr\u00e4sidenten nicht. Die Wahlbeh\u00f6rden haben keinen gr\u00f6\u00dferen Fall von Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten gemeldet.<\/p>\n<p>Republikanische Senatorin gratuliert Biden zum Wahlsieg<\/p>\n<p>Die einflussreiche republikanische Senatorin Susan Collins gratuliert dem Demokraten Joe Biden zu dessen &#8222;offensichtlichem Sieg&#8220;. Sie dringt auf einen \u00dcbergangsprozess, der gew\u00e4hrleiste, dass Biden und dessen Stellvertreterin Kamala Harris wie vorgesehen am 20. Januar die Regierung \u00fcbernehmen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig r\u00e4umt sie aber auch ein, dass Trump die Gelegenheit bekommen sollte, die Ergebnisse der Pr\u00e4sidentenwahl vom vergangenen Dienstag anzufechten. Trump weigert sich bislang, seine Niederlage anzuerkennen. Er hat mehrfach von Wahlbetrug gesprochen, ohne Belege f\u00fcr seine Behauptung zu liefern.<\/p>\n<p>Insider: Juristen Anw\u00e4rter auf Schl\u00fcsselposten in Bidens Regierung<\/p>\n<p>Bei der Besetzung von Schl\u00fcsselresorts in der k\u00fcnftigen Regierung des designierten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden tun sich erste Favoriten hervor. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>US-Beh\u00f6rde verweigert Biden-Team Brief f\u00fcr Arbeitsaufnahme<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Verz\u00f6gerung f\u00fcr den Machtwechsel im Wei\u00dfen Haus: Die Leitung der f\u00fcr die US-Regierungsgeb\u00e4ude zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde soll sich einem Medienbericht zufolge weigern, einen Brief zu unterschreiben, mit dem das Biden-\u00dcbergangsteam Zugang zu US-Beh\u00f6rden erh\u00e4lt und somit formal diese Woche die Arbeit aufnehmen kann. Dies sei ein weiteres Zeichen daf\u00fcr, dass Amtsinhaber Donald Trump den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden nicht anerkenne und die \u00dcbergabe der Macht st\u00f6ren k\u00f6nnte, schreibt die &#8222;Washington Post&#8220; in ihrer Online-Ausgabe vom Montag.<\/p>\n<p>Ein solcher Brief der Beh\u00f6rde General Services Administration (GSA) kommt der Zeitung zufolge einer formalen Erkl\u00e4rung der US-Regierung \u00fcber den Sieger der Pr\u00e4sidentenwahl gleich. Der amtierende US-Pr\u00e4sident Trump versucht, den Wahlsieg Bidens mit rechtlichen Mitteln noch zu verhindern.<\/p>\n<p>Die GSA, so schreibt die &#8222;Washington Post&#8220;, hat nach der Wahl eines neuen Pr\u00e4sidenten die Rolle, mit der Erkl\u00e4rung des &#8222;anscheinenden Siegers&#8220; einer Pr\u00e4sidentenwahl dem Team des Gewinners Zug\u00e4nge zu Regierungsgeb\u00e4uden, E-Mails, Regierungsbeamten und Computersystemen zu gew\u00e4hren, zuvor genehmigte Gelder f\u00fcr Geh\u00e4lter und Verwaltung freizugeben und R\u00e4ume in jeder US-Beh\u00f6rde zu schaffen. Eine neue Regierung aufzubauen ist dem Bericht zufolge in diesem Jahr mit einer Summe von 9,9 Millionen Dollar (etwa 8,3 Millionen Euro) veranschlagt.<\/p>\n<p>Biden pr\u00e4sentiert Corona-Expertenrat<\/p>\n<p>Der gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat am Montag seinen Expertenrat zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie vorgestellt. &#8222;Ich werde mich von der Wissenschaft und von Experten informieren lassen&#8220;, erkl\u00e4rte Biden in einer Pressemitteilung. Der Expertenrat solle dabei unterst\u00fctzen, die Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen der neuen Regierung zu gestalten. Dabei gehe es vor allem darum, steigende Infektionszahlen unter Kontrolle zu bringen, die Entwicklung und Verteilung von sicheren und wirksamen Impfstoffen zu f\u00f6rdern und gef\u00e4hrdete Bev\u00f6lkerungsgruppen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der neue Expertenrat soll eine Dreierspitze aus Vivek Murthy, David Kessler und Marcella Nunez-Smith bekommen. Murthy war von 2014 bis 2017 oberster Gesundheitsbeamter der US-Regierung, Kessler leitete fr\u00fcher die Lebens- und Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA und Nunez-Smith ist Professorin an der Yale University, wo sie unter anderem zur Gesundheitsf\u00f6rderung von marginalisierten Bev\u00f6lkerungsgruppen forscht. Zehn weitere Mitglieder geh\u00f6ren dem Gremium an, viele arbeiteten bereits f\u00fcr fr\u00fchere US-Regierungen. Die Pandemie sei eine der wichtigsten Herausforderungen f\u00fcr die neue Regierung, schrieb Biden. Im Wahlkampf hatte er immer wieder versprochen, er werde den Empfehlungen der Wissenschaft folgen, um die Pandemie zu bek\u00e4mpfen. Dem amtierenden US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump hatte er v\u00f6lliges Versagen vorgeworfen.<\/p>\n<p>Kanzlerin Merkel gratuliert Biden und Harris in Ansprache<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Joe Biden zum Sieg bei der US- Pr\u00e4sidentenwahl gratuliert: &#8222;Ich erinnere mich gerne an gute Gespr\u00e4che mit ihm&#8220;, sagte sie in einem kurzen Statement am Vormittag in Berlin. Merkel und Biden kennen sich noch aus der Zeit, als Barack Obama der Pr\u00e4sident der USA war. Damals war Joe Biden sein Vizepr\u00e4sident und kam zu einem Gespr\u00e4ch ins Kanzleramt nach Berlin.<\/p>\n<p>Angela Merkel: Die Bundeskanzlerin hat Harris und Biden zum Sieg gratuliert. (Quelle: Michael Kappeler\/Reuters)<\/p>\n<p>Merkel betonte weiter, sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Biden und der designierten US-Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris: &#8222;Ich freue mich, Sie kennenzulernen.&#8220; Die Wahl der neuen Vizepr\u00e4sidentin sei f\u00fcr viele Menschen eine Inspiration, &#8222;ein Beispiel f\u00fcr die M\u00f6glichkeiten Amerikas&#8220;, so Merkel.<\/p>\n<p>Zugleich forderte die Kanzlerin einen engen transatlantischen Schulterschluss. &#8222;Die USA und Deutschland als Teil der EU m\u00fcssen zusammenstehen, um die gro\u00dfen Herausforderungen unserer Zeit zu bew\u00e4ltigen&#8220;, sagte sie. Man m\u00fcsse &#8222;Seite an Seite&#8220; die Corona-Krise, die Erderw\u00e4rmung und den internationalen Terrorismus bew\u00e4ltigen und f\u00fcr eine &#8222;offene Weltwirtschaft und freien Handel&#8220; k\u00e4mpfen. Dies sei die Grundlage des Wohlstands auf beiden Seiten des Atlantiks. Beim Thema Verteidigung und Sicherheit wandte sie sich an Deutschland und die EU: &#8222;Wir m\u00fcssen mehr Verantwortung \u00fcbernehmen.&#8220;\u00a0Hintergrund ist unter anderem die Forderung der USA nach h\u00f6heren Verteidigungsausgaben der Europ\u00e4er, die auch von Biden erhoben wird.<\/p>\n<p>Kein Kommentar von Russland zur US-Wahl-Ergebnis<\/p>\n<p>Russland h\u00e4lt sich weiterhin mit einem Kommentar zur US-Wahl zur\u00fcck. Man werde sich erst dann \u00e4u\u00dfern, wenn ein offizielles Endergebnis vorliege, sagt Pr\u00e4sidialamtssprecher Dmitri Peskow. Pr\u00e4sident Wladimir Putin habe mehrfach erkl\u00e4rt, er sei bereit, mit jedem Staatsoberhaupt der USA zusammenzuarbeiten. Russland hoffe auf einen Dialog und eine Normalisierung der Beziehungen. Seit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland 2014 ist das Verh\u00e4ltnis zwischen den F\u00fchrungen in Moskau und Washington schwer belastet.<\/p>\n<p>Biden soll First Pitch in Washington werfen<\/p>\n<p>Der neue US-Pr\u00e4sident Joe Biden soll vor dem Auftaktspiel der Washington Nationals in der neuen Saison der Major League Baseball (MLB) den First Pitch werfen. Der Hauptstadtklub gab bei Twitter bekannt, dass der Nachfolger von Donald Trump eingeladen worden sei, die Tradition am 1. April 2021 gegen die New York Mets fortzusetzen. Allerdings warf Trump nie einen First Pitch. In diesem Jahr hatte er den New York Yankees f\u00fcr die Zeremonie erst zu- und dann wieder abgesagt.<\/p>\n<p>Die Nationals entschieden sich vor der abgelaufenen Saison bezeichnenderweise f\u00fcr den renommierten US-Virologen Anthony Fauci.Der bislang letzte US-Pr\u00e4sident, der einen &#8222;Ceremonial First Pitch&#8220; warf, war Barack Obama 2010 im Nationals Park. Danach kamen lediglich die beiden ehemaligen Amtsinhaber George Bush und George W. Bush zum Einsatz.<\/p>\n<p>Trump postet Videos, die Wahlbetrug belegen sollen<\/p>\n<p>Trotz seiner Wahlniederlage sieht sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump noch immer im Machtkampf mit seinem Herausforderer Joe Biden. Nach der Siegesrede Bidens war der Mann im Wei\u00dfen Haus zun\u00e4chst still geblieben. Doch Sonntagnacht, Montagmorgen in Deutschland, meldete er sich bei Twitter zur\u00fcck und und lie\u00df erkennen, dass er sich weiter als Opfer systematischen Wahlbetrugs sieht. In den von ihm abgesetzten Tweets, mit Videos des Senders Fox News, schien Trump konservative Unterst\u00fctzer zu zitieren, die seine Behauptungen st\u00fctzen sollen. Der 74-J\u00e4hrige bleibt seit Tagen stichhaltige Beweise schuldig.<\/p>\n<p>US-Medien berichten unterdessen davon, dass Trumps Umfeld versucht, auf den Pr\u00e4sidenten einzuwirken. Besonders seinen Familienmitgliedern wird gro\u00dfer Einfluss auf Trump nachgesagt. Nach Darstellung des TV-Senders CNN legte First Lady Melania ihrem Mann nahe, seine Niederlage zu akzeptieren. Trumps Berater Jason Miller wies den Bericht auf Twitter als &#8222;Fake News&#8220; zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Trump fordert weiter in mehreren US-Bundesstaaten die Neuausz\u00e4hlung der Stimmen. Seine bislang unbegr\u00fcndete Anschuldigung des Wahlbetrugs wolle er au\u00dferdem mit Todesanzeigen Verstorbener belegen, deren Stimme dennoch gez\u00e4hlt worden sei, erkl\u00e4rt er. Zudem wolle Trump seine Anh\u00e4nger mit Veranstaltung im Stile seiner gro\u00dfen Wahlkampf-Events zur Unterst\u00fctzung bei den angestrebten Rechtsstreitigkeiten aufrufen, k\u00fcndigt Trumps Wahlkampfsprecher Tim Murtaugh an.<\/p>\n<p>Maas: Gerichtsbeschluss w\u00fcrde Legitimit\u00e4t der Wahl best\u00e4tigen<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas sieht denkbare rechtliche Auseinandersetzungen um den Ausgang der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl gelassen. &#8222;Vielleicht sei das auch ganz gut, wenn Gerichte am Schluss das Wahlergebnis best\u00e4tigen. Das erh\u00f6ht noch einmal die Legitimit\u00e4t des gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten&#8220;, sagte der SPD-Politiker am Montag im Deutschlandfunk. &#8222;Und dann werden es hoffentlich irgendwann alle akzeptieren.&#8220;<\/p>\n<p>Mit Biden erg\u00e4ben sich &#8222;viele neue Chancen&#8220; f\u00fcr Deutschland, die Europ\u00e4er und die internationale Zusammenarbeit insgesamt, sagte Maas im Deutschlandfunk. Biden sei ein \u00fcberzeugter Multilateralist, der wisse, dass die &#8222;grenzenlosen&#8220; Herausforderungen Globalisierung, Klimawandel, Migration und Digitalisierung auch internationale L\u00f6sungen brauchen.<\/p>\n<p>Ex-Pr\u00e4sident Bush gratuliert Biden und Harris zum Sieg<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident George W. Bush hat dem Demokraten Joe Biden zum Sieg bei der US-Pr\u00e4sidentenwahl gratuliert. Er habe mit dem &#8222;gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten&#8220; Biden und mit der gew\u00e4hlten Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris gesprochen, teilte der letzte noch lebende republikanische Ex-Pr\u00e4sident mit. &#8222;Obwohl wir politische Differenzen haben, wei\u00df ich, dass Joe Biden ein guter Mann ist.&#8220; Bush gratulierte auch dem unterlegenen Amtsinhaber Donald Trump und dessen Unterst\u00fctzern zu deren Wahlkampf. &#8222;Er hat die Stimmen von mehr als 70 Millionen Amerikanern gewonnen \u2013 eine au\u00dfergew\u00f6hnliche politische Leistung.&#8220;<\/p>\n<p>Bush verwies darauf, dass Trump das Recht habe, Neuausz\u00e4hlungen zu beantragen und juristische Schritte zu ergreifen. Der Ex-Pr\u00e4sident schrieb aber auch: &#8222;Das amerikanische Volk kann darauf vertrauen, dass diese Wahl grunds\u00e4tzlich fair war, dass ihre Integrit\u00e4t gewahrt wird und dass ihr Ergebnis klar ist.&#8220; Trump sieht sich durch Betrug um seinen Sieg bei der Wahl vom Dienstag gebracht. Er hat f\u00fcr diese Vorw\u00fcrfe aber keinerlei Beweise vorgelegt.<\/p>\n<p>Bush teilte mit, Biden habe im Gespr\u00e4ch mit ihm betont, dass er als Demokrat kandidiert habe, aber f\u00fcr alle Amerikaner regieren werde. &#8222;Ich habe ihm dasselbe angeboten, was ich auch den Pr\u00e4sidenten Trump und Obama angeboten habe: meine Gebete f\u00fcr seinen Erfolg und mein Versprechen, ihm auf jede erdenkliche Weise zu helfen.&#8220; George W. Bush war von 2001 bis 2009 Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten. Auf ihn folgte der Demokrat Barack Obama im Wei\u00dfen Haus.<\/p>\n<p>Ex-Au\u00dfenministerin Condoleezza Rice gratuliert Biden und Harris<\/p>\n<p>Die prominente Republikanerin und ehemalige Au\u00dfenministerin Condoleezza Rice hat auf Twitter dem demokratischen Wahlsiegern gratuliert sowie dem amerikanischen Volk, das mit einer Rekord-Wahlbeteiligung gezeigt habe, wie stark und lebendig die amerikanische Demokratie sei. &#8222;Lasst uns jetzt zusammenstehen f\u00fcr das Allgemeinwohl, mit Empathie und Respekt f\u00fcreinander&#8220;, schrieb Rice.<\/p>\n<p>Congratulations President-elect @JoeBiden and Vice President-elect @KamalaHarris, and to the American people who voted in record numbers showing the strength and vibrancy of our democracy.\u2014 Condoleezza Rice (@CondoleezzaRice) November 9, 2020<\/p>\n<p>Maas sieht keine Chance mehr f\u00fcr Trump: &#8222;Unangenehmes Nachspiel&#8220;<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas sieht keine Chance mehr f\u00fcr Donald Trump, seine Abwahl als US-Pr\u00e4sident noch auf dem Rechtsweg r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. &#8222;Das was jetzt kommt, ist ein unangenehmes Nachspiel. Das wird an dem Ergebnis, an dem Wahlergebnis, nichts mehr \u00e4ndern&#8220;, sagte Maas am Sonntagabend in der ARD-Sendung &#8222;Anne Will&#8220;. &#8222;Joe Biden wird der n\u00e4chste Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.&#8220;\u00a0Hier lesen Sie die gesamte TV-Kritik zu &#8222;Anne Will&#8220;.<\/p>\n<p>Edison Research: Trump holt in Arizona weiter auf<\/p>\n<p>Im US-Bundesstaat Arizona liegt dem Datenanbieter Edison Research zufolge nach Ausz\u00e4hlung von 98 Prozent der Stimmen Biden mit 49,5 Prozent knapp vor Trump mit 49,0 Prozent.<\/p>\n<p>Biden setzt Impfstoffprogramm fort<\/p>\n<p>Joe Biden will das unter Donald Trump aufgesetzte Impfstoffprogramm &#8222;Operation Warp Speed&#8220; fortf\u00fchren. &#8222;Wie wir bereits im September gesagt haben, haben die medizinischen Berater Briefings von Unternehmen erhalten, die an der Herstellung von Impfstoffen arbeiten&#8220;, sagt Bidens Sprecher Andrew Bates.<\/p>\n<p>Biden setze sich daf\u00fcr ein, so schnell wie m\u00f6glich zur Entwicklung eines sicheren und wirksamen Coronavirus-Impfstoffs beizutragen. Daher habe er sich bereits vor der Wahl mit den f\u00fchrenden Arzneimittelherstellern getroffen.<\/p>\n<p>Chinesische Medien: China offen f\u00fcr Handelsgespr\u00e4che mit Biden<\/p>\n<p>Chinesische Staatsmedien regieren optimistisch auf den Sieg des Demokraten Joe Biden. &#8222;Es liegt im gemeinsamen Interesse der Menschen aus beiden L\u00e4ndern und der internationalen Gemeinschaft, dass die Beziehung zwischen China und den USA verbessert und verl\u00e4sslich wird&#8220;, schreibt die staatlich gef\u00f6rderte Zeitung Global Times zum Wahlsieg Bidens. Die Wiederbelebung der Handelsgespr\u00e4che sei entscheidend, um das Verst\u00e4ndnis und das Vertrauen in die Beziehung zwischen China und den USA wiederherzustellen, berichtet China Daily, die offizielle englischsprachige Zeitung des Landes.<\/p>\n<p>Washington Nationals laden Joe Biden f\u00fcr ersten Pitch der Saison ein<\/p>\n<p>Der scheidende US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist nach Angaben der US-Nachrichtenagentur AP der einzige Pr\u00e4sident seit 1910, der keinen ersten Pitch geworfen hat, wenn es in Washington ein Profi-Team gab. Biden spielte als Kind Baseball und d\u00fcrfte damit eine bessere Figur machen als etwa zu Beginn der vergangenen Saison der US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci. Dessen Wurf ging weit am F\u00e4nger vorbei und sorgte f\u00fcr Spott &#8211; unter anderem von Trump.<\/p>\n<p>Estlands Finanzminister spricht von Wahlbetrug in den USA<\/p>\n<p>Ein Streit \u00fcber die US-Wahl spaltet die estnische Regierungskoalition. Finanzminister Martin Helme von der rechten Ekre-Partei erkl\u00e4rt dem Nachrichtenportal Delfi zufolge, dass es seiner Meinung nach &#8222;gar keinen Zweifel gibt, dass die Wahlen manipuliert wurden&#8220;. Innenminister Mart Helme \u2013 sein Vater \u2013 nannte seinerseits Biden korrupt. Ministerpr\u00e4sident J\u00fcri Ratas und Pr\u00e4sidentin Kersti Kaljulaid verurteilten die Aussagen, Au\u00dfenminister Urmas Reinsalu nannte sie &#8222;verr\u00fcckt&#8220;. Estland ist Nato- und EU-Mitglied.<\/p>\n<p>Laschet: Biden zeigt m\u00f6glichen Wahlsieg mit Mitte-Kurs<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet sieht den Wahlsieg von Biden als Zeichen, dass der Siegeszug von Populisten weltweit gebrochen werden kann. &#8222;Er hat auch bewiesen, man kann auch mit der Mitte Wahlen gewinnen&#8220;, sagt der CDU-Politiker in der ARD. Biden habe gezeigt, dass man einem aggressiven Stil und einem &#8222;Kampf gegen das Establishment&#8220; einen sachlich ruhigen Wahlkampf entgegenstellen k\u00f6nne. Laschet ist Kandidat f\u00fcr den CDU-Vorsitz.<\/p>\n<p>Berlusconi: Arroganz hat Trump den Sieg bei der US-Wahl gekostet<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere italienische Ministerpr\u00e4sident Silvio Berlusconi glaubt, dass Donald Trump die US-Pr\u00e4sidentenwahl unter anderem verloren hat, weil er zu aggressiv und zu arrogant war. &#8222;Ich denke, dass er bei diesen Wahlen auch wegen seiner Haltung gelitten hat, die oft zu aggressiv und oft zu arrogant war&#8220;, sagte Berlusconi am Sonntag dem italienischen TV-Sender Rai. \u00dcber Wahlsieger Joe Biden sagte der 84-J\u00e4hrige, dass dieser mit seiner Absicht, ein Pr\u00e4sident f\u00fcr alle Amerikaner zu sein, &#8222;gut f\u00fcr uns alle&#8220; sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Merkel \u00e4u\u00dfert sich am Montag zu Bidens und Harris&#8216;\u00a0Sieg<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich am Montagvormittag in Berlin zum Sieg von Joe Biden bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl und zur Niederlage von Amtsinhaber Donald Trump \u00e4u\u00dfern. Merkel gratulierte Biden schon am Wochenende demonstrativ herzlich und bot eine enge Zusammenarbeit an. Die Reaktionen in Berlin auf den Ausgang der Wahl in den USA waren von Freude \u00fcber Bidens Sieg und kaum kaschierter Erleichterung \u00fcber das absehbare Ende von Trumps Pr\u00e4sidentschaft gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die traditionell engen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA hatten in den vergangenen Jahren stark gelitten. Trump \u00fcbte immer wieder teils aggressive Kritik an Deutschland. Der Demokrat Biden wurde am Samstag nach einem tagelangen Wahlkrimi zum Sieger der Wahl vom 3. November ausgerufen worden. Am 20. Januar soll er als neuer US-Pr\u00e4sident vereidigt werden.<\/p>\n<p>Trump erneuert Betrugsvorw\u00fcrfe \u2013 Twitter verbirgt Tweets<\/p>\n<p>Erstmals seit der Siegesrede des neu gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden hat sich Amtsinhaber Donald\u00a0Trump\u00a0bei Twitter zu Wort gemeldet und seine Vorw\u00fcrfe des Wahlbetrugs erneuert.\u00a0Trump\u00a0schien am Sonntag in mehreren Tweets Aussagen von konservativen Unterst\u00fctzern zu zitieren, die seine Behauptungen st\u00fctzen sollen. Der 74-J\u00e4hrige hatte sich seit Tagen ohne Belege als Opfer systematischen Wahlbetrugs dargestellt.<\/p>\n<p>US-Medien hatten am Samstag \u00fcbereinstimmend den Demokraten Biden als neu gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten ausgerufen, nachdem dieser sich auch die Wahlm\u00e4nnerstimmen im umk\u00e4mpften Bundesstaat Pennsylvania gesichert hatte. Belege f\u00fcr Wahlbetrug gibt es nicht. Nach Angaben der staatlichen Wahlbeh\u00f6rde habe es insgesamt nur sehr wenige Beschwerden und keine bekannten Betrugsf\u00e4lle gegeben.<\/p>\n<p>Nach Wahlniederlage: Trump geht wieder Golfen<\/p>\n<p>Donald Trump hat am Tag nach seiner Wahlniederlage erneut seinen Golfclub im Bundesstaat Virginia besucht. Der Konvoi sei am Sonntag kurz vor 10 Uhr (Ortszeit\/16.00 MEZ) am Trump National Golfclub in Sterling in der N\u00e4he von Washington eingetroffen, berichteten Reporter aus dem Begleittross des Pr\u00e4sidenten. Trump hatte die Nachricht \u00fcber seine Wahlniederlage gegen Joe Biden am Samstag ebenfalls bei einem Besuch in seinem Golfclub ereilt. Seitdem ist Trump nicht \u00f6ffentlich aufgetreten.<\/p>\n<p>Trump ist w\u00e4hrend seiner Amtszeit immer wieder wegen seiner zahlreichen Golf-Ausfl\u00fcge in die Kritik geraten. Trump wehrte sich gegen die Vorw\u00fcrfe und behauptete f\u00e4lschlicherweise, sein Amtsvorg\u00e4nger Barack Obama habe \u00f6fter und viel l\u00e4nger gespielt. Im Juli schrieb Trump auf Twitter: &#8222;Ich spiele sehr schnell, erledige auf dem Golfplatz eine Menge Arbeit und bekomme auch ein &#8222;kleines&#8220; bisschen Bewegung. Nicht schlecht!&#8220;<\/p>\n<p>Einflussreicher Senator Graham h\u00e4lt zu Trump: &#8222;nicht geschlagen geben&#8220;<\/p>\n<p>Der einflussreiche konservative US-Senator Lindsey Graham hat dem amtierenden US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump im Kampf gegen unbelegte Vorw\u00fcrfe zu systematischem Betrug bei der US-Wahl den R\u00fccken gest\u00e4rkt. &#8222;Pr\u00e4sident Trump sollte sich nicht geschlagen geben&#8220;, sagte Graham dem TV-Sender Fox. US-Medien hatten am Samstag \u00fcbereinstimmend den Demokraten Biden als neu gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten ausgerufen. Trump hatte sich seit Tagen und ohne Belege als Opfer systematischen Wahlbetrugs dargestellt.<\/p>\n<p>US-Senator Lindsey Graham (Republikaner): &#8222;Die Medien entscheiden nicht, wer Pr\u00e4sident wird&#8220;. (Quelle: Meg Kinnard\/AP\/dpa)<\/p>\n<p>&#8222;Dies ist eine umstrittene Wahl. Die Medien entscheiden nicht, wer Pr\u00e4sident wird. Wenn sie dies tun w\u00fcrden, g\u00e4be es niemals einen republikanischen Pr\u00e4sidenten&#8220;, sagte Graham weiter. Trump m\u00fcsse vor Gericht ziehen. Der Senator, der als Trump-Vertrauter gilt, f\u00fchrte den Fall von Personen an, die im Schl\u00fcsselstaat Pennsylvania angeblich gew\u00e4hlt h\u00e4tten, obwohl sie bereits tot gewesen seien. Biden f\u00fchrt in dem Bundesstaat vor Ende der Ausz\u00e4hlung mit 40.000 Stimmen.<\/p>\n<p>Trump ereilt Nachricht von Niederlage beim Golf<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die Nachricht seiner Wahlniederlage bei einem Besuch seines Golfclubs in Virginia ereilt \u2013 seinem ersten Ausflug aus dem Wei\u00dfen Haus seit der Wahl. Trump war am Samstagvormittag vom Wei\u00dfen Haus aus zu seinem Golfclub gefahren und dort um 10.39 Uhr (Ortszeit\/16.39 MEZ) angekommen. Kurz vor 11.30 Uhr meldeten US-Medien, dass Trumps Herausforderer Joe Biden die Wahl gewonnen habe. Den Berichten zufolge hielt in der N\u00e4he des Golfclubs eine Person ein Schild mit der Aufschrift &#8222;Good Riddance&#8220; (in etwa: Auf Nimmerwiedersehen) hoch.<\/p>\n<p>Im Golf-Klub: Donald Trump schwang den Schl\u00e4ger, als Biden zum Gewinner der Wahl erkl\u00e4rt wurde. (Quelle: Patrick Semansky\/AP\/dpa)<\/p>\n<p>Vor der Einfahrt zum Golfclub hatten sich Dutzende Unterst\u00fctzer sowohl Bidens als auch Trumps eingefunden. Auf Schildern von Trump-Gegnern stand: &#8222;Du bist gefeuert&#8220; und &#8222;Pack Deinen Schei\u00df und geh&#8220;. Fahrzeuge mit Trump-Flaggen seien hin- und hergefahren und h\u00e4tten gehupt. Aus einem der Fahrzeuge habe jemand per Lautsprecher gerufen: &#8222;Die Medien l\u00fcgen \u00fcber alles.&#8220; Die Reporter aus dem Begleittross berichteten, der Konvoi mit dem Pr\u00e4sidenten sei um 14.30 Uhr vom Golfclub aus aufgebrochen. Hier sehen Sie Aufnahmen von Trump auf dem Golfplatz.<\/p>\n<p>Trump war nicht der einzige, der beim Sport von Bidens Sieg erfuhr: Die designierte Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris war gerade joggen, als sie von dem Wahlerfolg h\u00f6rte.<\/p>\n<p>Ungarns Regierungschef Orban gratuliert Biden zum Wahlerfolg<\/p>\n<p>Der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban hat dem demokratischen Kandidaten Joe Biden zum Erfolg bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl gratuliert. Dies best\u00e4tigte ein Sprecher Orbans am Sonntag gegen\u00fcber der staatlichen Nachrichtenagentur MTI. Der rechtsnationale Regierungschef habe Biden einen Brief geschickt, in dem er ihm zum erfolgreichen Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf gratuliert habe, sagte der Sprecher. &#8222;Zur Bew\u00e4ltigung Ihrer au\u00dferordentlich verantwortungsvollen Aufgaben w\u00fcnsche ich Ihnen gute Gesundheit und fortw\u00e4hrende Erfolge&#8220;, zitierte der Sprecher aus dem Brief.<\/p>\n<p>Orban, dem Kritiker einen autorit\u00e4ren Regierungsstil vorwerfen, hatte sich in der Vergangenheit mehrfach zum nunmehr abgew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump bekannt. In einem Rundfunk-Interview am letzten Freitag hatte er sich noch die \u2013 bislang durch nichts bewiesenen \u2013 Anschuldigungen Trumps zu eigen gemacht, wonach das Ergebnis der US-Wahl auf massivem Wahlbetrug beruhen w\u00fcrde. &#8222;W\u00fcrde so etwas bei uns passieren, w\u00fcrden Himmel und Erde einst\u00fcrzen&#8220;, hatte Orban gesagt.<\/p>\n<p>Trumps Schwiegersohn: Trump soll Wahlergebnis akzeptieren<\/p>\n<p>Der Schwiegersohn von Pr\u00e4sident Trump, Jared Kushner, hat versucht, den Republikaner zur Anerkennung des Wahlergebnisses zu \u00fcberreden, berichtet &#8222;CNN&#8220;. Kushner, ein Top-Berater des Wei\u00dfen Hauses, soll dies am fr\u00fchen Morgen nach der Verk\u00fcndung von Bidens Sieg mit Trump besprochen haben. Trump hat sich bislang geweigert nachzugeben \u2013 er bestand darauf, dass &#8222;diese Wahl noch lange nicht vorbei ist&#8220;, und behauptete, Biden habe sich als &#8222;f\u00e4lschlicherweise als Sieger ausgegeben&#8220;, nachdem die Demokraten Pennsylvania f\u00fcr sich gewinnen konnten.<\/p>\n<p>&#8222;Ich werde nicht ruhen, bis das amerikanische Volk die ehrliche Stimmenausz\u00e4hlung hat, die es verdient und die die Demokratie verlangt&#8220;, sagte Trump in einer Erkl\u00e4rung und versprach, dass der rechtliche Kampf der Kampagne gegen vermeintlichen &#8222;Betrug&#8220; am Montag ernsthaft beginnen w\u00fcrde, berichtet &#8222;CNN&#8220;.<\/p>\n<p>Star-Wars-Schauspieler Hamill freut sich auf seine Art \u00fcber Bidens Sieg<\/p>\n<p>Star Wars-Schauspieler Mark Hamill hat es sich nicht nehmen lassen, den Wahlsieg von Joe Biden auf Twitter zu feiern \u2013 auf seine ganz besondere Art. Der 69-J\u00e4hrige, der mehr als vier Millionen Twitter-Follower hat, ist seit Jahren ein \u00fcberzeugter Kritiker von Donald Trump. Nachdem die Wahl am Samstag von zahlreichen Nachrichtenagenturen f\u00fcr Biden ausgerufen worden war, sorgte ein Tweet von Hamill f\u00fcr Furore im Netz:<\/p>\n<p>Hamill ver\u00f6ffentlichte ein Bild mit drei Plakaten mit den Titeln der urspr\u00fcnglichen Star Wars-Trilogie. Auf dem New-Hope-Poster war ein Bild von Barack Obama zu sehen, auf dem Empire-Strikes-Back-Poster Trump und auf dem Plakat &#8222;Die R\u00fcckkehr der Jedi&#8220; war Biden abgebildet. Hamill schrieb: &#8222;#BestEpisode_EVER&#8220;.<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Wahl drehten Hamill und sein Schauspielkollege Harrison Ford Spots f\u00fcr das Lincoln-Projekt, um potentielle Trump-W\u00e4hler abzuschrecken. Hamill machte auch offizielle Wahlwerbung f\u00fcr Biden. Bei der Twitter-Community kam der Tweet gut an: Rund 438.000 Nutzern gefiel der Beitrag.<\/p>\n<p>Ruhani: N\u00e4chste US-Regierung sollte Trumps Fehler ausb\u00fcgeln<\/p>\n<p>Irans Pr\u00e4sident Hassan Ruhani fordert von der neuen US-Regierung eine Wiedergutmachung von Trumps Fehlern. &#8222;Trumps Schaden anrichtende Politik wurde vom amerikanischen Volk abgelehnt. Die n\u00e4chste US-Regierung sollte die Gelegenheit nutzen und die Fehler aus der Vergangenheit wieder gutmachen&#8220;, wird Ruhani von iranischen Staatsmedien zitiert. Trump hatte das internationale Atomabkommen mit dem Iran 2018 aufgek\u00fcndigt und Sanktionen gegen das Land wieder eingef\u00fchrt, die die Wirtschaft massiv belasten. Biden hat zugesagt, dem Abkommen von 2015 wieder beitreten zu wollen.<\/p>\n<p>G\u00e4rtnerei statt Luxushotel: Trump twittert falschen Ort von Pressekonferenz<\/p>\n<p>Eine Pressekonferenz von US-Pr\u00e4sident Trump hat f\u00fcr Gel\u00e4chter gesorgt: Die Veranstaltung sollte in einem Luxushotel stattfinden \u2013 stattdessen fanden sich die Journalisten bei einer G\u00e4rtnerei ein. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Biden: Wir m\u00fcssen die Seele Amerikas wiederherstellen<\/p>\n<p>Joe Biden ist der n\u00e4chste Pr\u00e4sident \u2013 und hat zum ersten Mal zur Nation gesprochen. Er pr\u00e4sentierte sich den Amerikanern als Vers\u00f6hner. Und wandte sich auch an den Rest der Welt. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p>Harris: Werde nicht die letzte Frau in diesem Amt sein<\/p>\n<p>Die k\u00fcnftige Vizepr\u00e4sidentin\u00a0Kamala Harris\u00a0hat in ihrer ersten Rede nach dem Wahlergebnis die Bedeutung der Demokratie betont. In Joe Bidens Heimatort Wilmington, Delaware, sagte sie, die Demokratie sei nicht garantiert. &#8222;Sie ist nur so stark, wie unser Willen, f\u00fcr sie zu k\u00e4mpfen. Und genau das haben Sie getan!&#8220;<\/p>\n<p>Harris bedankte sich bei den W\u00e4hlern, &#8222;einen neuen Tag f\u00fcr Amerika&#8220; eingel\u00e4utet zu haben. Die US-Demokratie habe auf dem Pr\u00fcfstand gestanden, &#8222;die Seele Amerikas stand auf dem Spiel&#8220;. Doch die Amerikaner h\u00e4tten Hoffnung und Einheit, Anstand, Wissenschaft &#8222;und ja, Wahrheit&#8220; gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Kamala Harris: Die designierte Vizepr\u00e4sidentin sprach vor Joe Biden in Wilmington. (Quelle: MediaPunch\/imago images)<\/p>\n<p>Harris lobte die &#8222;K\u00fchnheit&#8220; Bidens, eine der gr\u00f6\u00dften Barrieren in den USA durchbrochen und sich f\u00fcr eine Vizepr\u00e4sidentin entschieden zu haben. &#8222;Obwohl ich die erste Frau in diesem Amt bin, werde ich nicht die letzte sein.&#8220; Und Harris bezeichnete Biden als einen &#8222;Heiler&#8220;, jemanden, der Amerika einen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>&#8222;New York Post&#8220; wendet sich im Wahl-Streit von Trump ab<\/p>\n<p>Die konservative Zeitung &#8222;New York Post&#8220; wendet sich im Streit \u00fcber das Wahlergebnis in den USA von Pr\u00e4sident\u00a0Donald Trump\u00a0ab. In einem Artikel vom Samstag schrieben die Kommentatoren der Zeitung zwar, dass Trump viel f\u00fcr das Land getan habe \u2013 doch mit der Verschw\u00f6rungstheorie der &#8222;gestohlenen Wahl&#8220; aufh\u00f6ren m\u00fcsse, wenn er seine eigene Stimme nicht &#8222;marginalisieren&#8220; wolle.<\/p>\n<p>Zugleich ver\u00f6ffentlichte die Zeitung einen ungewohnt positiven Artikel \u00fcber den neu gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Joe Biden mit dem Titel &#8222;It&#8217;s Joe Time&#8220; (&#8222;Es ist Zeit f\u00fcr Joe&#8220;). Noch vor wenigen Wochen hatte die &#8222;New York Post&#8220; einen der vernichtendsten Artikel \u00fcber Joe Bidens Sohn Hunter ver\u00f6ffentlicht. Er basierte auf fragw\u00fcrdigen Quellen und brachte dem Blatt landesweit Kritik ein.<\/p>\n<p>Die &#8222;New York Post&#8220; geh\u00f6rt Medien-Mogul Rupert Murdoch, der auch das TV-Netzwerk Fox besitzt. Der einflussreiche Nachrichtensender Fox News gilt als &#8222;Haus und Hof&#8220;-Sender von Trump. Viele seiner Moderatoren bezeichnet der amtierende Pr\u00e4sident als &#8222;Freunde&#8220;. Doch auch Fox-News lie\u00df eine entschiedenere Linie gegen\u00fcber Trump erkennen und titelte: &#8222;Pr\u00e4sident Trump hat sich dem gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten nicht geschlagen gegeben.&#8220;<\/p>\n<p>Netanjahu gratuliert Biden und Harris \u2013 und dankt Trump<\/p>\n<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat Joe Biden und seiner Stellvertreterin Kamala Harris nach deren Sieg bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl gratuliert \u2013 und sich bei Trump f\u00fcr die Zusammenarbeit bedankt. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>&#8222;Offen f\u00fcr Dialog&#8220;: Maduro gratuliert Biden und Harris<\/p>\n<p>Der venezolanische Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro hat dem US-amerikanischen Volk zur Pr\u00e4sidentschaftswahl und zugleich Joe Biden und Kamala Harris zu ihrem Sieg gratuliert. &#8222;Venezuela, das Heimatland des Befreiers Simon Bolivar, wird immer offen sein f\u00fcr Dialog und Verst\u00e4ndigung mit dem Volk und der Regierung der Vereinigten Staaten&#8220;, schrieb der autorit\u00e4r regierende Maduro am Samstag (Ortszeit) auf Twitter. In der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September hatte Maduro die USA noch als Gefahr f\u00fcr den Weltfrieden bezeichnet.<\/p>\n<p>Venezuela steckt in einer tiefen Verfassungs- und Wirtschaftskrise. Die USA haben das Land und seine Regierung mit harten Sanktionen belegt. Sie sind einer der wichtigsten Verb\u00fcndeten der venezolanischen Opposition, die unter F\u00fchrung des selbst ernannten \u00dcbergangspr\u00e4sidenten Juan Guaid\u00f3 versucht, Pr\u00e4sident Maduro aus dem Amt zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Mexikos Pr\u00e4sident will Biden noch nicht gratulieren<\/p>\n<p>Mexikos Pr\u00e4sident Andres Manuel Lopez Obrador hat sich zur\u00fcckhaltend zum Erfolg von Joe Biden bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl ge\u00e4u\u00dfert. Er k\u00f6nne einem Wahlsieger erst dann gratulieren, wenn alle rechtlichen Verfahren im Zusammenhang mit der Abstimmung abgeschlossen seien, sagt Lopez Obrador. Ein solches Vorgehen sei &#8222;politisch klug&#8220;. Er habe sowohl zu Amtsinhaber Donald Trump als auch zu Biden ein gutes Verh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Trumps erster Tweet nach Bidens Wahlsieg<\/p>\n<p>Nach der Bekanntgabe von Joe Bidens Wahlsieg hat sich der amtierende US-Pr\u00e4sident Donald Trump wieder bei Twitter zu Wort gemeldet \u2013\u00a0und erneut ohne Belege von Wahlbetrug gesprochen. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p>Bericht: Biden will schon am Montag Corona-Expertenrat vorstellen<\/p>\n<p>Der frisch gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden will US-Medienberichten zufolge schon am Montag einen Expertenrat zur Eind\u00e4mmung der Coronavirus-Pandemie vorstellen. Die Einrichtung des Gremiums noch vor der Bekanntgabe der Personalwahl f\u00fcr erste Kabinettsposten unterstreiche, welche Bedeutung Biden dem Kampf gegen die Pandemie einzur\u00e4umen plane, berichtete am Samstag die Nachrichtenseite &#8222;Axios&#8220;. Dem Sender CNN zufolge soll es sich um ein zw\u00f6lfk\u00f6pfiges beratendes Expertengremium handeln.<\/p>\n<p>Der amtierende Pr\u00e4sident Donald Trump wird noch bis zur geplanten Amtseinf\u00fchrung Bidens am 20. Januar weiter regieren. Biden hatte jedoch schon vor der Wahl vom Dienstag erkl\u00e4rt, dass er sich im Falle eines Wahlsiegs umgehend mit Gouverneuren und B\u00fcrgermeistern kurzschlie\u00dfen w\u00fcrde, um den Kampf gegen die Pandemie voranzutreiben.<\/p>\n<p>Trump erkennt Wahlsieg von Biden nicht an<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump will einen Sieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden bei der Wahl in den USA nicht anerkennen. &#8222;Die einfache Tatsache ist, dass diese Wahl noch lange nicht vorbei ist&#8220;, teilte Trump am Samstag mit. Zuvor hatten US-Medien Biden \u00fcbereinstimmend als Sieger der Pr\u00e4sidentenwahl ausgerufen.<\/p>\n<p>Der frisch gew\u00e4hlte US-Pr\u00e4sident Joe Biden will US-Medienberichten zufolge schon am Montag einen Expertenrat zur Eind\u00e4mmung der Coronavirus-Pandemie vorstellen. Die Einrichtung des Gremiums noch vor der Bekanntgabe der Personalwahl f\u00fcr erste Kabinettsposten unterstreiche, welche Bedeutung Biden dem Kampf gegen die Pandemie einzur\u00e4umen plane, berichtete am Samstag die Nachrichtenseite &#8222;Axios&#8220;. Dem Sender CNN zufolge soll es sich um ein zw\u00f6lfk\u00f6pfiges beratendes Expertengremium handeln.<\/p>\n<p>Wie beurteilen Sie den Sieg von Joe Biden?<\/p>\n<p>Kanzlerin Angela Merkel und Au\u00dfenminister Heiko Maas haben sich zuversichtlich zur k\u00fcnftigen Zusammenarbeit mit dem neu gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden gezeigt. Wie denken Sie dar\u00fcber?<\/p>\n<p>Biden-Unterst\u00fctzer singen Bon Jovi Hit<\/p>\n<p>Die Freude \u00fcber den Sieg des Demokraten Joe Biden vor Donald Trump hat auch in Philadelphia hunderte Menschen auf die Stra\u00dfen gelockt. Ein Video auf Twitter zeigt, wie sie alle zusammen den Hit &#8222;Livin&#8216; on a Prayer&#8220; von Bon Jovi singen.<\/p>\n<p>Biden gewinnt die US-Wahl\u00a0\u2013 Gratulation von Trump bleibt bislang aus<\/p>\n<p>Eigentlich geh\u00f6rt es zum guten Ton in der US-Politik, dass ein Gegner dem Sieger der Wahl gratuliert. Stunden nach seinem Sieg bei der US-Wahl hat Joe Biden allerdings noch immer keinen Anruf von Donald Trump erhalten. Das berichtet CNN unter Berufung auf das Umfeld des neu gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten. Zuvor war allerdings auch bekannt geworden, dass Trump das Ergebnis der Wahl nicht akzeptiert.<\/p>\n<p>Foto der Bidens aus dem Wohnzimmer: &#8222;Wir haben es geschafft&#8220;<\/p>\n<p>Die Frau des gew\u00e4hlten US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden hat den Amerikanern versprochen, dass ihr Mann sich f\u00fcr alle Familien im Land einsetzen werde. Jill Biden ver\u00f6ffentlichte ein Foto auf Twitter, das sie und ihren Mann in einem Wohnzimmer zeigt. Biden tr\u00e4gt eine Schirmm\u00fctze mit der Aufschrift &#8222;We just did&#8220; (etwa: Wir haben es geschafft.). Die beiden halten ein Schild in die Kamera, auf dem geschrieben steht: &#8222;Dr. &amp; Vize-Pr\u00e4sident Biden leben hier.&#8220; Das nun \u00fcberfl\u00fcssige Wort &#8222;Vize&#8220; verdeckt die 69-j\u00e4hrige Jill Biden mit ihrer Hand.<\/p>\n<p>Biden sei mit seiner Familie zu Hause gewesen, als er von der Nachricht erfahren habe, berichtete der TV-Sender ABC News unter Berufung auf einen Mitarbeiter Bidens.<\/p>\n<p>Hillary Clinton: Bidens Sieg ist eine &#8222;Absage an Trump&#8220;<\/p>\n<p>Die fr\u00fchere US-Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton sieht den Sieg von Joe Biden bei der Wahl als Absage an den Amtsinhaber Donald Trump. &#8222;Die W\u00e4hler haben gesprochen, und sie haben Joe Biden und Kamala Harris zu unserem n\u00e4chsten Pr\u00e4sidenten und Vizepr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt&#8220;, schrieb die Demokratin bei Twitter. Es sei ein Kandidatenpaar, das Geschichte schreibe, &#8222;eine Absage an Trump&#8220; und ein neues Kapitel f\u00fcr Amerika. &#8222;Vorw\u00e4rts, zusammen&#8220;, schrieb Clinton weiter. Sie unterlag bei der Pr\u00e4sidentenwahl 2016 dem Republikaner Trump. Die wichtigsten Reaktionen auf den Sieg von Joe Biden lesen Sie hier.<\/p>\n<p>t-online-Reporter zeigt Bilder der Feier vor dem Wei\u00dfen Haus<\/p>\n<p>t-online-Reporter Fabian Reinbold verschafft sich einen Eindruck vor dem Wei\u00dfen Haus. Hunderte Menschen haben sich dort eingefunden, nachdem Joe Biden zum Sieger der Wahl verk\u00fcndet wurde. Auf Bildern sind Schilder zu sehen, auf denen etwa steht: &#8222;Trump du bist gefeuert&#8220;. Mehr dazu sehen Sie hier.<\/p>\n<p>Biden holt auch in Nevada Mehrzahl der Stimmen<\/p>\n<p>Der neu gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Joe Biden hat Prognosen von Medien zufolge bei der US-Wahl auch im Bundesstaat Nevada gesiegt. Das ging am Samstag aus \u00fcbereinstimmenden Vorhersagen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders Fox hervor. Damit sicherte Biden sich die Stimmen sechs weiterer Wahlleute und verbessert nochmal seine Position im absehbaren juristischen Kampf gegen den bisherigen Amtsinhaber Donald Trump um das Wahlergebnis.<\/p>\n<p>Macron: &#8222;Wir haben viel zu tun&#8220;<\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat Joe Biden und Kamala Harris zum Sieg bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl gratuliert. &#8222;Die Amerikaner haben ihren Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt&#8220;, schrieb Macron auf Twitter auf Franz\u00f6sisch und Englisch. &#8222;Wir haben viel zu tun, um die heutigen Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen. Lasst uns zusammenarbeiten!&#8220;, so Macron weiter.\u00a0Die wichtigsten Reaktionen auf den Sieg von Joe Biden lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Boris Johnson gratuliert zu &#8222;historischem Erfolg&#8220;<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritanniens Premierminister Boris Johnson hat Joe Biden zu dessen Wahl zum US-Pr\u00e4sidenten und Kamala Harris zu &#8222;ihrem historischen Erfolg&#8220; gratuliert. &#8222;Die USA sind unser wichtigster Verb\u00fcndeter&#8220;, schrieb Johnson auf Twitter, nachdem die Nachrichtenagentur AP und mehrere US-Sender Bidens Sieg \u00fcber den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump ausgerufen hatten. Er freue sich auf eine enge Zusammenarbeit bei den gemeinsamen Priorit\u00e4ten, vom Klimawandel bis hin zu Handel und Sicherheit, schrieb Johnson weiter. Harris wird die erste Frau und Schwarze im Amt des US-Vizepr\u00e4sidenten sein.\u00a0Die wichtigsten Reaktionen auf den Sieg von Joe Biden lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Kanzlerin Merkel: &#8222;Freue mich auf Zusammenarbeit&#8220;<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert Biden und betont die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen. &#8222;Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Pr\u00e4sident Biden&#8220;, twittert Regierungssprecher Steffen Seibert als Merkels Reaktion. &#8222;Unsere transatlantische Freundschaft ist unersetzlich, wenn wir die gro\u00dfen Herausforderungen dieser Zeit bew\u00e4ltigen wollen.&#8220;\u00a0Die wichtigsten Reaktionen auf den Sieg von Joe Biden lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Steinmeier: Damit &#8222;verbinden sich die Hoffnungen unz\u00e4hliger Menschen&#8220;<\/p>\n<p>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat dem US-Demokraten Joe Biden zum Sieg bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl gratuliert und ihm die enge Partnerschaft Deutschlands zugesichert. &#8222;Mit Ihrer Pr\u00e4sidentschaft verbinden sich die Hoffnungen unz\u00e4hliger Menschen, weit \u00fcber die Grenzen Ihres Landes hinaus, auch in Deutschland&#8220;, schrieb Steinmeier am Samstag an Biden. &#8222;Es ist die Hoffnung auf eine neue Gemeinsamkeit. Es ist die Hoffnung auf Verl\u00e4sslichkeit, Vernunft und die beharrliche Arbeit an L\u00f6sungen in einer unruhigen Welt.&#8220;<\/p>\n<p>Fr\u00fcherer Pr\u00e4sident Obama gratuliert Biden zum Sieg<\/p>\n<p>Barack Obama, der 44. Pr\u00e4sident der USA, hat Joe Biden via Twitter zum Wahlsieg gratuliert. In einem nun ver\u00f6ffentlichten Statement schreibt er unter anderem: &#8222;Ich k\u00f6nnte nicht stolzer sein, dem n\u00e4chsten Pr\u00e4sidenten Joe Biden und unserer n\u00e4chsten Forst Lady Jill Biden zu gratulieren.&#8220; Zudem sichert er Biden seine Hilfe zu.\u00a0Nun m\u00fcsse jeder seinen Beitrag leisten, um &#8222;die Temperatur zu senken und um einen gemeinsamen Ausgangspunkt finden, um vorw\u00e4rts zu kommen&#8220;.<\/p>\n<p>Trump soll bei Bidens Wahlsieg-Verk\u00fcndung Golf gespielt haben<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die ganze Welt gespannt auf die Verk\u00fcndung des Gewinners der Pr\u00e4sidentschaftswahl wartete, spielte der amtierende Pr\u00e4sident offenbar Golf. Wie John King, CNN-Korrespondent, bei Twitter schreibt, war es der 299. Besuch von Trump im Golf-Club w\u00e4hrend seiner Pr\u00e4sidentschaft.<\/p>\n<p>Im Golf-Klub: Donald Trump schwang den Schl\u00e4ger, als Biden zum Gewinner der Wahl erkl\u00e4rt wurde. (Quelle: Patrick Semansky\/AP\/dpa)<\/p>\n<p>Kamala Harris postet Video von erstem Telefonat mit Joe Biden nach Wahlsieg<\/p>\n<p>Die neue Vize-Pr\u00e4sidentin, Kamala Harris, hat bei Twitter ein Video von einem Telefonat mit Joe Biden gepostet. &#8222;Wir haben es geschafft, Joe. Du wirst der n\u00e4chste Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten&#8220;, sagt sie.<\/p>\n<p>Kanadas Premierminister gratuliert Biden zum Sieg<\/p>\n<p>Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat Joe Biden und Kamala Harris zum Sieg bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl gratuliert. &#8222;Gl\u00fcckwunsch&#8220;, schrieb Trudeau\u00a0 per Twitter an die beiden gerichtet. &#8222;Unsere beiden L\u00e4nder sind enge Freunde, Partner und Verb\u00fcndete. Wir teilen eine Beziehung, die einzigartig auf der Weltb\u00fchne ist. Ich freue mich wirklich sehr darauf, mit euch beiden zusammenzuarbeiten und darauf aufzubauen.&#8220;<\/p>\n<p>Jubeln und Rufe vor dem Wei\u00dfen Haus<\/p>\n<p>Mehrere US-Medien berichten von Hunderten, die vor dem Wei\u00dfen Haus die Wahl von Joe Biden und Kamala Harris feiern. &#8222;NBC News&#8220; ver\u00f6ffentlichte ein Live-Video, in dem die Massen zu sehen sind.<\/p>\n<p>Nancy Pelosi: Zeit der Hoffnung beginnt<\/p>\n<p>Mit Joe Bidens Wahlsieg beginnt in den USA nach Ansicht der Vorsitzenden des Repr\u00e4sentantenhauses, Nancy Pelosi, eine neue Zeit der Hoffnung. Biden habe einen &#8222;historischen Sieg&#8220; errungen, erkl\u00e4rte die Demokratin am Samstag: &#8222;Heute beginnt ein neuer Tag der Hoffnung f\u00fcr Amerika.&#8220;<\/p>\n<p>Biden werde vom ersten Tag seiner Pr\u00e4sidentschaft an bereit sein, den Herausforderungen des Landes zu begegnen. Er werde die Coronavirus-Pandemie eind\u00e4mmen und sich f\u00fcr eine bessere Gesundheitsversorgung einsetzen, sagte Pelosi. Die Amerikaner h\u00e4tten mit Biden jemanden gew\u00e4hlt, der ohne Unterlass arbeiten werde, um das Land zu einen und der die Werte &#8222;Glauben, Familie und Gemeinschaft&#8220; hochhalte, erkl\u00e4rte Pelosi.<\/p>\n<p>Maas wirbt f\u00fcr &#8222;transatlantischen Neuanfang&#8220;<\/p>\n<p>Nach dem Sieg von Joe Biden hat Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) f\u00fcr einen Neustart der schwer angeschlagenen Beziehungen zu den USA geworben. &#8222;Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der n\u00e4chsten US-Regierung&#8220;, schrieb er bei Twitter. &#8222;Wir wollen in unsere Zusammenarbeit investieren, f\u00fcr einen transatlantischen Neuanfang, einen New Deal.&#8220;<\/p>\n<p>CNN-Reporter bei Live\u00fcbertragung zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt<\/p>\n<p>Ein CNN-Reporter hat w\u00e4hrend der Live\u00fcbertragung des Senders \u00fcber seine Gef\u00fchle zur Wahl von Joe Biden gesprochen. Van Jones erinnerte an die &#8222;Black Lives Matter&#8220;-Bewegung, den Tod von George Floyd und sprach dar\u00fcber, wie schlimm es sei, als schwarzer Mann in den USA Angst um sein Leben haben zu m\u00fcssen. &#8222;Es ist einfacher an diesem Morgen, ein Elternteil zu sein.&#8220; Man k\u00f6nne nun seinen Kindern sagen, die Wahrheit spiele eine Rolle, ein guter Mensch zu sein, spiele eine Rolle. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>New York reagiert mit Jubel und Freudenschreien auf Ergebnis der Wahl<\/p>\n<p>In New York haben Hunderte Menschen mit Jubelrufen auf die Medienberichte reagiert, die Joe Biden zum Pr\u00e4sidenten der USA erkl\u00e4rt haben. &#8222;Gott sch\u00fctze Amerika&#8220; schreibt ein Twitter-Nutzer zu einem Video, dass die Atmosph\u00e4re in der Metropole zeigt.\u00a0Auf den Stra\u00dfen New Yorks klatschten, schrien und jubelten die Menschen. Hunderte str\u00f6mten zum Times Square und feierten. Viele Autofahrer bet\u00e4tigten pausenlos ihre Hupen. Auch nach einer Stunde hatte der andauernde Applaus noch kein Ende genommen.<\/p>\n<p>Eine andere Twitter-Nutzerin schreibt: &#8222;Ich komme nicht \u00fcber den Klang New Yorks hinweg&#8220;.<\/p>\n<p>Statement von Kamala Harris: &#8222;Geht um die Seele Amerikas&#8220;<\/p>\n<p>Mit der Wahl von Joe Biden zum neuen US-Pr\u00e4sidenten wird Kamala Harris als erste Frau und als erste Schwarze Vize-Pr\u00e4sidentin der USA. Sie schrieb bei Twitter: &#8222;Bei dieser Wahl geht es um so viel mehr alsJoe Biden\u00a0oder mich. Es geht um die Seele Amerikas und unsere Bereitschaft, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns. Lasst uns anfangen.&#8220;<\/p>\n<p>This election is about so much more than @JoeBiden or me. It\u2019s about the soul of America and our willingness to fight for it. We have a lot of work ahead of us. Let\u2019s get started.pic.twitter.com\/Bb9JZpggLN\u2014 Kamala Harris (@KamalaHarris) November 7, 2020<\/p>\n<p>Statement von Joe Biden: Will &#8222;Pr\u00e4sident f\u00fcr alle Amerikaner sein&#8220;<\/p>\n<p>Der US-Demokrat Joe Biden hat nach seinem Sieg bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl versprochen, ein &#8222;Pr\u00e4sident f\u00fcr alle Amerikaner&#8220; zu werden. Er sei &#8222;geehrt&#8220;, ausgew\u00e4hlt worden zu sein, &#8222;unser gro\u00dfartiges Land anzuf\u00fchren&#8220;, schrieb Biden bei Twitter. &#8222;Die Arbeit, die vor uns liegt, wird hart sein, aber ich verspreche euch: Ich werde ein Pr\u00e4sident f\u00fcr alle Amerikaner sein\u00a0\u2013 ob ihr f\u00fcr mich gestimmt habt oder nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Joe Biden hat &#8222;geehrt und dem\u00fctig&#8220; auf seine Wahl zum US-Pr\u00e4sidenten reagiert. &#8222;Nach Abschluss des Wahlkampfes ist es an der Zeit, die Wut und die harte Rhetorik hinter uns zu lassen und als Nation zusammenzukommen&#8220;, teilte der 77-J\u00e4hrige mit.<\/p>\n<p>America, I\u2019m honored that you have chosen me to lead our great country.The work ahead of us will be hard, but I promise you this: I will be a President for all Americans \u2014 whether you voted for me or not.I will keep the faith that you have placed in me. pic.twitter.com\/moA9qhmjn8\u2014 Joe Biden (@JoeBiden) November 7, 2020<\/p>\n<p>Medien erkl\u00e4ren Joe Biden zum Gewinner der Pr\u00e4sidentschaftswahl<\/p>\n<p>Die Sender CNN und NBC riefen den fr\u00fcheren Vizepr\u00e4sidenten am Samstag zum Sieger des umk\u00e4mpften Duells mit Amtsinhaber Donald Trump aus. Er wird damit der 46. Pr\u00e4sident der US-Geschichte. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Bundeswahlbeh\u00f6rde: &#8222;Kein Beweis f\u00fcr Betrug&#8220;<\/p>\n<p>Die oberste Wahlbeh\u00f6rde in den USA ist Behauptungen \u00fcber m\u00f6glichen Betrug bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl entschieden entgegen getreten. &#8222;Es gibt wirklich keinen Beweis f\u00fcr Betrug&#8220;, betonte Ellen Weintraub, Leitende Kommissarin bei der Bundeswahlkommission, gegen\u00fcber CNN. Im ganzen Land habe es nur sehr wenige begr\u00fcndete Beschwerden gegeben. Beweise f\u00fcr Wahlbetrug oder eine Z\u00e4hlung illegaler Stimmen waren aber nicht darunter. Unabh\u00e4ngige Wahlfachleute h\u00e4tten daf\u00fcr Sorge getragen, dass die Wahl \u00fcberall ordnungsgem\u00e4\u00df abgelaufen sei.<\/p>\n<p>Seit der Pr\u00e4sidentenwahl am Dienstag behauptet\u00a0Trump\u00a0immer wieder und ohne Beleg, dass es bei der Abstimmung Betrug zu seinen\u00a0Ungunsten gegeben habe. Auch am Samstag verbreitete er wieder entsprechende Behauptungen bei Twitter. Der Kurznachrichtendienst schr\u00e4nkte deshalb erneut den Zugang zu diesen Botschaften des Amtsinhabers ein und versah sie mit einem Warnhinweis.<\/p>\n<p>Trump behauptet erneut, er habe die Wahl gewonnen<\/p>\n<p>Donald Trump sieht sich ungeachtet des wachsenden Vorsprungs seines Herausforderers Joe Biden weiterhin als klaren Wahlsieger. &#8222;Ich habe diese Wahl gewonnen, und zwar mit gro\u00dfem Vorsprung&#8220;, schrieb Trump am Samstag in Gro\u00dfbuchstaben auf Twitter. Twitter versah die Botschaft umgehend mit einem Warnhinweis.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich steht ein Gewinner auch vier Tage nach der Wahl noch nicht fest. Biden liegt aber deutlich vorn. Trump f\u00fchrt das auf &#8222;massiven Betrug&#8220; zur\u00fcck, hat f\u00fcr seine Vorw\u00fcrfe aber keinerlei Beweise vorgelegt.<\/p>\n<p>Bidens Vorsprung in Georgia w\u00e4chst<\/p>\n<p>Im wichtigen Bundesstaat Georgia ist der Vorsprung von Joe Biden im Rennen um das Wei\u00dfe Haus noch ein St\u00fcck gr\u00f6\u00dfer geworden. Zum Stand 9 Uhr MEZ am Samstag lag der Demokrat um 7.248 Stimmen vor Amtsinhaber Donald Trump, wie der TV-Sender CNN unter Berufung auf Zahlen der Wahlbeh\u00f6rde berichtete. Es war ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den 4.430 Stimmen Vorsprung wenige Stunden zuvor.<\/p>\n<p>Angesichts des engen Rennens ist in Georgia eine Neuausz\u00e4hlung sehr wahrscheinlich. Der wachsende Abstand ist f\u00fcr Biden ein gutes Zeichen, dass er auch danach noch vorn liegen kann.<\/p>\n<p>Biden hatte in Georgia einen Vorsprung Trumps von zeitweise rund 300.000 Stimmen aufgeholt. Wenn der Demokrat in dem Bundesstaat gewinnt, kann Trump nicht mehr die f\u00fcr einen Sieg n\u00f6tige Marke von 270 Wahlleuten erreichen.<\/p>\n<p>12 Uhr: Iran hofft auf Biden-Sieg<\/p>\n<p>Der\u00a0Iran\u00a0hofft, dass die USA im Fall eines Wahlsiegs des Demokraten Joe Biden zum Wiener Atomabkommen zur\u00fcckkehren und die geltenden Sanktionen aufheben. &#8222;Inschallah (so Gott will) wird eine neue Regierung in den USA zu ihren internationalen Verpflichtungen zur\u00fcckehren&#8220;, sagte Pr\u00e4sident Hassan Ruhani am Samstag. Die Sanktionen der vergangenen drei Jahre sollten dann umgehend aufgehoben werden, so der Pr\u00e4sident im\u00a0iranischen Staatsfernsehen.<\/p>\n<p>8 Uhr: Ausgang von Senatswahl wieder v\u00f6llig offen<\/p>\n<p>\u00dcber die Mehrheit im US-Senat\u00a0f\u00fcr die kommenden zwei Jahre werden voraussichtlich erst zwei Stichwahlen im Bundesstaat Georgia Anfang Januar entscheiden. Auch der republikanische\u00a0Senator David Purdue und sein demokratischer Herausforderer Jon Ossoff konnten ihre Rennen nicht im ersten Wahlgang entscheiden, wie die Nachrichtenagentur AP in der Nacht zum Samstag auf Grundlage von Stimmausz\u00e4hlungen und W\u00e4hlerbefragungen meldete.<\/p>\n<p>Die Republikaner hielten im\u00a0Senat\u00a0bisher die Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Nach den Wahlen am Dienstag kommen Demokraten und Republikaner aktuell auf jeweils 48 Stimmen. Neben den zwei Stichwahlen in Georgia stehen noch die Ergebnisse zu zwei Sitzen in Alaska und North Carolina aus \u2013 dort f\u00fchren aber die bisherigen republikanischen\u00a0Senatoren. Wenn die Rennen zu ihren Gunsten ausgehen, w\u00fcrden die Republikaner auf 50 Sitze vorr\u00fccken.<\/p>\n<p>Die Demokraten m\u00fcssten dann beide Stichwahlen in Georgia gewinnen, um aufzuholen. Und wenn Joe Biden \u2013 so wie es sich aktuell abzeichnet \u2013 die Pr\u00e4sidentenwahl gewinnt, w\u00fcrde das auch die Kontrolle \u00fcber den\u00a0Senat\u00a0bedeuten. Denn bei einem Patt von 50 zu 50 Stimmen k\u00f6nnte Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris eingreifen.<\/p>\n<p>6.45 Uhr: Trump sch\u00e4tzt Siegchancen offenbar mittlerweile realistischer ein<\/p>\n<p>Der amtierende US-Pr\u00e4sident Donald Trump liegt bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl in entscheidenden Bundesstaaten immer weiter hinter seinem Herausforderer Joe Biden. Bislang hatte sich Trump allerdings geweigert, seine Niederlage einzugestehen. Das scheint sich offenbar langsam zu \u00e4ndern. Laut Quellen von Jim Acosta, CNN-Chefreporters im Wei\u00dfen Haus, entwickle Trump mittlerweile einen &#8222;realistischeren&#8220; Blick auf die Ergebnisse. Dies hei\u00dfe allerdings nicht, dass er bereits aufgegeben habe, so Acosta.<\/p>\n<p>5 Uhr: Biden: Wir werden die Wahl gewinnen<\/p>\n<p>Der Demokrat Joe Biden zeigt sich bei einer Ansprache am sp\u00e4ten Abend siegessicher. Er werde die Wahl in Pennsylvania, Georgia und Arizona gewinnen und sei auf dem Weg, mehr als 300 Wahlleute zugesprochen zu bekommen. Zusammen mit seiner Vize-Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Kamala Harris habe er bislang mehr als 74 Millionen Stimmen bekommen \u2013 mehr als jedes andere Wahl-Team in der Geschichte des Landes. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p>Trump warnt seinen Herausforderer Biden<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat seinen Kontrahenten Joe Biden davor gewarnt, sich als Sieger der Abstimmung auszurufen. &#8222;Joe Biden sollte das Amt des Pr\u00e4sidenten nicht zu Unrecht beanspruchen. Ich k\u00f6nnte es auch beanspruchen. Gerichtsverfahren beginnen gerade erst!&#8220;, schrieb Trump auf Twitter. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>2.45 Uhr: Kleiner Erfolg f\u00fcr Trump-Team am Supreme Court<\/p>\n<p>In seiner ersten Entscheidung nach der Pr\u00e4sidentenwahl hat das Oberste Gericht der USA verf\u00fcgt, dass im Bundesstaat Pennsylvania die nach Schlie\u00dfung der Wahllokale eingetroffenen Stimmzettel getrennt aufbewahrt und ausgez\u00e4hlt werden m\u00fcssen. Das macht es einfacher, sie nicht bei der endg\u00fcltigen Ausz\u00e4hlung zu ber\u00fccksichtigen, wenn sie f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt werden sollten.<\/p>\n<p>Der Richter Samuel Alito traf die Eilentscheidung am Freitag auf Antrag der Republikaner. Die Beh\u00f6rden hatten die Stimmzettel allerdings bereits getrennt gesammelt. In dem Streit geht es um per Post verschickte Stimmzettel, die binnen drei Tagen nach dem Wahltag am 3. November eintreffen. In Pennsylvania sollen sie noch ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>2.30 Uhr:\u00a0Trump will mit Spenden f\u00fcr Rechtsstreit Schulden bezahlen<\/p>\n<p>Die E-Mails klingen geradezu w\u00fctend: Trumps Team will Spenden, und zwar sofort. Anlass sind die Rechtsstreitigkeiten um die Wahl. Es gibt aber einen weiteren Grund. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p>22.50 Uhr: Republikaner in Pennsylvania ziehen vor den Supreme Court<\/p>\n<p>Im Streit um Briefwahlstimmen im US-Bundesstaat Pennsylvania sind die Republikaner von Pr\u00e4sident Donald Trump erneut vor den Obersten US-Gerichtshof gezogen. Pennsylvanias Republikaner riefen den Supreme Court in Washington auf, per Eilanordnung eine Z\u00e4hlung von nach dem Wahltag eingegangenen Briefwahlzetteln zu untersagen. Diese Wahlzettel m\u00fcssten von den anderen abgesondert werden und d\u00fcrften nicht ausgez\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Pennsylvania hatte wegen der Corona-Pandemie eine Ausweitung der Briefwahl beschlossen. Demnach werden alle Stimmzettel angenommen, die bis zu drei Tage nach dem Wahltag beim Wahlleiter eintreffen, sofern sie den Poststempel vom 3. November tragen. Die Frist l\u00e4uft damit am Freitag aus.<\/p>\n<p>Pennsylvanias Wahlbeh\u00f6rden haben bereits als Vorsichtsma\u00dfnahme angeordnet, nach dem Wahltag eingegangene Briefwahlstimmen von den anderen zu trennen. Derzeit sieht es so aus, als sei ihre Zahl ohnehin zu gering, um den Wahlausgang in dem Bundesstaat zu beeinflussen.<\/p>\n<p>20 Uhr: Trump in Statement: &#8222;Ich werde nicht aufgeben&#8220;<\/p>\n<p>Donald\u00a0Trump\u00a0hat am Freitag erneut den Vorwurf erhoben, bei der Ausz\u00e4hlung nach der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl vom Dienstag w\u00fcrden &#8222;illegale Stimmen&#8220; gez\u00e4hlt. F\u00fcr diese Behauptung gibt es bisher keine Beweise. Von Anfang an habe er gesagt, dass nur &#8222;legale Stimmen&#8220; f\u00fcr das Ergebnis ber\u00fccksichtigt werden d\u00fcrften. &#8222;Aber wir sind bei diesem grundlegenden Prinzip auf Widerstand von Seiten der Demokraten gesto\u00dfen&#8220;, erkl\u00e4rte\u00a0Trump\u00a0in einer schriftlichen Mitteilung.<\/p>\n<p>Es gehe um die Integrit\u00e4t des gesamten Wahlprozesses. Der Pr\u00e4sident k\u00fcndigte erneut an, alle rechtlichen Mitteln nutzen zu wollen. An das amerikanische Volk gerichtet f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Ich werde niemals aufgeben, f\u00fcr euch und unsere Nation zu k\u00e4mpfen.&#8220;<\/p>\n<p>19.20 Uhr: Biden will Ansprache an die Nation halten<\/p>\n<p>Der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden will sich am Freitagabend (Ortszeit), zur &#8222;prime-time&#8220;, in einer Ansprache an die Nation wenden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von einem Sprecher von Bidens Wahlkampfteam. Der 77-J\u00e4hrige steht drei Tage nach der US-Wahl kurz vor einem Sieg, nachdem er zuletzt seinen Vorsprung in wichtigen Staaten wie Pennsylvania und Nevada \u00fcber Amtsinhaber Donald Trump vergr\u00f6\u00dfert hatte. Biden hat sich seit der Wahl bereits drei Mal an das amerikanische Volk gewendet und zu Geduld angesichts der laufenden Ausz\u00e4hlung aufgerufen.<\/p>\n<p>17.45 Uhr: Nancy Pelosi: &#8222;Gl\u00fccklicher Tag f\u00fcr unser Land&#8220;<\/p>\n<p>Die Sprecherin des US-Repr\u00e4sentantenhauses, Nancy Pelosi, rechnet mit einem Sieg des Demokraten Joe Biden. Schon bald werde man Biden nicht mehr als Vizepr\u00e4sidenten, sondern als gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten bezeichnen, sagte die Demokratin in ihrer w\u00f6chentlichen Pressekonferenz am Freitag. &#8222;Das ist ein gl\u00fccklicher Tag f\u00fcr unser Land, weil Joe Biden einer ist, der vereint&#8220;, betonte die 80-J\u00e4hrige.\u00a0&#8222;Der gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Biden hat ein starkes Mandat, um zu f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>Bei den Kongresswahlen am Mittwoch hatte Pelosi ihren Sitz in Kalifornien \u00fcberzeugend verteidigt. Sie hatte bereits deutlich gemacht, dass sie sich wieder um den F\u00fchrungsposten bewerben wolle.<\/p>\n<p>17.40 Uhr: Demokraten gewinnen Senatssitz in Arizona<\/p>\n<p>In Arizona hat Mark Kelly, ein ehemaliger Astronaut, einen Senatssitz f\u00fcr die Demokraten hinzugewonnen, berichtet CNN. Zuvor hielt die Republikanerin Martha McSally den Sitz.<\/p>\n<p>16.55 Uhr: Biden-Sprecher: Eindringlinge werden aus dem Wei\u00dfen Haus entfernt<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald\u00a0Trump scheint offenbar gewillt, sich auch bei einer Niederlage mit aller Macht an sein Amt zu klammern. Das Wahlkampfteam seines Herausforderers Joe Biden sieht die US-Administration aber f\u00fcr diesen Fall ger\u00fcstet. &#8222;Die Regierung der Vereinigten Staaten ist durchaus in der Lage, Eindringlinge aus dem Wei\u00dfen Haus zu eskortieren&#8220;, sagte Sprecher Andrew Bates \u00fcbereinstimmenden Medienberichten zufolge. Er reagierte damit auf entsprechende Bef\u00fcrchtungen, dass\u00a0Trump\u00a0eine drohende Wahlniederlage nicht eingestehen k\u00f6nnte.\u00a0Was passiert, wenn er das Oval Office nach einer Wahlniederlage nicht r\u00e4umt,\u00a0lesen Sie hier.<\/p>\n<p>16.45 Uhr: Georgia k\u00fcndigt Neuausz\u00e4hlung an<\/p>\n<p>In Georgia hat Brad Raffensperger, der Secretary of State, vergleichbar mit einem Innenminister, angek\u00fcndigt, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Neuausz\u00e4hlung der Stimmen geben wird. &#8222;Mit einem so kleinen Abstand wird es eine Neuausz\u00e4hlung geben&#8220;, sagte er, wie Fox News berichtet. In dem Staat f\u00fchrt derzeit Joe Biden mit nur etwa 1.500 Stimmen Vorsprung.\u00a0Beide Kandidaten k\u00f6nnen eine Neuausz\u00e4hlung beantragen, sobald der Abstand 0,5 Prozent der Stimmen oder weniger betr\u00e4gt, sagte der Vertreter der Wahlbeh\u00f6rde, Gabriel Sterling.\u00a0Bei einer Neuausz\u00e4hlung m\u00fcsse jede Stimme neu eingescannt werden, was bis Ende November dauern k\u00f6nne.<\/p>\n<p>16.20 Uhr:\u00a0Trumps Wahlkampf-Anwalt: &#8222;Die Wahl ist noch nicht vorbei&#8220;<\/p>\n<p>Das Wahlkampfteam von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat davor gewarnt, dessen Herausforderer Joe Biden bereits jetzt zum Wahlsieger auszurufen. &#8222;Diese Wahl ist nicht vorbei&#8220;, erkl\u00e4rte Wahlkampf-Anwalt Matt Morgan am Freitag. &#8222;Die falsche Prognose eines Sieges von Joe Biden basiert auf Ergebnissen aus vier Bundesstaaten, die noch lange nicht endg\u00fcltig sind.&#8220; Allerdings hat noch kein gro\u00dfer US-Sender Biden zum Wahlsieger ausgerufen.<\/p>\n<p>Biden war am Freitag bei der Ausz\u00e4hlung in den Schl\u00fcsselstaaten Pennsylvania und Georgia an Trump vorbeigezogen. Der 77-J\u00e4hrige liegt auch in Arizona und Nevada vor dem Amtsinhaber. Damit wird ein Sieg des fr\u00fcheren Vizepr\u00e4sidenten bei der umk\u00e4mpften Wahl immer wahrscheinlicher.<\/p>\n<p>Trump campaign&#8217;s Matt Morgan: &#8222;The false projection of Joe Biden as the winner is based on results in four states that are far from final.&#8220;Georgia is headed for a recount; &#8222;irregularities&#8220; in Pennsylvania and Nevada; Trump &#8222;on course to win Arizona outright,&#8220; Morgan says. pic.twitter.com\/duNEa9KG6H\u2014 Jennifer Jacobs (@JenniferJJacobs) November 6, 2020<\/p>\n<p>16.15 Uhr: Biden-Unterst\u00fctzer tanzen auf der Stra\u00dfe<\/p>\n<p>In West-Philadelphia haben zahlreiche Menschen nach der Verk\u00fcndung, dass Biden in Pennsylvania vorne liegt, auf der Stra\u00dfe getanzt. Ein Video davon ging bei Twitter viral. Mehr als 280.000 Menschen sahen sich den Clip bereits an. Reporterin Ellie Rushing schrieb dazu: &#8222;West-Philly reagiert auf den Vorsprung in Pennsylvania mit Tanzen auf der Stra\u00dfe, nat\u00fcrlich.&#8220;<\/p>\n<p>16.00 Uhr:\u00a0Angeblicher Wahlbetrug: Trumps Team richtet Hotline ein<\/p>\n<p>Die Wahlkampf-Anw\u00e4lte von Pr\u00e4sident Trump versuchen seit gestern, die Behauptungen des Pr\u00e4sidenten \u00fcber den angeblichen Wahlbetrug zu beweisen. Daf\u00fcr haben sie nun auch eine Hotline eingerichtet, berichtet &#8222;CNN&#8220;, \u00fcber die sich W\u00e4hler melden k\u00f6nnen. In deren Hauptsitz in Arlington soll daf\u00fcr extra ein Raum eingerichtet worden sein.<\/p>\n<p>Bislang gibt es f\u00fcr den von Trump vorgeworfenen Wahlbetrug bei der Ausz\u00e4hlung der Stimmzettel keine Beweise. Er hatte den Prozess als Diebstahl an seinen W\u00e4hlerstimmen dargestellt. Mehr zum Streit um die W\u00e4hlerstimmen sehen Sie oben im Video oder\u00a0hier.<\/p>\n<p>15.36 Uhr: Arizona und Nevada kommen nur langsam durch<\/p>\n<p>Die Ausz\u00e4hlung der Stimmen kommt in den Bundesstaaten Nevada und Arizona weiter nur langsam voran. Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden lag in beiden Rennen knapp vor Amtsinhaber Donald Trump, doch die Stimmen gingen am Freitag nur in kleinen Tranchen ein. Im Laufe des Tages wird mit neuen Ergebnissen gerechnet. Bisher hat noch kein Medium einen Sieger in Nevada ausgerufen. Arizona hatten die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender Fox News bereits Biden zugerechnet. Andere Medien hielten sich noch zur\u00fcck.<\/p>\n<p>15.24 Uhr: So viele Stimmen fehlen noch in Philadelphia<\/p>\n<p>Der verbleibende Pool der auszuz\u00e4hlenden Stimmen in Philadelphia bel\u00e4uft sich auf etwa 25.000 Wahlzettel. Das berichtet &#8222;CNN&#8220;.<\/p>\n<p>Die Ausz\u00e4hlung dieser Stimmen werde l\u00e4nger dauern, da es sich um provisorische Stimmzettel handelt, aber auch um solche, die aufgrund von Fragen wie Datum und Unterschriften \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssen. &#8222;Es wird noch eine Weile dauern&#8220;, berichtete einer der Beamten &#8222;CNN&#8220;.<\/p>\n<p>14.51 Uhr: Joe Biden \u00fcberholt Donald Trump im Rennen um\u00a0 Pennsylvania<\/p>\n<p>Bei der Ausz\u00e4hlung der Stimmen zur US-Pr\u00e4sidentschaftswahl im Schl\u00fcsselstaat Pennsylvania hat Herausforderer Joe Biden am Freitag die F\u00fchrung \u00fcbernommen. Bei einem Ausz\u00e4hlungsstand von etwas mehr als 95 Prozent f\u00fchrte Biden mit 5.587 Stimmen vor Amtsinhaber Donald Trump. Damit liegt der Demokrat nun in vier von f\u00fcnf noch umk\u00e4mpften Staaten vorn. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>14.28 Uhr: So reagieren deutsche Politiker auf die US-Wahl<\/p>\n<p>Kanzlerin Angela Merkel hat sich zwar bislang nicht zum Verlauf der Wahl in den USA ge\u00e4u\u00dfert, andere Politiker, wie etwa Renate K\u00fcnast und Olaf Scholz, allerdings schon. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>14.12 Uhr: Was, wenn Trump einfach nicht geht?<\/p>\n<p>Wer die Wahl gewinnt, wird Pr\u00e4sident. So einfach war die US-Demokratie bislang in den allermeisten F\u00e4llen. Bei Donald Trump ist die Situation im schlimmsten vorstellbaren Szenario eine etwas andere. Der noch amtierende US-Pr\u00e4sident hat mehrfach und eindeutig abgelehnt, sich zu einer friedvollen Macht\u00fcbergabe zu bekennen. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>13.50 Uhr:\u00a0Biden muss st\u00e4rker von Secret Service gesch\u00fctzt werden<\/p>\n<p>Der Secret Service entsendet einem Medienbericht zufolge zus\u00e4tzliche Mitarbeiter zum Schutz des US-Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Joe Biden in den Bundesstaat Delaware. Biden werde sich mindestens noch einen weiteren Tag in der Stadt Wilmington aufhalten und m\u00f6glicherweise bereits am Freitag eine gro\u00dfe Rede halten, berichtete die &#8222;Washington Post&#8220; in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei ungenannte Quellen. Dies habe Bidens Wahlkampfteam der Beh\u00f6rde mitgeteilt.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge sind bereits Dutzende Mitarbeiter des Secret Service im Kongresszentrum Chase Center im Einsatz, wo sich Biden mit seinem Team einquartiert hat. Die zus\u00e4tzlichen Agenten sollten voraussichtlich von Freitag an die Sicherheitsvorkehrungen dort verst\u00e4rken. Die Anzahl der in Wilmington abgestellten Mitarbeiter entspricht demnach aber nicht dem Schutz, der einem designierten Pr\u00e4sidenten zusteht. Eine Sprecherin des Secret Service erkl\u00e4rte, man werde sich nicht \u00f6ffentlich zu den Sicherheitsvorkehrungen \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>13.16 Uhr: Trumps Ex-Chef-Stratege von Twitter blockiert<\/p>\n<p>Twitter hat den ehemaligen Trump-Chefstrategen Steve Bannon ausgesperrt, nachdem er \u00fcber die Enthauptung des FBI-Chefs Christopher Wray und des Corona-Experten Anthony Fauci fantasiert hatte. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>13.01 Uhr: Merkel schweigt zur US-Wahl<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)\u00a0will sich weiterhin nicht zur US-Pr\u00e4sidentschaftswahl \u00e4u\u00dfern. Regierungssprecher Steffen Seibert verwies am Freitagmittag darauf, dass es weiterhin kein Endergebnis gebe und die Ausz\u00e4hlung der Stimmen in mehreren Bundesstaaten noch laufe. Diese Ausz\u00e4hlungen gelte es abzuwarten. &#8222;Und das tut die Bundeskanzlerin, das tut die Bundesregierung.&#8220;<\/p>\n<p>12.20 Uhr: Biden baut F\u00fchrung in Georgia aus<\/p>\n<p>Joe Biden konnte seinen Vorsprung in Georgia ausbauen. Er f\u00fchrt jetzt mit 1.096 Stimmen vor Trump. Das berichten mehrere US-Medien \u00fcbereinstimmend.\u00a0Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>12.15 Uhr: Ergebnis aus Philadelphia wird in den kommenden zwei Stunden erwartet<\/p>\n<p>Der City Commissioner von Philadelphia, Al Schmidt, sagte &#8222;CNN&#8220;, dass es &#8222;in den n\u00e4chsten ein bis zwei Stunden&#8220; eine Aktualisierung der Stimmenausz\u00e4hlung geben werde.<\/p>\n<p>&#8222;Die Z\u00e4hlung in Philadelphia ging von Anfang an ununterbrochen weiter. Wir hatten gestern wegen eines Rechtsstreits eine kurze Pause von etwa zwei Stunden, aber es ist einfach von entscheidender Bedeutung, dass wir mit der Ausz\u00e4hlung aller wahlberechtigten Stimmen, die von den W\u00e4hlern in Philadelphia abgegeben wurden, fortfahren&#8220;, sagte er. &#8222;Wir haben in Philadelphia insgesamt etwa 360.000 Briefwahlzettel erhalten. Wir haben etwa etwas mehr als 306.000 gez\u00e4hlt &#8230; und [sind] bei 50.000, von denen einige noch zu melden sind.&#8220;<\/p>\n<p>10.34 Uhr: Biden liegt jetzt in Georgia vorn<\/p>\n<p>Der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden hat Donald Trump im US-Bundesstaat Georgia \u00fcberholt. Er f\u00fchrt laut &#8222;CNN&#8220; jetzt mit 917 Stimmen.<\/p>\n<p>10.27 Uhr: Bundesrichter ordnet Suche nach Stimmzetteln an<\/p>\n<p>Ein Bundesrichter ordnete am Donnerstag an, dass der Postdienst seine Durchsuchung nach nicht zugestellten Stimmzetteln fortsetzen muss. Gesucht werden soll in Staaten, die verl\u00e4ngerte Zustellfristen f\u00fcr Stimmen haben, wie etwa North Carolina und Pennsylvania. Das berichtet &#8222;NBC&#8220;.<\/p>\n<p>Der Richter Emmet Sullivan aus Washington, D.C., verf\u00fcgte, die Durchsuchungen bis Freitag bis zum Ende des Tages fortzusetzen, um sicherzustellen, dass alle per Post zugestellten Stimmzettel ausgez\u00e4hlt werden. Die Anordnung soll der Sorge entgegen wirken, dass eine Reihe von Stimmzetteln m\u00f6glicherweise nicht zugestellt wurden.<\/p>\n<p>Am Mittwoch war bekannt geworden, dass etwa 300.000 Briefwahl-Stimmzettel offenbar nicht zugestellt wurden. Sie wurden zwar im Postsystem eingescannt, aber deren Zustellung sei nicht \u00fcber einen Barcode auf den Briefen erfasst worden.\u00a0Die Post erkl\u00e4rte, dass sie in dem Versuch, die Stimmzettel schneller zuzustellen, in einigen F\u00e4llen den Scan f\u00fcr die ausgehende Zustellung umgangen habe.<\/p>\n<p>10.15 Uhr: In diesen Staaten entscheidet sich die Wahl<\/p>\n<p>Aktuell kommt Biden auf 253 der f\u00fcr einen Sieg bei der Pr\u00e4sidentenwahl n\u00f6tigen 270 Stimmen von Wahlleuten.\u00a0In Georgia liegt Donald Trump nur noch mit 463 Stimmen vorn (Stand: 10.12 Uhr, laut &#8222;CNN&#8220;). Mehr dazu und die gesamte \u00dcbersicht lesen Sie\u00a0hier.<\/p>\n<p>9.42 Uhr: Facebook schlie\u00dft Gruppe von Trump-Anh\u00e4ngern<\/p>\n<p>In einer Gruppe bei Facebook haben sich Anh\u00e4nger von US-Pr\u00e4sident Trump zusammengetan und unter anderem Falschnachrichten verbreitet. Darauf hat die Social-Media-Plattform nun reagiert. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>9.35 Uhr:\u00a0Zwei M\u00e4nner mit Waffen in Philadelphia festgenommen<\/p>\n<p>Die Polizei in Philadelphia hat in der N\u00e4he des Kongresszentrums, wo Stimmen der US-Pr\u00e4sidentenwahl ausgez\u00e4hlt werden, zwei M\u00e4nner mit Waffen in ihrem Fahrzeug festgenommen. Die Beh\u00f6rden \u00e4u\u00dferten sich zun\u00e4chst nicht zu den Hintergr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, die M\u00e4nner h\u00e4tten offenbar versucht, in das Wahlzentrum zu gelangen. Die Polizei der gr\u00f6\u00dften Stadt im Bundesstaat Pennsylvania habe einen Tipp bekommen, wonach sich ein Fahrzeug mit bewaffneten Personen vom Staat Virginia aus auf den Weg gemacht habe, um das Convention Center anzugreifen, sagte ein Polizeivertreter.<\/p>\n<p>In Philadelphia sind die Regeln zum Mitf\u00fchren von Waffen etwas strenger als im Rest des Bundesstaates Pennsylvania \u2013 daf\u00fcr ist eine Erlaubnis erforderlich. Der Sender Fox News berichtete, die Bundespolizei FBI habe die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>9.29 Uhr: In Georgia wird es immer knapper<\/p>\n<p>Trump liegt im US-Bundesstaat nur noch mit 665 Stimmen vor Joe Biden. Das berichtet CNN. In den kommenden Stunden wird ein Ergebnis erwartet. Wenn die Differenz allerdings so knapp bleibt, ist eine Neuausz\u00e4hlung der Stimmen sehr wahrscheinlich. Donald Trump hat bislang\u00a02.448.183 Stimmen und Joe Biden\u00a02.447.518.<\/p>\n<p>9.08 Uhr: Fernsehsender unterbrachen Trumps Rede<\/p>\n<p>Bei seinem Auftritt im Presseraum des Wei\u00dfen Hauses legte Trump keinerlei Belege f\u00fcr einen angeblichen Wahlbetrug vor. Mehrere Fernsehsender unterbrachen die Live-\u00dcbertragung nach kurzer Zeit, als erstes der Sender MSNBC, der die Notwendigkeit anf\u00fchrte, Falschaussagen des Pr\u00e4sidenten richtigzustellen. &#8222;Wir sind hier erneut in der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Situation, dass wir den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten nicht nur unterbrechen, sondern auch korrigieren&#8220;, sagte Moderator Brian Williams. Es gebe keine illegale Vorgehensweise, von denen sie w\u00fcssten. Und auch keinen Sieg von Trump, der bekannt sei.<\/p>\n<p>Trump selbst verlie\u00df den Raum nach etwas \u00fcber einer Viertelstunde, ohne Fragen von Journalisten zu beantworten. Auch die Sender CBS und ABC entschieden sich, die \u00dcbertragung der Ansprache abzubrechen.<\/p>\n<p>9.00 Uhr: &#8222;Y.M.C.A&#8220;-Urheber reichen Klage gegen Liedverwendung von Trump ein<\/p>\n<p>Wegen des Abspielens des Disco-Hits &#8222;Y.M.C.A.&#8220; bei Wahlkampfauftritten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump wollen die Inhaber der Urheberrechte Klage einreichen. Dies k\u00fcndigte am Donnerstag in Paris der Anwalt Richard Malka an, der die Eigent\u00fcmer der Rechte an dem Hit der Band Village People aus dem Jahr 1978 vertritt. Der Song war auch f\u00fcr einen Wahlkampfspot Trumps verwendet worden.<\/p>\n<p>Die Verwendung des Lieds f\u00fcr die Trump-Kampagne stelle &#8222;eindeutig einen Diebstahl des Eigentums anderer&#8220; dar, sagte Malka. Dass der Song f\u00fcr politische Zwecke des US-Pr\u00e4sidenten eingesetzt wird, h\u00e4tten die Rechteinhaber bei entsprechender Anfrage &#8222;niemals akzeptiert&#8220;.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Anwalts soll die Klage in den kommenden Tagen sowohl in den USA als auch in Frankreich eingereicht werden. Zu den Rechteinhabern geh\u00f6rt das franz\u00f6sische Musiklabel Scorpio Music.<\/p>\n<p>8.15 Uhr:\u00a0Biden holt in Pennsylvania weiter auf \u2013 jetzt Gleichstand in Georgia<\/p>\n<p>In dem f\u00fcr die Wahl wichtigen Bundesstaat Pennsylvania schrumpft der Vorsprung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump laut Edison Research in der laufenden Z\u00e4hlung weiter. Trump ist demnach auf 49,5 Prozent abgerutscht und damit unter 50 Prozent. Biden liegt nun bei 49,2 Prozent. Ausgez\u00e4hlt sind bislang 95 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p>In Georgia (16 Wahlleute) liegen Biden und Trump dem Datenanbieter Edison Research zufolge inzwischen faktisch gleichauf: Nach Ausz\u00e4hlung von 99 Prozent der Stimmen kommen beide demnach auf 49,4 Prozent. Trump f\u00fchrte hier zuletzt.<\/p>\n<p>Demokraten und viele Beobachter sind optimistisch, dass Biden Trump in den Staaten noch \u00fcberholen kann, weil die nun ausgez\u00e4hlten Briefwahlstimmen bislang zu gro\u00dfen Teilen aufs Konto der Demokraten gegangen sind. Wenn Biden Pennsylvania gewinnt, hat er \u00fcber 270 Wahlm\u00e4nnerstimmen und w\u00e4re der n\u00e4chste Pr\u00e4sident der USA.<\/p>\n<p>6.55 Uhr:\u00a0US-Post registriert in Pennsylvania weitere Stimmen<\/p>\n<p>Der US Postal Service teilt mit, am Donnerstag rund 1.700 Wahlzettel in Pennsylvania erhalten zu haben. Die meisten Stimmen gingen in Philadelphia ein, gefolgt von Pittsburgh. Die Wahlzettel w\u00fcrden nun den Wahlleitern zugeteilt. Die Frist f\u00fcr eingehende Wahlzettel, die in dem umk\u00e4mpften Staat noch ber\u00fccksichtigt werden, l\u00e4uft am Freitagabend ab.<\/p>\n<p>4.10 Uhr: Warten auf Ergebnisse sorgt f\u00fcr Lacher im Netz<\/p>\n<p>Mehrere Tage und N\u00e4chte zieht sich die Ausz\u00e4hlung der W\u00e4hlerstimmen in den USA hin. Menschen weltweit sitzen gespannt vor der Berichterstattung \u2013 doch es gibt noch immer kein Ergebnis. Im Netz wird gespottet. Hier ein \u00dcberblick \u00fcber einige der witzigsten Memes auf Twitter.<\/p>\n<p>4 Uhr:\u00a0Scharfe Kritik von Republikanern nach Trumps Pressekonferenz<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich nach seiner Pressekonferenz im Wei\u00dfen Haus scharfe Kritik von Mitgliedern seiner Partei eingehandelt. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>3 Uhr: Maas mahnt Zur\u00fcckhaltung an \u2013 &#8222;Amerika ist mehr als eine One-Man-Show&#8220;<\/p>\n<p>Angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl zwischen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden hat Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas beide Seiten zur Zur\u00fcckhaltung aufgerufen. &#8222;Amerika ist mehr als eine One-Man-Show. Wer in so einer Situation weiter \u00d6l ins Feuer gie\u00dft, der handelt selbst unverantwortlich&#8220;, sagt der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. &#8222;Anst\u00e4ndige Verlierer sind f\u00fcr das Funktionieren einer Demokratie wichtiger als strahlende Sieger.&#8220; Das Vertrauen in faire und freie Wahlen d\u00fcrften Demokraten niemals besch\u00e4digen. &#8222;Jetzt hei\u00dft es: K\u00fchlen Kopf bewahren, bis ein unabh\u00e4ngig festgestelltes Ergebnis vorliegt.&#8220;<\/p>\n<p>2.10 Uhr: Vizepr\u00e4sident Pence bekr\u00e4ftigt Loyalit\u00e4t zu Trump<\/p>\n<p>US-Vizepr\u00e4sident Mike Pence hat Donald Trump w\u00e4hrend der laufenden Stimmenausz\u00e4hlung nach der US-Wahl seines R\u00fcckhalts versichert. Er stehe an der Seite des Pr\u00e4sidenten, schrieb Pence am Donnerstagabend auf Twitter, kurz nachdem Trump eine Pressekonferenz im Wei\u00dfen Haus beendet hatte.<\/p>\n<p>Zugleich schrieb er: &#8222;Wir m\u00fcssen jede legale Stimme z\u00e4hlen.&#8220; &#8222;Legal&#8220; schrieb er in Gro\u00dfbuchstaben. Trumps Chancen auf eine Wiederwahl sind im weiterhin offenen Rennen um das Wei\u00dfe Haus zuletzt stark geschrumpft. Der Republikaner sieht sich dennoch weiter als legitimer Sieger der Wahl, bei der er von dem Demokraten Joe Biden herausgefordert wurde.<\/p>\n<p>2 Uhr: Trump behauptet: Habe nach &#8222;zul\u00e4ssigen Stimmen&#8220; klar gewonnen<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald\u00a0Trump\u00a0sieht sich weiterhin als legitimer Sieger der Wahl in den USA. &#8222;Wenn man die legalen Stimmen z\u00e4hlt, gewinne ich mit Leichtigkeit&#8220;, sagte\u00a0Trump\u00a0am Donnerstagabend im Wei\u00dfen Haus bei seinem ersten \u00f6ffentlichen Auftritt seit der Wahlnacht. &#8222;Wenn man die illegalen Stimmen z\u00e4hlt, dann k\u00f6nnen sie versuchen, uns die Wahl zu stehlen.&#8220; Belege f\u00fcr seine Behauptungen f\u00fchrte er nicht an.\u00a0Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p>1.40 Uhr:\u00a0Pr\u00e4sidentennichte bezeichnet Trump als &#8222;Verlierer&#8220;<\/p>\n<p>Die Nichte von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat das Verhalten des Republikaners nach der US-Wahl absch\u00e4tzig kommentiert. &#8222;So sieht es aus, wenn ein Verlierer verliert&#8220;, schrieb Mary Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter, w\u00e4hrend Trump im Wei\u00dfen Haus eine Pressekonferenz gab.<\/p>\n<p>Zwei Tage nach dem Wahltag ist das Rennen um die Pr\u00e4sidentschaft noch nicht entschieden, Trumps Chancen auf die Wiederwahl sind aber zuletzt dramatisch geschrumpft. Trump macht daf\u00fcr Wahlbetrug verantwortlich und sieht sich als legitimen Sieger der Wahl. Auf nennenswerten Betrug bei der Wahl gibt es keinerlei Hinweise.<\/p>\n<p>Mary Trump \u2013 eine promovierte Psychologin \u2013 hatte vor der Wahl ein Enth\u00fcllungsbuch ver\u00f6ffentlicht und vor einer zweiten Amtszeit ihres Onkels gewarnt.<\/p>\n<p>1.10 Uhr:\u00a0Klimaaktivistin Thunberg zu Trump: &#8222;Entspann dich, Donald!&#8220;<\/p>\n<p>Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die m\u00f6gliche Wahlschlappe von US-Pr\u00e4sident\u00a0Donald Trump\u00a0f\u00fcr eine sp\u00e4te Revanche auf dessen Lieblingsmedium Twitter genutzt. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>1 Uhr: Ergebnis im US-Schl\u00fcsselstaat Pennsylvania f\u00fcr Freitag angek\u00fcndigt<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden in Pennsylvania erwarten f\u00fcr diesen Freitag das Ergebnis der Pr\u00e4sidentschaftswahl in diesem US-Staat. Dann werde der gr\u00f6\u00dfte Teil der Stimmen ausgez\u00e4hlt sein, sagte Staatssekret\u00e4rin Kathy Boockvar am Donnerstag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in Harrisburg. Sie begr\u00fcndete die lange Ausz\u00e4hlungsdauer mit der hohen Zahl von Briefwahlstimmen und dem voraussichtlich sehr knappen Ausgang. In der Nacht zum Freitag (MEZ) standen noch \u00fcber 300.000 Briefwahlstimmen aus. Amtsinhaber Donald Trump f\u00fchrte mit etwa 75.000 Stimmen vor seinem Herausforderer Joe Biden.<\/p>\n<p>Wegen des h\u00f6heren Anteils von Anh\u00e4ngern der Demokratischen Partei unter den Briefw\u00e4hlern ist es m\u00f6glich, dass Biden in der weiteren Ausz\u00e4hlung Trump noch \u00fcberholt. Bei 20 zu vergebenden Wahlleuten w\u00fcrde dies bedeuten, dass Biden die erforderliche Mehrheit von 270 Wahlleuten erreicht und damit zum Nachfolger Trumps werden kann. Die meisten der noch ausstehenden Stimmen kommen nach Angaben der Staatssekret\u00e4rin aus st\u00e4dtischen Gebieten, vor allem aus dem Gro\u00dfraum der Millionenstadt Philadelphia und der Stadt Pittsburgh.<\/p>\n<p>Zu den nach Schlie\u00dfung der Wahllokale eingetroffenen Briefwahlstimmen sagte Boockvar, sie erwarte nicht, dass diese das Ergebnis nennenswert beeinflussen k\u00f6nnten. Ihre Zahl sei voraussichtlich \u00fcberschaubar. In Pennsylvania sind auch Briefwahlstimmen g\u00fcltig, die wegen Versp\u00e4tungen im Postversand bis Freitag eintreffen. Diese werden gesondert ausgez\u00e4hlt. Vom Trump-Team beauftragte Anw\u00e4lte wollen gerichtlich verhindern, dass diese Stimmen als g\u00fcltig gewertet werden. Abgesehen von einem mehrere Wochen zur\u00fcckliegenden Fall habe sie keine Kenntnis von versuchtem Wahlbetrug, sagte Boockvar. Es werde alles getan, um eine absolut zuverl\u00e4ssige Ausz\u00e4hlung zu garantieren. &#8222;Unsere Wahlsysteme und Datenbanken stellen sicher, dass kein W\u00e4hler mehr als eine Stimme abgeben kann.&#8220;<\/p>\n<p>0.45 Uhr \u2013 Abstand in Georgia wird immer kleiner<\/p>\n<p>Neben dem Rennen im US-Bundesstaat Pennsylvania wird es auch bei der Ausz\u00e4hlung der Wahlstimmen in Georgia immer enger. Der Vorsprung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf Herausforderer Joe Biden war am Donnerstagnachmittag auf nur noch etwa 9.500 Stimmen oder 0,2 Prozentpunkte geschrumpft. Am Morgen waren es noch etwas weniger als 20.000 gewesen. Offiziellen Angaben zufolge waren am Nachmittag (Ortszeit) noch mehr als 45.000 Stimmen im Staat zu z\u00e4hlen. Trump konnte sich in dem s\u00fcd\u00f6stlichen Bundesstaat 2016 mit gut f\u00fcnf Prozentpunkten vor Hillary Clinton die Stimmen der 16 Wahlleute sichern. Georgia gilt als Swing State.<\/p>\n<p>0.35 Uhr \u2013 Greta Thunberg \u00e4u\u00dfert sich zu Trump-Tweets: &#8222;Entspann Dich!&#8220;<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump s\u00e4t mit seinen Tweets weiterhin Zweifel an der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Wahl. So verlangte Trump unter anderem auf Twitter, dass die Ausz\u00e4hlung gestoppt werden solle. &#8222;Beendet die Ausz\u00e4hlung&#8220;, schrieb in Gro\u00dfbuchstaben.<\/p>\n<p>Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die m\u00f6gliche Wahlschlappe von US-Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr eine sp\u00e4te Revanche auf dessen Lieblingsmedium Twitter genutzt. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>00.30 Uhr \u2013 Demokrat: Trump-Wahlkampf aus dem Wei\u00dfen Haus wird untersucht<\/p>\n<p>Einem demokratischen Abgeordneten zufolge untersucht eine unabh\u00e4ngige Aufsichtsbeh\u00f6rde des Bundes, ob Trump durch die Einrichtungen seines Wahlkampfb\u00fcros im Wei\u00dfen Haus gegen das Gesetz versto\u00dfen habe. Das Office of Special Counsel habe dies auf Anfrage mitgeteilt, erkl\u00e4rt Bill Pascrell. Nach US-Recht \u2013 dem Hatch Act \u2013 sind Staatsdienern gewisse politische T\u00e4tigkeiten im Amt untersagt.<\/p>\n<p>00.00 Uhr: Trump-Sohn: Pr\u00e4sident sollte &#8222;totalen Krieg&#8220; um Wahl erkl\u00e4ren<\/p>\n<p>Pr\u00e4sidentensohn Donald Trump Jr. hat seinen Vater aufgerufen, einen &#8222;totalen Krieg&#8220; rund um die Wahl zu er\u00f6ffnen. Donald Trump m\u00fcsse &#8222;all den Betrug und Schummeleien offenlegen&#8220;, schrieb sein Trump Jr. Sohn am Donnerstag bei Twitter. Dazu geh\u00f6rten die Stimmen von W\u00e4hlern, die tot seien oder nicht mehr im jeweiligen Bundesstaat lebten, behauptete der Trump-Sohn. &#8222;Es ist an der Zeit, dieses Schlamassel zu bereinigen und nicht mehr wie eine Bananenrepublik auszusehen.&#8220;<\/p>\n<p>Bisher wurden keine nennenswerten F\u00e4lle von Wahlbetrug in den USA bekannt. Trump hatte schon seit Monaten ohne Beleg behauptet, bei Briefwahl sei die Betrugsgefahr h\u00f6her und weigerte sich, eine friedliche Macht\u00fcbergabe zu garantieren.<\/p>\n<p>23.30 Uhr:\u00a0Ausz\u00e4hlung im US-Staat Arizona k\u00f6nnte bis zum Wochenende dauern<\/p>\n<p>Die Ausz\u00e4hlung der Stimmen im s\u00fcdwestlichen US-Bundesstaat Arizona k\u00f6nnte sich noch bis zum Wochenende hinziehen. Derzeit m\u00fcssten noch rund 450.000 Stimmen ausgez\u00e4hlt werden, sagte die f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Wahl zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4rin Katie Hobbs am Donnerstag im Gespr\u00e4ch mit dem Nachrichtensender CNN.<\/p>\n<p>Die meisten Stimmen, rund 300.000, stehen demnach noch im Bezirk Maricopa aus, der die Hauptstadt Phoenix einschlie\u00dft. Dort seien am Mittwoch rund 140.000 Stimmen ausgez\u00e4hlt worden, der n\u00e4chste Stand der Ausz\u00e4hlung werde am Donnerstagabend (03.00 Uhr MEZ Freitag) bekanntgegeben werden, sagte sie weiter. Die n\u00e4chste Aktualisierung komme dann am Freitagabend. &#8222;Bis zum Wochenende&#8220; sollten die &#8222;meisten Bezirke&#8220; mit der Ausz\u00e4hlung durch sein, sagte Hobbs.<\/p>\n<p>Der TV-Sender Fox News und die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hatten in Arizona schon in den Stunden nach der Wahl den Demokraten Joe Biden zum Gewinner erkl\u00e4rt. Andere Medien, wie CNN und die &#8222;New York Times&#8220;, halten das Rennen aber f\u00fcr zu knapp, um schon eine verbindliche Aussage zu treffen. Biden liegt nach dem aktuellen Ausz\u00e4hlungsstand etwa zwei Prozentpunkte vor Pr\u00e4sident Trump.<\/p>\n<p>22.38 Uhr:\u00a0Facebook schlie\u00dft Gruppe von Trump-Anh\u00e4ngern wegen Aufruf zu Wahl-Protesten<\/p>\n<p>Wegen Aufrufen zu Protesten gegen eine weitere Ausz\u00e4hlung der Stimmen bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl hat Facebook hat eine Gruppe von Unterst\u00fctzern des Amtsinhabers Donald Trump gesperrt. Die Gruppe &#8222;Stop the Steal&#8220; (&#8222;Stoppt den (Wahl-)Diebstahl&#8220;) habe die &#8222;Delegitimierung des Wahlprozesses&#8220; angestrebt, teilte der US-Internetkonzern am Donnerstag mit. Einige ihrer Mitglieder h\u00e4tten &#8222;besorgniserregende Aufrufe zur Gewalt&#8220; ge\u00e4u\u00dfert. Im Einklang mit den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ma\u00dfnahmen, die Facebook in einer Zeit der &#8222;erh\u00f6hten Spannungen&#8220; ergreife, sei die Gruppe, der sich mehr als 300.000 Nutzer angeschlossen hatten, gel\u00f6scht worden.<\/p>\n<p>Trump hatte den Demokraten in der Wahlnacht vorgeworfen, ihm den Sieg &#8222;stehlen&#8220; zu wollen. Das Wahlkampfteam des Amtsinhabers, der im erbittert gef\u00fchrten Pr\u00e4sidentschaftsrennen derzeit hinter seinem Herausforderer Joe Biden liegt, hat in mehreren Bundesstaaten Klagen eingereicht, um einen Stopp der Stimmausz\u00e4hlung zu erzwingen. &#8222;Stoppt die Ausz\u00e4hlung&#8220;, schrieb der Pr\u00e4sident am Donnerstag erneut im Kurzbotschaftendienst Twitter. &#8222;Stoppt den Betrug&#8220;, f\u00fcgte er sp\u00e4ter hinzu. Twitter versteckte den Tweet \u2013 wie bereits bei anderen Kurzbotschaften des Pr\u00e4sidenten \u2013 hinter dem Warnhinweis, die Inhalte seien &#8222;umstritten und m\u00f6glicherweise irref\u00fchrend&#8220;. Auch Facebook hatte \u00c4u\u00dferungen Trumps zur Briefwahl in der Wahlnacht als &#8222;irref\u00fchrend&#8220; eingestuft.<\/p>\n<p>22.22 Uhr: Biden zeigt sich weiter siegessicher<\/p>\n<p>Der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden glaubt weiter an einen Sieg bei der US-Wahl. &#8222;Wir haben keinen Zweifel, dass, sobald die Ausz\u00e4hlung beendet ist, Senatorin Kamala Harris und ich zu den Gewinnern erkl\u00e4rt werden&#8220;, sagte Biden am Donnerstag bei einem kurzen Auftritt in Wilmington im Bundesstaat Delaware. Er und seine Vize-Kandidatin f\u00fchlten sich weiterhin sehr gut angesichts des derzeitigen Stands des Rennens. Biden gab sich zuversichtlich, dass das Ergebnis der Wahl sehr bald feststehen werde.<\/p>\n<p>22.12 Uhr:\u00a0Trumps Wahlkampfteam reicht neue Klage in Pennsylvania ein<\/p>\n<p>Das Wahlkampfteam von Trump reicht eine weitere Klage ein. Es geht um die M\u00f6glichkeit, die Ausz\u00e4hlung der Stimmen in Philadelphia zu beobachten. Die Stadt liegt in dem besonders umk\u00e4mpften Bundesstaat Pennsylvania.<\/p>\n<p>21.50 Uhr: Thunberg gibt Trump Ratschl\u00e4ge<\/p>\n<p>Die schwedische Umweltaktivistin und Pr\u00e4sident Donald Trump haben sich schon einige Male einen Schlagabtausch auf Twitter geliefert. Mitten in dem andauernden Wahlkrimi konnte sich die 17-J\u00e4hrige einen Seitenhieb gegen Trump nicht verkneifen. Als Anspielung auf einen Tweet, den Trump im Dezember 2019 an Thunberg richtete, nachdem sie vom &#8222;Time Magazine&#8220; zur Person der Jahres ernannt wurde, bot die Schwedin nun Trump einen Rat an: &#8222;So l\u00e4cherlich. Donald muss an seinem Problem mit Aggressionsbew\u00e4ltigung arbeiten und dann mit einem Freund in einen guten alten Film schauen! Beruhige dich, Donald, beruhige dich!&#8220;.<\/p>\n<p>So ridiculous. Donald must work on his Anger Management problem, then go to a good old fashioned movie with a friend! Chill Donald, Chill! https:\/\/t.co\/4RNVBqRYBA\u2014 Greta Thunberg (@GretaThunberg) November 5, 2020<\/p>\n<p>Den Wortlaut \u00fcbernahm Thunberg von Trumps Tweet, der damals exakt das gleiche postete.\u00a0Allerdings wird sich der Republikaner Thunbergs Tipp wohl kaum zu Herzen nehmen.<\/p>\n<p>21.00 Uhr: So sieht der Zwischenstand aus<\/p>\n<p>In sechs US-Staaten steht noch kein Sieger fest. Das sind die Zwischenergebnisse laut &#8222;CNN&#8220;: Im hart umk\u00e4mpften Pennsylvania (20 Wahlm\u00e4nner) wurden bislang 92 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt. Donald Trump f\u00fchrt hier mit 50,2 Prozent. Joe Biden kommt auf 48,5 Prozent. Derzeit liegen etwa 114.000 Stimmen zwischen den Konkurrenten.<\/p>\n<p>Mit Spannung wartet man auch auf das Ergebnis in Georgia (16 Wahlm\u00e4nner), hier wurden bereits 98 Prozent der W\u00e4hlerstimmen ausgez\u00e4hlt. Mit einem leichten Vorsprung von 0,3 Prozentpunkten f\u00fchrt hier der Amtsinhaber (49,5 Prozent). In Arizona (11 Wahlm\u00e4nner) f\u00fchrt nach der Ausz\u00e4hlung von 86 Prozent der W\u00e4hlerstimmen Joe Biden, der Demokrat kommt auf 50,5 Prozent \u2013 das entspricht 1.470.650 Stimmen. Republikaner Trump hat 48,1 Prozent der Stimmen inne.<\/p>\n<p>Das Ergebnis in Nevada (6 Wahlm\u00e4nner) l\u00e4sst ebenfalls noch auf sich warten. 89 Prozent der Stimmen wurden erfasst, Biden f\u00fchrt mit 49,4 Prozent. Trump kommt auf 48,5 Prozent. In North Carolina (15 Wahlm\u00e4nner) m\u00fcssen noch f\u00fcnf Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt werden. Trump f\u00fchrt hier mit glatten 50 Prozent, w\u00e4hrend Biden 48,6 Prozent verzeichnet. In Alaska (3 Wahlm\u00e4nner) wird Amtsinhaber Trump wahrscheinlich einen Sieg einfahren: Nach der Ausz\u00e4hlung von 47 Prozent der Stimmen kommt er hier auf 62,9 Prozent. Biden erhielt bislang lediglich 33 Prozent.<\/p>\n<p>20.00 Uhr: Richter in zwei Bundesstaaten weisen Trump-Klagen ab<\/p>\n<p>Eine Richterin in Michigan hat eine Klage der Anw\u00e4lte von Pr\u00e4sident Donald Trump abgewiesen, mit der die Stimmenausz\u00e4hlung in dem Bundesstaat gestoppt werden sollte. Die Richterin sah keine ausreichenden Beweise f\u00fcr den Vorwurf der Republikaner, die Kontrollm\u00f6glichkeiten bei der Ausz\u00e4hlung seien nicht ausreichend. Der Staat wird nach Ausz\u00e4hlung von 99 Prozent der Stimmen bereits Trumps Kontrahent Biden zugerechnet.<\/p>\n<p>Auch in Georgia wies ein Richter eine entsprechende Klage der Republikaner ab. Dort lautete der Vorwurf, dass Wahlzettel aus verschiedenen Schritten der Ausz\u00e4hlung durcheinander geraten sein. Bisher gibt es keine Beweise f\u00fcr einen Wahlbetrug oder fehlerhafte Ausz\u00e4hlungen der Stimmen, obwohl die Republikaner um Trump dies immer wieder behaupten.<\/p>\n<p>19.19 Uhr: Stimmausz\u00e4hlung in Nevada kann noch bis n\u00e4chste Woche dauern<\/p>\n<p>In Nevada erlaubt das Wahlrecht, dass Briefwahlstimmen, die bis zum 10. November eintreffen, gez\u00e4hlt werden. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass sie den Poststempel sp\u00e4testens vom Wahltag, also dem 3. November tragen. Der Wahlverantwortliche des Bundesstaates rechnet damit, dass dies auf noch Tausende Wahlzettel zutreffen werde, sagte er bei einer Pressekonferenz. Daher sei mit der Beendigung der Ausz\u00e4hlung erst n\u00e4chste Woche, am 12. November, zu rechnen. Das bedeutet allerdings nicht, dass nicht schon vorher ein Sieger in dem Bundesstaat ausgerufen werden kann, sollte sich einer der Kandidaten entscheidend absetzen.<\/p>\n<p>19.00 Uhr: Trump zieht in Nevada vor Gericht<\/p>\n<p>Die Trump-Kampagne wird in Nevada vor Gericht ziehen, um die Ausz\u00e4hlung der verbleibenden Stimmen dort zu stoppen. Das gab Richard Grenell, ehemals US-Botschafter in Berlin, bei einer Pressekonferenz bekannt. Die Kampagne fordert, die Stimmausz\u00e4hlung \u00fcberwachen zu d\u00fcrfen, was bisher nicht der Fall gewesen sei, so der TV-Sender NBC. Es gibt bisher keine Beweise f\u00fcr Wahlbetrug oder fehlerhafte Ausz\u00e4hlungen.<\/p>\n<p>18.12 Uhr: Biden baut Vorsprung in Nevada aus<\/p>\n<p>Neue Zwischenergebnisse aus dem Bundesstaat Nevada: Joe Biden kann seinen Vorsprung auf Trump ausbauen. Er liegt nun mit etwa 12.000 Stimmen vorne, das entspricht einem Prozentpunkt. Nevada hatte die Ergebnisse das letzte Mal gestern Morgen aktualisiert, zu dem Zeitpunkt hatte Biden nur etwa 8.000 Stimmen vor Trump gelegen. Aus dem Bundesstaat kommen sechs Wahlm\u00e4nner.<\/p>\n<p>17.45 Uhr: Bidens Wahlkampf-Managerin ist siegessicher<\/p>\n<p>Bidens Wahlkampfmanagerin gibt sich siegessicher: Der Wahlsieg stehe unmittelbar bevor, sagt Jen O&#8217;Malley Dillon. Biden habe bereits 254 Wahlleute gewonnen. F\u00fcr den Sieg sind 270 erforderlich. Sie erwarte, dass Biden in Nevada gewinne. Und auch in Pennsylvania sehe es gut aus.<\/p>\n<p>17.15 Uhr:\u00a0Weitere Klagen im juristischen Krimi um den Wahlausgang<\/p>\n<p>In Philadelphia im umk\u00e4mpften Staat Pennsylvania haben sich Trump-Vertreter nach \u00fcbereinstimmenden Medienberichten gerichtlich erstritten, die Ausz\u00e4hlungen aus n\u00e4herer Distanz beobachten zu d\u00fcrfen. In einem Tweet verk\u00fcndete ein Berater des Pr\u00e4sidenten, dass die Ausz\u00e4hlung der Stimmen dort pausiert sei.<\/p>\n<p>Vote counting in Philly has halted. Judge issues order allowing observers within 6 feet of ballot counting. #Winning\u2014 Corey R. Lewandowski (@CLewandowski_) November 5, 2020<\/p>\n<p>Reuters best\u00e4tigte den Ausz\u00e4hlungsstopp. Laut &#8222;New York Times&#8220; dauerte er jedoch nicht lang, inzwischen werde wieder gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Zudem habe das Trump-Team weitere rechtliche Schritte f\u00fcr Pennsylvania und Nevada angek\u00fcndigt. Beweise f\u00fcr Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei der Ausz\u00e4hlung der W\u00e4hlerstimmen gibt es bisher nicht. Auf Twitter erkl\u00e4rte Donald Trump in allen zuletzt von Biden gewonnen Staaten Rechtsmittel einlegen zu wollen.\u00a0Es gehe um Wahlbetrug und Verst\u00f6\u00dfe gegen das Wahlrecht, schreibt er, ohne konkreter zu werden.<\/p>\n<p>All of the recent Biden claimed States will be legally challenged by us for Voter Fraud and State Election Fraud. Plenty of proof &#8211; just check out the Media. WE WILL WIN! America First!\u2014 Donald J. Trump (@realDonaldTrump) November 5, 2020<\/p>\n<p>Im Maricopa County in Arizona, wo mit Phoenix auch die Hauptstadt des Bundesstaates liegt, haben mehrere W\u00e4hler Klage gegen die Verantwortlichen eingereicht, berichtet Fox News. In den Wahllokalen seien teilweise Permanentmarker eingesetzt worden, welche die Wahlzettel so besch\u00e4digt h\u00e4tten, dass sie nicht mehr gez\u00e4hlt werden k\u00f6nnten. Auch in anderen Orten in den USA soll es demnach \u00e4hnliche Probleme gegeben haben, darunter in der Metropole Chicago. Die Verantwortlichen des Countys erkl\u00e4rten, dass die Marker keine Probleme verursacht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>16.58 Uhr: Biden mit Aufholjagd in Georgia und Pennsylvania<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden holt bei der Ausz\u00e4hlung der Wahlstimmen in mehreren hart umk\u00e4mpften Bundesstaaten immer weiter auf. Vor allem im Schl\u00fcsselstaat Pennsylvania konnte Biden bei der Ausz\u00e4hlung seit dem Wahltag am Dienstag seinen R\u00fcckstand auf Amtsinhaber Donald Trump von zun\u00e4chst mehr als zehn Prozentpunkten auf momentan gut als zwei Prozentpunkte verkleinern.<\/p>\n<p>Das liegt daran, dass in Pennsylvania zun\u00e4chst die Stimmen vom Wahltag gez\u00e4hlt wurden \u2013 und die fielen mehrheitlich f\u00fcr Trump aus. Die Fr\u00fchw\u00e4hler, die wohl eher f\u00fcr Biden stimmten, wurden erst sp\u00e4ter ausgewertet. Bei noch Hunderttausenden ausstehenden Stimmen hat der ehemalige Vizepr\u00e4sident Biden die Chance, Trump in diesem &#8222;Swing State&#8220; noch zu \u00fcberholen. Wenn das passiert, hat er die n\u00f6tigen 270 Stimmen der Wahlleute zum Gewinn der Pr\u00e4sidentschaft.<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnliches Bild ergab sich im s\u00fcdlichen Staat Georgia, wo Pr\u00e4sident Trump bei 96 Prozent der ausgez\u00e4hlten Stimmen nur noch mit weniger als 18.000 Stimmen (0,4 Prozentpunkte) in F\u00fchrung liegt. Auch hier hatte Biden zuletzt aufgeholt. Ergebnisse werden hier gegen Mittag (Ortszeit) erwartet.<\/p>\n<p>16.35 Uhr: Proteste vor dem Wei\u00dfen Haus<\/p>\n<p>In der N\u00e4he des Wei\u00dfen Hauses in Washington D.C. sammeln sich die Menschen. Sie protestieren f\u00fcr die Ausz\u00e4hlung aller Stimmen (&#8222;Count every vote&#8220;, zu Deutsch &#8222;Z\u00e4hlt jede Stimme&#8220;).<\/p>\n<p>Proteste vor dem Wei\u00dfen Haus: Haupts\u00e4chlich Unterst\u00fctzer der Demokraten fordern, dass alle Stimmen gez\u00e4hlt werden. (Quelle: Hannah McKay\/Reuters)<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Trump hatte zuvor in mehreren Bundesstaaten gefordert, die Ausz\u00e4hlungen zu stoppen. Auch auf Twitter brachte er dies zum Ausdruck.<\/p>\n<p>16.15 Uhr: Predigerin sorgt mit irrem Trump-Gebet f\u00fcr Lacher<\/p>\n<p>Die erzkonservative Predigerin und Vertraute Trumps Paula White-Cain betet f\u00fcr Donald Trump\u00a0\u2013 und geht damit in den sozialen Medien viral. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>16.08 Uhr: Bekannte demokratische Gouverneurin nennt Trumps Forderungen &#8222;anti-amerikanisch&#8220;<\/p>\n<p>Die bekannte demokratische Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, weist die Forderungen von Donald Trump, die Ausz\u00e4hlung der verbleibenden Stimmen zu stoppen, als &#8222;anti-amerikanisch&#8220; zur\u00fcck. &#8222;Es ist keine Frage, dass Bestrebungen, die Integrit\u00e4t der Wahl und das Vertrauen in die Wahl zu untergraben, Auswirkungen weit \u00fcber die Zeit, wenn endlich alle Ergebnisse da sind, haben werden&#8220;, sagte sie gegen\u00fcber CNN. &#8222;Wir h\u00f6ren nicht auf, weil es gerade ung\u00fcnstig ist oder weil eine Person eine Agenda hat, wir werden alle Stimmen z\u00e4hlen&#8220;, so Whitmer weiter.<\/p>\n<p>15.52 Uhr: Rapper Kanye West erhielt \u00fcber 60.000 Stimmen<\/p>\n<p>Der US-amerikanische Rapper Kanye West, welcher in diesem Jahr zur Pr\u00e4sidentschaftswahl antrat, erhielt insgesamt \u00fcber 60.000 Stimmen, schreibt &#8222;USA today&#8220;. Er stand in 12 der 50 Bundesstaaten auf der Wahlliste. Allein in Tennessee erhielt er dem Bericht zufolge \u00fcber 10.000 Stimmen, was einen Anteil von 0,3 Prozent am Wahlergebnis dort ausmacht.<\/p>\n<p>Auf Twitter k\u00fcndigte West bereits an, 2024 wieder kandidieren zu wollen.<\/p>\n<p>15.00 Uhr: N\u00e4chste Trump-Klage gegen Ausz\u00e4hlung \u2013 Team k\u00fcndigt Erkl\u00e4rung an<\/p>\n<p>Nach Informationen des Senders Fox News wird das Trump-Team, allen voran der ehemalige Botschafter in Deutschland Richard Grenell, bei seinem Auftritt in Las Vegas (17.30 Uhr MEZ) eine Klage wegen Wahlbetrugs in Nevada ank\u00fcndigen. Nevada ist einer der Staaten, in dem noch ausgez\u00e4hlt wird. Das Trump-Team behauptet, dass mindestens 10.000 Menschen dort gew\u00e4hlt haben, ohne in dem Bundesstaat zu leben. Auch hier liefert sich Trump mit seinem Kontrahenten Joe Biden ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Staat hat sechs Wahlleute zu vergeben. Trump forderte auf Twitter erneut, die Ausz\u00e4hlungen landesweit zu stoppen.<\/p>\n<p>13.45 Uhr: Spannendes Rennen in Pennsylvania<\/p>\n<p>Im wichtigen US-Staat Pennsylvania m\u00fcssen noch etwa 750.000 Briefwahlstimmen ausgez\u00e4hlt werden, teilt &#8222;CNN&#8220; mit. Demnach wurden bereits 89 Prozent der Stimmen erfasst. Der Abstand zwischen den Gegnern schrumpft hier: W\u00e4hrend Donald Trump auf 50,7 Prozent kommt, hat Joe Biden einen Anteil von 48,1 Prozent der Stimmen inne. Demnach hat der Demokrat immer noch gute Chancen, den Sieg in Pennsylvania zu holen.<\/p>\n<p>13.30 Uhr: So sieht&#8217;s in Nevada und North Carolina aus<\/p>\n<p>Nach der Ausz\u00e4hlung von 95 Prozent der Stimmen f\u00fchrt Donald Trump in North Carolina mit 50,1 Prozent, berichtet &#8222;CNN&#8220;. Joe Biden verzeichnet derzeit einen Anteil von 48,6 Prozent. In dem US-Bundesstaat geht es um 15 Wahlm\u00e4nner.<\/p>\n<p>In Nevada hat hingegen Demokrat Biden mit 49,3 Prozent mehr Stimmen. Dort wurden bislang 86 Prozent der W\u00e4hlerstimmen ausgez\u00e4hlt. Amtsinhaber Trump kommt derzeit auf 48,7 Prozent und hat demnach rund 8.000 Stimmen weniger als Biden. Sechs Wahlm\u00e4nner k\u00f6nnen in Nevada vergeben werden.<\/p>\n<p>13.00 Uhr: Biden holt Trump in Georgia fast ein<\/p>\n<p>Das Rennen zwischen Joe Biden und Donald Trump um die Pr\u00e4sidentschaft 2020 spitzt sich im Bundesstaat Georgia zu: Die Differenz bei den ausgez\u00e4hlten W\u00e4hlerstimmen zwischen den beiden Kandidaten liegt nur noch bei rund 18.500 Stimmen, wie &#8222;CNN&#8220; berichtet.<\/p>\n<p>In dem Bundesstaat geht es um 16 Wahlleute. Joe Biden fehlen noch insgesamt 17, um als Pr\u00e4sident der USA gew\u00e4hlt zu werden, Trump braucht noch 87.\u00a0Zuvor hatte der Vorsprung von Trump vor Biden in Georgia noch bei etwa 100.000 Stimmen gelegen.<\/p>\n<p>12.00 Uhr:\u00a0OSZE-Wahlbeobachter stellen keine Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten fest<\/p>\n<p>Die Wahlbeobachter der OSZE haben bei der Pr\u00e4sidentenwahl laut ihrem Leiter keine Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten registriert. &#8222;Wir haben das untersucht. Wir haben keinerlei Regelverst\u00f6\u00dfe feststellen k\u00f6nnen&#8220;, sagt der FDP-Politiker Michael Georg Link im rbb-Inforadio. Dies gelte sowohl f\u00fcr den Wahltag selbst als auch zuvor bei der Briefwahl. &#8222;Es gab keine systemische Beeintr\u00e4chtigung oder gar Manipulation.&#8220; Es werde allerdings noch dauern, bis das endg\u00fcltige Ergebnis feststehe. &#8222;Deshalb bleiben unsere Experten noch im Lande und werden das noch weiter unter die Lupe nehmen.&#8220;<\/p>\n<p>11.53 Uhr:\u00a0Erstmals schwule schwarze US-Kongressabgeordnete gew\u00e4hlt<\/p>\n<p>In den USA sind erstmals zwei schwarze und offen homosexuell lebende M\u00e4nner in den Kongress gew\u00e4hlt worden. Sie werden von Januar an New York im Repr\u00e4sentantenhaus vertreten, wie die Nachrichtenagentur AP\u00a0meldete. Beide geh\u00f6ren den Demokraten an: der 33-j\u00e4hrige Harvard-Absolvent und Anwalt Mondaire Jones und das 32 Jahre alte New Yorker Stadtratsmitglied Ritchie Torres.<\/p>\n<p>11.30 Uhr: Kamala Harris ruft zu Vertrauen in den Wahlprozess auf<\/p>\n<p>Die Anw\u00e4rterin f\u00fcr den Vize-Pr\u00e4sidentschaftsposten des Demokraten Joe Biden, Kamala Harris, hat bei Twitter dazu aufgerufen, nicht den Glauben in das Wahlsystem zu verlieren. &#8222;Die Amerikaner sollten Vertrauen in den Wahlprozess haben und das verfassungsm\u00e4\u00dfige Recht, ihre rechtm\u00e4\u00dfig abgegebenen Stimmzettel ausz\u00e4hlen zu lassen. Dieser einfache Satz ist ein Eckpfeiler der amerikanischen Demokratie&#8220;, schrieb sie.<\/p>\n<p>Americans should have faith in the voting process and have the constitutional right to have their lawfully cast ballots counted. That simple proposition is a cornerstone of American democracy.\u2014 Kamala Harris (@KamalaHarris) November 5, 2020<\/p>\n<p>9.48 Uhr:\u00a0Bidens Vorsprung in Arizona wird kleiner<\/p>\n<p>In Arizona wird das Rennen wieder enger. Laut Edison Research kommt Trump nach Ausz\u00e4hlung von 86 Prozent der Stimmen jetzt auf 48,1 Prozent und Biden auf 50,5 Prozent. Zuvor waren es noch 47,9 zu 50,7 Prozent.<\/p>\n<p>Neue Zahlen, die vom Maricopa County nach 2.30 Uhr morgens ver\u00f6ffentlicht wurden, zeigen am Donnerstag dieses Bild: Biden hat bislang 912.585 Stimmen und Trump 838.071 Stimmen. Zuvor meldete Maricopa, der bev\u00f6lkerungsreichste Bezirk des Bundesstaates, 887.457 Stimmen f\u00fcr Biden und 802.160 Stimmen f\u00fcr Trump.<\/p>\n<p>9.10 Uhr:\u00a0Bewaffnete Proteste von Trump-Unterst\u00fctzern in Arizona<\/p>\n<p>Eine Einrichtung, in der in Arizona Stimmzettel ausgewertet werden, musste wegen erheblicher Proteste schlie\u00dfen. Einem Bericht der britischen Zeitung &#8222;Independent&#8220; zufolge, versammelten sich zahlreiche Trump-Anh\u00e4nger mit Waffen vor dem Wahlb\u00fcro in Maricopa County. Die Wahlhelfer w\u00fcrden dennoch weiter die Stimmen ausz\u00e4hlen. Ein NBC News-Korrespondent, der das Geb\u00e4ude am sp\u00e4ten Mittwochabend verlie\u00df, berichtete \u00fcber Twitter, dass die Menge, &#8222;die behauptete, dass die Stimme dem Pr\u00e4sidenten gestohlen wurde, gr\u00f6\u00dfer und lauter geworden war&#8220;.<\/p>\n<p>Den Bundesstaat Arizona hatten US-Sender und die Nachrichtenagentur AP bereits Biden zugeschlagen. Zun\u00e4chst gab es keine Anzeichen, dass sich das gesamte Rennen noch drehen w\u00fcrde. Dort standen am Mittwochnachmittag (Ortszeit) noch rund 600.000 Stimmen aus. Trumps Team hoffte auf einen gr\u00f6\u00dferen Fehler in Arizona und Siege in Pennsylvania und Georgia. Dann k\u00e4me der Pr\u00e4sident doch noch auf eine Mehrheit. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>8.44 Uhr: Festnahmen bei Protesten in Portland<\/p>\n<p>Bei Protesten linksgerichteter Demonstranten in Portland nach dem US-Wahltag sind mindestens zehn Menschen festgenommen worden. Die Polizei warnte am Mittwochabend (Ortszeit) bei Twitter vor &#8222;weitverbreiteter Gewalt&#8220; und Ausschreitungen und rief die Menschen auf, die Innenstadt zu meiden. Hunderte Polizisten und Nationalgardisten waren im Einsatz. Die Gouverneurin des US-Bundesstaats Oregon, Kate Brown, verl\u00e4ngerte den zuvor bereits f\u00fcr die Wahlnacht ausgerufenen Notstand.<\/p>\n<p>Mehrere linksgerichtete und antikapitalistische Gruppen hatten zuvor friedlich in einem Park in der Innenstadt mit Musik und Vortr\u00e4gen demonstriert. Eine weitere Gruppe von Demonstranten am Fluss der Stadt erkl\u00e4rte, die Wahlergebnisse sch\u00fctzen zu wollen und schwenkte Transparente mit der Aufschrift &#8222;Z\u00e4hlt jede Stimme&#8220;.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter warfen Demonstranten nach Polizeiangaben Flaschen und andere Gegenst\u00e4nde auf die Einsatzkr\u00e4fte und zertr\u00fcmmerten Schaufenster. Ein Mann wurde verd\u00e4chtigt, einen Molotow-Cocktail geworfen zu haben. Die Polizei beschlagnahmte mehrere Waffen, darunter ein geladenes Gewehr, ein Messer, Hammer und Feuerwerksk\u00f6rper.<\/p>\n<p>8.17 Uhr: Trumps Vorsprung schrumpft in Pennsylvania<\/p>\n<p>Trumps Vorsprung in Pennsylvania ist von 600.000 Stimmen auf weniger als 150.000 Stimmen geschrumpft. CNN-Analysten sehen gute Chancen, dass Biden den Staat noch gewinnt.\u00a0Bei der Ausz\u00e4hlung des Bundesstaats fehlen vor allem noch Stimmen aus Philadelphia, wo Biden mit mehr als 78 Prozent in F\u00fchrung liegt.<\/p>\n<p>8.00 Uhr: 300.000 Briefwahl-Zettel werden vermisst<\/p>\n<p>300.000 Stimmzettel in den USA sind nicht an ihrem Ziel angekommen. Wie die &#8222;Washington Post&#8220; berichtet, wolle die US-Post allerdings nicht nachforschen, wo sie geblieben sind.<\/p>\n<p>Gegen die Anordnung eines Bundesrichters im US-Bezirk Columbia setzte sich die Post hinweg und r\u00e4umte ein, die Sendungen nicht nachverfolgen zu wollen. Um eine noch rechtzeitige Zustellung zu garantieren, sollte die Post den Verbleib eigentlich pr\u00fcfen. Als Begr\u00fcndung gab die Post an, dass eine Nachverfolgung die Bearbeitung der Wahlzettel zu sehr verz\u00f6gere.<\/p>\n<p>7.45 Uhr: So steht&#8217;s in Pennsylvania<\/p>\n<p>In Pennsylvania sind bislang 71 Prozent der Briefwahl-Stimmzettel ausgez\u00e4hlt worden. Wie &#8222;CNN&#8220; berichtet, fehlen allerdings noch rund\u00a0760.000 der 2,6 Millionen Briefwahlzettel. Gr\u00f6\u00dfere Aktualisierungen werden sowohl aus Philadelphia County, dem gr\u00f6\u00dften Bezirk des Bundesstaates, als auch aus Allegheny County, der Heimat von Pittsburgh, in den kommenden Stunden erwartet, best\u00e4tigte die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde dem Sender.<\/p>\n<p>Im Bezirk Philadelphia, einer wichtigen Hochburg der Demokraten, sind 120.000 Briefwahlscheine noch nicht gez\u00e4hlt worden. Siebzig Prozent dieser Stimmzettel wurden von registrierten Demokraten abgegeben, w\u00e4hrend 20 Prozent von registrierten Republikanern abgegeben wurden.<\/p>\n<p>5.00 Uhr: Trumps Vorsprung in Georgia schrumpft<\/p>\n<p>In den USA bleibt der Ausgang der Pr\u00e4sidentenwahl unklar. Der Abstand zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und dem demokratischen Herausforderer Joe Biden war auch in der Nacht auf Donnerstag in mehreren Bundesstaaten zu klein, um einen Sieger sicher vorherzusagen. Nach den Daten von Edison Research lag dabei etwa Biden in Arizona und Nevada zun\u00e4chst in F\u00fchrung, Trump in Pennsylvania und Georgia. Dort verringerte sich der Vorsprung des Republikaners in der Nacht jedoch zunehmend. Trumps Wahlkampfteam k\u00fcndigte mehrere Klagen gegen den Ablauf der Wahl an. Edison Research zufolge f\u00fchrt Biden mit 227 Wahlleuten vor Trump mit 213. F\u00fcr einen Sieg werden mindestens 270 ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Zwischenstand bei den ausstehenden Ausz\u00e4hlungen von Edison Research: In Arizona f\u00fchrt Biden mit 50,7 Prozent der Stimmen vor Trump mit 47,9 Prozent. Auch in Nevada liegt der Demokrat mit 49,3 Prozent zu 48,7 Prozent vorn. Trumps Vorsprung in Georgia schrumpft demnach: Er liegt nur noch mit 49,8 Prozent zu 49,0 Prozent vor Biden. In dem Bundesstaat sind inzwischen 95 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Bericht: W\u00fcster Anruf bei Rupert Murdoch \u2013 Verliert Donald Trump die Nerven?<\/p>\n<p>Die m\u00f6gliche Wahlniederlage vor Augen scheint Donald Trump immer empfindlicher zu reagieren. Als in der vergangenen Nacht ausgerechnet sein Haussender Fox News den umk\u00e4mpften Bundesstaat Arizona Joe Biden zusprach, soll Trump regelrecht in Rage geraten sein. Wie die &#8222;Vanity Fair&#8220; schreibt, griff der US-Pr\u00e4sident zum Telefon, rief Fox-Boss Rupert Murdoch pers\u00f6nlich an und verlangte angeblich schreiend, dass die Meldung zur\u00fcckgezogen wird. Murdoch aber lie\u00df sich nicht bewegen. Fox News blieb bei seiner Berichterstattung.<\/p>\n<p>Der konservative Nachrichtensender spielt bei dieser Wahl eine erstaunliche Rolle, sagt t-online-Korrespondent Fabian Reinbold. Neben Arizona schlug Fox News auch Michigan fr\u00fchzeitig dem demokratischen Herausforderer zu und sieht ihn inzwischen n\u00e4her am Sieg als etwa der liberale Konkurrent CNN.<\/p>\n<p>264! Bei #FoxNews steht Biden kurz vor dem Wei\u00dfen Haus. Die Wahlforscher des Trump-freundlichen Senders spielen eine interessante Rolle in diesem Wahlkrimi. Sie haben als einzige fr\u00fch Arizona Biden zugeschlagen &#8211; und jetzt auch Michigan. #Election2020 pic.twitter.com\/7ys0ny3FQ6\u2014 Fabian Reinbold (@fabreinbold) November 4, 2020<\/p>\n<p>North Carolina: 95 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt, Trump vorn<\/p>\n<p>DonaldTrump f\u00fchrt Edison Research zufolge in North Carolina mit 50,1 Prozent vor Joe Biden mit 48,7 Prozent. Ausgez\u00e4hlt seien 95 Prozent der Stimmen, teilte die Nachrichtenagentur Reuters am Morgen mit.<\/p>\n<p>Weiterer Senatssitz bleibt bei Demokraten<\/p>\n<p>Der Demokrat Gary Peters verteidigt seinen Platz im Senat. Er gewann in Michigan mit 49,6 Prozent gegen den Republikaner John James (48,5 Prozent). Demokraten und Republikaner haben nun gleich viele Sitze. Damit steht es im nun 48 zu 48,\u00a051 Sitze w\u00fcrden eine Mehrheit bedeuten. Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>Trump verteidigt weiter F\u00fchrung in Pennsylvania<\/p>\n<p>In Pennsylvania sind 88 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt, teilt Edison Research weiter mit. Trump liegt demnach mit 50,9 Prozent vor Biden, der auf 47,8 Prozent kommt.<\/p>\n<p>Biden will bei Sieg schon an erstem Amtstag Klimaabkommen wieder beitreten<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden will im Fall seines Wahlsiegs schon an seinem ersten Amtstag den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Dies k\u00fcndigte Biden, dessen Aussichten auf den Einzug ins Wei\u00dfe Haus sich zuletzt nach dem Sieg in mehreren US-Bundesstaaten verbessert hatten, am Mittwoch im Internetdienst an. Der von Amtsinhaber Donald Trump vollzogene Ausstieg aus dem Klimaabkommen war an diesem Mittwoch, also am Tag nach der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl, in Kraft getreten.<\/p>\n<p>Today, the Trump Administration officially left the Paris Climate Agreement. And in exactly 77 days, a Biden Administration will rejoin it. https:\/\/t.co\/L8UJimS6v2\u2014 Joe Biden (@JoeBiden) November 5, 2020<\/p>\n<p>Gespanntes Warten auf Georgia und Arizona<\/p>\n<p>Donald Trumps Vorsprung in Georgia ist laut CNN auf weniger als 40.000 Stimmen geschrumpft. Es sind noch mehr als 122.000 Stimmen zu z\u00e4hlen Die Spannung im Rennen um das Wei\u00dfe Haus steigt: In der Nacht werden weitere Ergebnisse aus Arizona und Georgia erwartet.<\/p>\n<p>Trump will Ausz\u00e4hlung in Georgia anhalten lassen<\/p>\n<p>Donald Trump versucht nun auch im Bundesstaat Georgia, ein Gericht in die Ausz\u00e4hlung der Stimmen bei der Pr\u00e4sidentenwahl eingreifen zu lassen. Der Pr\u00e4sident und die Republikanische Partei reichten am Mittwoch (Ortszeit) eine Klage im Chatham County des Bundesstaates ein. Darin forderten sie, das Gericht solle in dem Bezirk f\u00fcr eine strikte Abtrennung von Briefwahlunterlagen sorgen, die nach dem Ende der Stimmabgabe am Dienstagabend eintrafen.<\/p>\n<p>Trumps Wahlkampfteam begr\u00fcndete den Schritt damit, dass laut einem Beobachter 53 Stimmzettel illegal zum Stapel rechtzeitig eingetroffener Wahlunterlagen hinzugef\u00fcgt worden seien. In Georgia d\u00fcrfen \u2013 anders als in mehreren anderen Bundesstaaten \u2013 per Post verschickte Stimmzettel nur ausgez\u00e4hlt werden, wenn sie vor Schlie\u00dfung der Wahllokale eintrafen.<\/p>\n<p>A few minutes ago in Chatham County, our observers watched an unidentifiable woman mix over 50 ballots into the stack of uncounted absentee ballots.\u2014 David Shafer (@DavidShafer) November 4, 2020<\/p>\n<p>Ausz\u00e4hlung in Georgia geht bis in die Nacht weiter<\/p>\n<p>Wahldirektor Richard Barron von Fulton County, dem gr\u00f6\u00dften Wahldistrikt im US-Bundestaat Georgia mit der Metropole Atlanta, hat angek\u00fcndigt, die Ausz\u00e4hlung der Stimmen noch in der Nacht zu beenden. Joe Biden liegt derzeit in dem Staat mit etwa 47.000 Stimmen hinter Trump.<\/p>\n<p>Toter Parlamentskandidat in den USA gewinnt Mandat<\/p>\n<p>Bei den Wahlen in den USA hat ein Kandidat einen Sitz im Regionalparlament des Bundesstaats North Dakota gewonnen, der bereits vor einem Monat nach einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben war. Der Republikaner David Andahl holte posthum etwa ein Drittel und damit die meisten Stimmen in seinem Wahlbezirk, wie \u00f6rtliche Beh\u00f6rdenvertreter am Mittwoch mitteilten.<\/p>\n<p>Nach Angaben seiner Familie war Andahl \u2013 ein fr\u00fcherer Landwirt, Gesch\u00e4ftsmann und Rennfahrer \u2013 Anfang Oktober &#8222;nach kurzem Kampf&#8220; gegen die von dem neuartigen Coronavirus ausgel\u00f6ste Lungenkrankheit Covid-19 im Alter von 55 Jahren gestorben. Nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden wird Andahls Mandat im Kongress des Bundesstaats an der Grenze zu Kanada nun von einem anderen Republikaner \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Es war nicht das erste Mal in der j\u00fcngeren US-Geschichte, dass ein verstorbener Kandidat eine Wahl gewann. 2018 siegte der Republikaner Dennis Hof, ein fr\u00fcherer Bordellbesitzer, posthum bei der Wahl zum Kongress des Bundesstaats Nevada.<\/p>\n<p>Auch Michigan geht an Joe Biden<\/p>\n<p>Nach seinem Sieg in Wisconsin hat Joe Biden einen weiteren Schl\u00fcsselstaat im Mittleren Westen gewonnen. Auch Michigan mit seinen 16 Wahlm\u00e4nnern geht nach einer Hochrechnung des Nachrichtensenders CNN an den demokratischen Ex-Vizepr\u00e4sidenten und dessen Vizekandidatin Kamala Harris. Nach Ausz\u00e4hlung von 97 Prozent aller Stimmen in dem Bundesstaat liegt Biden mit 49,8 Prozent vor Amtsinhaber Donald Trump (48,6 Prozent).<\/p>\n<p>Der Sieg in Michigan k\u00f6nnte f\u00fcr Biden wahlentscheidend sein. Kann er sich auch die beiden westlichen Bundesstaaten Arizona und Nevada sichern, in denen er nach bisheriger Ausz\u00e4hlung vorne liegt, h\u00e4tte er die notwendigen 270 Wahlm\u00e4nnerstimmen zusammen.<\/p>\n<p>Trump erkl\u00e4rt sich zum Sieger in mehreren Staaten<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich auf Twitter zum Sieger in den noch nicht vollst\u00e4ndig ausgez\u00e4hlten Bundesstaaten Pennsylvania, Georgia und North Carolina erkl\u00e4rt. Auch in Michigan, das laut CNN-Hochrechnung an seinen Herausforderer Joe Biden f\u00e4llt, beanspruchte er dies. Der Pr\u00e4sident behauptete, in den genannten Staaten klar vorn zu liegen.<\/p>\n<p>Im Fall von Pennsylvania, Georgia und North Carolina\u00a0war dies zu Beginn der Ausz\u00e4hlung tats\u00e4chlich so. Doch etwa in den gro\u00dfen St\u00e4dten, wo die Demokraten traditionell stark sind, dauerte die Ausz\u00e4hlung am Abend weiter an. Dort d\u00fcrfte Biden also weiter punkten. Im Fall von Michigan behauptete Trump erneut, dass es massiven Wahlbetrug gegeben habe. Beweise daf\u00fcr blieb er auch diesmal schuldig. Twitter versah die Mitteilungen des US-Pr\u00e4sidenten wie zuvor mit dem Warnhinweis, sie enthielten irref\u00fchrende Angaben.<\/p>\n<p>Biden: &#8222;Wir werden gewinnen&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in wenigen Sch\u00fcsselstaaten weiter Stimmen ausgez\u00e4hlt werden, hat sich Herausforderer Joe Biden siegessicher und k\u00e4mpferisch gezeigt.\u00a0&#8222;Jetzt, nach einer langen Nacht des Z\u00e4hlens ist es klar, dass wir genug Staaten gewinnen, um 270 Wahlstimmen zu erreichen, die erforderlich sind, um die Pr\u00e4sidentschaft zu gewinnen&#8220;, sagte Biden bei einer Ansprache in seiner Heimatstadt Wilmington (US-Staat Delaware). Er betonte dabei, dass er den Sieg noch nicht offiziell f\u00fcr sich reklamieren wolle. Doch sein Team glaube, dass er die Abstimmung gewonnen habe.<\/p>\n<p>Biden betonte, die Wahl habe gezeigt, dass die Demokratie der Herzschlag dieser Nation sei. Die Herrschaft durch das Volk sei vital und am Leben. &#8222;Niemand wird uns jemals unsere Demokratie wegnehmen. Niemand&#8220; \u2013 ein Satz, der als klare Ansage an Amtsinhaber Donald Trump zu verstehen war, der die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Ausz\u00e4hlung in mehreren Bundesstaaten angezweifelt hatte.<\/p>\n<p>Biden versprach, er werde bei einem Sieg ein Pr\u00e4sident f\u00fcr alle Amerikaner sein, egal auf welcher Seite sie politisch st\u00fcnden. Nach der Wahl m\u00fcsse eine Zeit der Heilung und des Zusammenr\u00fcckens beginnen. &#8222;Wir m\u00fcssen einander wieder\u00a0zuh\u00f6ren und uns respektieren&#8220;, sagte Biden. &#8222;Ich wei\u00df, dass die Gr\u00e4ben in unserem Land tief sind. Aber wir d\u00fcrfen unsere Kontrahenten nicht als Feinde betrachten.&#8220;<\/p>\n<p>Trump geht gegen Ausz\u00e4hlungen in mehreren Staaten vor<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump macht seine Ank\u00fcndigung aus dem Wahlkampf wahr und geht gegen Ausz\u00e4hlungen in mehreren Bundesstaaten vor. Sein Wahlkampfteam zog im umk\u00e4mpften Bundesstaat Pennsylvania vor Gericht, um die Stimmausz\u00e4hlung zu stoppen. In einer Erkl\u00e4rung war von mangelnder &#8222;Transparenz&#8220; in den Wahllokalen die Rede.<\/p>\n<p>Auch in Michigan reichte das Wahlkampfteam nach eigenen Angaben Klage ein. Den Republikanern sei es in mehreren Wahllokalen verwehrt worden, die \u00d6ffnung von Wahlbriefen und die Ausz\u00e4hlung von Stimmen zu beobachten, erkl\u00e4rte Wahlkampfmanager Bill Stepien. Damit sei gegen ein gesetzlich verbrieftes Recht in diesem US-Staat versto\u00dfen worden. In dem Bundesstaat hatte Biden am Mittwoch knapp die F\u00fchrung \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Im Bundesstaat\u00a0Wisconsin\u00a0dr\u00e4ngte das Trump-Team auf eine Neuausz\u00e4hlung der Stimmen, wie Wahlkampfmanager Bill Stepien\u00a0erkl\u00e4rte. Es l\u00e4gen Berichte \u00fcber Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten in mehreren Bezirken in\u00a0Wisconsin\u00a0vor. Es best\u00fcnden daher &#8222;ernste Zweifel an der G\u00fcltigkeit der Ergebnisse&#8220;. Genauere Angaben machte Stepien nicht. Von den Beh\u00f6rden lagen keine Berichte \u00fcber Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten vor.<\/p>\n<p>Biden holt mehr Stimmen als Obama 2008<\/p>\n<p>Bei den absoluten Stimmen f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA hat der demokratische Kandidat Joe Biden den bisherigen H\u00f6chstwert \u00fcbertroffen, den Barack\u00a0Obama\u00a0bei der Wahl 2008 aufgestellt hat. Nach Erhebungen der Nachrichtenagentur AP, der &#8222;New York Times&#8220; und weiterer Medien kam\u00a0Obamas ehemaliger Vizepr\u00e4sident auf mehr als 70 Millionen Stimmen. F\u00fcr\u00a0Obama\u00a0stimmten bei seiner ersten Wahl 2008 rund 69,5 Millionen Amerikaner.<\/p>\n<p>Nach Erhebungen von AP d\u00fcrfte die Wahlbeteiligung voraussichtlich klar h\u00f6her sein als vor vier Jahren. Damals nahmen 139 Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger an der Wahl teil. Deutlich h\u00f6here Wahlbeteiligungen wurden unter anderem aus Florida, North Carolina, Georgia und Texas gemeldet. Bereits vor der Wahl am Dienstag machten mehr als 100 Millionen W\u00e4hler von unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten Gebrauch, ihre Stimme vorzeitig abzugeben.<\/p>\n<p>OSZE kritisiert Trump scharf<\/p>\n<p>Die Wahlbeobachtermission der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump erhobenen Wahlbetrugsvorw\u00fcrfe scharf kritisiert. &#8222;Grundlose Anschuldigungen systematischer Defizite, insbesondere durch den amtierenden Pr\u00e4sidenten&#8220; schadeten dem &#8222;Vertrauen der \u00d6ffentlichkeit in die demokratischen Institutionen&#8220;, erkl\u00e4rte die Beobachtermission in Washington. Viele s\u00e4hen durch solche \u00c4u\u00dferungen &#8222;das Potenzial f\u00fcr politisch motivierte Gewalt nach der Wahl&#8220; erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Joe Biden sichert sich Wisconsin \u2013 Trump fordert Neuz\u00e4hlung<\/p>\n<p>Joe Biden hat sich den Bundesstaat Wisconsin gesichert. Der Demokrat kommt bei 99 Prozent ausgez\u00e4hlten Stimmen auf 49,4 Prozent, Amtsinhaber Donald Trump auf 48,8 Prozent. Biden sichert sich damit weitere zehn Wahlm\u00e4nner und kommt nun auf insgesamt 237. Trump steht weiterhin bei 213. Biden fehlen bis zum Sieg noch 33 Wahlm\u00e4nner.<\/p>\n<p>Trump will m\u00f6glicherweise eine Neuausz\u00e4hlung der Stimmen in dem Bundesstaat beantragen. Dies geht aus einer Pressemitteilung seines Wahlkampfchefs Bill Stepien hervor. Stepien kritisierte in einer schriftlichen Erkl\u00e4rung, in mehreren Bezirken in Wisconsin sei es zu &#8222;Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten&#8220; gekommen, &#8222;die ernsthafte Zweifel an der G\u00fcltigkeit der Ergebnisse wecken&#8220;. Bislang haben die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden jedoch noch keine Vorkommnisse gemeldet.<\/p>\n<p>Triumph f\u00fcr die Republikaner im Senat?<\/p>\n<p>Die Chancen der Republikaner, die Kontrolle \u00fcber den US-Senat zu behalten, sind gestiegen. Die republikanische Senatorin Susan Collins verteidigte ihren Sitz in Maine \u2013 obwohl alle Umfragen sie zuvor im Nachteil sahen. Die demokratische Herausforderin Sara Gideon r\u00e4umte am Mittwoch in einer Video-Ansprache ihre Niederlage ein. Damit haben die Republikaner 48 Sitze im Senat sicher. Vier Abstimmungen von Dienstag gelten noch als offen. Davon werden drei Sitze von Republikanern gehalten, und einer von Demokraten.<\/p>\n<p>Die Mehrheit im Senat liegt bei 51 Sitzen \u2013 oder 50, wenn eine Partei auch das Wei\u00dfe Haus gewinnt. Denn dann kann der Vizepr\u00e4sident bei einem Patt von 50 zu 50 Stimmen eingreifen. Der Senat h\u00e4lt eine Schl\u00fcsselposition in der US-Politik. Neben der Rolle bei der Gesetzgebung best\u00e4tigt er unter anderem die Kandidaten f\u00fcr hohe Regierungsposten sowie Richter.<\/p>\n<p>Die Demokraten kommen aktuell auf 45 Stimmen im Senat. Die beiden unabh\u00e4ngigen Kandidaten, die in diesem Jahr nicht zur Wahl standen, werden den Demokraten zugerechnet. Sie konnten am Dienstag den Republikanern netto einen Sitz abnehmen und k\u00f6nnten rein rechnerisch immer noch die Mehrheit bekommen \u2013 allerdings konnten sie mehrere Senatsrennen, in denen ihren Kandidaten die gute Chancen zugerechnet wurden, am Dienstag nicht gewinnen<\/p>\n<p>Biden f\u00fchrt weiterhin in Arizona<\/p>\n<p>Im US-Bundesstaat Arizona hat Joe Biden 51 Prozent der Stimmen inne und f\u00fchrt somit weiterhin. Bislang wurden 86 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt. Donald Trump verzeichnet einen Anteil von 47,6 Prozent.<\/p>\n<p>Biden vergr\u00f6\u00dfert Abstand in Michigan<\/p>\n<p>Donald Trump liegt mit 48,8 Prozent in Michigan weiter hinter Joe Biden. Nach der Ausz\u00e4hlung von 94 Prozent der W\u00e4hlerstimmen hat Biden einen Anteil von 49,5 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte mehr als sein republikanischer Gegner.<\/p>\n<p>Biden sammelt Geld f\u00fcr Rechtsstreit um Pr\u00e4sidentschaftswahl<\/p>\n<p>Das Wahlkampfteam des demokratischen Kandidaten Joe Biden sammelt im Internet Geld f\u00fcr den erwarteten Rechtsstreit um den Ausgang der Pr\u00e4sidentschaftswahl. Der auf einer Internet-Plattform eingerichtete &#8222;Biden Fight Fund&#8220; solle das Wahlergebnis sch\u00fctzen, twitterte Biden am Mittwoch. Nicht US-Pr\u00e4sident Donald Trump d\u00fcrfe \u00fcber den Ausgang der Wahl entscheiden, sondern das amerikanische Volk m\u00fcsse dies tun.<\/p>\n<p>Trump hat am Mittwoch angek\u00fcndigt, er wolle sich an den Supreme Court, den Obersten Gerichtshof der USA, wenden, um seine Anspr\u00fcche auf den Wahlsieg durchzusetzen. Auch Bidens Kandidatin f\u00fcr das Amt der Vizepr\u00e4sidentin, Kamala Harris, warb um Spenden f\u00fcr den Rechtshilfefonds. Das Wahlkampfteam sei vorbereitet, sich gegen die von Trump angek\u00fcndigte Einschaltung von Gerichten zur Wehr zu setzen, erkl\u00e4rte Harris auf Twitter. Unterdessen dauerte in mehreren US-Staaten die Ausz\u00e4hlung der Stimmen weiter an, ein Ergebnis der Pr\u00e4sidentschaftswahl stand noch nicht fest.<\/p>\n<p>Trump klagt gegen weitere Stimmausz\u00e4hlung in Michigan<\/p>\n<p>Das Wahlkampfteam von Amtsinhaber Donald Trump will die Stimmausz\u00e4hlung in Michigan gerichtlich stoppen. Mit der Klage solle erreicht werden, dass die Z\u00e4hlung so lange ausgesetzt werde, bis es &#8222;nennenswerten Zugang&#8220; gebe, teilt das Team mit. &#8222;Wir fordern auch, dass jene Stimmzettel \u00fcberpr\u00fcft werden, die ge\u00f6ffnet und gez\u00e4hlt wurden, als wir keinen nennenswerten Zugang hatten.&#8220;<\/p>\n<p>Trump sichert sich weitere Wahlperson in Maine<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich bei der US-Wahl im Bundesstaat Maine eine weitere Stimme der Wahlleute gesichert. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und Stimmausz\u00e4hlungen.<\/p>\n<p>19.00 Uhr: Biden gewinnt in Maine<\/p>\n<p>Joe Biden hat einen weiteren Bundesstaat f\u00fcr sich gewonnen. Der Demokrat machte in Maine das Rennen und sicherte sich so mindestens drei Wahlm\u00e4nner. Somit steigt die Anzahl seiner Wahlm\u00e4nner auf 227, berichtet &#8222;CNN&#8220;. Biden gewann in Maine mit 54,1 Prozent (360.178 Stimmen), sein Herausforderer Donald Trump erhielt 42,7 Prozent (284.274 Stimmen).<\/p>\n<p>Anders als in den meisten Bundesstaaten gilt in Maine nicht das Motto &#8222;the winner takes it all&#8220;, sondern die Wahlm\u00e4nner werden aufgeteilt. In Maine gibt es vier Wahlm\u00e4nner.\u00a0Der Kandidat, der den Staat als ganzen gewinnt, erh\u00e4lt zwei Wahlm\u00e4nner. Die anderen zwei teilen sich auf die Kongress-Distrikte des Bundesstaats auf. Biden hat die zwei Wahlm\u00e4nner f\u00fcr den Gewinn des Bundesstaats und einen der Kongress-Distrikte gewonnen. Der vierte Wahlmann steht noch aus.<\/p>\n<p>18.15 Uhr: Georgia: Noch 250.000 Stimmen zu z\u00e4hlen<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden in Georgia haben noch rund eine Viertelmillion Stimmen zu z\u00e4hlen, bis sie ein Ergebnis der Pr\u00e4sidentschaftswahl in diesem Bundesstaat bekanntgeben k\u00f6nnen. Staatssekret\u00e4r Brad Raffensperger teilte am Mittwoch mit, nach einer Rekordwahlbeteiligung seien noch 200.000 Wahlzettel sowie 40.000 bis 50.000 vorzeitig abgegebene Stimmen zu erfassen. Die Verifizierung der Stimmzettel ben\u00f6tige viel Zeit.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat in der Nacht zum Mittwoch bereits einen Sieg in Georgia f\u00fcr sich beansprucht und gesagt, es seien nur noch 107.000 Stimmen zu z\u00e4hlen. Die Nachrichtenagentur AP meldete am Mittwoch, es zeichne sich ein so knappes Ergebnis ab, dass noch keine Entscheidung verk\u00fcndet werden k\u00f6nne. In denjenigen Bezirken, in denen die Stimmenausz\u00e4hlung noch andauere, zeichne sich ein gutes Abschneiden f\u00fcr den demokratischen Kandidaten Joe Biden ab.<\/p>\n<p>Bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2016 hatte Trump in Georgia mit f\u00fcnf Prozentpunkten vor der damaligen Kandidatin Hillary Clinton gewonnen und sich so die 16 Wahlleute f\u00fcr das &#8222;Electoral College&#8220; gesichert. F\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaft ist eine Mehrheit von 270 Stimmen erforderlich.<\/p>\n<p>18.03 Uhr: Twitter versieht Trump-Tweets zu angeblichem Wahlbetrug mit Warnhinweis<\/p>\n<p>Der Onlinedienst Twitter hat mehrere Tweets von US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber angeblichen Wahlbetrug am Tag der Pr\u00e4sidentschaftswahl mit Warnhinweisen versehen. &#8222;Einige oder alle der Inhalte, die in diesem Tweet geteilt werden, sind umstritten und m\u00f6glicherweise irref\u00fchrend in Bezug auf die Beteiligung an einer Wahl oder einem anderen staatsb\u00fcrgerlichen Prozess&#8220;, hie\u00df es in der Twitter-Warnung am Mittwoch.<\/p>\n<p>Mitten in der US-Wahlnacht hatte Amtsinhaber Trump den oppositionellen Demokraten in einem Tweet vorgeworfen, sie wollten ihm den Wahlsieg &#8222;stehlen&#8220;. Er schrieb auf Twitter: &#8222;Wir sind weit vorne, aber sie versuchen, die Wahl zu stehlen.&#8220; Trumps Herausforderer Joe Biden von den Demokraten hatte kurz zuvor gesagt, er sei &#8222;auf Kurs, diese Wahl zu gewinnen&#8220;.<\/p>\n<p>In einem zweiten Tweet prangerte er sp\u00e4ter ein angebliches &#8222;Verschwinden&#8220; republikanischer W\u00e4hlerstimmen an. Am Dienstagabend habe er in vielen Schl\u00fcsselstaaten noch einen &#8222;soliden&#8220; Vorsprung vor Biden gehabt, der &#8222;auf zauberhafte Weise&#8220; verschwunden sei. Stattdessen seien &#8222;\u00dcberraschungsstimmen&#8220; ausgez\u00e4hlt worden.<\/p>\n<p>17.52 Uhr: &#8222;Nein, wir sind nicht einer Meinung mit dem Wei\u00dfen Haus&#8220;<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der die Ausz\u00e4hlung von Stimmen in umk\u00e4mpften Bundesstaaten wegen angeblicher Unstimmigkeiten stoppen will, sorgen bei Parteikollegen f\u00fcr Unverst\u00e4ndnis. Der Senator von Alaska, Dan Sullivan, pocht darauf, dass in seinem Staat alle Stimmen ausgez\u00e4hlt werden, auch wenn es noch Tage dauern sollte. CNN zitiert einen hochrangigen Vertreter der Republikaner mit den Worten: &#8222;Nein, wir sind nicht einer Meinung mit dem Wei\u00dfen Haus. Wir sehen keine glaubhaften Berichte \u00fcber Betrug oder andere Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten.&#8220;<\/p>\n<p>17.20 Uhr: Biden vergr\u00f6\u00dfert Abstand zu Trump in Michigan<\/p>\n<p>In Michigan verfestigt sich die F\u00fchrung von Joe Biden.\u00a0Der Demokrat verzeichnet nach der Ausz\u00e4hlung von 92 Prozent der W\u00e4hlerstimmen einen Anteil von 49,5 Prozent. Sein Gegner Donald Trump kommt derzeit auf 48,9 Prozent. Damit vergr\u00f6\u00dfert sich der Abstand von 0,2 auf 0,6 Prozentpunkte. Dies entspricht etwa 30.000 Stimmen.<\/p>\n<p>In Wisconsin hat Biden ebenfalls die Nase vorn. Mit 49,4 Prozent hat er 0,6 Prozentpunkte mehr als Republikaner Trump (48,8 Prozent). Dort wurden bislang 92 Prozent der Stimmen erfasst. In Pennsylvania, wo die Stimmausz\u00e4hlung wom\u00f6glich noch bis Freitag andauern wird, macht der amtierende Pr\u00e4sident derzeit das Rennen mit 53,9 Prozent. Biden verzeichnet dort 44,8 Prozent nach der Ausz\u00e4hlung von 79 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p>17.10 Uhr: Demokrat Biden zeigt sich weiter siegessicher<\/p>\n<p>Der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden ist weiter siegessicher. Das sagte seine Wahlkampfmanagerin Jen O&#8217;Malley Dillon am Mittwoch vor Journalisten. &#8222;Joe Biden ist auf dem Weg, diese Wahl zu gewinnen und er wird der n\u00e4chste Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten sein&#8220;, sagte sie.<\/p>\n<p>Die ausstehenden Ergebnisse w\u00fcrden seinen Sieg wohl bis Mittwochnachmittag (Ortszeit) klar zeigen, sagte sie weiter. Es sei wichtig, dass alle Stimmen weiter in Ruhe ausgez\u00e4hlt w\u00fcrden. Biden werde in den noch offenen Bundesstaaten Michigan, Wisconsin und Pennsylvania gewinnen, prognostizierte sie.<\/p>\n<p>17.05 Uhr: Trump s\u00e4t erneut Zweifel an Ausz\u00e4hlung<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein angebliches &#8222;Verschwinden&#8220; republikanischer W\u00e4hlerstimmen bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl angeprangert. Am Dienstagabend habe er in vielen Schl\u00fcsselstaaten noch einen &#8222;soliden&#8220; Vorsprung vor seinem Herausforderer Joe Biden von den Demokraten gehabt, schrieb Trump am Mittwochmorgen (Ortszeit) im Online-Dienst Twitter. \u00dcber Nacht sei dieser Vorsprung dann &#8222;auf zauberhafte Weise&#8220; verschwunden; stattdessen seien &#8222;\u00dcberraschungsstimmen&#8220; ausgez\u00e4hlt worden. Die Entwicklung bei der Stimmausz\u00e4hlung sei &#8222;\u00e4u\u00dferst merkw\u00fcrdig&#8220;, erkl\u00e4rte Trump in Gro\u00dfbuchstaben.<\/p>\n<p>Last night I was leading, often solidly, in many key States, in almost all instances Democrat run &amp; controlled. Then, one by one, they started to magically disappear as surprise ballot dumps were counted. VERY STRANGE, and the \u201cpollsters\u201d got it completely &amp; historically wrong!\u2014 Donald J. Trump (@realDonaldTrump) November 4, 2020<\/p>\n<p>Belege f\u00fcr seine Vorw\u00fcrfe f\u00fchrte Trump nicht an. Wahlbeobachter haben bislang keine Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei dem Urnengang am Dienstag oder der Stimmausz\u00e4hlung festgestellt. Trump hatte bereits in der Nacht mit einer Rede f\u00fcr Emp\u00f6rung gesorgt, in der er suggerierte, dass es Wahlbetrug zugunsten Bidens gegeben habe. Er k\u00fcndigte an, die weitere Stimmausz\u00e4hlung gerichtlich stoppen zu lassen. &#8222;Wir haben diese Wahl gewonnen&#8220;, sagte der Amtsinhaber trotz eines noch v\u00f6llig offenen Wahlausgangs. Twitter versah den Tweet deshalb mit einem Warnhinweis.<\/p>\n<p>17.00 Uhr: Gouverneur von Pennsylvania: &#8222;Stresstest f\u00fcr die Demokratie&#8220;<\/p>\n<p>Der Gouverneur im US-Staat Pennsylvania, Tom Wolf, hat die langsame Ausz\u00e4hlung der Stimmen zur Pr\u00e4sidentschaftswahl als einen &#8222;Stresstest f\u00fcr die Demokratie&#8220; bezeichnet. Er werde alles tun um sicherzustellen, dass jede Stimme in seinem Bundesstaat gez\u00e4hlt werde, sagte der Politiker der Demokratischen Partei am Mittwoch in Harrisburg. An die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gerichtet sagte Wolf: &#8222;Eure Stimme macht bei dieser Wahl einen Unterschied aus.&#8220; Er werde sich gegen jeden Versuch stellen, die Wahl in Pennsylvania anzugreifen.<\/p>\n<p>Staatssekret\u00e4rin Kathy Boockvar teilte mit, die Zahl der \u00fcber Briefwahl abgegebenen Stimmen sei mit 2,5 bis 3 Millionen zehn Mal so hoch wie bei der Wahl vor vier Jahren. &#8222;Wir n\u00e4hern uns einer Ausz\u00e4hlung von 50 Prozent der Briefwahlstimmen&#8220;, sagte sie am Mittwoch und k\u00fcndigte eine fortlaufende Aktualisierung des Ausz\u00e4hlungsstands an. Dabei bat Boockvar um Geduld.<\/p>\n<p>In dem zwischen Demokraten und Republikanern hart umk\u00e4mpften Staat lag Amtsinhaber Donald Trump am Mittwochnachmittag mit rund zehn Prozentpunkten vorn. Analysten gingen aber davon aus, dass die noch offenen, vor allem \u00fcber Brief abgegebenen Stimmen mehrheitlich auf Bidens Konto einzahlen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>16.00 Uhr:\u00a0Hei\u00dfes Rennen in Michigan: Biden \u00fcberholt Trump<\/p>\n<p>In Michigan hat Joe Biden Donald Trump \u00fcberholt. Derzeit verzeichnet der Demokrat 49,2 Prozent der Stimmen und somit 0,1 Prozentpunkte mehr als Donald Trump. Bislang wurden 89 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt. Demnach steigt die Spannung im Rennen um den Sieg in diesem wichtigen US-Bundesstaat. Insgesamt m\u00fcssen dort 2,5 Millionen Briefwahlstimmen ausgez\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>15.50 Uhr:\u00a0Biden bei absoluter Stimmenzahl weit vor Trump<\/p>\n<p>Der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden hat nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen landesweit gut 2,6 Millionen Stimmen mehr erhalten als Amtsinhaber Donald Trump \u2013 diese absolute Zahl der Stimmen ist aber nicht entscheidend f\u00fcr das von den Mehrheiten der Einzelstaaten bestimmte Rennen um das Wei\u00dfe Haus. Nach Erhebungen der Nachrichtenagentur AP und anderer Medien entfielen bis Mittwochnachmittag (MEZ) mindestens 68,9 Millionen Stimmen auf Biden und 66,3 Millionen auf Trump. Die Ausz\u00e4hlung der Stimmen dauerte weiter an.<\/p>\n<p>Der Leiter des Statistikportals &#8222;FiveThirtyEight&#8220;, Nate Silver, \u00e4u\u00dferte auf Twitter die Erwartung, dass Biden auch die bisherige H\u00f6chstzahl von absoluten Stimmen bei einer US-Pr\u00e4sidentschaftswahl \u00fcbertreffen wird. Diesen bislang h\u00f6chsten Wert erzielte Barack Obama bei seiner ersten Wahl 2008 mit rund 69,5 Millionen Stimmen.<\/p>\n<p>Bereits vor der Wahl am Dienstag machten mehr als 100 Millionen W\u00e4hler von unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten Gebrauch, ihre Stimme vorzeitig abzugeben. Ein Grund war vermutlich angesichts der raschen Ausbreitung der Corona-Pandemie die Angst vor der Infektionsgefahr bei pers\u00f6nlicher Stimmabgabe. Nach Erhebungen von AP d\u00fcrfte die Wahlbeteiligung voraussichtlich klar h\u00f6her sein als vor vier Jahren. Damals nahmen 139 Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger an der Wahl teil. Deutlich h\u00f6here Wahlbeteiligungen wurden unter anderem aus Florida, North Carolina, Georgia und Texas gemeldet.<\/p>\n<p>15.00 Uhr:\u00a0Wahlchefin im US-Staat Michigan fordert von Kandidaten &#8222;Geduld&#8220;<\/p>\n<p>Die Verantwortliche f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Wahl im wom\u00f6glich entscheidenden US-Bundesstaat Michigan hat von den Kandidaten angesichts der laufenden Ausz\u00e4hlung Geduld gefordert. Es seien nun &#8222;Vorsicht&#8220; und &#8222;Geduld&#8220; geboten, um &#8222;den Willen der W\u00e4hler zu respektieren&#8220;, sagte die demokratische Staatssekret\u00e4rin Jocelyn Benson am Mittwoch im Gespr\u00e4ch mit dem Nachrichtensender CNN.<\/p>\n<p>Es st\u00fcnden vor allem aus den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten noch &#8222;Hunderttausende&#8220; Stimmen aus. Sie rechne im Laufe des Tages mit deutlich\u00a0mehr Klarheit, sagte Benson. US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der sich bereits zum Sieger ausgerufen hat, nannte Benson dabei nicht namentlich.<\/p>\n<p>Trump hatte die 16 Wahlleute des Bundesstaats 2016 mit hauchd\u00fcnner Mehrheit gewonnen. Umfragen sahen vor der Wahl in diesem Jahr aber den Demokraten Joe Biden klar in F\u00fchrung. Die Bearbeitung der Briefwahlunterlagen begann in Michigan erst kurz vor der Wahl, daher war eine Verz\u00f6gerung bei den Ergebnissen erwartet worden. Umfragen vor der Wahl hatten nahegelegt, dass die Briefw\u00e4hler sich mehrheitlich f\u00fcr Biden entscheiden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>14.00 Uhr: Verstorbener Kandidat in Lokal-Parlament in North Dakota gew\u00e4hlt<\/p>\n<p>In North Dakota ist ein im Oktober nach einer Corona-Infektion verstorbener Kandidat ins das \u00f6rtliche Parlament des Bundesstaates gew\u00e4hlt worden. David Andahl blieb auf dem Wahlzettel und bekam am Dienstag gut 35 Prozent der Stimmen, wie aus Angaben der Wahlbeh\u00f6rde hervorgeht.<\/p>\n<p>Andahl starb Anfang Oktober, nachdem er mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen war, wie seine Mutter damals der Zeitung &#8222;Bismarck Tribune&#8220; sagte. Die Wahlbeh\u00f6rde hatte sich schon zu diesem Zeitpunkt unsicher gezeigt, wie sie mit einem m\u00f6glichen Sieg eines verstorbenen Kandidaten umgehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>13.20 Uhr:\u00a0Angespannte Stimmung in Portland und bei Biden-Anh\u00e4ngern in Washington<\/p>\n<p>Brennende US-Flaggen, Aufrufe zum Aufstand und Nervosit\u00e4t bei Anh\u00e4ngern der Demokratischen Partei: In den USA war die Stimmung am Wahlabend vielerorts angespannt. W\u00e4hrend vor dem Wei\u00dfen Haus in der Hauptstadt Washington hunderte Unterst\u00fctzer des demokratischen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Joe Biden bei der Stimmausz\u00e4hlung mitfieberten, zogen in der seit Wochen von Anti-Rassismus-Protesten ersch\u00fctterten Westk\u00fcsten-Metropole Portland teils bewaffnete Aktivisten vor das dortige Gerichtsgeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Die Demonstranten in Portland skandierten Parolen gegen US-Pr\u00e4sident Donald Trump sowie den bei der Kommunalwahl am Dienstag erfolgreichen B\u00fcrgermeister Ted Wheeler. Ger\u00fcchte \u00fcber den Ausgang der Pr\u00e4sidentschaftswahl machten die Runde: &#8222;Ich habe geh\u00f6rt, es dreht sich jetzt f\u00fcr Trump&#8220;, sagte Protest-Anf\u00fchrer Ty Ford. &#8222;Es wird einen Aufstand geben.&#8220; Sobald das Wahlergebnis feststehe, werde es &#8222;verr\u00fcckt&#8220; werden, prognostizierte er.<\/p>\n<p>Unruhen in den USA: Aktivisten z\u00fcndeten vor dem Bundesgericht von Oregon zwei US-Flaggen an. (Quelle: Marcio Jose Sanchez\/AP\/dpa)<\/p>\n<p>Ein 20-j\u00e4hriger Demonstrant, der sich &#8222;L&#8220; nannte, sagte: &#8222;Wir m\u00f6gen keinen der beiden Kandidaten \u2013 ich habe, Schande \u00fcber mich, f\u00fcr Biden gestimmt. Aber sollte Trump f\u00fcr vier weitere Jahre gew\u00e4hlt werden, w\u00fcrden die Leute ausrasten&#8220;, sagte er. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich der 22-j\u00e4hrige Aktivist D.D.: Der Urnengang sei eine Wahl zwischen zwei \u00dcbeln. &#8222;Aber wir werden uns mit Biden abfinden.&#8220; Aktivisten z\u00fcndeten vor dem Bundesgericht von Oregon zwei US-Flaggen an. Bis in die fr\u00fchen Morgenstunden am Mittwoch schritt die Polizei nicht ein. Zuvor hatte es einen dreist\u00fcndigen Demonstrationszug durch das Zentrum von Portland gegeben, an dem sich auch mehrere mit Schuss- und Stichwaffen bewaffnete Aktivisten beteiligten.<\/p>\n<p>13.00 Uhr: Kopf-an-Kopf-Rennen in Michigan und Wisconsin<\/p>\n<p>\u00dcberholt Joe Biden Donald Trump in Michigan noch? Nach der Ausz\u00e4hlung von 85 Prozent der Stimmen gehen 48,7 Prozent auf sein Konto. Donald Trump erhielt in dem Bundesstaat bislang 49,6 Prozent. Zuvor hatte Trump nach der Ausz\u00e4hlung von 79 Prozent der Stimmen 52 Prozent inne, Biden lediglich 47 Prozent. Wie &#8222;CNN&#8220; berichtet, wurden in Michigan keine Briefwahlstimmen ausgez\u00e4hlt, bevor die Abstimmungsb\u00fcros geschlossen hatten. Diese Stimmen werden zum jetzigen Zeitpunkt gez\u00e4hlt. Demnach hat Biden noch eine realistische Chance auf einen Sieg in Michigan.<\/p>\n<p>In Wisconsin liegt Biden um eine Haaresbreite vorne. Nach der Ausz\u00e4hlung von 91 Prozent der Stimmen erreicht der Demokrat 49,3 Prozent. Trump liegt hier bei 49 Prozent. In Pennsylvania kann der Republikaner hingegen auf einen Sieg hoffen. Dort wurden bislang 75 Prozent der Stimmen ausgez\u00e4hlt. Dabei liegt Donald Trump mit 55 Prozent deutlich vor Joe Biden (43,6 Prozent). In diesem Bundesstaat m\u00fcssen noch 1,4 Millionen von insgesamt 2,5 Millionen Briefwahlstimmen ausgez\u00e4hlt werden. Das k\u00f6nnte bis Freitag dauern, berichtet &#8222;CNN&#8220;. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Biden dort noch aufholt, da Pennsylvania meist demokratisch w\u00e4hlt.<\/p>\n<p>12.55 Uhr: Biden droht Trump mit juristischen Schritten<\/p>\n<p>Das Team von Biden hat die Aussagen von Amtsinhaber Donald Trump zu einem m\u00f6glichen Stopp der Stimmausz\u00e4hlungen bei der US-Wahl als &#8222;skandal\u00f6s&#8220; und &#8222;beispiellos&#8220; zur\u00fcckgewiesen. Die Rechtsexperten des demokratischen Herausforderers seien aber f\u00fcr eine gerichtliche Auseinandersetzung ger\u00fcstet, erkl\u00e4rte am Mittwochmorgen das Wahlkampfteam von Biden. Trump hatte zuvor angek\u00fcndigt, er wolle eine weitere Ausz\u00e4hlung der bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl abgegeben Stimmen vom Obersten Gerichtshof des Landes stoppen lassen.<\/p>\n<p>12.25 Uhr: Bereits 300 Klagen gegen US-Wahl eingereicht<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Donald Trump will die Ausz\u00e4hlung der Stimmen stoppen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte es in einigen US-Bundesstaaten neue Regelungen f\u00fcr die Wahlabl\u00e4ufe gegeben. In Pennsylvania werden die Briefwahlstimmen in manchen Bezirken zum Beispiel erst in den kommenden Tagen ausgez\u00e4hlt. Trump will auf diese Ausz\u00e4hlung nicht warten und sich bereits vorher zum Sieger erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Schon seit Wochen haben sich die Wahlkampfteams der Demokraten und Republikaner mit den Rechtsstreitigkeiten der Wahlen besch\u00e4ftigt. Dabei ging es unter anderem um Manipulationsversuche, Desinformation oder die Einsch\u00fcchterung von W\u00e4hlern. Die Wahlkampfteams richteten &#8222;legal war rooms&#8220; (juristische Einsatzzentralen) ein. Bis zum 3. November waren rund 300 Klagen gegen die US-Wahlen eingereicht worden.<\/p>\n<p>In Texas sollten die Stimmen aus Drive-In-Lokalen nach Meinung der Republikaner nicht gez\u00e4hlt werden d\u00fcrfen. In North Carolina wollten sie eine Fristverl\u00e4ngerung f\u00fcr den Eingang von Briefwahlstimmen erreichen. In Nevada sollte die Ausz\u00e4hlung von Briefwahlstimmen im Gro\u00dfraum Las Vergas gestoppt werden \u2013 alle drei Vorhaben der Republikaner scheiterten.<\/p>\n<p>12.20: Reaktionen auf die US-Wahl<\/p>\n<p>Wer gewinnt die US-Wahl? Wie reagiert Deutschland? Dar\u00fcber haben Spitzenpolitiker bei t-online live diskutiert. Lesen Sie hier ihre ersten Reaktionen am Wahlmorgen.<\/p>\n<p>11.40 Uhr: Trumps Chancen in Michigan stehen gut<\/p>\n<p>In Michigan kann Donald Trump auf einen Sieg hoffen. Laut Edison Research kommt der amtierende Pr\u00e4sident nach Ausz\u00e4hlung von 79 Prozent der Stimmen dort auf einen Anteil von 52 Prozent. Auf seinen Kontrahenten Joe Biden entfallen demnach 47 Prozent.<\/p>\n<p>11.30 Uhr: Biden liegt in Wisconsin vorn<\/p>\n<p>Joe Biden hat bislang mehr W\u00e4hlerstimmen im US-Bundesstaat Wisconsin erhalten, als Donald Trump. Das berichtet &#8222;CNN&#8220;. Demnach liegt er 0.3 Prozentpunkte vorn. Mehr als 90 Prozent der W\u00e4hlerstimmen seien ausgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>11.06 Uhr: Sloweniens Ministerpr\u00e4sident gratuliert Trump<\/p>\n<p>Der slowenische Ministerpr\u00e4sident Janez Jansa hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump zum m\u00f6glichen Sieg bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl gratuliert. &#8222;Es ist ziemlich klar, dass das amerikanische Volk Donald Trump und (Vize-Pr\u00e4sident) Mike Pence f\u00fcr weitere vier Jahre gew\u00e4hlt hat&#8220;, schrieb der rechtsnationale Politiker am Mittwoch auf Twitter. Verz\u00f6gerungen und &#8222;Faktenleugnungen&#8220; seitens der Mainstream-Medien w\u00fcrden den Triumph des US-Pr\u00e4sidenten nur verst\u00e4rken, f\u00fcgte er hinzu. Zuvor hatte sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump vorzeitig zum Sieger erkl\u00e4rt, obwohl die Ausz\u00e4hlung der Wahlergebnisse noch nicht abgeschlossen war.<\/p>\n<p>Das EU-Land Slowenien hat zwei Millionen Einwohner. Jansa, der dort seit M\u00e4rz regiert, ist ein enger Verb\u00fcndeter des EU-kritischen ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orban. Beide Politiker haben sich in der Vergangenheit stets positiv \u00fcber Trump und seine Pr\u00e4sidentschaft ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>11.04:\u00a0Biden-Team: Aussagen von Trump sind &#8222;skandal\u00f6s&#8220;<\/p>\n<p>Das Team des demokratischen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Joe Biden hat die Aussagen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump &#8222;skandal\u00f6s&#8220; und &#8222;beispiellos&#8220; genannt. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>10.22 Uhr: Exklusiv bei t-online: Walter-Borjans sieht Europa in der Pflicht<\/p>\n<p>SPD-Chef Norbert Walter-Borjans richtet in der t-online-Wahlsendung den Blick schon nach vorne. Egal wie die Wahl auch ausgehe, sei das Ergebnis zu respektieren, sagte Walter-Borjans. &#8222;Jetzt ist Europa gefordert \u2013 so oder so, Konsequenzen zu ziehen und sich auf die eigenen Kr\u00e4fte zu besinnen, immer im Kooperationsbereitschaft mit dem gro\u00dfen Partner auf der anderen Seite des Atlantiks.&#8220; Er teile die Hoffnung, dass sich Trump in einer m\u00f6glichen zweiten Amtszeit m\u00e4\u00dfige.<\/p>\n<p>9.48 Uhr:\u00a0 Exklusiv bei t-online: R\u00f6ttgen glaubt an Biden<\/p>\n<p>Auch Norbert R\u00f6ttgen, der Au\u00dfenpolitik-Experte der CDU und Kandidat f\u00fcr den Parteivorsitz, \u00e4u\u00dfert sich exklusiv in der t-online-Wahlsendung. &#8222;Ich glaube, es gibt noch leichte Vorteile f\u00fcr Biden. Weil in Pennsylvania und Michigan noch Briefwahlstimmen ausgez\u00e4hlt werden \u2013 deshalb hat er noch einen leichten Vorteil. Aber es wird in jedem Falle eng werden.&#8220;<\/p>\n<p>Sollte Trump doch die Wahl gewinnen oder per Gericht die weitere Ausz\u00e4hlung von Stimmen verhindern, sieht R\u00f6ttgen gro\u00dfe Herausforderungen auf Deutschland und Europa zukommen. &#8222;Seine Pr\u00e4sidentschaft ist ein Bruch mit 70 Jahren amerikanischer Au\u00dfenpolitik. Die Unzuverl\u00e4ssigkeit von internationalen Vertr\u00e4gen, das Infragestellen der Nato, all das ist ein gro\u00dfer Vertrauensschaden, mit dem man umgehen konnte \u00fcber vier Jahre. Wenn jetzt weitere vier Jahre kommen, dann ist das nicht nur eine Verl\u00e4ngerung. Wenn es acht Jahre werden, das ist eine Steigerung all dessen was wir erlebt haben und wird uns fundamental herausfordern, wenn es so kommt.\u201d<\/p>\n<p>9.45 Uhr: Gro\u00dfbritannien h\u00e4lt an Handelsabkommen fest<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig vom Wahlausgang in den USA h\u00e4lt Gro\u00dfbritanniens Au\u00dfenminister Dominic Raab ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten weiterhin f\u00fcr m\u00f6glich. Fortschritte seien in den Verhandlungen bereits gemacht worden, sagt er &#8222;Sky News&#8220;. Das Verh\u00e4ltnis beider L\u00e4nder werde nicht unter dem Wahlausgang leiden, der bisher unklar ist.<\/p>\n<p>9.38 Uhr: Exklusiv bei t-online: Baerbock zur US-Wahl<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Vorsitzende Annalena Baerbock erinnert angesichts der bisherigen Ergebnisse und Hochrechnungen zur US-Wahl daran, dass noch nicht alle Stimmen in wichtigen Schl\u00fcsselstaaten ausgewertet sind. &#8222;Das Aller-, Allerwichtigste ist, dass jede Stimme ausgez\u00e4hlt wird&#8220;, sagte Baerbock in der t-online-Show zur US-Wahl. &#8222;In manchen Staaten sind die Briefwahlstimmen noch gar nicht ausgez\u00e4hlt \u2013 es wird offensichtlich alles sehr knapp werden.&#8220;<\/p>\n<p>Scharf rechnete sie mit der ersten Amtszeit des republikanischen Pr\u00e4sidenten ab. &#8222;Die letzten vier Jahre unter diesem Pr\u00e4sidenten Tump waren f\u00fcr die amerikanische Bev\u00f6lkerung ein Desaster&#8220;, sagte Baerbock. Es brauche einen Pr\u00e4sidentenwechsel, um die Spaltung der Gesellschaft zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>9.35 Uhr: \u00d6konom: &#8222;H\u00e4tten\u00a0uns klareres Ergebnis erhofft&#8220;<\/p>\n<p>Wirtschaftsexperten reagieren abwartend auf die ersten Ergebnisse der US-Wahl. &#8222;Wir h\u00e4tten uns nat\u00fcrlich ein klareres Wahlergebnis erhofft. Die H\u00e4ngepartie von mehreren Tagen oder Wochen schafft Unsicherheit in der Wirtschaft und an den Finanzm\u00e4rkten&#8220;, sagte Michael B\u00f6hmer, Chefvolkswirt am Prognose-Institut, t-online. &#8222;Es beruhigt allerdings, dass am 20. Januar ein neuer oder alter Pr\u00e4sident ins Amt eingef\u00fchrt wird. Damit ist zumindest ein Ende des Zitterns absehbar. \u00d6konomisch beunruhigt mich die Situation deshalb nicht so sehr wie politisch.&#8220;An den Kapitalm\u00e4rkten d\u00fcrfte es nun noch eine Weile unruhig bleiben. &#8222;Die ganz gro\u00dfen Ausschl\u00e4ge lie\u00dfen sich an den asiatischen M\u00e4rkten nicht beobachten\u201c, so B\u00f6hmer. Eine gewisse Unsicherheit \u00fcber den Wahlausgang h\u00e4tten Investoren und Analysten eingepreist. \u201eKlar ist aber auch: Die Corona-Krise sorgt bereits f\u00fcr eine gro\u00dfe Verunsicherung, weitere braucht es deshalb nicht. Viel kommt jetzt auf den Start der US-B\u00f6rsen am Mittwoch an.&#8220; Zu den aktuellen Entwicklungen an den Finanzm\u00e4rkten berichtet t-online mit regelm\u00e4\u00dfigen Updates hier.<\/p>\n<p>9.14 Uhr: Zahlen aus Philadelphia werden erst gegen 15 Uhr erwartet<\/p>\n<p>Die W\u00e4hlerstimmen f\u00fcr Joe Biden oder Donald Trump in Philadelphia werden wohl erst gegen 15 Uhr deutscher Zeit erwartet. Das berichtet &#8222;CNN&#8220; unter Berufung auf das Gremium, das in Philadelphia f\u00fcr die Wahl und die Registrierung der W\u00e4hler zust\u00e4ndig ist. Die Stimmen, die in den Wahllokalen pers\u00f6nlich abgegeben wurden, m\u00fcssten erst an die Bezirke \u00fcbermittelt werden. Insbesondere in West-Philadelphia komme es dadurch zu Verz\u00f6gerungen bei der \u00dcbermittlung.<\/p>\n<p>In Pittsburgh und dem Rest von Allegheny County in Pennsylvania wollen sich Wahlhelfer auch erst wieder ab 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) treffen. Auch in Atlanta im Bundesstaat Georgia sollte es erst am Morgen weitergehen.<\/p>\n<p>Der Gouverneur von Pennsylvania, der Demokrat Tom Wolf, erkl\u00e4rt auf Twitter, dass in dem US-Staat noch mehr als eine Million Briefwahl-Stimmen ausgez\u00e4hlt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>We still have over 1 million mail ballots to count in Pennsylvania.I promised Pennsylvanians that we would count every vote and that\u2019s what we\u2019re going to do.\u2014 Governor Tom Wolf (@GovernorTomWolf) November 4, 2020<\/p>\n<p>9.11 Uhr: Aktienmarkt-Experte: Trump hat &#8222;Kriegserkl\u00e4rung&#8220; abgegeben<\/p>\n<p>Mit dem Ausrufen des eigenen Wahlsieges vor Ende der Stimmausz\u00e4hlungen hat der amtierende US-Pr\u00e4sident Donald Trump laut dem Aktienmarktexperten Neil Wilson von Markets.com eine &#8222;Kriegserkl\u00e4rung&#8220; abgegeben. Die Futures am Derivatemarkt h\u00e4tten prompt negativ reagiert, so der Experte. Trump habe zudem die &#8222;Wahlbetrugskarte ausgespielt&#8220; und so zeichne sich bereits jenes lange, z\u00e4he Ringen um den Ausgang der Pr\u00e4sidentschaftswahl ab, das Anleger nicht m\u00f6gen. Eine \u00fcbereilte Ausrufung des eigenen Wahlsieges durch Trump war im Vorfeld allerdings erwartet worden.<\/p>\n<p>8.58 Uhr: Biden siegt in Arizona und Maine<\/p>\n<p>Bei der US-Pr\u00e4sidentenwahl hat der demokratische Herausforderer Joe Biden nach Angaben von US-Medien den besonders stark umk\u00e4mpften Bundesstaat Arizona gewonnen. Sowohl der Fernsehsender Fox News als auch die Nachrichtenagentur Associated Press berichteten am Morgen, dass Biden den Bundesstaat und damit elf Wahlm\u00e4nnerstimmen habe erobern k\u00f6nnen. Bei der Wahl vor vier Jahren hatte noch Amtsinhaber Donald Trump den traditionell konservativen Bundesstaat gewonnen.<\/p>\n<p>Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Biden auch in Maine die meisten Stimmen erhalten.<\/p>\n<p>8.36 Uhr: Trump will Ausz\u00e4hlung der Briefwahl gerichtlich stoppen lassen<\/p>\n<p>Trump hat angesichts der Verz\u00f6gerung bei einem Wahlergebnis bei der US-Wahl von &#8222;Betrug&#8220; gesprochen. Trump k\u00fcndigte am Mittwochmorgen (Ortszeit) im Wei\u00dfen Haus an, vor das Oberste US-Gericht zu ziehen, um eine weitere Ausz\u00e4hlung der Stimmen zu stoppen.<\/p>\n<p>8.15 Uhr: Alle US-Wahllokale sind jetzt geschlossen<\/p>\n<p>Die Wahllokale in den USA sind nun in allen Bundesstaaten geschlossen. Auf den zu Alaska geh\u00f6renden Aleuten konnten die W\u00e4hler bis 7 Uhr pers\u00f6nlich ihre Stimme abgeben. Kurz zuvor schlossen die Lokale im restlichen Alaska, auf Hawaii und an der US-Westk\u00fcste. Weil sich die USA \u00fcber mehrere Zeitzonen erstreckt, zog sich die Schlie\u00dfung der Wahllokale \u00fcber mehrere Stunden.<\/p>\n<p>Wer die US-Pr\u00e4sidentenwahl gewinnt, war noch offen. Die beiden Kandidaten Donald Trump und Joe Biden lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide zeigten sich am Mittwochmorgen siegesgewiss. Viele W\u00e4hler hatten bereits vor dem Wahltag per Brief oder vorzeitiger Stimmabgabe im Wahllokal abgestimmt.<\/p>\n<p>8.10 Uhr: Trump trumpft in Nebraska<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat bei der Wahl am Dienstag im Bundesstaat Nebraska vier von f\u00fcnf Stimmen f\u00fcr die Wahlversammlung geholt, eine Stimme konnte Herausforderer Joe Biden erringen. Nebraska geh\u00f6rt mit Maine zu den US-Staaten, in denen nicht alle Wahlleute komplett an den Gewinner gehen.<\/p>\n<p>Trump erzielte nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP die Mehrheit in ganz Nebraska und in zwei von drei Bezirken. In dem Bezirk mit der gr\u00f6\u00dften Stadt Omaha aber hatte Biden die Nase vorn und konnte somit eine Stimme f\u00fcr die Wahlversammlung gewinnen. Vor vier Jahren hatte Trump auch diesen Bezirk knapp f\u00fcr sich entschieden.<\/p>\n<p>7.24 Uhr: Biden gewinnt in Rhode Island<\/p>\n<p>Biden gewinnt nach einer Projektion von Edison Research den Bundesstaat Rhode Island (vier Wahlleute). Auf Twitter erkl\u00e4rt Biden, es sei nicht die Sache von Donald Trump und auch nicht seine, den Sieger der Wahl zu verk\u00fcnden. Das sei einzig die Sache der W\u00e4hler.<\/p>\n<p>7.15 Uhr: Wahlprognose beunruhigt deutsche Politik<\/p>\n<p>Das unerwartet starke Abschneiden von Pr\u00e4sident Donald Trump bei der Wahl in den USA beunruhigt die deutsche Politik: Eine Wiederwahl Trumps w\u00e4re &#8222;f\u00fcr die Welt, Deutschland und Europa ein unfassbarer Schaden&#8220;, sagte die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann der Nachrichtenagentur AFP. Eine Best\u00e4tigung des Pr\u00e4sidenten im Amt w\u00e4re &#8222;ein weiterer herber R\u00fcckschlag f\u00fcr die durch Trump bereits nachhaltig besch\u00e4digte transatlantische Partnerschaft&#8220;. In diesem Fall st\u00fcnde sogar die Existenz der Nato &#8222;auf der Kippe&#8220;, warnte die Liberale.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Trump k\u00f6nnte bei einer Wiederwahl &#8222;ohne R\u00fccksicht auf eine weitere Wiederwahl noch breitbeiniger durch die Welt latschen und richtig loslegen, um der Nato beispielsweise durch den oft angek\u00fcndigten Austritt der USA den Todessto\u00df zu versetzen&#8220;, sagte Strack-Zimmermann.<\/p>\n<p>7.09 Uhr: Trump gewinnt in Texas<\/p>\n<p>Trump hat bei der US-Pr\u00e4sidentenwahl den wichtigen Bundesstaat Texas gewonnen. Damit sichert er sich die Stimmen von 38 Wahlleuten, wie die Nachrichtenagentur AP am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen meldete.<\/p>\n<p>6.54 Uhr: Trump behauptet: Demokraten wollen Wahlsieg &#8222;stehlen&#8220;<\/p>\n<p>Bei Twitter hat Trump vor wenigen Minuten erkl\u00e4rt, er glaube, die Demokraten wollten den Wahlsieg &#8222;stehlen&#8220;. &#8222;Wir werden sie das niemals tun lassen.&#8220; Au\u00dferdem forderte er, W\u00e4hlerstimmen sollten nicht mehr ausgez\u00e4hlt werden, sobald die Wahlb\u00fcros geschlossen seien. Das widerspr\u00e4che allerdings dem gesetzlichen Verfahren bei der US-Wahl. Zudem k\u00fcndigte er an, ebenfalls ein Statement abzugeben.<\/p>\n<p>6.42 Uhr: Joe Biden gibt Erkl\u00e4rung ab:<\/p>\n<p>Die wichtigsten Aussagen:<\/p>\n<p>&#8222;Wir wussten, es w\u00fcrde lange dauern, aber wir f\u00fchlen uns gut, wo wir jetzt stehen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir h\u00f6ren nicht auf, bis jede einzelne Stimme gez\u00e4hlt ist.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind selbstbewusst, was Arizona angeht.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind in Georgia immer noch im Spiel.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnen noch gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin dankbar f\u00fcr alle, die den Wahlprozess m\u00f6glich gemacht haben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Verliert nicht den Glauben, wir werden das gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p>Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>6.39 Uhr: Biden gewinnt Minnesota<\/p>\n<p>Die Nachrichtagentur AP sagt einen Sieg f\u00fcr Biden in Minnesota (zehn Wahlleute) voraus. Laut &#8222;CNN&#8220; hat der Demokrat in dem US-Bundesstaat gewonnen.<\/p>\n<p>6.32 Uhr:\u00a0Alexandria Ocasio-Cortez verteidigt Sitz im Repr\u00e4sentantenhaus<\/p>\n<p>Bei den US-Kongresswahlen hat die linke demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ihren Sitz im Repr\u00e4sentantenhaus verteidigt. Wie US-Medien am Dienstagabend (Ortszeit) berichteten, lag die 31-J\u00e4hrige in ihrem New Yorker Wahlkreis nach Ausz\u00e4hlung von fast 70 Prozent der Stimmen mit 68,5 Prozent klar in F\u00fchrung. Ihr republikanischer Herausforderer, der 60-j\u00e4hrige Ex-Polizist John Cummings, kam demnach nur auf 30,8 Prozent.<\/p>\n<p>6.30 Uhr: Montana geht an Trump<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich wie erwartet auch im US-Staat Montana die Mehrheit der Stimmen und damit drei weitere Wahlleute gesichert. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen. 2016 konnte sich Trump in dem Staat im Nordwesten der USA mit deutlichem Vorsprung durchsetzen. Umfragen sahen zuletzt aber nur noch einen knappen Vorsprung vor seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Um Pr\u00e4sident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.<\/p>\n<p>6.13 Uhr: Hawaii geht an Biden<\/p>\n<p>Der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden hat wie erwartet die Mehrheit im US-Staat Hawaii gewonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen. Hawaii gilt als sichere Bastion der Demokraten. 2016 gewann die damalige Kandidatin Hillary Clinton die vier Wahlleute mit einer deutlichen Mehrheit. Sie lag dort damals mehr als 30 Prozentpunkte vor dem Republikaner Donald Trump. Um Pr\u00e4sident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.<\/p>\n<p>6.08 Uhr: Kanye West stimmt f\u00fcr sich selbst<\/p>\n<p>Rapper Kanye West hat bei der US-Pr\u00e4sidentenwahl seine Stimme abgegeben\u00a0\u2013 allerdings w\u00e4hlte er weder den Demokraten Joe Biden noch den Republikaner Donald Trump. Er habe seinen eigenen Namen auf den Stimmzettel geschrieben, berichtete West.<\/p>\n<p>&#8222;Heute stimme ich zum ersten Mal in meinem Leben f\u00fcr einen Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten und es ist f\u00fcr jemanden, dem ich wirklich vertraue &#8230; mich&#8220;, schrieb West auf Twitter. Dazu postete er mehrere Fotos und Videos von dem Vorgang in einem Wahllokal in Park County (US-Staat Wyoming). Auf dem Stimmzettel hatte er als &#8222;Write-in&#8220;-Kandidat seinen Namen und den von Predigerin Michelle Tidball als Vize-Kandidatin eingetragen.<\/p>\n<p>5.58 Uhr: Biden sichert sich Stimmen in Virginia \u2013 Trump in Texas<\/p>\n<p>Laut einer Hochrechnung des Senders &#8222;CNN&#8220; konnte sich Joe Biden in Virgina die meisten Stimmen sichern. Laut TV-Sender &#8222;Fox News&#8220; sicherte sich in Texas Donald Trump die meisten W\u00e4hler.<\/p>\n<p>5.52 Uhr: Erstmals Transgender-Kandidaten ins Oberhaus gew\u00e4hlt<\/p>\n<p>Bei den US-Wahlen ist erstmals eine Transgender-Kandidatin in das Oberhaus eines Bundesstaates gew\u00e4hlt worden: Im Bundesstaat Delaware zog die 30-j\u00e4hrige Sarah McBride am Dienstag mit 86 Prozent in den dortigen Senat ein. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Sarah McBride: Sie hat sich einen Sitz im Oberhaus des US-Bundesstaates gesichert. (Quelle: AP\/dpa)<\/p>\n<p>5.50 Uhr: \u00d6lpreise steigen\u00a0\u2013 Preis der Krisenw\u00e4hrung Gold f\u00e4llt<\/p>\n<p>Der Optimismus vieler Investoren zeichnet sich auch an den Rohstoff-M\u00e4rkten ab. Die \u00d6lpreise legten sp\u00fcrbar zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am fr\u00fchen Mittwochmorgen knapp einen Dollar mehr und notierte bei 40,66 Dollar (plus 1,18 Prozent) . Der Preis f\u00fcr US-\u00d6l der Sorte WTI legte \u00e4hnlich deutlich auf 38,60 Dollar (plus 1,25 Prozent) zu. Der Preis f\u00fcr Gold, das gemeinhin als Krisenw\u00e4hrung gilt, fiel derweil. Eine Feinunze kostete zuletzt 1.901,00 Dollar (minus 0,44 Prozent).<\/p>\n<p>5.44 Uhr: Mississippi geht an Trump<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump hat den Bundesstaat Mississippi f\u00fcr sich entschieden. Das berichten mehrere Medien \u00fcbereinstimmend.<\/p>\n<p>5.41 Uhr: Twitter markiert Posts zu Wahlergebnissen<\/p>\n<p>Twitter hat in der US-Wahlnacht Hinweise an Tweets geheftet, in denen Wahlergebnisse f\u00fcr einzelne Staaten aus Sicht des Netzwerks voreilig verk\u00fcndet wurden. So wurde beispielsweise ein Tweet, wonach Donald Trump den Staat Florida gewonnen habe, mit dem Hinweis versehen: &#8222;Offizielle Quellen k\u00f6nnten das Ergebnis noch nicht best\u00e4tigt haben, als dieser Tweet abgesetzt wurde.&#8220; In Florida, das als einer der wichtigsten Staaten der Wahl galt, stand zu diesem Zeitpunkt laut Medien noch kein Gewinner fest.<\/p>\n<p>Auch an einen Tweet von Trumps Wahlteam, wonach der Pr\u00e4sident South Carolina gewonnen habe, wurde ein solcher Warnhinweis geheftet. Allerdings hatte die Nachrichtenagentur AP Trumps Sieg in South Carolina zu dem Zeitpunkt bereits gemeldet.<\/p>\n<p>5.30 Uhr: Investoren rechnen mit schneller Entscheidung<\/p>\n<p>Die Investoren an den Finanzm\u00e4rkten sehen laut Einsch\u00e4tzung des Marktstrategen Stephen Innes vom Broker Axi die Chancen eines Sieges des demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden im US-Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf schwinden. Allerdings sei das Rennen gerade in den stark umk\u00e4mpften Staaten eng und endg\u00fcltige Ergebnisse k\u00f6nnten hier noch Tage auf sich warten lassen. Doch scheinen viele Investoren auf schnelle Klarheit zu setzen. So zogen die Kurse an den Aktien- und Futurem\u00e4rkten zuletzt an und die Renditen an den Anleihem\u00e4rkten fielen.<\/p>\n<p>5.28 Uhr: Fox News: Biden siegt in Arizona<\/p>\n<p>Der hart umk\u00e4mpfte Bundesstaat Arizona (elf Wahlleute) geht an Biden, berichtet Fox News.<\/p>\n<p>5.12 Uhr: Drei Westk\u00fcsten-Staaten gehen an Biden<\/p>\n<p>Bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl hat sich der demokratische Kandidat Joe Biden wie erwartet die drei Staaten an der Westk\u00fcste gesichert: Kalifornien, Oregon und Washington. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen. Die Westk\u00fcste ist traditionell eine Hochburg der Demokraten. Mit dem bev\u00f6lkerungsreichen Kalifornien kommen 55 Wahlleute auf Bidens Konto. Washington stellt zw\u00f6lf und Oregon sieben Wahlleute. Um Pr\u00e4sident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.<\/p>\n<p>5.09 Uhr: Trump gewinnt in Idaho<\/p>\n<p>Bei der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl hat sich der republikanische Amtsinhaber Donald Trump in Idaho durchgesetzt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen.<\/p>\n<p>Der kleine Staat im Nordwesten der USA gilt als sichere Bastion der Republikaner. 2016 sicherte sich Trump die vier Wahlleute in Idaho mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals gut 30 Prozentpunkte vor der Demokratin Hillary Clinton. Auch die Umfragen vor dieser Wahl sahen Trump dort zuletzt klar in F\u00fchrung. Um Pr\u00e4sident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.<\/p>\n<p>4.52 Uhr: Stimmen aus Philadelphia kommen wohl erst am Mittwoch (US-Ortszeit)<\/p>\n<p>Im wichtigen Bundesstaat Pennsylvania ist unklar, ob m\u00f6glicherweise hunderttausende Stimmen in Philadelphia erst am Mittwochmorgen (Ortszeit) weiter ausgez\u00e4hlt werden. Laut US-Journalisten hatten dort Wahlhelfer erkl\u00e4rt, in der Nacht nur noch einen Teil der verbleibenden Stimmen vermelden zu wollen.<\/p>\n<p>4.50 Uhr: Utah stimmte wohl f\u00fcr Trump<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich nach Prognosen von Fernsehsendern bei der US-Wahl den Bundesstaat Utah gesichert. Das ging am Dienstagabend (Ortszeit) aus \u00fcbereinstimmenden Vorhersagen der Sender NBC, CNN und Fox News auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen hervor. Die Nachrichtenagentur AP meldete zun\u00e4chst noch keinen Gewinner.<\/p>\n<p>Der Bundesstaat mit sechs Wahlleuten geht seit Jahrzehnten an Republikaner. Trump lag dort 2016 fast 20 Prozentpunkte vor der damaligen Kandidatin Hillary Clinton. Umfragen vor dieser Wahl sahen Trump dort in F\u00fchrung\u00a0\u2013 allerdings weniger deutlich. Um Pr\u00e4sident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.<\/p>\n<p>4.48 Uhr: Biden sichert sich laut Prognose vier Wahlleute in New Hampshire<\/p>\n<p>Der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden hat nach Prognosen von Fernsehsendern bei der US-Wahl im Bundesstaat New Hampshire gesiegt und sich vier weitere Wahlleute gesichert. Das ging am Dienstag (Ortszeit) aus \u00fcbereinstimmenden Vorhersagen der Sender ABC und NBC auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen hervor. Die Nachrichtenagentur AP meldete zun\u00e4chst noch keinen Gewinner.<\/p>\n<p>2016 konnte sich die damalige demokratische Kandidatin Hillary Clinton dort mit einer hauchd\u00fcnnen Mehrheit von 0,3 Prozentpunkten vor Trump die vier Stimmen der Wahlleute sichern. Umfragen sahen in dem Staat an der Grenze zu Kanada zuletzt eher Biden in F\u00fchrung. In dem Staat haben somit beide gro\u00dfen Parteien eine gute Chance auf den Wahlsieg. Auch New Hampshire gilt als &#8222;Swing State&#8220;.<\/p>\n<p>4.46 Uhr: Biden fehlen Stimmen der spanischsprachigen W\u00e4hler<\/p>\n<p>Joe Biden fehlte in Florida offenbar das Vertrauen bei vielen spanischsprachigen W\u00e4hlern. Laut Nachwahlbefragungen des Fernsehsenders CNN kam er in dieser W\u00e4hlerschicht auf nur 50 Prozent der Stimmen, Hillary Clinton kam noch auf 62 Prozent. Ein \u00e4hnliches Bild ergebe sich bei den spanischsprachigen W\u00e4hlern in Ohio und Georgia, so CNN. Hier bekam Clinton noch jeweils 15 Prozentpunkte mehr.<\/p>\n<p>4.42 Uhr: Missouri geht an Trump<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat auch im Bundesstaat Missouri den erwarteten Wahlsieg erzielt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen.<\/p>\n<p>Missouri gilt als sichere Bastion der Republikaner. Bereits 2016 sicherte sich Trump die zehn Wahlleute mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals gut 18 Prozentpunkte vor der damaligen Gegenkandidatin Hillary Clinton. Die Umfragen sahen Trump dieses Jahr wieder klar in F\u00fchrung. Um Pr\u00e4sident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.<\/p>\n<p>4.40 Uhr: Kursplus zeichnet sich bei US-Aktien ab<\/p>\n<p>Ehe die B\u00f6rsen in den USA den Handel aufnehmen, zeichnet sich angesichts der ersten Wahlergebnisse eine gute Stimmung am Aktienmarkt in den USA ab. Die Kurse der Terminkontrakte, sogenannte Futures, mit denen Investoren auf die k\u00fcnftige Entwicklung der M\u00e4rkte wetten, sind deutlich gestiegen: Futures auf den Standardwerte-Index S&amp;P 500 gewannen zwischenzeitlich um rund 2 Prozent, Futures auf den Technologie-Aktienindex Nasdaq 100 stiegen gar um 3,9 Prozent. Hintergrund dieser Entwicklung k\u00f6nnte laut Nachrichtensender Bloomberg sein, dass Investoren mit schlechteren ersten Ergebnissen f\u00fcr Donald Trump gerechnet hatten.<\/p>\n<p>4.34 Uhr: Demokraten holen Sitz im Senat in Colorado<\/p>\n<p>Die Demokraten sind einer m\u00f6glichen Mehrheit im Senat einen Schritt n\u00e4her ger\u00fcckt. Im Bundesstaat Colorado habe John Hickenlooper den Republikaner Cory Gardner von dem Senatssitz verdr\u00e4ngt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen.<\/p>\n<p>Jeder Bundesstaat entsendet zwei Senatoren, bisher hielten die Republikaner eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Am Dienstag konnten die W\u00e4hler \u00fcber 35 Sitze im Senat entscheiden, davon wurden bisher 23 von Republikanern gehalten und 12 von Demokraten. Nach Berechnungen von AP konnten zuvor sieben demokratische Senatoren und acht Republikaner ihre Sitze verteidigen.<\/p>\n<p>Wie viele Stimmen man im Senat f\u00fcr die Mehrheit braucht, h\u00e4ngt davon ab, wer im Wei\u00dfen Haus sitzt. Denn bei einem Patt von 50 zu 50 Stimmen kann der Vizepr\u00e4sident eingreifen.<\/p>\n<p>4.21 Uhr: Trump liegt in Kansas vorn<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat wie erwartet die Mehrheit im Bundesstaat Kansas gewonnen und sich damit die Stimmen von sechs weiteren Wahlleuten gesichert. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten Stimmausz\u00e4hlungen. Um Pr\u00e4sident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.<\/p>\n<p>Der Staat im mittleren Westen der USA gilt als sichere Bastion der Republikaner. 2016 sicherte sich Trump die sechs Wahlleute mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals gut 20 Prozentpunkte vor seiner damaligen Gegnerin Clinton. Auch die Umfragen sahen Trump dort zuletzt klar in F\u00fchrung.<\/p>\n<p>3.42 Uhr: Biden in Schl\u00fcsselstaat vorn<\/p>\n<p>Donald Trumps Herausforderer Joe Biden k\u00f6nnte nach aktuellen Zahlen im Staat Ohio besser abschneiden als erwartet. Den Bundesstaat hatte Trump vor vier Jahren gewonnen. Er gilt als einer der wichtigsten und umk\u00e4mpftesten \u00fcberhaupt. Bislang hat kein Republikaner die Pr\u00e4sidentschaftswahl ohne eine Mehrheit in Ohio gewonnen.<\/p>\n<p>Sollte sich Bidens Trend in Ohio best\u00e4tigen, w\u00e4re das f\u00fcr ihn ein gutes Zeichen f\u00fcr Staaten im Mittleren Westen wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Diese drei hatten Trump 2016 seinen knappen Wahlsieg beschert, alle sind von einer eher wei\u00dfen Arbeiterbev\u00f6lkerung gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>3.30 Uhr: W\u00e4hler berichten von Bedrohungen<\/p>\n<p>Eine nationale Hotline in den USA hat bislang mehr F\u00e4lle von W\u00e4hler-Einsch\u00fcchterung registriert als noch vor vier Jahren, berichtet die &#8222;New York Times&#8220;. Unter anderem h\u00e4tten sich bewaffnete Trump-Anh\u00e4nger vor Wahllokalen postiert. So in North Carolina, wo ein bewaffneter Unterst\u00fctzer des Pr\u00e4sidenten von der Polizei festgenommen wurde. Oder in Louisiana, wo ein Mann laut Augenzeugen eine Trump-Flagge schwenkte, w\u00e4hrend er eine gro\u00dfe Waffe hielt.<\/p>\n<p>&#8222;Diese einzelnen Vorf\u00e4lle von W\u00e4hler-Einsch\u00fcchterung sind problematisch und wir k\u00f6nnen sie nicht ignorieren&#8220;, sagte Kristen Clarke, Pr\u00e4sidentin des\u00a0National Lawyers\u2019 Committee for Civil Rights Under Law, vor Reportern. &#8222;Sie fanden zwar nicht fl\u00e4chendeckend statt und waren auch nicht systematisch. Aber ihre Zahl ist weit gr\u00f6\u00dfer als bei fr\u00fcheren Abstimmungen. Sie sind ein Spiegel der dunklen Zeiten, in denen sich unsere Nation befindet.&#8220;<\/p>\n<p>3.22 Uhr: Repr\u00e4sentantenhaus bleibt in der Hand der Demokraten<\/p>\n<p>Die US-Demokraten haben bei der zeitgleich zur Pr\u00e4sidentenwahl stattfindenden Kongresswahl dem Sender Fox zufolge ihre Mehrheit im Repr\u00e4sentantenhaus verteidigt.<\/p>\n<p>3.15 Uhr:\u00a0Senats-Sitz in Colorado geht an Demokraten<\/p>\n<p>Teilerfolg f\u00fcr die Demokraten im Kampf um die Macht im Senat: Laut Fox News schl\u00e4gt der demokratische Herausforderer John Hickenlooper in Colorado den republikanischen Amtsinhaber Cory Gardner. Bislang haben die Republikaner in der Kongresskammer eine knappe Mehrheit.<\/p>\n<p>3.00 Uhr: New York stimmt f\u00fcr Biden<\/p>\n<p>Laut Projektion des Senders CNN hat Herausforderer Joe Biden den Bundesstaat New York (29 Wahlm\u00e4nner) gewonnen. Auch New Mexico (5) ging laut AP an den Demokraten. Trump holte laut der Nachrichtenagentur die Staaten Louisiana (8), Wyoming (3), North Dakota (3), South Dakota (3) und Nebraska (5).<\/p>\n<p>Der Sender Fox News sah Biden in Colorado (9) vorn, Trump in Kansas (6).<\/p>\n<p>2.54 Uhr: Biden f\u00fchrt unerwartet in Texas<\/p>\n<p>In Texas f\u00fchrt nach Ausz\u00e4hlung von knapp zwei Drittel der Stimmen unerwartet Joe Biden. Derzeit kommt Biden in Texas auf 50,5 Prozent der Stimmen, Donald Trump auf 48,1 Prozent. Insbesondere in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten Dallas, Huston und Austin konnte der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat deutlich gegen\u00fcber 2016 zulegen.<\/p>\n<p>2.50 Uhr: Arkansas w\u00e4hlt republikanisch<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat in Arkansas (6 Wahlm\u00e4nner) wie erwartet die meisten Stimmen gewonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AP.\u00a0Arkansas gilt als sichere Bastion der Republikaner. Schon 2016 sicherte sich Trump die sechs Wahlleute mit einer deutlichen Mehrheit.<\/p>\n<p>2.46 Uhr: Trump-Team erkl\u00e4rt sich zum Sieger in Florida<\/p>\n<p>Das Wahlkampf-Team von US-Pr\u00e4sident Donald Trump beansprucht den Sieg im umk\u00e4mpften Bundesstaat Florida f\u00fcr sich. Das meldete das Kampagnenb\u00fcro unter Berufung auf das Wahlanalyse-Institut Decision Desk HQ. Das endg\u00fcltige Ergebnis steht allerdings auch f\u00fcr diesen Staat noch nicht offiziell fest.<\/p>\n<p>2.44 Uhr: Viele Staaten w\u00e4hlten wie erwartet<\/p>\n<p>Zwischenstand:\u00a0In rund\u00a0zwei Dutzend Bundesstaaten haben die\u00a0US-Medien schnell die erwarteten Sieger ausgerufen. F\u00fcr den Demokraten\u00a0Joe Biden wurden unter anderem Connecticut, Vermont und Virginia genannt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump gewann unter anderem South Carolina, West Virginia, Indiana und Kentucky.<\/p>\n<p>Aus\u00a0Florida kamen gute Nachrichten f\u00fcr Trump. Besonders im bev\u00f6lkerungsreichen County Miami-Dade erzielte Biden weniger Stimmen, als er voraussichtlich br\u00e4uchte, um den Staat zu gewinnen. Kommentatoren und US-Experten\u00a0gingen davon aus, dass Trump gute Chancen hat, Florida f\u00fcr sich zu gewinnen.\u00a0Der Republikaner ist auf den Staat zwingend angewiesen, sein Herausforderer h\u00e4tte weitere Wege zum Sieg.<\/p>\n<p>Aus den Staaten des Mittleren Westens, die vor vier Jahren das Rennen entschieden haben, gab es zun\u00e4chst nur vorl\u00e4ufige Daten. Die ersten Zahlen einzusch\u00e4tzen ist in diesem Jahr schwieriger als bei fr\u00fcheren Wahlen, weil es vielerorts unterschiedliche Ausz\u00e4hlungsmethoden gibt.\u00a0Manche Countys z\u00e4hlen zun\u00e4chst Briefwahlstimmen, andere die Stimmen vom Wahltag. Bei den Briefwahlstimmen wurde den Demokraten ein Vorsprung vorhergesagt, bei den Wahltagstimmen den Republikanern.<\/p>\n<p>2.35 Uhr:\u00a0Verschw\u00f6rungstheoretikerin zieht in Kongress ein<\/p>\n<p>Die QAnon-Verschw\u00f6rungstheoretikerin Marjorie Taylor Greene vom rechten Fl\u00fcgel der Republikaner zieht einem Tweet\u00a0des TV-Senders CNN zufolge ins Repr\u00e4sentantenhaus ein. Ihr Gegenkandidat in ihrem Wahlkreis im Bundesstaat Georgia gab auf. Mehr \u00fcber die Verschw\u00f6rungstheorie lesen Sie hier.<\/p>\n<p>2.31 Uhr: Ergebnis in Georgia k\u00f6nnte sich verz\u00f6gern<\/p>\n<p>Im wichtigen Swing State Georgia wird ebenfalls ein knappes Ergebnis erwartet. Problem allerdings: Aus dem Fulton County wird es wegen eines Wasserrohrbruchs erst einmal kein Ergebnis geben. Betroffen ist auch eine Halle, in dem Wahlurnen gelagert werden. Weil in Fulton County auch die Millionen-Metropole Atlanta liegt, k\u00f6nnte der Wahlausgang in Georgia\u00a0 offen bleiben.<\/p>\n<p>2.15 Uhr: Die n\u00e4chsten Ergebnisse rollen ein<\/p>\n<p>Herausforderer Joe Biden hat US-Medien zufolge die Bundesstaaten Delaware (3 Wahlleute), Maryland (10), Illinois (20), New Jersey (14), Rhode Island (4),\u00a0Connecticut (7), Massachusetts (11) und den District of Columbia (3) gewonnen.<\/p>\n<p>Amtsinhaber Donald Trump gewann demnach in\u00a0Oklahoma (7), Tennessee (11), Alabama (9), South Carolina (9) und Mississippi (6).<\/p>\n<p>2.01 Uhr: Trumps Republikaner wollen Briefwahl-Z\u00e4hlung in Nevada stoppen<\/p>\n<p>In Nevada haben die Republikanische Partei und Trumps Wahlkampfteam einem NBC-Bericht zufolge eine einstweilige Verf\u00fcgung beantragt, um die Ausz\u00e4hlung von Briefwahlstimmen zu begrenzen. Betroffen w\u00e4re der Kreis Clark County, wo die Gro\u00dfstadt Las Vegas liegt.<\/p>\n<p>1.55 Uhr: Prognose \u2013 Virginia geht an Biden<\/p>\n<p>Joe Biden hat erwartungsgem\u00e4\u00df den Bundesstaat\u00a0Virginia gewonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von W\u00e4hlerbefragungen und ersten\u00a0Stimmausz\u00e4hlungen. Der Bundesstaat an der Ostk\u00fcste hat 13 Wahlleute zu vergeben. Auch 2016 gewannen die Demokraten dort. Umfragen hatten Biden vor US-Pr\u00e4sident Donald Trump gesehen.<\/p>\n<p>Der\u00a0Bundesstaat West Virginia ging den Angaben zufolge an Donald Trump.\u00a0West Virginia mit f\u00fcnf Wahlleuten ist seit Jahrzehnten eine Hochburg der Republikaner.\u00a0Trump erzielte dort 2016 gut 40 Prozentpunkte mehr als die damalige demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton.<\/p>\n<p>1.52 Uhr: Kleine Proteste in Washington<\/p>\n<p>In der US-Hauptstadt haben sich einige Hundert Menschen auf der Black Lives Matter Plaza unweit des Wei\u00dfen Hauses versammelt. Sie protestieren gegen Pr\u00e4sident Donald Trump, fordern auf Plakaten seine Abwahl.<\/p>\n<p>1.46 Uhr: Biden f\u00fchrt in Florida knapp vor Trump<\/p>\n<p>In Florida sind bereits drei Viertel der Stimmen ausgez\u00e4hlt. Ein endg\u00fcltiges Ergebnis k\u00f6nnte demnach schon in den fr\u00fchen Morgenstunden vorliegen. Joe Biden f\u00fchrt nach Ausz\u00e4hlung von 79 Prozent der Stimmen \u00e4u\u00dferst knapp mit 49,9 Prozent, Donald Trump kommt bislang auf 49,1\u00a0Prozent. Wichtig hier: In mehreren nahezu ausgez\u00e4hlten Counties liegt Biden im Moment deutlich \u00fcber dem Ergebnis von Hillary Clinton vor vier Jahren.<\/p>\n<p>1.22 Uhr: Bislang keine \u00dcberraschungen<\/p>\n<p>Die von US-Medien prognostizierten Siege von Donald Trump in Indiana und Kentucky sowie der Sieg von Joe Biden in Vermont waren erwartet worden. Die ersten beiden Staaten sind Republikaner-Land, Vermont eine Hochburg der Demokraten. Allerdings zeigen sich auf der Ebene der Bezirke durchaus Verschiebungen. Wie CNN berichtet, fielen bereits mehrere Counties etwa in Kentucky oder in Florida an Biden, die vor vier Jahren noch f\u00fcr Trump gestimmt hatten. Ob daraus ein landesweiter Trend zugunsten des demokratischen Kandidaten abzulesen ist, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p>1.15 Uhr: Prognosen aus weiteren Bundesstaaten<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump hat laut der Nachrichtenagentur AP und anderen Medien auch im Bundesstaat Kentucky gewonnen. Das war erwartet worden, denn Trump lag auch 2016 in Kentucky weit vorn. Damit erh\u00e4lt der US-Pr\u00e4sident die Stimmen von acht Wahlleuten.<\/p>\n<p>Laut AP hat Herausforderer Joe Biden den Bundesstaat Vermont f\u00fcr sich entschieden. Auch das war erwartet worden.\u00a0Der kleine Bundesstaat im Nordosten mit drei Wahlleuten geht seit Jahrzehnten an die Demokraten. Hillary Clinton lag dort 2016 mit mehr als 25 Prozentpunkten Vorsprung vor dem Wahlsieger Donald Trump.<\/p>\n<p>1.02 Uhr: Trump gewinnt laut Hochrechnung ersten Staat<\/p>\n<p>Donald Trump hat laut Projektion des US-Senders CNN den Bundesstaat Indiana gewonnen. Der Bundesstaat ist l\u00e4ndlich gepr\u00e4gt und traditionell eine Hochburg der Republikaner. Auch 2016 entschied Trump das Rennen in Indiana klar f\u00fcr sich. Der Staat stellt elf Wahlm\u00e4nner.<\/p>\n<p>Die Projektionen von CNN basieren zum Einen auf ersten Ausz\u00e4hlungsergebnissen in den Bezirken der Bundesstaaten, zum Anderen auf Befragungen von W\u00e4hlern nach der Stimmabgabe.<\/p>\n<p>1.00 Uhr: Erste Wahllokale haben geschlossen<\/p>\n<p>Bei den Wahlen in den\u00a0USA haben die Wahllokale in Georgia, South Carolina, Vermont, Indiana,\u00a0Kentucky und Virginia komplett geschlossen.\u00a0Auch in weiten Teilen Floridas endete f\u00fcr W\u00e4hler am Mittwoch um 01.00 Uhr deutscher Zeit die M\u00f6glichkeit, ihre Stimme abzugeben.<\/p>\n<p>Hier lesen Sie, was in den entscheidenden Stunden vor Schlie\u00dfung der Wahllokale geschah.<\/p>\n<p>&#8222;Von diesem Haus ins Wei\u00dfe Haus&#8220;<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden hat sich am Wahltag auf der Wohnzimmerwand seines fr\u00fcheren Familienhauses in Scranton verewigt. &#8222;Von diesem Haus ins Wei\u00dfe Haus&#8220;, lautete Bidens optimistische Botschaft, wie auf Fotos der mitgereisten Journalisten zu sehen war.<\/p>\n<p>Die Szene erinnerte an den Wahlkampf im Jahr 2008, als Biden an der Seite von Barack Obama das Wei\u00dfe Haus eroberte. Damals hatte Biden an einer anderen Wand des Hauses eine Botschaft hinterlassen. Der 77-J\u00e4hrige hatte bis zu seinem zehnten Lebensjahr in dem Haus gewohnt. Nach dem Abstecher nach Scranton stand f\u00fcr den Herausforderer von Pr\u00e4sident Donald Trump noch ein Auftritt in Philadelphia auf dem Programm. Beide St\u00e4dte liegen im umk\u00e4mpften Bundesstaat Pennsylvania.<\/p>\n<p>NEW: A picture from Scranton. Joe Biden just signed this on the living room wall in his childhood home here. For context, he did this in the bedroom during the 2008 race. @axios pic.twitter.com\/R9sKjG6Ktv\u2014 Alexi McCammond (@alexi) November 3, 2020<\/p>\n<p>Der dritte Kandidat<\/p>\n<p>Alles schaut auf das Duell Donald Trump gegen Joe Biden. Doch ein weiterer US-Amerikaner kandidiert f\u00fcr das Wei\u00dfe Haus: Rapper Kanye West. Er gab am Dienstag seine Stimme sich selbst.<\/p>\n<p>&#8222;Heute stimme ich zum ersten Mal in meinem Leben f\u00fcr einen Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten und es ist f\u00fcr jemanden, dem ich wirklich vertraue &#8230; mich&#8220;, schrieb West auf Twitter. Auf dem Stimmzettel hatte er als &#8222;Write-in&#8220;-Kandidat seinen Namen und den von Predigerin Michelle Tidball als Vize-Kandidatin eingetragen.<\/p>\n<p>West hatte im Juli bekanntgegeben, dass er sich f\u00fcr das h\u00f6chste Amt im Staat bewerben wolle. Wegen verpasster Anmeldefristen schaffte er es jedoch in vielen Staaten nicht auf den Wahlzettel. Der exzentrische Rapper hatte in der Vergangenheit auch Trump unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Facebook sperrt\u00a0rechtsgerichtete Nachrichten zur Wahl<\/p>\n<p>Neben Twitter hat auch Facebook etliche neu geschaffene Konten mit rechtsgerichteten \u00c4u\u00dferungen zur US-Wahl gesperrt. Grund f\u00fcr die Ma\u00dfnahme sei &#8222;unglaubw\u00fcrdiges Verhalten&#8220;, teilte das weltgr\u00f6\u00dfte soziale Online-Netzwerk mit.<\/p>\n<p>Twitter hatte zuvor mitgeteilt, die Accounts h\u00e4tten mit ihrem Inhalt gegen die Regeln des Kurznachrichtendienstes versto\u00dfen. Die Konten sein erst vor kurzem angelegt worden.<\/p>\n<p>Wenn&#8217;s mal wieder l\u00e4nger dauert&#8230;<\/p>\n<p>Vor vielen Wahllokalen in den USA bildeten sich am Dienstag lange Schlangen. Das zwang die W\u00e4hler oft zu stundenlangem Warten. In Reading im US-Staat Pennsylvania schritten deshalb Helfer einer Einwandererorganisation zur Tat und verteilten Tacos an die Wartenden.<\/p>\n<p>Erleben die USA die gr\u00f6\u00dfte Wahlbeteiligung aller Zeiten?<\/p>\n<p>Bei der US-Pr\u00e4sidentenwahl\u00a0haben so viele Menschen wie noch nie ihre Stimme vor dem eigentlichen Wahltag abgegeben. Das k\u00f6nnte auf eine historisch hohe Wahlbeteiligung hindeuten<\/p>\n<p>Das &#8222;U.S. Elections Project&#8220; z\u00e4hlte \u00fcber 100 Millionen Fr\u00fchw\u00e4hler.\u00a0Das entspreche mehr als 73 Prozent der Stimmen, die 2016 insgesamt abgegeben wurden, teilte die Organisation mit. Besonders stark war die\u00a0Wahlbeteiligung in einer Reihe von Bundesstaaten im S\u00fcden und Westen. In Texas, Washington State, Oregon und Hawaii \u00fcberstieg die Zahl der Fr\u00fchw\u00e4hler jeweils sogar die 2016 insgesamt abgegebenen Stimmen.<\/p>\n<p>Der demokratische Herausforderer Joe Biden erwartet eine noch nie dagewesene Wahlbeteiligung von \u00fcber 150 Millionen W\u00e4hlern, wie er vor Anh\u00e4ngern in Philadelphia sagte. &#8222;Wir werden heute so viele Menschen sehen, die ihre Stimme abgegeben haben, wie noch nie in der amerikanischen Geschichte.&#8220; Vor allem junge Menschen und Frauen beteiligten sich in hoher Zahl, sagte Biden mit Blick auf erste Erhebungen.<\/p>\n<p>Wirtschaft ist das Top-Thema<\/p>\n<p>Die \u00f6konomische Entwicklung in den USA und nicht die Corona-Krise ist laut einer CNN-Umfrage das wichtigste Thema bei dieser Wahl \u2013 auch wenn beide Themen viel miteinander zu tun haben. 34 Prozent benannten die Wirtschaft als derzeit gr\u00f6\u00dfte Herausforderung, 21 Prozent gaben den Rassismus im Land an. Die Corona-Krise war f\u00fcr 18 Prozent das \u00fcberragende Thema.<\/p>\n<p>Eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP sah hingegen die Corona-Krise an der Spitze, gefolgt von der Konjunktur, dem\u00a0Gesundheitssystem, Rassismus, Strafvollzug, Einwanderung und Klimakrise.<\/p>\n<p>Optimismus an der B\u00f6rse<\/p>\n<p>Die US-Aktienm\u00e4rkte sind optimistisch, dass die US-Pr\u00e4sidentschaftswahl einen klaren Ausgang haben wird. Am Dienstag setzten sie\u00a0ihren Erholungskurs nach dem Ausverkauf der Vorwoche fort.\u00a0Der Dow Jones Industrial schloss 2,06 Prozent h\u00f6her bei 27.480,03 Punkten, nachdem er zum Wochenstart bereits um 1,6 Prozent zugelegt hatte. Der marktbreite S&amp;P 500 gewann 1,78 Prozent auf 3.369,16 Punkte. Der Nasdaq 100 r\u00fcckte um 1,76 Prozent auf 11.279,91 Z\u00e4hler vor.<\/p>\n<p>Trump den Finger gezeigt<\/p>\n<p>Freundlich ist das nicht gerade, was diese Frau dem in seiner Limousine vorbeifahrenden US-Pr\u00e4sidenten zeigt. Diese Szene trug sich am Nachmittag (Ortszeit) in\u00a0Arlington im US-Staat Virginia unweit von Washington D.C. zu. Doch die Reaktion \u00fcberrascht auch nicht. Wohl noch nie sorgte ein US-Pr\u00e4sident in seiner Amtszeit f\u00fcr eine derartige Spaltung in der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>An Arlingtonian shows President Trump a finger as his motorcade makes it\u2019s way back to the White House after a stop at their campaign headquarters in Rosslyn. pic.twitter.com\/q3TfGnSusn\u2014 Jay Westcott (@jwestcottphoto) November 3, 2020<\/p>\n<p>Musikalische Aufmunterung f\u00fcr wartende W\u00e4hler<\/p>\n<p>Es geht um verdammt viel bei dieser Wahl in den USA. Viele W\u00e4hler warten oft Stunden, um bei diesem historischen Urnengang ihre Stimme abgeben zu k\u00f6nnen. Da kann etwas Aufmunterung nicht schaden. In Los Angeles sorgt eine Mariachi Band\u00a0vor einem Wahllokal f\u00fcr festliche Stimmung. Und ist eine Wahl nicht auch immer ein Fest der Demokratie?<\/p>\n<p>Wo verbringen Trump und Biden den Wahlabend?<\/p>\n<p>Sie stehen an diesem Abend im Fokus: US-Pr\u00e4sident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden. Wo aber werden sie den Abend verbringen, wenn die mit Spannung erwarteten Ergebnisse einlaufen? Wie der Sender CNN berichtet, h\u00e4lt sich Trump wohl den ganzen Abend \u00fcber im Wei\u00dfen Haus auf.<\/p>\n<p>Joe Biden wird nach den letzten Wahlkampf-Terminen in sein Haus in Wilmington im US-Staat Delaware zur\u00fcckkehren und dort die Ergebnisse abwarten. Sp\u00e4ter soll er ein Wahlzentrum besuchen, berichtet CNN.<\/p>\n<p>Trump siegessicher: &#8222;Wir werden eine gro\u00dfartige Nacht haben&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Besuchs bei seinen Wahlkampfhelfern am Tag der Pr\u00e4sidentenwahl in den USA hat sich Amtsinhaber Donald Trump siegessicher gezeigt. &#8222;Ich glaube, wir werden eine gro\u00dfartige Nacht haben&#8220;, sagte Trump am Dienstag in Arlington bei Washington. Die Zahlen, die er aus den Bundesstaaten Texas, Arizona oder Florida sehe, seien sehr gut. Die letzten Umfragen sehen den republikanischen Pr\u00e4sidenten allerdings hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden \u2013 sowohl landesweit als auch in mehreren entscheidenden &#8222;Swing States&#8220;.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob er f\u00fcr den Fall eines Sieges oder einer Niederlage bereits Reden vorbereitet habe, sagte Trump, dass er dar\u00fcber noch nicht nachdenke. Er hoffe aber, dass das Ergebnis schnell feststehe. Trump weiter: &#8222;Gewinnen ist leicht. Verlieren ist niemals leicht. Nicht f\u00fcr mich.&#8220; Die Ergebnisse aus den ersten Bundesstaaten werden in der Nacht zum Mittwoch (MEZ) nach 1.00 Uhr erwartet.<\/p>\n<p>Donald Trump: Der amtierende US-Pr\u00e4sident freut sich auf die Wahlnacht. (Quelle: Carlos Barria\/Reuters)<\/p>\n<p>Ein Land zwischen Vorfreude und Angst<\/p>\n<p>Der weltweit mit Spannung erwartete Wahltag ist da, die Amerikaner bestimmen ihren neuen Pr\u00e4sidenten. Wohl noch nie war die Anspannung vor diesem Termin gr\u00f6\u00dfer \u2013 und auch die Angst, dass es zu gewaltsamen Ausbr\u00fcchen von Anh\u00e4ngern der unterlegenen Seite kommt. In seinem Video-Kommentar berichtet t-online-Korrespondent Fabian Reinbold von einem elektrisierten Land zwischen gro\u00dfer Energie und Angst.<\/p>\n<p>Wann es heute Abend besonders spannend wird<\/p>\n<p>Am Dienstag w\u00e4hlen die USA ihren neuen Pr\u00e4sidenten. Doch wann steht der Sieger fest? Da sich das Land \u00fcber mehrere Zeitzonen erstreckt und die Wahllokale zu unterschiedlichen Zeiten schlie\u00dfen, laufen die Ergebnisse die ganze Nacht \u00fcber nach und nach ein. Die ersten Wahllokale schlie\u00dfen um Mitternacht unserer Zeit in Indiana und Kentucky. Beide Bundesstaaten sind Hochburgen der Republikaner, Donald Trump d\u00fcrfte sie sicher gewinnen.<\/p>\n<p>Um 2 Uhr wird ein Schl\u00fcsselmoment in dieser Wahlnacht erwartet. Dann schlie\u00dfen die letzten Wahllokale in \u00fcber einem Dutzend Bundesstaaten, darunter die wichtigen &#8222;swing states&#8220; Florida und Pennsylvania. Die Karte zeigt, wann wo die letzten Stimmen abgegeben werden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.<\/p>\n<p>Wahlfieber in New York<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentschaftswahl elektrisiert die Menschen in den USA und rund um den Globus. Traditionell erstrahlt in dieser wichtigsten Wahlnacht der Welt auch New Yorks Wahrzeichen, das Empire State Building, in den Farben der US-Flagge. So auch an diesem Abend:<\/p>\n<p>Trump findet eigenes Land schwieriger als Nordkorea<\/p>\n<p>F\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist der Umgang mit seinem Heimatland eigenen Aussagen zufolge schwieriger als der mit autorit\u00e4ren Regierungen. Leute w\u00fcrden ihn Fragen, welches Land das schwierigste sei, sagte Trump am Dienstag in der TV-Sendung &#8222;Fox and Friends&#8220;. &#8222;Ist es Russland? Ist es China? Ist es Nordkorea? (&#8230;) Nein, das mit Abstand schwierigste Land sind die USA.&#8220; Es gebe einige falsche Leute, sagte Trump am Wahltag in den USA weiter \u2013 und spielte damit offenbar auf seine politischen Gegner an.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident nannte den hochrangigen Demokraten Adam Schiff beim Namen und bezeichnete ihn als &#8222;kranke Person&#8220;. Seine demokratischen Widersacher hatten Trump in den vergangenen vier Jahren immer wieder hart attackiert und unter anderem ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet.<\/p>\n<p>Bundesstaat Michigan: Unbekannte sch\u00e4nden j\u00fcdischen Friedhof<\/p>\n<p>Nur einen Tag vor der Wahl haben Unbekannte in Grand Rapids (Michigan) einen j\u00fcdischen Friedhof gesch\u00e4ndet. Die Vandalen schrieben in gro\u00dfen Buchstaben &#8222;TRUMP&#8220; und &#8222;MAGA&#8220; (&#8222;Make America Great Again&#8220;, Trumps Motto) auf einzelne Grabsteine, berichtet die &#8222;J\u00fcdische Allgemeine&#8220;. Nur wenige Stunden sp\u00e4ter hatte der US-Pr\u00e4sident einen Wahlkampfauftritt in der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Michigans.<\/p>\n<p>Die Anti-Defamation League, eine Organisation, die sich gegen die Diskriminierung von Juden einsetzt, verurteilte auf ihrer Facebook-Seite die Tat: &#8222;Wir sind entsetzt \u00fcber die Sch\u00e4ndung des Friedhofs.&#8220; Wer f\u00fcr den Akt des Vandalismus verantwortlich ist, ist noch unklar.<\/p>\n<p>Dax setzt Erholung am US-Wahltag fort<\/p>\n<p>Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat am Tag der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl seine Erholung schwungvoll fortgesetzt. Es werde darauf gesetzt, dass die Wahl Klarheit bringe und die Unsicherheit der vergangenen Tage dadurch vertreibe, kommentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Zudem werde weiter auf die US-Notenbank (Fed) vertraut.<\/p>\n<p>Der deutsche Leitindex schloss am Dienstag mit plus 2,55 Prozent auf 12.088,98 Punkte auf Tageshoch. Seit seinem Tief bei 11.450 Punkten am Freitag hat er nun bereits wieder um 5,6 Prozent zugelegt. In der vergangenen Woche hatten die hochschnellenden Corona-Neuinfektionen und die daraufhin erfolgten neuen Teil-Lockdowns in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern die B\u00f6rsen in ganz Europa und auch den USA schwer belastet.<\/p>\n<p>Wahllokale im Osten der USA ge\u00f6ffnet<\/p>\n<p>In den USA startet die Wahl in die hei\u00dfe Phase. Nachdem in zwei kleinen Orten bereits um Mitternacht (Ortszeit) abgestimmt worden war, machten im Osten der Vereinigten Staaten nun auch die Wahllokale in gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten und Kommunen auf. Um 6 Uhr Ortszeit (12 Uhr MEZ) \u00f6ffneten sie zum Beispiel in New York, New Jersey und Connecticut. Vor einigen Lokalen bildeten sich lange Schlangen.<\/p>\n<p>In Ohio und North Carolina, die zu den umk\u00e4mpften Bundesstaaten (&#8222;Swing States&#8220;) geh\u00f6ren, d\u00fcrfen die W\u00e4hler seit 6.30 Uhr (12.30 Uhr MEZ) an die Wahlurnen. In Florida, Pennsylvania und Michigan \u2013 wo ebenfalls mit Spannung erwartet wird, wer das Rennen macht \u2013 \u00f6ffneten viele Wahllokale um 7 Uhr (13 Uhr MEZ).<\/p>\n<p>Weil sich die USA \u00fcber mehrere Zeitzonen erstrecken, zieht sich die \u00d6ffnung der Wahllokale \u00fcber mehrere Stunden. Nach dem Osten folgen die Staaten im Zentrum des Landes. Im Westk\u00fcstenstaat Kalifornien kann man von 7 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) an die Stimme abgeben. Hawaii und Alaska sind die Schlusslichter: Hier k\u00f6nnen die W\u00e4hler bis um 6 Uhr (MEZ) am Mittwoch abstimmen, auf den Aleuten noch eine Stunde l\u00e4nger.<\/p>\n<p>Viele W\u00e4hler haben aber schon gew\u00e4hlt. \u00dcber 100 Millionen US-B\u00fcrger stimmten per Brief oder in vorab ge\u00f6ffneten Wahllokalen ab, wie das &#8222;U.S. Elections Project&#8220; berichtete. Das entspricht rund 70 Prozent der 2016 bei der Pr\u00e4sidentenwahl abgegebenen Stimmen.<\/p>\n<p>Anleger sind am Wahltag hoffnungsvoll<\/p>\n<p>Am Tag der US-Wahl d\u00fcrfte die Wall Street zun\u00e4chst ihre j\u00fcngsten Gewinne ausbauen. Rund eine Dreiviertelstunde vor dem Start am Dienstag taxierte das Handelshaus IG den Dow Jones Industrial anderthalb Prozent h\u00f6her bei 27.330 Punkten. B\u00f6rsianer nannten als Antrieb die Hoffnung auf klare Verh\u00e4ltnisse nach der Wahl.<\/p>\n<p>Auch Christian Kahler, Chef-Anlagestratege bei der DZ-Bank, sagte t-online j\u00fcngst: &#8222;Finanzm\u00e4rkte m\u00f6gen keine Unsicherheit&#8220;. Wenn Trump das Wei\u00dfe Haus nicht verlasse, obwohl er m\u00fcsste, &#8222;werden die Aktienm\u00e4rkte in den n\u00e4chsten Wochen sicherlich bergab gehen.&#8220; Bereits am Montag hatte der US-Leitindex als Reaktion auf den gr\u00f6\u00dften Wochenverlust seit Ausbruch der Corona-Pandemie im M\u00e4rz um 1,6 Prozent zugelegt.<\/p>\n<p>Indien: Kokosn\u00fcsse f\u00fcr Sieg von Harris und Biden<\/p>\n<p>Am Tag der US-Wahl haben rund 200 Inder im Heimatdorf des indischen Gro\u00dfvaters der demokratischen Vizepr\u00e4sidentschaftskandidatin Kamala Harris f\u00fcr ihren Sieg gebetet. Im Tempel im s\u00fcdindischen Thulasendrapuram h\u00e4tten sie mehrere Kokosn\u00fcsse zerbrochen \u2013 ein g\u00e4ngiges Ritual, das Gl\u00fcck bringen solle, sagte der Tempelverwalter S.V. Ramanan. W\u00e4hrenddessen h\u00e4tten Priester Milch \u00fcber die lokale Gottheit Aiyanar gegossen und Mantras gesungen.\u00a0Ramanan sagte: &#8222;Es gibt viel Vertrauen in den 300 Jahre alten Tempel \u2013 mit dem Glauben, dass Gebete bei diesem m\u00e4chtigen Schrein immer erh\u00f6rt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Wer gewinnt die US-Wahl? Wie reagiert Deutschland? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen geben Spitzenpolitiker und Experten am Mittwochmorgen in einer t-online-Livesendung. Los geht es um 7.30 Uhr unter\u00a0www.t-online.de\/live. Wir freuen uns \u00fcber Ihr Interesse und Feedback.<\/p>\n<p>Harris Mutter stammte aus Indien, ihr Vater aus Jamaika. Die 56-J\u00e4hrige sagte immer wieder, ihre inzwischen verstorbene Mutter habe den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf ihr Leben gehabt. Im Tempel in Thulasendrapuram h\u00e4tten Dorfbewohner Gott Aiyanar auch Blumen, Girlanden und Fr\u00fcchte dargeboten, sagte Ramanan. Anschlie\u00dfend habe es f\u00fcr die Anwesenden Idlis gegeben, gedampfte Reiskuchen, die in S\u00fcdindien sehr beliebt sind und mit denen auch Harris aufgewachsen ist, wie sie mehrfach sagte.<\/p>\n<p>Ein Tempel in Thulasendrapuram im indischen Bundesstaat Tamil Nadu: In einem besonderen Gottesdienst beten Gl\u00e4ubige f\u00fcr den Sieg der indischst\u00e4mmigen Vizepr\u00e4sidentschaftskandidatin Kamala Harris. (Quelle: Aijaz Rahi\/AP\/dpa)<\/p>\n<p>Harris indische Familie habe den Tempel oft bei Hochzeiten und anderen speziellen Ereignissen besucht, sagte ihre Tante Sarala Gopalan dem indischen Fernsehsender NDTV. Sie w\u00fcrde versuchen, ihn jedes Jahr zu besuchen und f\u00fcr die Familie zu beten. Dieses Jahr h\u00e4tte dies wegen Corona aber nicht geklappt.<\/p>\n<p>Republikaner scheitern mit Klage gegen Stimmabgabe aus Autos<\/p>\n<p>Die Republikaner sind im US-Bundesstaat Texas mit dem Versuch gescheitert, rund 127.000 Stimmzettel f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4ren zu lassen, die W\u00e4hler direkt aus ihren Autos heraus abgegeben haben. Ein Bundesrichter in Houston wies am Montag eine Klage gegen das Verfahren ab. Zuvor hatte bereits das Oberste Gericht von Texas \u00e4hnlich entschieden.<\/p>\n<p>Die Stimmen wurden im Harris County abgegeben, das als eher den Demokraten zugeneigt gilt. Texas hat seit dem Sieg von Jimmy Carter 1976 nicht mehr f\u00fcr einen Demokraten bei einer Pr\u00e4sidentenwahl gestimmt &#8211; in diesem Jahr zeigen die Umfragen aber ein relativ knappes Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und dem Demokraten Joe Biden. Insofern k\u00f6nnten auch 127.000 Stimmen eine wichtige Rolle spielen.<\/p>\n<p>Ein Parkplatz in Austin, Texas: Hier konnten Autofahrer ihre Stimmzettel abgeben, ohne die Fahrzeuge zu verlassen. (Quelle: Ricardo B.Brazziell\/imago images)<\/p>\n<p>Die Wahlbeh\u00f6rde von Harris County hat mit Blick auf die Corona-Krise zus\u00e4tzlich Zelte neben Wahllokalen aufstellen lassen, in denen Autofahrer ihre Stimmzettel abgeben konnten, ohne die Fahrzeuge zu verlassen. Mehrere Republikaner hatten in ihrer Klage argumentiert, dass es f\u00fcr das Verfahren keine gesetzliche Grundlage gebe.<\/p>\n<p>Trump hetzt gegen Briefwahl \u2013 Biden setzt auf Hilfe von Popstars<\/p>\n<p>Der lange US-Wahlkampf geht mit scharfen Angriffen zu Ende: Trump erneuert mit einer d\u00fcsteren Warnung seine Angriffe auf die Abstimmung per Briefwahl. Biden verspricht sich Hilfe von Stars. Bis kurz vor der \u00d6ffnung der Wahllokale in den USA haben sich Pr\u00e4sident Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden gegenseitig mit harten Bandagen angegriffen. Trump bezeichnete Biden als &#8222;korrupten Politiker&#8220;, der die Wirtschaft in eine &#8222;tiefe Depression&#8220; st\u00fcrzen w\u00fcrde.Den ganzen Artikel k\u00f6nnen Sie hier lesen.<\/p>\n<p>US-Wahltag startet mit Mitternachtsabstimmung<\/p>\n<p>Mit Abstimmungen in kleinen Orten im Bundesstaat New Hampshire hat um Punkt Mitternacht (6 Uhr in Deutschland) der Wahltag in den USA begonnen. Das erste Ergebnis lieferte das Dorf Dixville Notch, das schon seit 1960 stets zu Beginn der &#8222;Geisterstunde&#8220; votiert. Hier gibt es weniger als ein Dutzend registrierte W\u00e4hler, so dass gleich nach der Stimmabgabe ausgez\u00e4hlt wurde. Trump-Herausforderer Joe Biden erhielt \u2013 alle \u2013 f\u00fcnf Stimmen. Im Nachbarort Millsfield setzte sich Trump mit 16 zu 5 Stimmen gegen Biden durch.\u00a0Im Ort Hart&#8217;s Location f\u00e4llt die Mitternachtsabstimmung bei dieser Pr\u00e4sidentschaftswahl wegen der Corona-Pandemie aus. Hier \u00f6ffnen die Wahllokale wie andernorts erst einige Stunden sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Dass man so fr\u00fch votieren darf, ist einem Gesetz in New Hampshire zu verdanken. Es erlaubt Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern, sowohl bei den Vorwahlen als auch dann bei der Pr\u00e4sidentenwahl schon um Mitternacht ihr Wahllokal zu \u00f6ffnen. Damit sollte Eisenbahnarbeitern die M\u00f6glichkeit gegeben werden, w\u00e4hlen zu gehen, sich aufs Ohr zu legen und dann p\u00fcnktlich zur Arbeit anzutreten. L\u00e4ngst nicht immer spiegelten die Resultate aus den kleinen Orten, wer dann am Ende Pr\u00e4sident wurde.<\/p>\n<p>Wahlstart im Dorf Dixville im US-Bundesstaat New Hampshire: Seit 1960 darf hier schon ab Mitternacht gew\u00e4hlt werden. (Quelle: Ashley L. Conti\/Reuters)<\/p>\n<p>Faktencheck: Stimmt es, dass viele US-W\u00e4hler benachteiligt werden?<\/p>\n<p>Mit dem Ausweis zum Wahllokal gehen und abstimmen \u2013 so einfach ist es in den USA nicht. Denn vor dem W\u00e4hlen stehen einige H\u00fcrden. Manche sind f\u00fcr bestimmte W\u00e4hlergruppen schwer zu \u00fcberwinden. Ob es stimmt, dass durch das Wahlrecht und -system einige W\u00e4hlergruppen in den USA benachteiligt werden, lesen Sie hier im Faktencheck.<\/p>\n<p>Studie: Trumps Wahlkampf-Rallys sollen 700 Covid-Tote verursacht haben<\/p>\n<p>Donald Trump hat im Gegensatz zu seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden eine ganze Reihe von Wahlkampfveranstaltungen durchgef\u00fchrt, bei denen tausende Teilnehmer dicht gedr\u00e4ngt und \u00fcberwiegend ohne Masken vor der B\u00fchne standen. Biden warf Trump vor, er verteile bei solchen &#8222;Superspreader-Events&#8220; Viren im ganzen Land.<\/p>\n<p>Eine Studie von \u00d6konomen der renommierten Stanford University untermauert nun Bidens Vorw\u00fcrfe mit Zahlen. Das Institut f\u00fcr Politik- und Wirtschaftsforschung publizierte das Papier, das noch nicht von Fachleuten bewertet wurde, auf seiner Website. Der Befund der Wissenschaftler um den Institutsleiter B. Douglas Bernheim ist alarmierend: Die 18 Wahlkampf-Auftritte des republikanischen Pr\u00e4sidenten, die zwischen dem 20. Juni und dem 22. September stattfanden, sollen demnach 30.000 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 und mehr als 700 Covid-19-Todesf\u00e4lle verursacht haben.<\/p>\n<p>Experten f\u00fcr Infektionskrankheiten hatten schon zuvor vermutet, dass die Wahlkampfveranstaltungen Trumps &#8222;Superspreader&#8220;-Ereignisse sein k\u00f6nnten. Bisher konnten die Epidemiologen deren Auswirkungen jedoch nicht gut absch\u00e4tzen, auch weil das Contact Tracing in vielen US-Staaten kaum funktioniert. In einigen Bundesstaaten stellten die Gesundheitsbeh\u00f6rden zwar fest, dass einzelne best\u00e4tigte Neuinfektionen bei Personen auftraten, die zuvor an einer Trump-Kundgebung teilgenommen hatten. Sie konnten aber keine kausale Verbindung best\u00e4tigen. Im Bundesstaat Minnesota f\u00fchrten die Gesundheitsbeh\u00f6rden laut der Nachrichtenagentur Reuters vier Covid-19-Ausbr\u00fcche und mehr als 25 F\u00e4lle auf Trump-Kundgebungen im September und Oktober zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Umfrage \u2013 Biden liegt in wichtigem US-Staat Florida vorn<\/p>\n<p>Kurz vor der US-Wahl f\u00fchrt der demokratische Herausforderer Joe Biden einer Umfrage zufolge in dem wichtigen Bundesstaat Florida. Nach am Montag ver\u00f6ffentlichten Reuters\/Ipsos-Erhebung liegt Biden bei 50 Prozent und der republikanische Amtsinhaber Donald Trump bei 46 Prozent. Vor einer Woche lagen die beiden Kandidaten faktisch gleichauf. Florida geh\u00f6rt Experten zufolge zu den Staaten, wo die Wahl entschieden werden k\u00f6nnte. Landesweit liegt Reuters\/Ipsos zufolge Biden mit 52 Prozent vor Trump mit 44 Prozent.<\/p>\n<p>Fake-Video soll Joe Biden in schlechtes Licht r\u00fccken<\/p>\n<p>Ein bearbeitetes Fake-Video von Joe Biden sollte den Eindruck erwecken, der demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidat habe vergessen, in welchem \u200b\u200bUS-Bundesstaat er sich befand. Das Video wurde am Wochenende mehr als eine Million Mal auf Twitter angesehen.<\/p>\n<p>In dem Video spricht Biden eine Menschenmenge an und sagt: &#8222;Hallo, Minnesota!&#8220; Die Veranstaltung fand tats\u00e4chlich in St. Paul, Minnesota, statt. In dem unbearbeiteten Originalvideo lauteten die Schilder vor und hinter Biden auf der B\u00fchne &#8222;Text MN to 30330&#8220; \u2013 was deutlich machte, dass die Veranstaltung in Minnesota (MN) stattfand. In dem gef\u00e4lschten Video wurden die Schilder auf der B\u00fchne jedoch so bearbeitet, dass sie &#8222;Tampa, Florida&#8220; und &#8222;Text FL to 30330&#8220; lauten.<\/p>\n<p>A FALSE video claiming Biden forgot what state he was in was viewed more than 1 million times on Twitter in the past 24 hoursIn the video, Biden says &#8222;Hello, Minnesota.&#8220; The event did indeed happen in MN &#8212; signs on stage read MNBut false video edited signs to read Florida pic.twitter.com\/LdHQVaky8v\u2014 Donie O&#8217;Sullivan (@donie) November 1, 2020<\/p>\n<p>Das Video wurde erst am Sonntagabend von Twitter als &#8222;manipulierte Medien&#8220; eingestuft. Der Nutzer l\u00f6schte das Video anschlie\u00dfend. Das Team von Pr\u00e4sident Donald Trump und seine Unterst\u00fctzer hatten wiederholt irref\u00fchrende Videos ver\u00f6ffentlicht, in denen sie argumentieren, Biden sei geistig nicht f\u00fcr ein Amt geeignet.<\/p>\n<p>Trump denkt offenbar \u00fcber Fauci-Entlassung nach<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump spielt mit dem Gedanken, den US-Seuchenexperten Anthony Fauci\u00a0zu entlassen.\u00a0Fauci\u00a0hat Trump wiederholt f\u00fcr seinen Umgang mit der Corona-Pandemie kritisiert, zuletzt am Freitag. Bei einer Wahlkampfveranstaltung auf einem Flughafen in Florida am Montag verteidigte Trump seine Corona-Politik als die Menge anfing, &#8222;Feuer\u00a0Fauci&#8220; zu skandieren. Darauf antwortete Trump: &#8222;Sagt es nicht weiter, aber lasst mich noch warten bis kurz nach der Wahl.&#8220; Die Pr\u00e4sidentenwahl in den USA findet am Dienstag statt. Der Republikaner Trump liegt in Umfragen hinter seinem demokratischen Rivalen Joe Biden.<\/p>\n<p>Seuchenexperte\u00a0Fauci\u00a0hat Trump in der Coronavirus-Pandemie mehrfach widersprochen und insbesondere Trumps Aussage, die USA h\u00e4tten das Schlimmste hinter sich, kritisiert. Das Land stehe noch vor viel Leid, sagte er am Freitag in der &#8222;Washington Post&#8220;. Alle Zeichen zeigten in die falsche Richtung. &#8222;Man kann nicht viel schlechter positioniert sein.&#8220; Die USA sind sowohl bei den Infektions- als auch bei den Todesf\u00e4llen weltweit am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffen. Fauci ist seit 1984\u00a0Direktor des &#8222;National Institutes of Health&#8220;, er war Berater aller US-Pr\u00e4sidenten seit der Regierung von Ronald Reagan.<\/p>\n<p>Bericht: Wahlparty mit 400 Leuten im Wei\u00dfen Haus geplant<\/p>\n<p>Mitarbeiter von US-Pr\u00e4sident Donald Trump wollen f\u00fcr die Wahlnacht laut einem Bericht der &#8222;New York Times&#8220; etwa 400 Leute zu einer Party ins Wei\u00dfe Haus einladen. Urspr\u00fcnglich war die Zusammenkunft in Trumps Hotel auf der Pennsylvania Avenue geplant. Das Event soll wegen der Coronavirus-Einschr\u00e4nkungen in der Hauptstadt, die bei Veranstaltungen in R\u00e4umen ein Limit von 50 Personen setzen, nun aber im Ostfl\u00fcgel des Wei\u00dfen Hauses stattfinden. Die Zeitung berief sich am Sonntag auf anonyme Quellen.<\/p>\n<p>Bereits am 26. September hatte es eine gro\u00dfe Veranstaltung auf dem Gel\u00e4nde des Wei\u00dfen Hauses gegeben. In den Tagen danach waren zahlreiche Menschen, darunter Trump und seine Frau Melania, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Nominierungsveranstaltung f\u00fcr die inzwischen als Richterin am Supreme Court vereidigte Juristin Amy Coney Barrett hatte allerdings unter freiem Himmel stattgefunden. Die geplante Wahlparty d\u00fcrfte nun ein gr\u00f6\u00dferes Ansteckungsrisiko bergen, weil sie drinnen stattfindet.<\/p>\n<p>Trump-Anh\u00e4nger bedr\u00e4ngen Bidens Wahlkampfbus<\/p>\n<p>Ein Wahlkampfbus des demokratischen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Joe Biden ist in einen gef\u00e4hrlichen Vorfall auf einer Schnellstra\u00dfe mit Trump-Fans geraten.\u00a0Hier lesen Sie mehr.<\/p>\n<p>\u00c4ltere Eintr\u00e4ge zu den US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2020\u00a0lesen Sie hier.<\/p>\n<p>[ad_2]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_88861490\/us-wahl-2020-trump-klage-in-pennsylvania-erfolgreich.html\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[ad_1] Im Bundesstaat Pennsylvania hat eine Klage der Republikaner zum Erfolg gef\u00fchrt. Ein Gericht entschied, dass bestimmte Briefwahlstimmen dort nicht mitgez\u00e4hlt werden d\u00fcrfen. Alle Infos im Newsblog. Die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA ist entschieden. 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