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Ertrunkener Feuerwehrmann in Altena hatte zuvor Mann gerettet

Ertrunkener Feuerwehrmann in Altena hatte zuvor Mann gerettet

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Ertrunkener Feuerwehrmann in Altena hatte zuvor Mann gerettet

Er hatte selbst geholfen, einen Menschen aus den Fluten zu retten – dann stürzte er und es gab keine Hilfe. Der Tod eines Feuerwehrmanns in Altena erschüttert die Kameraden.

Durch die extremen Niederschläge in Teilen von Nordhrein-Westfalen hat ein Feuerwehrmann sein Leben verloren. Der 46-Jährige war in Altena im Märkischen Kreis bei einem der Großeinsätze wegen der Überflutungen beteiligt, als es zu dem Unglück kam. In sozialen Netzwerken gibt es jetzt viele Postings „Als Retter gekommen, als Engel gegangen“. 

Wie die Polizei in Iserlohn mitteilte, war der Mann mit Kameraden bei einem Rettungseinsatz in Altena: Dort musste ein Mann aus dem Wasser gerettet werden. Das gelang den Einsatzkräften auch auf der unter Wasser stehenden Nettestraße.

Auf dem Weg zurück ins Einsatzfahrzeug fiel der Feuerwehrmann beim Einsteigen ins Wasser. Die entsetzten Kameraden mussten mitansehen, wie er von der Strömung mitgerissen wurde. Der Mann konnte kurze Zeit später nur noch tot geborgen werden. Polizeisprecher Dietmar Boronowski: „Es handelt sich um einen tragischen Unglücksfall.“

„Tragisch, wenn wir einen der unseren im Einsatz verlieren“

Zahlreiche Feuerwehren posteten in sozialen Netzwerken Beileidsbekundungen. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands. Karl-Heinz Banse bekundete Trauer: „In Gedanken sind wir bei seiner Familie und den Angehörigen der Feuerwehr. Es ist tragisch, wenn wir einen der unseren im Einsatz verlieren“, erklärt DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.

Hinter den Feuerwehrleuten in Altena dort lagen bereits mehr als 100 Einsätze seit Dienstag. Sie kämpften gegen Wasser-, Erd- und Geröllmassen. Von den umliegenden Hängen waren an mehreren Stellen größere Wassermengen auf die Stadt herabgestürzt, und es war zu „massiven Abrutschen“ gekommen. In die Stadt wurden am Mittwochabend Feuerwehrkräfte aus den Kreis Minden-Lübbecke und Höxter geschickt, um die erschöpften und schockierten Kameraden abzulösen. Ersten Planungen zufolge sollen sie zwei Tage bleiben. 

Die Polizei Iserlohn appellierte mehrfach eindringlich an die Menschen, möglichst zuhause zu bleiben, um sich und andere nicht Gefahr zu bringen.


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