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Angriff auf US-Stützpunkt im Irak – ein Toter Zivilist
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Mehrere Raketen sind auf die nordirakische Stadt Erbil abgefeuert worden. Die Geschosse galten US-Soldaten. Ein Zivilist starb, sechs weitere Menschen wurden verletzt.
Bei einem Angriff auf die nordirakische Stadt Erbil ist am Montag ein ziviler Unternehmer getötet worden. Das teilte ein Sprecher der US-geführten Koalition im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) mit. „Ersten Berichten zufolge wurden die Koalitionstruppen in Erbil heute Nacht mit indirektem Feuer angegriffen“, twitterte der Sprecher.
Ein ziviler Auftragnehmer sei getötet, fünf weitere und ein US-Soldat verletzt worden. Zuvor hatten am Montag Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur dpa mitgeteilt, dass Raketen in der Nähe des Flughafens von Erbil Wohngebiete getroffen hätten. Nach Angaben von Gesundheitsbehörden wurden bei den Angriffen drei Menschen verletzt. In der Nähe des Flughafens befindet sich ein US-Militärstützpunkt.
Bis zu fünf Raketen eingeschlagen
Das regionale Innenministerium teilte mit, mehrere Raketen seien in der Stadt und ihren Vororten eingeschlagen, wobei mehrere Menschen verletzt worden seien. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass bis zu fünf Raketen eingeschlagen seien. Der private Rundfunksender al-Scharqiya berichtete von drei Raketen, die den Flughafen getroffen hätten.
2019 wurde bei einem Angriff auf einen irakischen Militärstützpunkt, der US-Truppen in der Nähe der irakischen Stadt Kirkuk beherbergte, ein ziviler US-Bauunternehmer getötet.
Der Vorfall löste US-Angriffe aus, bei denen der iranische General Qassem Soleimani im Januar 2020 in Bagdad getötet wurde – was zu weiteren Spannungen zwischen Bagdad und Washington führte.
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